Meine geliebte Mami...du fehlst so sehr

      Meine geliebte Mami...du fehlst so sehr

      Hallo ihr lieben,

      bisher habe ich hauptsächlich hier mitgelesen
      und das tat mir gut. Aber irgendwie muss ich mir auch mal alles von der
      Seele schreiben, ich versteh das alles einfach nicht. Und ich weiß auch
      gar nicht so genau, was ich schreiben soll...ich begreife es einfach
      nicht..sie ist wirklich weg.

      Meine Mama ist vor fast 4 Wochen ganz plötzlich verstorben. Niemand hat damit gerechnet....
      Im
      August 2013 fing alles an. Meine Mami litt schon sehr lange an einer
      chronischen Krankheit mit Schüben in unregelmäßigen Verläufen, weshalb
      sie auch schon öfters mal ins Krankenhaus musste. Aber wenn ich an meine
      Kindheit zurück denke, dann sehe ich sie trotzdem immer als meine
      starke Mami, auch wenn sie im Krankenhaus lag.
      Im August sollte sie
      zu einer Routineop ins Krankenhaus...ja...Routine und Ärzte. Es wurde
      alles ganz schlimm, sie lag dann auf der ITS und alles nahm seinen Lauf.
      Dann kam sie im Dezember endlich nach Hause. Dann wurde die nächste
      schlimme Diagnose gestellt (Ende Dezember, ein paar Tage war sie zu
      Hause), im Januar dann die nächste große OP...10 Stunden haben wir
      gebangt, aber sie hat gekämpft und es geschafft. Danach folgten viele
      Auf- und Ab's. Aber sie kämpfte sich zurück, meine Mami...die tapfere,
      die trotz allem sich um uns sorgte und immer ein Lächeln auf den Lippen
      hatte. In der Zeit, wo sie im KH war, war ich fast jeden zweiten Tag bei
      ihr. Ich mache zur Zeit noch eine (schulische) Ausbildung...und Mama
      meinte auch immer, nun stress dich nicht, einmal die Woche reicht. Meine
      Mama, immer die Starke. Trotzdem war ich sehr oft bei ihr, hab versucht
      ihr alle Wünsche zu erfüllen. Und im April durfte sie dann endlich nach
      Hause und es ging ihr von Tag zu Tag besser. Wir waren im Urlaub, was
      für wundervolle Stunden das waren. Wir haben alles zusammen gemacht, die
      Zeit nachgeholt. Dazu muss ich sagen, dass ich noch bei meinen Eltern
      wohne, eben weil ich keine Vergütung bekomme, aber ich wolte auch nicht
      weg, meine Eltern sind mir so wichtig.
      Wir hatten eine tolle Zeit, waren shoppen(sie liebte es), wollten auch noch so viel machen.
      Dann
      kam wieder was dazu, aber es war keine Krankheit, die zum Tode führt.
      Sie suchte und suchte nach einem Facharzt...niemand nahm sie auf. Dann
      hatte sie im Dezember einen Termin....doch den konnte sie ja leider
      nicht mehr wahrnehmen...
      ich frage mich, ob ein früherer Arzttermin das alles hätte verhindern können?!

      Und
      an ihrem Todestag war auch alles normal. Normalerweise schrieb ich
      jeden Morgen mit ihr...weil ich mich eben immer um sie sorgte. Sie
      musste nur mal Aua sagen, schon dachte ich an das Schlimmste.
      Ich
      verabschiedete mich von ihr, aber recht schnell, ich musste los, war
      spät dran und hatte eine wichtige Präsentation. Aber verabschieden
      musste ich mich trotzdem...wir hatten immer den Gedanken " nicht im
      Streit auseinander, wer weiß was kommt".
      An dem Tag schrieb ich ihr
      nicht, ich war ja in der Präsentation und auch in der Pause schrieb ich
      nicht, irgendwas hielt mich ab sie anzurufen/zu schreiben. Ich dachte
      mir, naja, nachher kannst du ihr das ja alles erzählen.
      Ich guckte
      auch bis dahin nicht mehr auf mein Handy, ich war während der
      Präsentation aber irgendwie stiller, als hätte ich was geahnt. Mein Papa
      ist eig. immer zu Hause, nur an diesem Tag musste er wieder zum Arzt.
      Sie war also gerade mal 2 Stunde(wenn überhaupt so lange) alleine.
      Ich
      frage mich: Warum ist das genau dann passiert? Ist das Schicksal?
      Wollte sie uns nicht belasten? Warum dann? Sie war vorher noch
      einkaufen, hatte alles in die Küche gelegt. Und als mein Papa nach Hause
      kam lag noch immer alles da, unser Hund jaulte und dann kam er ins
      Wohnzimmer und da lag sie dann......jegliche Reanimation war erfolglos.
      Vielleicht
      auch ganz gut, Mami wollte sicherlich nicht als Pflegefall weiterleben,
      jedenfalls sagte sie das mal undw er weiß, wie lange sie schon so da
      lag.
      Aber ich begreife das einfach nicht. Sie hat sich doch so auf
      Weihnachten gefreut? Einen tag vorher wollten wir die Weihnachtssachen
      hochholen, aber wir waren zu faul und schoben es auf den nächsten
      Tag...und dann ist sie verstorben....einfach so.

