Ich vermisse meinen Mann sosehr

      Ich vermisse meinen Mann sosehr

      mein Mann ist am 06.07. nach schwerer Krankheit, Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, jeder sagt mir: es ist für ihn besser,
      aber ich glaube das nicht. 20 Monate haben wir zusammen gekämpft von einer Klinik in die andere, dann ging es ihm wieder besser und im Januar hatte er dann wieder einen Tumor an der Galle, wieder OP, aber alles zu spät, ich war bis zum Schluß bei ihm, aber ich komme nicht darüber weg, wir haben alles zusammen gemacht und jetzt bin ich nur noch allein. Ich möchte eigentlich auch nicht mehr, aber ich nehme mich zusammen, und jeden Tag versuche ich meinen Alltag zu bewältigen aber es ist so schwer. Ich weiß, dass viele Menschen das gleiche mitmachen, aber trotzdem ist es für jeden einzelnen schwer.
      Nachdem ich heute abend das erste Mal auf dieser Seite war, habe ich die einzelnen Beiträge gelesen und festgestellt, dass alle Angehörige, Partner unter dem Verlust leiden und ähnliche traurige Schicksale erlebt haben und versuchen diese zu meistern oder gemeister haben.
      Ich will nun nicht sagen, dass mir das hilft, aber es ist vielleicht ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „whitey6975“ ()

      Liebe Whithey,

      ich möchte Dir einfach nur sagen, daß ich mit Dir fühle, und daß mir Dein schwerer Verlust unendlich leid tut. Diesen gemeinsamen Kampf, den Du beschreibst, der ja auch mit so viel Hoffnung und dann auch immer wieder mit Rückschlägen verbunden ist, den kenne ich auch nur zu gut. Ich habe meinen Mann Wilhelm nach dreieinhalbjährigem Kampf gegen den Darmkrebs mit späteren Lungenmetastasen am 27. März verloren. Ich vermisse ihn immer noch unendlich, meine Sehnsucht nach ihm ist grenzenlos. Er hat so tapfer gekämpft und doch verloren. Und ich empfinde es auch so, der gemeinsame Kampf, er war so viel besser als das, was jetzt ist, diese unendliche Leere und Trostlosigkeit.

      Ich muß sagen, mir hilft es schon sehr, hier auf andere zu treffen, die ähnliches durchmachen, und mich mit ihnen auszutauschen. Einfach zu sehen, daß man nicht alleine ist mit seinem Schmerz, und von anderen zu lesen, die schon ein wenig "weiter" sind als wir, daß es irgendwann zumindest ein bißchen erträglicher wird.

      Ich wünsche Dir die Kraft, die Du jetzt brauchst, um Tag für Tag, Schritt für Schritt, weiterzumachen, ist schwer, ich weiß.

      Ganz liebe Grüße

      Frauke
      Wie soll ich atmen können ohne Dich,
      Wie soll ich Freude finden ohne Dich,
      Wie soll ich Zukunft träumen ohne Dich? - Christa Spilling-Nöker

      Hallo, ihr Lieben1

      Liebe Whithey,
      ich kann dir das so gut nachfühlen.
      Mein Mann hatte die gleiche Krankheit, er war 4 Wochen krank. 1 Woche nach der Diagnose verstarb er. Es ist immer noch nicht greifbar für mich. Ich funktioniere- das ist alles, so richtig weiter leben, das geht nicht so, wie ich es gern hätte.
      Morgen beginnt wieder so ein besch... WE, da ist es immer besonders schlimm für mich.
      Ich werde mit meiner jüngeren Tochter zum Friedhof fahren, so ca. 45 km von uns entfernt. Zum Glück schneit es noch nicht und es gibt kein Glatteis. Meine Mutter lebt in diesem kleinen Ort in unserem Elternhaus bei meiner Schwester und ihrer Familie. Wir verbringen einige Stunden dort und fahren dann nach Hause zurück.
      Dort verbrachten wir auch unsere Jugendzeit, mein Mann und ich, Wir wollten zusammen alt werden, nun muss ich das allein bewältigen.
      Am WE ist der Berg besonders hoch, aber aufsteigen müssen wir trotzdem.

