Heute, in mir und um mich herum

      Heute, in mir und um mich herum

      Heute,
      ein neuer Morgen, ein neuer Tag, die Sonne scheint und ich lächele mit ihr um die Wette.

      Die schmutzige Arbeit ist getan, frisch geduscht kann ich nun in das schöne des Tages starten.
      Ich bin mutig mit einem gebrauchten I Phone unterwegs.
      Noch ist es mir vorraus, ich versuche hinterher zu kommen die Technik, noch ist sie schneller als ich.

      Ich habe aber Fahrt aufgenommen, versuche dran zu bleiben, aufgeben und in die Ecke legen war gestern.

      Ich habe Abstand gewonnen, ich fühle wie sehr es mir hilft, anders zu schauen, Druck ab zu bauen.
      Näher an mir und mit mir zu bleiben.
      Ein gutes Gefühl ohen den Beigeschmack etwas verloren zu haben.

      An einem Punkt, wo ich nur noch gewinnen kann, heißt aber nicht, das es nicht auch mal einen gehörigen Rutsch zurück geben wird.
      So viel Angst ich auch in mir spüre, zu viel, zu schnell mal wieder, ich bin sicher ich tu das richtige und die Angst verliert damit an Macht.

      Nichts wird je wieder sein, wie es war, zu viele Verluste in zu kurzer Zeit, noch immer knabbere ich, vermisse ich und doch die Erinnerungen all die schönen, der Dank das es sein durfte macht es tragbar.
      Mein Rucksack ist bunt gemischt, mit Tränen, mit Lachen, voller Hoffnung.

      Angehängt ein kleines Bärschen, das mich nicht vergessen läßt, eine Taschenlampe damit es nie zu dunkel wird.
      Einer Hand voller Steinchen die ich werfen kann, hinterlegen an den Orten, an die ich gedenke zurück zu kommen.

      Die Sicherheit, meiner Engel, einer wird immer über mich wachen, aufpassen, nicht bewahren vor allem irdischen was das noch wartet aber mich beschützter fühlen auf dem Weg der nie ohne Tränen sein wird, ohne Stolpersteine, ohne Um - und auch Irrwege.
      Immer ins vore, lass mal kommen, das ist mein Weg, für mich bereitet.
      Tapfer stelle ich mich dem, was war und was wird, immer aber mit einem Lächeln, das letzte was ich abzugeben gedenke solange ich darf.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Heute ...
      ein früher, noch düsterer Morgen, ich wühle etwas herum und frage mich, was ich um diese Uhrzeit schon will, hier in meinem Leben, allein, es ist kalt, es ist dunkel, ich muss bei diesesn Worten schmunzeln und doch sind sie da diese Gedanken.

      So einige Nächte die ich schon durch gemacht habe, Tage verschalfen, Träume geträumt, Gedankne gedacht und das zu den unmöglichsten Zeiten, in manchmal unmöglichen Situationen.

      Selten nehme ich Rücksicht auf mich, bin einfach da, mache wie mechanisch und nehme einfach hin.
      Dann wieder bin ich voll da, weiß genau was ich tun muss um zu helfen, eine Situation zu entschärfen, mein Umfeld wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
      Und wieder hörte ich den Satz - rette dich ment selbst den anderen ist nicht zu helfen.
      Du kannst die Welt doch nicht retten, was tust du da.

      Oh, ich wollte dann so oft schon etwas ändern aber mir ist doch wirklich klar geworden das es nicht geht.
      Das ich das bin, ich Steffi, ich bin einfach so.
      Ich schaue mich also mal um, um mich herum, was tut sich da, was tun die anderen, wo haben die Rechte mir das immer mal wieder nah bringen zu wollen, ich sei falsch, falsch unterwegs.

      Ja ich lächele, ich schaue hin und was ich sehe, das macht mich traurig, keiner der selbst wirklich etwas tut, die ihr Leben leben, eng eingezäunt nicht offen für irgendetwas das anders ist.
      Festgefahren in den Jahren haben sie ihren Ablauf der eben normal ist.