      Als ich nach
      Hause kam (wurde in der Schule angerufen von meinem Papa...oh dieses
      schreckliche Gefühl) lag sie noch im Wohnzimmer. Als alle "offiziellen"
      weg waren, legte ich mich zu ihr, krabbelte ihren Fuß (sie liebte es),
      streichelte sie und küsste sie. Sie sah so friedlich aus...meine Mami.
      Wie bei ihrem täglichen Mittagsschlaf...nur das sie jetzt nicht mehr
      aufwacht. Sie wollte nie, dass ich sie mal sehe, wenn sie tot ist. Mir
      tut es leid, dass ich dem nicht nachgekommen bin, aber mir tat es gut,
      sie noch mal zu sehen und es eben auch vllt besser zu verstehen.
      Sie
      roch so gut, nach meiner Mama...sie lag so friedlich da, sie war meine
      Sonne und als ich sie streichelte, musste ich nicht mal weinen. Sie war
      immer mein Halt...
      oh sie fehlt mir so sehr...
      wir hatten noch so
      viel vor. Konzertkarten im März...sie liegen jetzt hier und ich weiß,
      dass ich da nicht mit ihr hingehen kann. Gehe ich überhaupt hin?
      Vielleicht, sie schaut durch mein Herz mit...ich muss schauen ob ich es
      schaffe.

      Sie wollte immer Enkelkinder, dass sagte sie mir schon
      im Krankenhaus...aber ich bin doch erst 23...und in der Ausbildung. Ich
      sagte immer, dass dauert noch 4-5 Jahre. Sie wäre die Beste Oma der Welt
      geworden.

      Mein Papa, mein Hund und mein Freund versuchen
      irgendwie über die Tage zu kommen...mein Papa trauert ganz anders als
      ich und ich habe solche Angst um ihn.

      Ich gehe inzwischen wieder der Ausbildung nach, meine Mama war so stolz auf mich. Deshalb ziehe ich das jetzt auch durch.

      Was mich über mich selbst verwundert ist, dass ich so seltsam mit der Trauer umgehen.
      Folgendes:
      In den letzten 2 Jahren sind mein Opa, mein anderer Opa und meine Oma
      verstorben. Oma erst vor 7 Monaten. Ich trauere noch sehr um die drei.
      Ich habe oft gewint Abends, sie haben meine Kindheit zu dem gemacht, was einfach nur perfekt war...und nun auch noch Mama.
      4 Leute in 2 Jahren....mir fehlt die Luft zum atmen.
      Manchmal bekomme ich richtige Panikgefühle, kann nicht atmen, habe das Gefühl, alles ist sinnlos...
      Naja,
      jedenfalls habe ich aber auch viele Momente, wo ich ein wenig Hoffnung
      habe, jedenfalls inzwischen. Die ersten 2 Wochen waren richtig hart, nur
      geweint, Panik- und Angstgefühle...und jetzt? Ich bin noch oft sehr
      traurig, weine um sie und kann nicht in die Zukunft schauen. Und tue ich
      es doch, dann werde ich sehr, sehr traurig. Und denke ich an die
      Zukunft, dann habe ich kurz ein "Glücksgefühl"....aber ich merke, dass
      ich denke, sie ist dabei. Und das ist sie leider nicht.
      Meine
      "Hoffnung" ruht auf meiner Zukunft in mehreren Jahren. Wenn ich selber
      Mama werde, wenn ich meinen Beruf als Sozialpädagogin ausüben kann,
      meine eigene Familie/Wohnung habe und es meinem Papa vielleicht auch
      weider besser geht. An den Gedanken, selber Mama zu werden hänge ich
      mich zur Zeit auf...das ist für mich im Moment der einzige Halt und Sinn
      im Leben. Und Kindern, die es schwer im Leben haben, eine
      Sicherheit,Bindung und Zukunft zu geben...ich hoffe, dass ich solch eine
      Stelle später bekomme.
      Aber ich habe bei diesen Hoffnungsgefühlen angst, dass ich mich selbst belüge...
      Kann es sein, dass ich es noch immer nicht verstehe, dass ich nun alleine bin? Keine Mama mehr habe?

      Aber
      ich weine doch auch sehr oft, wobei auch nicht täglich. Ich denke
      darüber nach, wie ich mich am nächsten Tag anziehe.....Mama liebte Mode
      und shoppen, und mich zu beraten. Deshalb kein schwarz...sie würde es
      nicht mögen.

      Ich weiß, dass meine Mama noch so gerne
      hiergeblieben wäre. Sie hätte alles dafür getan, aber sie sollte wohl
      jetzt ein Enegel werden...und sie hat ihre "Aufgaben" auf dieser Erde
      mit Bravour bestanden, vllt durfte sie jetzt in die "gute" Welt gehen?

      Ich habe manchmal das Gefühl, sie ist noch irgendwie bei mir....
      Ist
      es schlimm, dass ich inzwischen auch zum Teil herzhaft lache? Das ich
      versuche weiterzuleben und mich mit Freunden treffe und lache? Ich denke
      immer, dass meine Mama das so gewollt hätte....sie wollte das ich
      glücklich bin. Das hat sie mir immer gesagt.