      Liebe Grüße aus dem Erzgebirgsvorland
      von Conny-cyprus
      Hallo Conny,
      ich glaube, jeder der so etwas erlebt und mitgemacht hat, kommen diese geschilderten Erlebnisse nur allzu bekannt und vertraut vor. Ich fürchte mich nicht unbedingt nur vor dem Wochenende, sondern vor jedem Tag, den wie Du eben auch geschrieben hast, jeden Tag aufs Neue bewältigt werden muss. Aber trotz allen Schmerzes und dem Gefühl des Verlustes, Du hast wenigstens noch Deine Familie bzw. Deine Kinder. Ich habe nach dem Tod meines Mannes niemanden mehr. Ich kann Dir nicht sagen, wie ich mich fühle, ich breche auf offener Straße in Tränen aus, also bleibe ich im Haus, obwohl ich eigentlich kein Typ bin, der sich verkriecht, aber ich schaffe es einfach nicht.

      Dir aber wünsche ich viel, viel Kraft vorallem in der kommenden Adventszeit.
      Vielleicht hören bzw. lesen wir ja noch einmal von einander.
      Liebe Gruesse
      Beate
      Hallo Beate ,
      erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum auch wenn der Anlass sehr traurig ist .
      Es ist gut das du hierher gefunden hast , es wird dir bestimmt helfen hier zu lesen und zu schreiben oder auch zu chatten .
      Es ist ja auch noch ziemlich frisch bei dir und du schreibst das du weiter keinen mehr hast . Ich drück dich mal und glaub mir hier bist du nicht alleine , vllt ein kleiner Trost.
      Hier versteht dir jeder und man muss hier nicht viel erklären weil hier jeder einen geliebten Menschen verloren hat .
      Ich wünsche dir ganz viel Kraft für den Weg den du jetzt gehen musst .

      Eine dicke Umärmelung
      Katrin
      Wie in einen inneren Dialog
      begleitet ihr uns durch unser Leben.
      Denn ihr wohnt in unseren Seelen
      unser Leben lang.
      Liebe Frauke,
      erst einmal vielen lieben Dank für Deine mitfühlenden Zeilen. Ich war gestern abend nicht mehr in der Lage zu antworten, selbst heute morgen, wenn ich die aufmunternden Worte der anderen lese, glaube ich, dass mein Herz zerbricht, soweh tut das. Ich muss versuchen, mich am "Schopf zu packen" und wieder hochzuziehen, aber ich schaffe das einfach nicht. Ich habe auf die Nacht wieder "meine" Tabletten genommen und hoffe, dass es mir in ein paar Tagen ein klein wenig besser geht. Liebe Frauke, ich denke, Du weißt genau wie es ist und war, die Hoffnung immer wieder, dann die "Baustellen" die mein Mann letzendlich nicht mehr gepackt hat. Ich danke für die so einfühlsamen Zeilen am Schluß, genau so fühle ich. Es wäre schön, wenn Du Dich nochmal melden würdest und vielleicht signalisierst, wie Du Dich fühlst.