      Da läuft man nicht ruhelos durch die Nacht wenn es nicht brennt nicht eine Ausnahmesituation besteht.
      Da steht man auch auf wenn es denn Zeit ist.

      Ja sollen sie tun, es ist ja ihre Zeit - aber doch nicht meine.
      Meine neue Zeit gerade, ich mag das mal so benennen, sie verschafft mir die Zeit mal wieder genauer zu schauen, mit Gefühl und doch Abstand.

      Wo war ich eigentlich so lange, eine weitere Frage, die mich ins Heute begleitet.
      Ich war da, mein Spruch, so empfinde ich das noch immer, doch wo ist da.

      Aufstehen, PC an, Telefon in Griffnähe, einfach da.
      Terassentür offen, Kaffee in der Kanne, Besuchertasse auf dem Tisch, einfach da.
      Mal raus, Handy aufgeladen, geschaut gemacht getan, in Gedanken aber, da war ich woanders, immer am Start, so einges das immer dabei ist, bis es erledigt war, abgelgt.
      Immer aber so viele neues also immer schon belegt mit irgendetwas das nicht den aktuellen Ort oder die Situation betrifft in der ich gerade bin.

      Zu viel also, das es mich mal erschlagen musste, gerade weiß ich das, ist mir nichts klarer als das.
      Es blieben nur zwei Möglichkeiten, dabei liegen bleiben, nennt man glaube Überbelastung, Burnout klingt aber netter.

      Ja oder der Absprung der sich einfach ergeben hat, Augen zu und ab, wohin unklar.

      Nun erwische ich mir hier im Forum, boah Steffi schon wieder, was soll das.
      Ich bin aber hier weil ich kann, ich bin hier, weil gerade nichts um mich herum wichtiger ist, ich habe gerade die Zeit.
      Ich bin hier weil ich gerade mag, nicht weil ich das Gefühl habe ich muss!
      Hätte mir das einer vor einigen Wochen, ich hätte den Vogel gezeigt und gesagt, ich tu nur was ich willl, nie weil ich muss.

      Alles ist doch erlaubt aber in gesunden Grenzen, vor ein paar Tagen dann, das Spiel gelöscht, unser Spiel.
      Peter und ich, zusammen unschlagbar, seine Hanse ich hatte beides nach seinem Tod übernommen, selbstverständlich doch.
      Sein Erbe an mich, selbst im Krankenhaus als es ihm so schlecht ging fragte er oft nach unserem Punktestand.
      Und ich tat, ich dachte wirklich ich täte es für ihn.

      Den Rang konnte ich halten, beeindruckend für andere und doch da war immer weniger Freude, ich gestaltete alles um, einfacher alles abgestimmt aber weniger Zeitintensiv.
      Sein Baby, sein Leben musste doch weiter gehen.

      Dann aber als ich PN bekam man mich mit hey Peter anschrieb da machte es peng.
      Ich bin nicht Peter, Peter ist nicht mehr anzuschreiben, anzusprechen, er braucht weder Spiel, noch Rangliste, was bitte tu ich da schrie es mich an.
      Ich wollte etwas von ihm am Leben erhalten, jetzt ist mir das klar.

      Ein weiterer Abschied, ein weiterer Schritt zu mir selbst.

      Meinen Hof den behalte ich, das ist ja mein Baby auch wenn ich damit Peter nicht mehr helfen kann, ablenken von all seinen Schmerzen, eine Aufgabe geben, die er vom Bett aus konnte.
      Etwas das uns verband, über die Entfehrnung.

      Manchmal dauert es eben, bis ein Steffi begreift, manchmal da muss es erst richtig weh tun um etwas zu ändern.
      Sicher, hat mich vieles von allem was ich so tat geholfen, abgelenkt aus so manch traurigem Gedanken gerissen.
      Genau so aber gebunden unter Druck gesetzt eben.