      Ich habe wirklich
      Angst davor, dass ich es bisher nur verdrängt habe. Der Schmerz ist
      jetzt schon so groß...wenn ich überlege, dass das nur die erste Phase
      sein soll? Oder habe ich es doch schon mehr verstanden nur lebe ich
      Mamas Hoffnung, Liebe und Optimismus weiter?

      Trauere ich falsch? Verdränge ich nur?
      Manchmal
      denke ich, sie ist im KH und kommt bald wieder....aber ich sage mir
      dann, dass das nicht der Fall ist....sagen kann ich es mir und ich
      glaube auch, dass ich es so fühle. Aber wie kann ich dann doch einen Tag
      später lachen?

      Ich fühle mich irgendwie falsch, traurig...einfach alles leer
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Meine geliebte Mami...ich vermisse dich so sehr. Ich versuche für dich mein Leben weiterzuleben und dich stolz und glücklich zu machen. Dein Liebe und Geborgenheit weiß ich sehr zu schätzen und du warst zu allen immer gut und hilfsbereit. Meine Mami, ich versuche diese Liebe für dich auch weiterhin in die Welt zu geben...Mama...du bist die beste Mama der Welt. Ein Leben ohne dich ist für mich unvorstellbar...aber es geht trotzdem weiter....ohne dich. Ich hoffe so sehr, dass es dir da oben besser geht und du mich trotzdem immer begleitest. Ich werde alles tun, damit du weiterhin sagen kannst, dass du stolz bist, mich als Tochter zu haben. Ich versuche mein Leben irgendwie wieder zu finden, damit du nicht traurig da oben bist und mich nur weinen siehst. Aber ich muss manchmal Mama, denn es tut so weh ohne dich und deine Nähe. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir uns alle irgendwann wiedersehen. Das ist meine größte Hoffnung...das ich ja weiß, dass auch irgendwann meine Zeit kommen wird...und dann sehen wir uns bestimmt wieder...und so lange versuche ich dich am Leben zu halten und meinen Weg zu gehen...alleine, aber doch irgendwie immer mit dir Mami.Ich liebe dich so sehr und ich hoffe, dass du diese Liebe da oben spürst. Drücke mir meine Omas und Opas, kümmere dich um unser Häschen und genießt eure Zeit dort...hab kein schlechtes Gewissen Mami, du wärst noch hier wenn du könntest, aber es scheint, als hätten sie einen wertvollen Engel da oben gebraucht...und das bist du. Nicht mehr nur ein Engel für uns auf Erden, sondern für alle auf dieser Welt.Meine Liebe zu dir wird nie Enden...Papa, Jule und ich senden dir viele Küsse und "Füße Krabbeln Minuten" zu....Danke für wundervolle 23 Jahre Mama...du warst immer da und einfach die Beste Mama der Welt. Danke für alles.
      Ich liebe dich
      <3 <3 <3
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Guten Morgen ihr lieben,

      ich hoffe, ihr hattet eine angenehme Nacht?
      Das Wetter macht mich total fertig...es ist einfach nur dunkel und passt sich meiner Stimmung super an :(

      Gestern schrieb ich noch von Hoffnung...jetzt denke ich über diese besagte Hoffnung nach und es tut einfach nur weh. Wie soll ich irgendwann Kinder haben ohne meine Mami, die sich mit mir freut, die gleich am ersten Tag alles einkaufen will, was sie ja am liebsten jetzt schon gemacht hätte. Zwei Tage vor ihrem Tod erzählte sie mir beim Spaziergang: "Also wenn ich Oma werde, dann hole ich mir solch ein Dreirad für die Kinder" ...das war eins mit langer Lenkstange und mit Dach und EInkaufstasche...da schmunzelte ich und sagte: "Da gibt es bis dahin gewiss noch bessere Sachen"
      Nun laufe ich jeden Tag an diesem Teil vorbei und es schmerzt.

      Kennt ihr das, dass ihr überall nach der verstorbenen Person sucht? Ich gucke bei dem Supermarkt, ob sie nicht dort steht, wo wir uns sonst immer trafen, ich gucke zur Bank, wo wir zusammen saßen....ich sehe sie irgendwo im "Gewusel" der Menschen aberich weiß doch ganz genau, dass sie das nicht sein kann.
      Ich kann es einfach nicht begreifen...wir wollten schmücken, zusammen backen, Weihnachtsshopping machen...und dann sitze ich mit meinem Papa beim Bestatter und plane ihre Beerdigung....nein,nein, nein. Das halte ich nicht aus.

      Ich habe einen gewissen Lebensmut, ja...auch für Papa, meinen Hund, Freund und auch für Mama....aber der hält sich sehr in Grenzen. Sie fehlt einfach so schrecklich.
      Heute dachte ich an die Vergangenheit, wie schön unser Urlaub war. Und dann an die Zukunft wie es im nächsten Jahr sein wird und schwupps kullerten die Tränen. Es gibt kein "wir" im Urlaub mehr...nie wieder wird sie dabei sein. Es tut so unfassbar weh. Wie soll man da Mut fassen für die Zukunft?

