Woran Denkt ihr gerade so?

      Was ich begriffen habe, es gibt Dinge und Dinge.
      Dinge die den Lieben wichtig waren, ihre Dinge um in ihrem Leben klar zu kommen.
      Gegeenstände mit besonderen Erlebnissen verbungen, mit wertvollen Erinnerungen.

      Ja und es gibt Dinge da teilt man einiges, Erinnerungen die manhcmal bis in die in der Kindheit reichen.
      Bei Partnern, gemeinsame Erinnerungen.
      Bei Kindern, sind es vielfach die Krankenhausbändchen, der erste Schnuller, das erste Stofftier, der erste Strmpfer, der Mütterpass.

      So hat mein Sohn, beim Tod der Uroma, einen wertlosen Schrank haben wollen, das Federbett und vor allem ein Fläschchen Köllnisch Wasser.
      Wertvolle Erinnerungen, unter dem Federbett hat er oft geschlafen, das Wasser ihr Duft, das Schränkchen, ich weiß es nicht.

      So habe ich das Schränkchen entsorgt, einfach so, das Fläschchen aber behalten, eine gemeinsame Erinnerung.

      So habe ich von meinem Sohn auch Kleinigkeiten behalten, wie ich schon mehrfach hier schrieb aber das Zimmer aufgelöst, vieles an seine Freunde gegeben, so sein Skatboard an denjjenigen, der mit ihm immer zusammen fuhr, Tricks übte.
      Schnell ging das, zu schnell für andere, richtig aber fpür mich, weil es sich gut anfühlte.
      Er war nicht da, brauchte davon nichts.
      Ich war sicher, wenn er zurück käme, würden die Freunde gerne die Sachen zurück geben, wenn er darum bäte.
      Wollten wir ja sein Zimmer in dem Sommer in dem es geschah, neu machen, von Kinderzimmer, bunt zusammengewürfelt in ein richtiges Jugendzimmer.
      Irgendwann habe ich dann Sachen gekauft, von denen ich daachte, es würde ihm so gefallen.Ein Zimmer hält nicht am Leben, ich brauche die Dinge nicht, um mich erinnern zu können, dafür sitzt er zu tief in meinem Herzen, wie er lange unter meinem Herzen getragen wurde, den Weg aber schon ins Herz fand.
      Den ersten Teddy aber, den mag ich dem ersten Kind seiner Schwester geben, wenn der Himmel will.

      Die anderen Dinge werden keinem einem Wert geben außer mir, wo die dann landen, mir ist es egal, dafür bin ich dankbar.

      Was wird meine Tochter demnächst mit meinen Sachen machen, mir auch egal, sie wird behalten was ihr wichtig ist, das wird wenig sein, soweit kenne ich sie.
      Unnötigen Ballast mag ich ihr ersparen, sie weiß das und darin finde ich Zufriedenheit.

      Wem es also wichtig ist, die Uhren aufzuziehen, wie es der Mann tat, dem wünsche ich, mögen die nicht kaputt gehen, kein anderer als der Mann sollte die reparieren dürfen, kein anderer würde das mit der LIebe des Besitzers tun.
      Könnte ich mir aber geichzeitig vorstellen, irgendwann einige Uhren an einen Sammler zu geben, so würde ich denken, wäre sich liebevoll weiter darum gekümmert, wenn ich nicht mehr kann.

      Mache ich wohl Uterschiede zwischen gegenständen und Möbeln, so sollte es nicht mehr sein, das ich meiner Oma einen Ohrensessel schenken konnte, als ich das Geld endlich hatte.
      Den hätte ich wohl dann auch behalten, selbst darin sitzen wollen, in Träumen versunken.
      Ein Bett aber ist ein anderer Gebruachsgegenstand, darin liegt man, hat jeder sein eigenes *denk*
      Habe ich den Rollator meiner Mama auf dem Schrank liegen, nicht weil sie ohne ihn nicht gekonnt hat, nein weil auch wir alt werden, es einen Zeitpunkt geben wird wo ihn jemand braucht.

      Wieder jeder in seiner Zeit, jeder in seinem Können, ohnr Wertung, ohne es nachvollziehen zu können.

      Sage ein weiteres mal, wäre auch ich gerne umgezogen, würde eine schnuggelig Wohnung vorziehen, sieht mein Mann aber sein Zuhause hier.
      Mein Zuhause wird immer dort sein, wo meine LIeben sind, wo ich/wir mich/uns eigerichtet habe/ haben, nach den jeweiligen Bedürfnissen, auch um die Kosten niedrig zu halten, wenn man muss, oder auch einfach um mit den Einsparungen anders am Leben teilnehmen zu können.

      Was nutzen mir leere Schränke, wenn ich sie nicht füllen kann - was aber volle wenn die Dinge keiner braucht, keiner nutzt.
      Unser Leben, mein Leben, dein Leben, unsere Dinge, meine Dinge seine Dinge, deine Dinge.