      Unfassbar, was da in so kurzer Zeit ineinander greift, ich stelle mich, wäge ab, entscheide und tu endlich, was so lange schon hätte getan werden müssen.
      Sicher haben viele schon vorher angedeutet, gemeint, manchmal gedrängt und doch es war noch nicht meine Zeit, ich habe mich geweigert ich wollte einfach nicht noch mehr verlieren, nur weil andere meinen.
      Wissen und wahrhaben wollen.
      Wissen und fühlen.
      Wissen aber nicht können.

      Heute weiß ich und es fühlt sich richtig an, ich wollte, weil ich endlich konnte.
      Eine kleine Angst schwingt in allem, was sich ich /sich getan hat, in den letzten Wochen, warum gerade jetzt, was passiert dann.

      Denn wenn ich eines gelehrnt habe in all den Jahren, es passiert nichts ohne Grund, in allem steckt ein Sinn, er muss mir nicht gefallen, nur annehmen das muss ich manchmal einfach, weil es nicht in meiner Macht steht, das abzuwenden, abzuändern.
      Dazu gelernt aber habe ich dann wohl, das zu ändern was ich kann, abwenden bevor aus etwas gutem in seiner Zeit, etwas anderes wird.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Ich habe wenig bis kaum geschlafen, die Sonne scheint heftig in meine Küche, ich lächele ihr entgegen auch wenn sie mir die Defizite in Punkto Sterilität sichbar werden lässt.
      Ich lächele wohl auch gerade deswegen, weil es keine Priorität hat momentan, es ist so vieles wichtiger und nichts ist langweiliger als ein steriles Leben in einer sterilen Umgebung.

      Etwas bunter, etwas staubiger, etwas weniger muss und ein mehr an ich darf aber.

      Ja ich darf, gerade deswegen eben darf ich heute was gestern noch nicht in meinem Kalender zu finden war.
      Nun sitze ich hier, halb angezogen auch wenn es mir nicht gerade warm ist, etwas frieren, hilft beim wach bleiben.
      Das Telefon steht nicht still, so einige in Aufregung verfallen, suchen bei mir Hilfe, Rat, wollen in ihrem Tun weiter kommen.

      Sicher helfe ich gerne und doch frage ich mich, warum ich, da sind sie die studierten, müssten wissen, besser wissen als ich.
      Ich habe meine Sachen im Griff, ich habe da auch mitgeteilt als es an der Zeit war, es schien für keinen Priorität zu haben, anzusprechen, in seinen Aufgabenbereich zu gehören.

      Ja so lange nicht, bis etwas fehlt, bis jeder davon ausgeht ein anderer hätte doch, würde doch.
      Hat aber keiner, oh je aber auch.
      Ich in auch ausgegeangen von, davon das derjenige der meine Zuständigkeit übernimmt auch weiß, was da geleistet werden muss, sollte.

      Nun ja ich habe geholfen und wünsche es wird seinen Weg finden, die Probleme gelöst werden können.
      Ja was ist denn wichtiger als Staub auf den Schränken, auf den Akten.
      Das die Akten stimmen, mit einem Griff sämtliche Nummern, Adressen, Vorgänge zu finden sind.

      Ein positiver Nebeneffekt, meiner Aktivitäten in den unzähligen, so zahlreichen schlaflosen Nächten.
      Sortiert, kopiert, abgeheftet, die Zettelwirtschaft aus meinen traurigen Jahren.
      Darauf war in den helleren Zeiten dann aufzubauen, zu erweitern.

      Ich denke zurück an Zeiten, in denen mein Helfer zur Steuer geduldig hier saß, zuschaute dabei, wie ich verzweifelt versuchte, aus allen Ecken die benötigten Zettelchen und Belege hervor zu zaubern.
      Manch eine Mark, ein Euro der uns so verwehrt wurde, kein Beleg keine Rückzahlung.