      Meine Freunde sind sehr lieb, kümmern sich toll. Aber ich denke mir immer: "Ich freue mich sehr über eure Aufmerksamkeit, aber ich bekomme die nur, da meine Mama tot ist."...ich will Mama wieder.
      Gestern waren wir Essen gewesen. Und ich habe Mama immer geschrieben, wenn es später wurde.
      Jetzt geht das nicht mehr...

      Ich kann mir einfach im Moment nicht vorstellen, dass ich jemals wieder unbeschwert im Leben stehen kann. Alles muss ich jetzt alleine schaffen. Mama und ich waren uns so ähnlich. Alles was ich gern gemacht habe, mochte sie auch und wir haben es zusammen gemacht....und nun versuche ich die Dinge eben nicht mehr zu machen oder ich bin sehr traurig dabei....

      meine Gefühle waren echt Achterbahn...einerseits will ich (für sie) weiterleben, dann will ich mich nur noch verkriechen, dann erfreue ich mich an der Vergangenheit und dann tut es wieder so weh, dass es keine Zukunft mhr geben wird......alle meine Zukunftpläne wirken so "funktional".....aber nicht mit der Liebe und Hoffnung vereint, die ich noch zu Mamas Lebzeiten hatte.

      Ich will irgendwann wieder (glücklich) leben, eben auch Mama zu Liebe....aber geht das überhaupt? Ihr schreibt zum Teil, dass es geht....es tut gut das zu lesen, es hilft mir. Aber der Schmerz überrolt mich gerade nur.

      Morgen ist Weihnachten....Mama hatte sich so darauf gefreut. Und alle meine Freunde planen wie sie mit ihrer Familie feiern....und was sie Mama und Papa schenken........ich wusste was ich Mama schenken wollte...und dann verstarb sie :(

      ich fühle mich sooo leer....so traurig....Mama du fehlst mir doch so, warum musstest du so früh gehen?

      Ich wünsche euch allen einen schönen Dienstag...kommt gut durch den Tag :)
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Servus, erstmal mein tiefstes Beileid.
      Das Wirrwarr in deinem Kopf,Herz und Seele ist momentan völlig normal. Da auch ich vor 4 Wochen plötzlich und unerwartet meine Mum verlor,sehe ich in deinen Worten vieles was auch ich,bezogen auf meine Situation fühle. Wir können nur eins tun, die Trauer zulassen und von einem auf den nächsten Tag schauen. Ruhig schwach sein und weinen wann immer einem danach ist. Ich wünsche dir und deinen liebsten viel viel kraft auf eurem Weg. Lg Markus
      Danke Markus für deine lieben Worte.Ich kann hier einfach so selten in "meinem" Thread antworten...es führt mir diesen unglaublichen Verlust wieder so nahe.

      Ich hasse diese Wellen der Trauer. EInmal bin ich wirklich halbwegs oben
      und dann knalle ich wieder runter. Das ist kaum zum aushalten und doch
      weiß ich, dass ich da durch muss.Im
      Moment versuche ich mich ganz viel abzulenken, gucke unfassbar viele
      DVD's, lese oder lese hier mit. Ich will ein Stück Normalität bewahren?
      Aber was ist denn noch normal?Das
      morgendliche aufwachen tut so weh...auch heute wieder ganz extrem. ich
      sehe einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben. Ja, mein wirklich lieber und toller Hund und
      mein Papa geben mir wirklich halt, aber meinen Papa so traurig zu sehen,
      dass tut mir so weh.
      Das was mir immer geholfen hat, wenn ich traurig war, war ihr lachen. Und wir haben
      zusammen blödsinn gemacht. oder wir waren shoppen. Im Moment bereiten
      mir all diese Gedanken so viele Schmerzen. Wie soll ich jemals wieder
      "vergnügt" shoppen gehen oder verreisen? Sie fehlt doch dabei so sehr.
      Wir waren bisher immer zu 4. verreist, nur einmal war ich alleine unterwegs, da habe ich aber jeden Tag mit Mama telefoniert.Sie fehlt mir einfach so, ich halte das nicht aus. Ein so großer Teil ist von mir mitgestorben....wozu selber noch leben? Mein Traum, eine eigene Familie zu haben...ja aber wozu? Sie darf ja auch nicht mehr Oma werden, was sie so gern wollte.Es schnürt mir im Moment nur die Luft ab, es tut einfach gerade so
      weh...ich will mein altes Leben wieder...ein Leben mit ihr...es ist so unfassbar leer in der Wohnung, aber überall liegt noch alles so, wie an dem Tag, als du von uns gegangen bist.

      Als ich an Heiligabend in der Kirche war, hab ich nur geweint. Die ganzen
      glücklichen Menschen...die Lieder, die Kerzen...Meine Mama und ich
      wollten das an diesem Abend zusammen machen, sie hatte sich so auf
      Weihnachten gefreut.

      Es tut mir so leid, dass ich euch nerve, aber ich habe gerade wirklich das
      Gefühl, dass ich an meiner Trauer ersticke...ich will doch nur zu
      meiner Mama...ich vermisse sie so sehr. Wo ist denn noch der Sinn meines Lebens? Ich funktioniere für Papa, damit er sich nicht noch mehr Sorgen machen muss und für meinen Hund,der mir doch ab und an ein Lächeln ins
      Gesicht zaubert...aber denke ich an die Zukunft ohne meine Mama...ich will nur noch weg..oder sie zurück...ich schaffe das nicht. Ich kann nicht ohne sie weiterleben....es geht einfach nicht.
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Hallo Dolphin,

      Du nervst überhaupt nicht. Dafür ist das Forum ja da, um all dem Kummer Ausdruck zu geben, der einem auf dem Herzen liegt.