      Liebe, liebe Gruesse
      Beate
      Liebe Whitey,

      Ich möchte Dir leise Hallo sagen.
      Ich weiss wie du dich fühlst. Wir haben 3 Jahre lang gekämpft und doch verloren. Magenkrebs. Das letzte Jahr war schrecklich. Metas überal, Hirn, Leber, rezidiv Magen, Lungen, Wirbelsäule...... dann Lungenentzündung. Sein Körper war so schwach, er hat nicht mehr geschafft. Gestorben ist er am 9 September, vor 2 Monaten.
      So wie Blume sagte, die Krankheit und der Kampf waren viel besser für uns als die Leere, die wir jetzt erleben müssen. Aber eben für uns. Ich hätte meinen Mann weiter gepflegt, Tag und Nacht, haupsache er ist HIER mit mir!!! Andersrum, wollte das auch mein Mann?? Er war immer so vital, kraftvoll, energisch, lebensfroh. Hätte er tatsächlich gewollt im Bett zu liegen, nix machen können, sich pflegen lassen?? Da zweifle ich. Vielleicht ist doch besser so, er muss nicht leiden, würdelos da liegen. Er wäre unglücklich. Soll ich mein Glück mit seinem Unglück erkaufen. Darf ich so egoistisch sein??
      Ich weiss das jetzt. Paar Wochen, bevor er gestorben ist, hat er einen Bekannten getroffen. Ich habe von dem Gespräch nach dem Tod meines Mannes erfahren. Mein Mann sagte, er kämpfe nur für uns. Wäre er alleine, hätte er aufgegeben um sich nicht weiter quälen zu müssen. Also hat er gemacht für mich, für meinen Glück.
      Und das ist der Gedanke, der mich jetzt am Leben hält. Ich halte die Leere aus, weil ich Ihm Liebe und er gehen musste.

      Ich umarme dich ganz fest.

      Bernstein
      youtu.be/7YZb8s7Kxa4

      Unser Herz will dich halten,
      unsere Liebe dich umfangen,
      unser Verstand muß dich gehen lassen.
      Deine Kraft war zu Ende.

      Janusz 3.5.1960 - 9.9.2012
      Liebe Beate,

      auch von mir ein leises Hallo an Dich und mein aufrichtiges Beileid zum Verlust Deines Mannes. Manchmal fällt es schwer die richtigen Worte zu finden, da tut es gut einem einfach in den Arm zu nehmen.

      Mein Partner verstarb mit knapp 60 in der Nacht vom 31.03. an plötzlichem Herzversagen in meinen Armen... ich wünschte mir ihm noch sovieles sagen zu können, zu dürfen, doch er wurde mir genommen. Jetzt bin ich mit 47 verwitwet.... welch ein Wort Witwe. Wir haben keine gemeinsamen Kinder und den Kontakt zu seinen beiden Söhnen hab ich abgebrochen. Ich kann es auch heute immer noch nicht fassen, dass es nun schon 31 Wochen sind, seit er nicht mehr hier ist. Vermisse ihn so sehr....

      Auch bei Dir ist alles noch gar nicht lange her. Wie soll man das auch verstehen, was da passiert ist? Verstehen was mit uns passiert?

      Unser Leben ist ein Scherbenhaufen. Alles ist zerbrochen, die Liebe, der Alltag, der Halt, unsere Unbeschwertheit, unsere Balance, unsere Lebenswünsche, uns so vieles mehr. Selbst wenn wir die Scherben wieder zusammenkleben....es wird immer eine Ecke fehlen.

      Setze Dich nicht unter Druck. Schritt für Schritt und das Tag für Tag. Es gibt schlechte und bessere schlechte Tage.

      Der Kontakt hier im Forum tut gut und er hilft uns selbst zu verstehen.

      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die Zeit die da vor uns liegt.