      Auch meine Zeit, gewesen, Erinnerungen, immer dabei der Grund dessen warum das so war.
      Warum um mich herum so einiges noch unsortierter als in mir drin.
      Es hatte an Bedeutung verloren, es war einfach in Unwichtigkeit unter gegangen.

      So oft habe ich das in den letzten Tagen und Nächten in mir, was das damals am See alles auslösen konnte, wie sich meine Welt auf den Kopf stellte, mir die 24 Stunden eines Tage zu viel wurden und doch nie ausreichten.
      Wie die Wochen schlichen und die Monate rasten.
      Sich alles in sich schon widersprach und doch so stimmig sein konnte.

      Gespräche habe ich geführt, wie sehr ich mich doch verändert habe, auch wenn ich in mir die selbe bin, die Außenwelt hat das anders aufgenommen.
      Mag wohl sein, einiges habe ich einfach getan, einiges das ich davor nur gewünscht hatte.
      So viel Zeit habe ich gebraucht um zu verstehen, mich zu verstehen, andere zu verstehen.

      Am Ende eines langen Weges vor einer neuen Wegbiegung, steht ein ich mag mich.

      Ich habe mich durchgesetzt auch wenn ich vieles verloren sah, Freunde, Familie, Gewohnheiten, am Ende habe ich mich gefunden, Steffi.
      Ich habe neue Menschen kennengelernt, neue Menschen die mit auf meinem Weg sind, ich bin alles aber nie wirklich allein.

      Was da hinter der Wegbiegung auf mich wartet, ich weiß es nicht aber ich bin in der Hoffnung, es möge auch schönes dabei sein.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Heute,
      Sonntag der zweite Advend, das Wetter, na ja.
      Meine Frisur, die sitzt, zeimlich kurz mal wieder, mit wenig Haarspray angetackert sozusagen.

      Die einen Schatzis sind in Hamburg, werden aber heute noch zurück kommen.
      Ich habe ein ruhiges Wochenede gehabt, versuche mit dem Rauchen auf zu hören, klappt nur bedingt aber um die Hälte habe ich meinen Kosum eingestellen können *stolzguck*

      Manchmal geht einfach, was ich mir habe nie vorstellen können, in einer Situation in der aus weniger wollen, immer mehr müssen wurde.

      So viele Gedanken in mir, ich kann den Schlaf nicht finden den ich gerade doch benötige.

      Morgen wird ein weiß ja nicht was für ein Tag aber doch aufregend.
      Mal sehen meine neue Brille sei auch fertig, so die SMS die ich erhalten habe.

      Erst mal all das was da drin ist in mir noch raus.
      Das hat so oft schon geholfen, ein Versuch ist es wert.

      Seit Tagen nun, beschäftigen sich hier alle meine Lieben damit, für mich das passende Folgeauto zu finden.
      Sie wissen worauf es ankommt, die Farbe, na ja dunkle, am liebsten in glänzendem Schwarz.
      Eine andere Farbe na ja wenn denn der Rest passt.
      Der Rest, es sollte schnell sein, sicher, dennoch ohne zu viel PS

      Nicht zu viele Kilometer sollte er haben, ich mag den fahren, wenn es nach meinen Gedanken geht dann quer durch Deutschland und manchmal nahes Auasland vielleicht, bestimmt *lächel*
      Ich habe da so den Gedanken, bis ich 60 bin, danach würde es ein kleineres tun, eines das eben wäre wie ich, langsamer, genügsamer.

      Benziner wie immer, nicht das ich falsch tanken könnte.
      Schaltgetriebe weil ich es nicht anders gewohnt bin, ja doch.
      Panoramadach, da lächel ich - da ich selten mit mir mit fahren werde, schön aber nicht nötig, ich kann nicht fahren nach vorne schauen und oben durchs Dach den Wolken genießen.
      Ansonsten, Ausstattung egal, was brauche ich Navi, ich habe ja Tom Tom, alles egal, Klimaanlage wäre schön muss aber nicht, wenn die Fenster sich im Sommer runter und im Winter hoch bewegen lassen, gekurbelt oder automatik egal.
      Heizung aber ein muss.