      Mach Dir keine Gedanken um die Zukunft. Ich weiss, das hört sich unmöglich an, aber im Moment ist es für Dich nur wichtig, einen Tag nach dem anderen zu überstehen, Deinem Papa beizustehen und Trost in den Augen Deines Hundes zu sehen. Er nimmt Dich so, wie Du bist, ob fröhlich oder traurig.

      Du musst die Trauer nicht hassen. Sie ist ein Teil von Dir und ein Zeichen der Liebe zu Deiner Mama. Ja, sie tut weh, aber sie wird Dich nach und nach loslassen und Deine Mama wird weiter ein Teil Deines Lebens sein, so wie meine Mama, die vor über 30 Jahren starb und die mir heute noch nahe ist. All das, was ich bin, bin ich durch sie geworden und wenn ich heute vor schwierigen Entscheidungen stehe, dann überlege ich, was sie an meiner Stelle tun würde und ich bekomme immer Antwort. Du wirst Deine Mama also nicht wirklich verlieren, auch wenn sie nicht mehr körperlich an Deiner Seite sein kann. Mein Sohn hat seinen Großvater auch nicht mehr kennen lernen können, aber ich habe ihm so viel von ihm erzählt und ich weiss, mein Vater wäre sehr stolz auf seinen Enkel, denn er hat die gleichen Interessen wie er. Für meinen Sohn ist der Großvater so präsent, als hätte er ihn selbst erlebt. Wer weiss schon, was das Leben noch mir Dir vor hat. Vielleicht wirst auch Du einmal Deinem Kind von seiner wunderbaren Großmutter erzählen.

      Bis dahin pflege die Erinnerungen an sie. Sie werden irgendwann nicht mehr schmerzen, sondern nur noch wehmütige Dankbarkeit hervorrufen. Hab Geduld.

      Liebe Grüße
      Beauty
      Liebe Beauty,

      vielen Dank für deine Worte. Auch in anderen Beiträgen von dir konnte ich immer so viel Kraft und Wärme rauslesen, das tut gut.
      Normalerweise hat mir das auch sehr geholfen.

      Aber heute ist das irgendwie so schwer. Das Jahr endet und man macht sich normalerweise Pläne fürs nächste Jahr...formuliert Wünsche usw.
      Mein einziger realistischer Wunsch ist jetzt, dass nicht noch jmd. von mir weg muss.
      Ich merke immer wieder, wie ich die Zukunft anfange zu planen und mich kurz freue, bis zu dem Moment, wo mir bewusst wird, dass es ohne Mama sein wird...und diesen Stich halte ich einfach nicht aus.

      Klar, ich lebe im Moment wirklich nur von Tag zu Tag und das ist so schwer. Zukunft?...im Moment nur mit Mama im Kopf. Ich hoffe, dass der Schmerz sich bestimmt irgendwann verändert. Aber im Moment kann ich mir das einfach nicht vorstellen...wie wahrscheinlich alle am Anfang.
      Aber wir hatten doch noch so viel vor? Ich habe Karten für ein Comedyprogramm hier liegen....sie wollte da so gerne hin. Und nun bleibt der Platz neben mir frei?
      Sie wollte noch so viel machen....ich frage mich die ganze Zeit, warum musste sie gehen? Sie wurde doch gerade wieder gesund? Wir hatten so viel Spaß die Zeit davor.
      Sie war meine Sonne...und nun geht sie nie wieder auf. Ich will zu ihr, ich will sie in den Arm nehmen, ihr sagen, wie lieb ich sie habe.
      Es tut nur so weh...nie wieder....

      Sollte ich mal eigene Kinder haben, dann werden sie trotz allem eine Oma haben, eine tolle Oma im Himmel. Sie wäre so toll gewesen und sie hatte sich so gefreut. Das ist alles so unfair... :( Ich hätte so gern noch viel mehr für sie gemacht. Sie fehlt so sehr, es tut so weh.

      Ich versuche meinem Papa zu helfen, aber er trauert auch anders als ich. Aber es tut mir so weh, ihn so traurig zu sehen...meine kleine Maus tut mir gut. Aber ich habe ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen...ich weine oft beim spazieren gehen (ich habe es in letzter Zeit immer mit Mama gemacht, was haben wir dabei gelacht) und bin nicht 100 % da...jedenfalls nicht den ganzen Spaziergang über. Aber ich bin wirklich froh, meine Maus zu haben.

      Ich versuche Geduld zu haben. Danke für eure lieben Worte.

      Ich schnappe mir mal meinen Hund und laufe mir den Kopf frei.