      Ruth
      Liebe Whitey,

      auch mir sagen die Leute immer wieder, dass es für ihn besser wäre, dass er jetzt keine Schmerzen mehr hätte... Und ehrlich gesagt, anfangs hat mich das auch selbst getröstet. Denn mein Mann hatte auch Krebs und überall Metastasen, hat viele Wochen fast nur noch gelegen, hatte trotz Morphium schlimme Schmerzen, konnte kaum noch sprechen, hat monatelang nichts mehr gegessen... Ja, es war eine harte Zeit, aber jetzt? Ich habe schon damals gewusst, dass es viel schlimmer für mich sein würde, wenn ich erst allein bin, und doch habe ich manchmal um seinen Tod gebeten, wollte ich ihn einfach nicht mehr leiden sehen. Und auch er wollte es nicht mehr. Aber dann wieder, wenn es ihm nur ein bißchen besser ging, dann hat er wieder Pläne gemacht. Im nächsten Jahr wäre er 50 geworden, da wollte er eine riesengroße Party feiern, hatte schon alle dazu eingeladen- ich habe immer geahnt, dass diese Party nicht stattfinden würde. Aber trotzdem hatte ich gehofft, dass wir diesen Geburtstag noch zusammen erleben, auch wenn er dann sicher schon nur noch gelegen hätte. Aber er wäre noch bei mir gewesen, und ich für ihn da.
      Sicher, er muss nun nicht mehr leiden. Aber je mehr Tage ins Land gehen, umso weniger trösten mich diese Gedanken. Ich vermisse ihn so sehr und hadere mit dem Schicksal- warum musste er denn überhaupt diese Krankheit bekommen? Es ist jetzt ein Vierteljahr- hört sich so viel an, aber es schmerzt eigentlich immer mehr, wird immer schlimmer. Heute ist auch wieder so ein schlimmer Tag, draußen regnet es und meine Stimmung ist genau wie das Wetter. Ich könnte immer nur weinen, schleiche durch das Haus, weiß nichts mit mir anzufangen. Es gibt manchmal weniger schlechte Tage, vor allen in der Woche, wenn ich arbeite, aber die Wochenenden sind immer so schlimm, vor allem, wenn ich nichts vor habe. Bei diesem Wetter kann man nicht mal raus gehen- obwohl, ehrlich gesagt, wahrscheinlich würde ich auch bei besserem Wetter nicht rausgehen, weil es mir eigentlich egal ist. Bin einfach nur verzweifelt und halte das alles nicht mehr aus.
      Gestern habe ich bis tief in die Nacht am Computer alle Fotos zusammengesucht aus unseren gemeinsamen Jahren, ich will mir davon ein Fotobuch machen, aber heute fehlt mir schon wieder die Kraft dazu. Will am liebsten immer nur ins Bett, mich einkuscheln, aber schlafen geht ja eh nicht...
      Irgendwie ist alles so total sinnlos...
      Und dann rücken auch noch die Feiertage näher. Bei mir gibt es diesmal keinen Kranz, keine Deko, nur ein paar Kerzen für ihn, ansonsten fällt das alles aus. Mein Sohn (16) ist zur Zeit in Amerika, so dass ich wenigstens für ihn nicht den Schein aufrecht erhalten muss, darüber bin ich ganz froh. So kann ich weinen wann ich will, muss nicht funktionieren, muss mich nicht zusammenreißen... Er kommt erst nächstes Jahr im Sommer zurück, ich hoffe, dass ich bis dahin ein bißchen weiter bin. Auch wenn es im Moment noch nicht so ganz vorstellbar ist.
      Ich drücke Euch alle und bin froh, dass es Euch gibt

      Kerray
      Alles ändert sich mit dem, der neben einem fehlt.

      youtube.com/watch?v=bEXy9yXl_WA&feature=player_detailpage
      Hallo Stern, Bernstein und Kerray,

      Danke für Eure tröstenden Worte und Euer Mitgefühl.
      Wenn ich das lese, kommen mir die Tränen und ich kann im Moment nicht unbedingt feststellen, dass es mir danach besser geht.

      Bei Deinen Zeilen, liebe Kerray, habe ich das Gefühl, ich hätte das erlebt, genauso war´s bei uns. Ich habe in der Zeit 15kg abgenommen und war fix und fertig, mein Mann wollte keinen Pflegedienst, ich habe alles selbst gemacht, immer gerne, aber ich war dann auch fix und foxi.. Ich bin ja auch nicht mehr berufstätig, habe jetzt auf den Winter noch im Garten gearbeitet, aber bei dem Wetter ist das nun auch vorbei, jetzt muss ich mich anderweitig beschäftigen, sonst drehe ich durch.

      Habe vor 1 Monat mit meinem Arzt gesprochen und habe eine REHA beantragt, die auch genehmigt wurde. Den Termin konnte ich auf
      die Weihnachttage und Silvester legen, sodass ich über die Feiertage nicht allein im Haus bin. Ich glaube, dass das für mich das Beste sein wird.

      Ich wünsche Euch für´s Wochenende viel Kraft und gute Momente...

      Beate
      Hallo Whitey,

      auch ich möchte Dir weiterhin viel Kraft wünschen,die wir alle brauchen um unser Schicksal zu meistern.

