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    Liebe Ennovia, deine Zeilen kommen mir teilweise bekannt vor. Erst einmal tut es mir Leid, es ist ja alles noch sehr frisch. Ich bin 45. Meinen Vater habe ich vor 9 Jahren mit 67 verloren und meine Mutter vor 3 Jahren mit 74. Am Tod meiner Mutter habe ich sehr zu knabbern, es ist anders als damals. Ich hatte auch kein richtig entspanntes Mutter-Kind-Verhältnis, fühlte mich immer sehr behütet, das hat mich verrückt gemacht, aber mir ging es wie dir - ich wollte es meiner Mutter immer Recht machen…

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    Hallo Ketti, auch ich war längere Zeit nicht mehr im Forum unterwegs. Es freut mich, dass du einen Partner hast, dem du dich anvertrauen kannst. Mein Mann ist in der Hinsicht leider nicht sehr empathisch (obwohl er als bei Sendungen wie "Vermisst" weinen muss - das passt wiederum nicht zusammen). Mir kommen nach wie vor unvermittelt die Tränen, er ist dann immer ganz überrascht und versteht nicht, warum. Es ist doch "schon" fast 3 Jahre her, seit meine Mutter gestorben ist. Mein Vater ist seit f…

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    Hallo Marcus, ​danke für deine Worte. Ja, es sagt sich so einfach, man ist nicht der Ersatz für den Ehemann, aber ich habe mich wohl verpflichtet gefühlt, jetzt für sie da zu sein. Und hatte gleich ein schlechtes Gewissen, wenn meine Mutter Freunden gegenüber erwähnte: "Ja, meine Kinder sind da, aber wenn sie heimgehen, bin ich auch allein." Das hat mir auch immer einen Stich versetzt. Wenn ich mir meinen Bruder anschaue - der kommt sehr gut mit allem klar. Vielleicht sind Männer da auch anders …

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    Liebe Ketti, ​vielen Dank für deine Zeilen. Du scheinst mir auch sehr pflichtbewusst zu sein, mir ging es genauso, ich bin nie krank und wäre mir "schwach" vorgekommen, wenn ich gefehlt hätte oder zum Arzt gegangen wäre, um mich ein paar Tage krank schreiben zu lassen. Dann wäre ich aber für meine Mutter da gewesen. Ich hab mich nicht getraut, dabei wollte ich es meiner Mutter immer recht machen. Man sollte nicht meinen, dass ich 45 Jahre alt bin - fühle mich eher ein paar Jahrzehnte jünger, was…

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    ...Vor dem Tod meiner Eltern war es auch nicht viel anders, aber jetzt geht's gar nicht mehr. Als ich nach dem Tod meiner Mutter in Kur war, hatte ich dort eine Therapeutin, die bei mir allerdings das Gegenteil bewirkt hat. Ich hab mich noch schlechter gefühlt. Sorry für den langen Text, ich sollte wohl lieber Tagebuch schreiben. Ich schicks jetzt einfach mal weg. Danke für`s Zuhören. Liebe Grüße, Ludsimaus

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    Hallo an alle Betroffenen, auch ich (45) habe nach 2,5 Jahren noch Schuldgefühle meiner Mutter gegenüber. Mein Vater ist bereits vor einigen Jahren (mit 67) verstorben, und meine Mutter (74) war immer sehr stark. Wie soll ich unser Verhältnis beschreiben? Wenn ich ehrlich bin, haben wir nicht wirklich viele Gemeinsamkeiten gehabt, ich bin natürlich trotzdem regelmäßig bei ihr gewesen, aber unternommen oder so haben wir eigentlich fast nichts zusammen. Ich hätte ihr nie Widerworte gegeben. Sie ha…

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