      Liebe Grüße :)
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      eben hat mein Papa mir Bilder von meiner Mama als kleines Kind gezeigt...ich habe dieses kleine, fröhliche Mädchen gehsene mit ihren rehbraunen Augen...so strahlend....meine Mama.
      Ich bin nur noch am heulen seit dem Moment. Mir tut es so weh, dass sie so viel Leid erfahren musste, so eine blöde chronische Krankheit hatte und es zum Ende hin so viele Monate im Krankenhaus waren. Und trotzdem war sie immer so tapfer...warum wurde ihr das Leben so oft so schwer gemacht?

      Sie war so ein toller Mensch....oh ich vermisse sie so sehr...wie viele Tränen kann man haben? :(
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
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      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      wieviele Tränen kann man haben?
      das frage ich mich auch....
      Ich würde gerne glauben, dass wir wieder glücklich werden, ich wünsche es mir sehr.

      Ich habe eben eine Aufnahme von meiner Mutti gefunden, ihre Stimme, oh Ihre Stimme,..
      es kam gleich wiederganz stark über mich.
      Gestern spürte ich, dass der Schmerz sich wandelt, da haben die endlos schönen Erinnerungen ein tröstendes, warmes Gefühl, sogar mit einem Lächeln verbunden, ausgelöst.

      Heute ist wieder einfach alles bloß grausam.
      Wir müssen einfach durchhalten.......... dieses Gefühlschaos durchleben.

      Es ist noch sehr frisch.

      Alles Liebe (für jeden hier)


      <3 Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
      aber Du bist überall, wo ich bin <3

      Ich vermisse Dich unendlich Mama!

      Es fühlt sich alles so leer ohne sie an...sie hat allem hier so viel Leben gegeben.
      Heute ist wirklich ein ganz seltsamer Tag. Ich bin wirklich nur traurig und weine. Die letzten Wochen ging es, klar hab ich auch mal geweint, aber heute ist es ganz arg schlimm. Es zerfrisst mich total.

      Eigentlich war ich immer ein Mensch, der versucht hat alles positiv zu sehen und mit einem lächeln durch die Welt zu gehen. Eben wie meine Mami...aber ich scheine nicht so stark zu sein wie Mami...und ehrlich gesagt, vermisse ich meine Fröhlichkeit....aber die kam wohl auch immer daher, dass ich meine tolle Mama im Rücken hatte. Mir fehlt sie so sehr, ich will sie einfach nur noch mal umarmen.
      Und immer die Frage: "warum"? Es gab im vergangenen Jahr so viele Sitautuonen, wo es "verständlicher" gewesen wäre. Aber sie war doch jetzt soweit wieder fit? Ihr ging es gut, sie war selbstsändig und wollte sie viel machen? Warum aufeinmal? Sie war keine 2 Stunden alleine, warum genau in dieser Zeit? Warum habe ich mich nicht wie jeden Tag bei ihr gemeldet?Warum? Könnte sie noch leben wenn jemand da gewesen wäre? Ach man, alles Fragen, auf die es keine Antwort gibt...wozu auch, sie kommt leider nicht wieder.

      Ich glaube, unsere Mütter würden wollen, dass wir fröhlich sind. Manchmal frage ich mich, ob sie da oben auch weinen?Weinen, weil sie uns so leiden sehen und sie nicht bei uns sein dürfen?

      Ich weiß heute einfach nicht, wie es weitergehen soll. Nichts macht mir heute Mut oder gibt mir Kraft...mein Papa ist auch ganz traurig heute...heute ist wirklich ein schrecklicher Tag.

      Oh Mami, heute vor einem Monat haben wir noch rumgealbert und gelacht...jetzt ist nichts mehr wie es war. Ich vermisse dich so sehr Mami <3

      Liebe Grüße und ganz liebe Umarmungen an euch alle :knuddeln: ...wir schaffen das, irgendwie und irgendwann...für unsere Lieben.
      Danke für eure lieben Worte.
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Wie gerne würde ich uns allen, die absolute Lösung präsentieren aber die gibt es nicht. Jeder hat sein Tempo was die Trauer angeht,jeder empfindet den Schmerz anders usw. Das heute der Tag für viele so dunkel und grau ist,liegt vielleicht daran das Weihnachten zu ende geht und einem nochmal klar wird,das ein ganz besonderer Mensch fehlt. Auch wenn es nun blöd klingt aber es hat auch was gutes,wir lassen die Trauer zu und überspielen sie nicht. Wir lassen raus, was raus muss und möchte. Ich glaube unsere liebsten,die uns von oben zu sehen weinen auch nur etwas anders. Sie weinen weil sie stolz auf uns sind, weil sie sehen wieviel liebe in uns steckt und sie haben auch Tränen der freude, weil sie genauer wissen das wir sie wiedersehen werden. Was mir heute gut getan hat war,ich habe meiner Mum einen Brief geschrieben. Diesen habe ich mit auf einen Spaziergang genommen und mir einen ruhigen Platz gesucht, dort habe ich ihn angezündet. Mit dem aufsteigenden Rauch, ist der Inhalt direkt bei ihr angekommen. Ich wünsche euch weiter von Herzen viel Kraft und Mut auf eurem Weg. Wer mag fühlt sich lieb umarmt. Lg Markus
      Ich weiß nicht wie das bei euch war aber ich war vorm Hl. Abend total angespannt. Angst wie der Hl. Abend ablaufen wird, Geschenke besorgen, selber fahren oder mitgenommen werden, usw. Danach aber also gestern und heute kam die Ruhe. Der Druck und Stress war weg, ich war allein, hatte Zeit um zur Ruhe zu kommen und nach zu denken. Da ist dann alles wieder voll da, der Verlust, die Schmerzen, das allein sein, ... Es bricht dann immer alles wieder auf einen ein.
      Hallo Dolphin,