      Auch ich habe meine Frau vor genau 5 Wochen verloren sie hatte Lungenkrebs,sich von Chemo und Bestrahlung erholt war 4 Tage in Kur ,bekamm Lungenentzündung.Ich holte Sie von der Kur zurück,brachte Sie ins Krankenhaus ,wo Sie dann an dieser blöden Lungenentzündung für uns plötzlich verstarb.

      Auch für mich ist Momentan das Leben nicht Wirklich,nur sinnlos ohne meine geliebte Frau.

      Aber las uns Stark sein für unsere Liebsten,denn Sie sind bei uns und wollen nicht das wir so traurig sind.

      Ich glaube und habe den trost das ich eines Tages meine geliebte Gabi wieder in meine arme nehmen kann und nie mehr her geben muß.

      Das alles dort wo sie nur vorgegangen ist und auf mich wartet.

      Gruß

      yogab
      Hallo Yogab,

      ich antworte Dir erst sehr spät, bedanke mich aber um so herzlicher für Deine tröstenden Worte.

      Auch Du hast ja sehr viel mitgemacht, wahrscheinlich auch bis zum Umfallen mit Deiner Frau gekämpft und dann, wie viele hier,
      das gleiche Schicksal haben, doch verloren.
      Ich beneide Dich auch um Deine Zuversicht, dass Du Deine Frau, wie auch immer, wiedersehen wirst.
      Ich kann daran nicht glauben, und denke aber, dass, die dran glauben, vielleicht "besser" mit der Situation fertig werden.
      Der Bruder meines Mannes ist sehr religiös und glaubt wie Du, dass man sich wiedersehen wird und konnte so mit dem Tod
      meines Mannes besser umgehen. Als mein Mann schon im Sterben lag, hat er ihm gesagt: halt mir einen Platz frei da oben.
      Es ist auch heute noch für ihn ein Trost. Ich wünsche Dir, dass Du diesen Glauben nicht verlierst und umarme Dich ganz herzlich.

      Whitey (Beate)
      Liebe Suma,

      ich habe Dich nicht gleich angeschrieben, um Dir für Deine lieben Zeilen zu danken, dafür aber jetzt umso herzlicher...

      ich bedanke mich bei Dir für Deine mitfühlenden Worte und vorallem, was für mich sehr wichtig war, Dein Bemühen mir Mut
      zu machen, dass auch wieder eine andere Zeit kommen wird, so wie Du schreibst, nicht gleich, aber eben mit kleinen Schrittchen,
      diese Zeit ist für mich noch nicht gekommen, aber dass diese Zeit kommen wird, das wünsche ich mir auch, jetzt noch nicht, es ist noch zu früh und schmerzt auch noch sehr, aber es tröstet mich, dass mir jemand Mut macht, der auch ein schlimmes Schicksal hat und es eben gemeistert hat, das gibt mir Mut, obwohl ich manchmal meine es geht nicht mehr weiter.

      Wir haben am 21.12. Hochzeitstag, dann Weihnachten, es ist nicht so einfach, aber ich erzähle Dir ja nicht Neues... Du hast es auf jeden Fall soweit geschafft, dass Du Dich zumindest wieder wohlfühlst und das ist ja schon sehr viel.
      Ich wünsche Dir dass Du jeden Tag ein wenig mehr, in Dein Leben zurückfindest und vielleicht auch wieder glücklich sein kannst...Den Anfang hast Du gemacht, kannst stolz auf Dich sein.

      Liebe liebe Gruesse
      Beate (Whitey)
      heute auf den Tag 15:50 Uhr ist es genau 20 Wochen her, dass mein Mann gestorben ist, ich durchlebe jeden Freitag den ganzen Tag nochmal bis zu seinem Ende, als er schon halb bewußtlos wurde, habe ich gerufen: Mäuschen kennst Du mich nicht mehr? und seine letzten Worte an mich waren: Du bist mein Liebelein, sei tapfer und vergiss mich nicht. Es tut jedesmal auf´s Neue so weh, ich weiß nicht, ob ich das je aus dem Kopf bekomme.
      Suma, Du hast ja geschrieben, dass es irgendwann besser wird, aber im Moment bin ich wieder nur so sehr traurig, zweifle an allem und jedem, vor allem an Gott und weiß nicht mehr ein noch aus.