      Jeder findet seinen Weg, eher oder später, manches mal nie.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      lese ich gerade "Jeder findet seinen Weg, eher oder später, manches mal nie".... frage ich mich ... ist das jetzt mein Weg den ich gehe oder finde ich ihn noch? Ich weiß es nicht - wann werde ich es wissen???
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      - Aufgeben ist keine Option -
      ob ich schon meinen weg gefunden habe, den weg mit dem ich gut leben kann.
      ich hab vielleicht erst ein drittel von meinem schatz weg wie als auch.
      ​am besten würde ich meinen hausstand minimalisieren, es wird mir langsam
      ​alles zuviel. es hat sich ja in 15 jahren die wir zusamen gelebt haben genug
      angesammelt. es fällt mir auch immer schwerer körperlich. ich kann auch immer
      nur etwas machen dann brauch ich eine pause. aber so habe ich immer zu tun
      Rom ist ja auch nicht an einem tag erbaut.
      liebe Marion, habe gerade gelesen du hast eine Katze.
      Das ist aber schön. Hilft die Kleine dir etwas in der Trauer?
      Oder ist sie dir eine Last weil man da ja auch nicht mehr so flexibel ist.
      Was machst du mit ihr, wenn du mal über Nacht weg bist oder in den
      Urlaub fährst?
      habe nämlich auch schon überlegt mir eine Katze zuzulegen.
      Könnte mir vorstellen, das einem das hilft und die auch tröstet, wenn es mal
      so ganz schlecht geht.
      Aber ich Schwanke noch sehr, wie bei allem was ich tu oder denke.
      ich weis eben nicht in welche Richtung ich denken soll.
      Liebe Regenpalme,

      das hat sich bei mir nach all der Zeit auch nicht geändert. Ich bin ja gerade zur Reha, wo auch Entspannung angesagt ist. Doch gerade dabei kommt bei mir vieles hoch. Man ist die ganze Zeit abgelenkt und eingespannt durch Therapien und Anwendungen, durch Gespräche mit anderen Patienten, doch wenn man dann tatsächlich zur Ruhe kommt, ist alles sofort wieder da. Und dann geht das Weinen los und hört nicht mehr auf.
      Den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der Anderen muss man leben.(Mascha Kaleko)
      Ja liebe Marion, ich werde mir das auch sehr gut überlegen.
      Die Entscheidung kann ich aber jetzt einfach nicht fällen.
      Weil ich noch gar keine Richtung habe , wo die Reise hingeht.
      Ich bin jetzt doch immer noch in der Phase, wo ich nur mal einen Tag
      voraus denke und versuche das es irgendwie weiter geht.
      Ich weis das ist kein Ersatz, aber vielleicht eine Hilfe.
      Manchmal denke ich schon, was soll das Ganze. Wozu bist du eigentlich noch hier.
      Hat doch keinen Sinn, aber das ist eben auch wieder das Wollknäul...
      Ich entscheide erst, wenn es mir besser geht, wenn überhaupt.
      Danke Marion
      Auch ich habe solche Gedanken doro.
      Ich stehe oft am Grab und entschuldige mich.
      Wir hatten vier Tage vorher morgens noch eine Diskussion und ich war dann so beleidigt. Mein Mann hatte dann abends gekocht. Für ihn war die Diskussion erledigt. Ich aber habe weiter streiten wollen. Wie gingen ohne zu essen ins Bett und ich denke nur daran, es tut so weh, da es ja wie immer nur blödsinnig war.
      Ich will ihn einfach nur zurück
      Liebe Lena,
      solch ein "Päckchen" tragen glaube ich viele mit sich. Was hätten wir anders machen können ?
      Leider sind wir nur Menschen mit Fehlern und nicht perfekt, daher hilft es nicht mit vergangenen gemachten Fehlern zu hadern, macht alles noch schwerer als es eh schon ist. Ich denke unsere Liebsten verzeihen diese Fehler da sie unsere Liebe spüren. Glaube ich auf jeden Fall das dies so ist.
      LG Roland
      Gestern Abend nach langer Zeit mal wieder "Unsere kleine Stadt" von Thornton Wilder gelesen - ein sehr lesenswertes Büchlein über das Leben und den Tod. Spielt in einer amerikanischen Kleinstadt zu Anfang des 20. Jahrhunderts, 1938 veröffentlicht. Hat aber bis heute seine Aktualität nicht verloren.

      Zitat:

      " ...Ach Erde, du bist so wunderbar, dass keiner dich erkennt. ... Kann ein Mensch das Leben erkennen, während er lebt? - in jedem einzelnen Moment?"

      "Nein. ... Heilige und Dichter vielleicht - hier und da."
      Es sind so viele Schicksale um uns herum. Un ich denke oft, es trifft immer die falschen...
      Ich will mein früheres Leben zurück und vor allem meinen Mann. Ich weiß, dass das nicht geht, aber so fühle ich. Werde ich irgendwann seine Stimme vergessen? Ich möchte das alles nicht. Ich will nicht, dass die Erinnerung an ihn verblasst. Er war mein Fels zum Anlehnen und jetzt ist er nicht mehr da. Keine Gespräche mehr, keine Zweisamkeit. Es tut so weh, ich denke, ich bin der Hölle gelandet.
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