      das mit deiner Mutter tut mir leid. Ich habe meine Mutter vor1,5 Jahren verloren. Es tut immer noch sehr weh. Weihnachten war sehr hart. Warte regelrecht drauf das Weihnachten vorbeigeht. Wie Alfred beschreibt sind die Trauergefühle auch bei mir rausgebrochen. Auch wenn weiß das es in manchen Fällen das beste für unsere Lieben war bleibt es hart. ;(

      Liebe Grüße
      Eva
      Das "Problem" was ich mit der Trauer habe ist eigentlich, dass es eine ganz andere Trauer ist als die Male davor.
      Wie gesagt, in den letzten zwei Jahren sind ja auch meine beiden Opas und meine Oma gestorben. Ich war sehr,sehr traurig, da sie doch wirklich sehr wichtige Menschen für mich waren und es tat so weh. Und irgendwie ging es dann doch weiter...der Schmerz war anders, als es jetzt ist. Ich habe meine Großeltern wirklich sehr geliebt und ich trauere noch heute an ihrem grab und an Weihnachten usw.. Aber der Verlust von meiner Mama ist so unfassbar schlimm, es ist fast ein zerstörender Schmerz...ich begreife es einfach nicht und habe ab und an die Hoffnung, dass doch wieder alles gut wird...aber genauso weiß ich doch, dass das eben nicht der Fall ist.

      Im Moment ist alles so schwer. Jeder Gedanke schmerzt so, auch wenn es wundervolle Erinnerungen sind.Aber alle Wege, alle Plätze, alle Läden,alles verbinde ich mit meiner Mama und wie wir zum Teil dort gelacht haben. Oh ich vermisse sie so.

      Markus, dass ist wirklich etwas schönes mit dem Brief. Deine Mama hat deine Zeilen ganz bestimmt bekommen. Das mit dem anderen "weinen" hast du schön geschrieben. Hat mich berührt und ich gebe dir recht. Wahrscheinlich weinen sie, weil sie sich auf unser Wiedersehen freuen, aber gleichzeitig wissen sie doch, dass wir hier noch eine Aufgabe haben. Ja, vielleicht wissen sie sogar welche und sind stolz, wie wir sie meistern werden. Vergessen werden wir sie nie.

      Vielleicht liegt es wirklich an Weihnachten. Eigentlich waren bei mir alle Tage gleich. Heiligabend saß ich mit meinem Papa, meinem Hund und meinem Freund zu Hause,Abends dann noch in die Kirche und die Tränen liefen. Aber heute bin ich schon mit diesem quälenden Schmerz aufgewacht und es war einfach nur den ganzen Tag so schlimm.
      Aber ihr habt so recht, wir müssen die Trauer annehmen und sie akzeptieren. Aber im Moment ist es noch sehr schwer. Danke für eure Worte und eure Kraft, ich wünsche euch ebenfalls, dass ihr alle in den schweren Stunden irgendwo Hoffnung herbekommt und Kraft. Ich umarme euch aus der Ferne :knuddeln:
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Liebe Eva, auch dich möchte ich herzlich umarmen und dir mein Beileid aussprechen. Ich hoffe wirklich sehr für dich, dass dein Schmerz allmählich erträglicher wird. Deine Mama würde sicher nicht wollen, dass du noch so traurig bist.

      Aber ich stimme dir zu, gerade Weihnachten ist doch sehr schlimm. Meine Mama liebte die Weihnachtszeit und freute sich eben auch dieses Jahr sehr darauf. Leider durfte sie die nicht mehr miterleben. Und jeder Gedanke an all die vergangenen Weihnachten ist zwar schön, aber doch sehr schmerzhaft.

      In ein paar Stunden ist es überstanden Eva ;) ... du hast so viel geschafft, du schaffst das jetzt auch.
      Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und eine ruhige Nacht
      :knuddeln:
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

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      Mit meiner Mutter habe ich auch meine beste Freundin verloren. An normalen Tagen komme ich soweit gut klar. Aber Weihnachten bricht der Schmerz raus. Papa und ich waren Weihnachten nur Zuhause. Ich habe am Morgen von Heiligabend geträumt wie mein Vater am Telefon mitteilt das Mama sterben wird. Solche Träume habe ich mittlerweile seltener aber wenn dann kann ich den Tag vergessen. Kurz nach ihrem Tod hatte ich einen Traum wo sie mir sagte es gehe ihr dort gut. Es mag bescheuert klingen aber dieser Traum gibt mir auch nach langer Zeit Kraft.

      LG
      Eva

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Eva“ ()

      Hallo Eva,

      ja, an solchen Tagen wird es glaube ich immer am schlimmsten sein. Fühl dich gedrückt :knuddeln:
      Wünsche dir für die kommenden Tage auch viel Kraft, Silvester ist auch unschön irgendwie, auch wenn es kein Familienfest ist.