      Ich wünsche mir nur dass diese furchtbare Zeit irgendwann vörüber sein wird......

      ohne Dich....

      habe ja schon lange nicht mehr hier geschrieben dabei sind fast 8 Monate vergangen, dass Du mich allein gelassen hast.
      Ich vermisse Dich wie am ersten Tag, kann manchmal garnicht begreifen, was abgeht. Hier im Forum konnte ich bis vor ein paar Tagen noch nicht einmal eine Kerze für Dich aufstellen, weil ich das technisch nicht konnte, aber jetzt habe ich es rausbekommen, wärst wieder mal sehr stolz auf mich. mein Hase, In den Friedwald traue ich mich wegen diesem blöden Menschen auch nicht mehr allein, bin vor ein paar Tagen vorbeigefahren, war aber noch zuviel Schnee, aber ich glaube, dass Du eher bei mir im Haus bist und auf mich acht gibst, aber anscheinend hast Du nicht richtig aufgepaßt, es läuft im Moment alles schief...

      Auf jeden Fall kann ich hier für Dich jetzt auch eine Kerze aufstellen :kerze2:


      Ich vergeß Dich nie....
      Deine Maus
      Liebe Beate,

      ich glaube auch ganz bestimmt, daß es nicht schlimm ist, wenn Du mal nicht in den Friedwald kannst, denn Dein Klaus, er ist doch bei Euch zuhause, wie Du ja auch selber schreibst, er ist da... um Dich herum... in jedem Gegenstand, der Dich an ihn erinnert, im Haus, im Garten, überall... er paßt auf Dich auf... da bin ich ganz sicher. Ich spüre es hier bei mir doch auch so sehr... Wilhelms Gegenwart.

      Ja, Du vermißt ihn immer noch so sehr... ist doch auch klar... er ist doch mit jedem Tag wieder einen Tag länger nicht mehr bei Dir. Da vermißt Du ihn doch mit jedem Tag mehr... Du brauchst einfach noch Zeit... 8 Monate ist noch viel zu wenig Zeit, um mit dem Herzen zu begreifen, was der Verstand schon längst begriffen hat... begreifen mußte... wir wurden ja leider nicht gefragt...

      Ich zünde auch eine Kerze an für Deinen lieben Klaus :kerze4:

      und drück Dich ganz fest

      Frauke :love:
      Wie soll ich atmen können ohne Dich,
      Wie soll ich Freude finden ohne Dich,
      Wie soll ich Zukunft träumen ohne Dich? - Christa Spilling-Nöker

      Hallo meine Blume, :girl_in_love:

      wie immer findest Du die richtigen Worte, um mir Mut zu machen, obwohl Du im Moment ja selbst mit Deinem Termin am Mittwoch genug zu tun hast.

      Versuche Dich, soweit es geht, abzulenken, alles andere habe ich Dir schon geschrieben.

      Dir für Deine lieben Worte nochmals herzlichen Dank.

      Sei lieb gegrüßt :love:
      Beate

      ich kann nicht alles richtig machen....

      Hallo mein Hase,

      heute habe ich wieder gesehen wo meine Grenzen sind, Du hast mich immer verstanden, blind, wie es eben nach sovielen Jahren
      normal ist. Ich vermisse Dich sosehr, soviele in meinem Umfeld verstehen es einfach nicht, oder sie wollen nicht, ist mir aber egal, ich kann das jetzt nicht auch noch brauchen, habe mit mir selbst zu kämpfen.
      Die letzten Tage waren wieder der reine Horror, aber ich habe liebe Menschen, die mir sehr geholfen, auch das zu überstehen.
      Ich werde auch versuchen, nicht mehr so schlimme Gedanken zu haben, wieder einen Sinn in meinem Leben zu sehen, aber das ist nicht immer so leicht, aber ich habe es versprochen.

      Paß auf mich auf

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