      Solche Träume kenne ich auch Eva, die machen einem dann den ganzen Tag zu schaffen.
      Aber auch solche "positiven" Träume kenne ich. Ich hatte auch kurz nach ihrem Tod solch eine Traum...mehrere sogar..jede Nacht einer. Vor allem in den ersten 3 Nächten. Es war wirklich so, als wäre sie da. Sie sprach zu mir, ich spürte sie...und sie sagte immer"das sie nicht weg sei und da ist, auch wenn sie es eig. nicht ist"...verwirrend, ich weiß. Aber ich glaube daran, dass das wirklich Mami war. Und Markus schrieb vor kurzem auch von so einem Traum und du jetzt auch. Da denke ich wirklich immer mehr, dass es nicht nur Einbildung ist. Unsere mamis sind bei uns...immer. Sie würden uns nie alleine lassen. Aber trotzdem tut es eben sehr weh, dass sie nicht mehr auf dieser Seite der Welt sind. Klar gibt es etwas Kraft, zu wissen, dass sie ja wahrscheinlich doch hier sind. Aber eben nicht richtig...und das tut weh.

      Bist du auch noch wach Eva? Ich versuche mich mit irgendwelchen DVD's in den Schlaf zu bringen, damit ich auch ja müde bin. Meine Taktik im Moment. Lange wachbleiben, dann bin ich am nächsten morgen nicht ausgeschlafen und komme Abends besser in den Schlaf. Vielleicht nicht sonderlich gesund, aber zur Zeit muss es halt so sein.

      Dennoch euch allen eine gute Nacht :)
      Liebe Grüße
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

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      Gestern ist es ein Monat her, dass meine Mama tot ist. Es ist aber eher so, als hätte ich es gestern erst erfahren.Es tut so unfassbar doll weh und ich kann einfach nicht begreifen, dass ich sie in diesem Leben nicht mehr wiedersehen darf. Immer wieder ertappe ich mich, wie ich Hoffnung habe, sie ja "doch" wiederzusehen...aber das werde ich nicht. Meine Mama lebt jetzt ein neues Leben. Es tut so weh...ich könnte nur heulen. Ich will einfach nur aufwachen aus diesem schrecklichen Traum. Alles habe ich mit ihr zusammen gemacht, wirklich alles...gestern habe ich mir eine neue Mütze gekauft...ich weiß ganz genau, was Mama dazu gesagt hätte und doch tut es so weh, dass ich ihre Stimme nie wieder hören werde. Ich glaube einfach nicht, dass ich jemals wieder wirklich glücklich werden kann. Dieser Schmerz tut so weh.

      Ich versuche zwar mich irgendwie abzulenken, was mit Freunden zu machen. Aber jedesmal habe ich ein schlechtes Gewissen meinem Papa gegenüber. Er ist dann alleine mit unserem Hund hier und ich bin weg "spaß" haben. Er ist lieber alleine zu Hause, dass ist auch okay. Aber er trauert immer mehr, davor die Wochen war er durch das Aufräumen beschäftigt. Aber es tut mir so weh ihn so zu sehen. Ich liebe doch meinen Papa. Ich will ihn nicht alleine lassen, aber ich habe oft das Bedürfnis, einfach mal rauszukommen...wie kann ich mit der Situation umgehen? Will doch für ihn da sein :(
      "Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus.
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus."
      Joseph Freiherr von Eichendorff

      <3 <3 Ihr seid immer in meinem Herzen...Mami, du fehlst mir so sehr <3 <3
      Ich wünsche euch allen, trotz aller Umstände, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das nächste Jahr mit mehr Licht und Hoffnung für jeden sein.


      <3 :knuddeln: :knuddeln: <3 Mami? Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch und ein gutes Jahr 2015, da wo auch immer du bist. Ich weiß, du magst Silvester nicht, ich ja auch nicht ;) . Pass da oben gut auf dich auf und genieße mit all den anderen Lieben da oben die schönen bunten Farben. Und wenn nichts mehr hilft, dann halte dir die Ohren zu :) Aber ich hoffe sehr, dass es von da oben ruhiger und entspannter ist als der ganze Silvesterwahnsinn hier unten. Gerne hätte ich dich um Mitternacht angerufen und dich Neujahr umarmt und mich auf alle unsere Pläne 2015 gefreut mit dir zusammen. Du fehlst mir sehr. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass da wo du jetzt bist, nur die Sonne für dich scheint und es dir gut geht. Irgendwann Mami, da komme ich zu dir und dann feiern wir zusammen. Bis dahin müssen wir beide stark bleiben. Mami? Ich liebe dich so unfassbar doll und du wirst nie vergessen werden. <3 :knuddeln: :knuddeln: <3


      Ihr Lieben hier aus dem Forum, danke für alles, was ihr in dem Monat für mich getan habt. Eure Worte sind wirklich sehr viel Wert. Aus diesem Grund möchte ich euch allen eine dicke Umarmung schicken und ein gesundes neues Jahr wünschen, mit hoffentlich vielen positiven Erlebnissen.
      Wir "sehen" uns im neuen Jahr :)
      <3 :knuddeln: :knuddeln: :knuddeln: <3
      "Und meine Seele spannte
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      Joseph Freiherr von Eichendorff

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