      Ja, der Preis, da lächel ich dann nicht mehr, weil VW Variant wie auch immer hat seinen Preis und meine Ansprüche machen es da nicht leichter.
      Was der eine hat, fehlt dem anderen.

      Vor allem, es gibt ihn nicht den Wagen der im Gegensatz zu mir mit weniger ist mehr ausgestattet ist.
      Überall ist die Zukunft zu finden, die ich in den Jahren wohl einge Male verpasst habe.
      Die enorme Entwicklung nicht mitbekommen.

      Immerhin nach meinen Angaben war das Auto fast gefunden, jess baby, Freude über alles.
      Ich da hin mit Mario heute mal eben einer meiner Faforiten nur einige Kilometer entfehrnt, um die Ecke sozusagen.

      Ich betrete den Autohof, gehe erst mal hinter Mario her und dann steuere ich geradewegs auf einen weißen Wagen zu, boah Mario da steht mein Wagen und was ist passiert, Erinnerungen, zurück um Jahre fehlt mir nur noch der Kinderwagen an der Hand, darin mein Sohn.

      Mein erster eigener Wagen, der war weiß älteres Modell natürlich, was auch sonst, ich sehe mich den Kinderwagen verstauen die ersten Macken darin, in dem neuen Jahreswagen.
      Ich sehe mich wie ich den Wagen eigenhändig in den LKW steuere, mein schönes Auto.
      Ja ich hätte tot sein können - Unaufmerksamkeit, nach dem Unglück, Jahre später, ich sah meinen Sohn mit seinem Skatebord auf dem Gehweg fahren.

      Ihn sah ich klar und deutlich, was ich nicht sah, war eben der LKW, zack, peng, passiert, voll rein da.
      Auto Totalschaden, meine Seele auch - wieder mal.

      Mein Auto eben, der Moment, der mich ins Gestern steuerte, mein Traumauto - nicht schwarz, nein weiß.
      Kupplung, na ja der hat Automatik.
      Wenigstens Heizung, ha Sitzheizung *umfall*
      Der hat Sachen da habe ich nie davon gehört, Technik die mir Angst macht.
      Benziner, huch, Diesel stand da in der Angabenliste.

      Aber es ist der Wagen der mich erinnert, der ähnlich ist dem der mich durch viele Jahre begleitete, nur neuer eben.
      Ich würde damit einen Zustand hervorrufen den andere vermeiden würden.
      Boah all die Gedanken, alles was hoch kommt dann immer wieder, so sagen die einen.
      Ich aber sage, ich würde einsteigen und mich Zuhause fühlen, ein Stück gewohntes eben, keine Angst wie die Wochen - vor einer erneuten Veränderung die ein neuer Wagen mit sich bringt.

      Ein weißer Wagen, die sind selten geworden auf den Straßen, was werde ich tun, der Preis ich hoffe der ist noch verhandelbar.
      Keine Modefarbe für ein Steffi die eben kein Modemensch ist.
      Die mag was ihr gefällt, solange es ihr gefällt, keinem Trend unterliegt weil alles um mich herum es tun.

      Ja ich würde mir ein Stück, längst vergangenes zurück erobern.

      Wo ist geblieben, all die Zeit, all das was war, so vieles das ich liebte, die ich liebte, wie ich war, wie ich erträumt hatte, was ich mir wünschte.
      Wo ist geblieben, gegen den Strom.

      Gegen den Strom, mit einem weißen, meinem weißen Auto, von weitem zu zuorden, nicht ein dunkler der zwischen all den anderen dunkelen nur durchs Kennzeichen zeigen würde, das ich das bin.

      Wäre das nun unnötig schwer machen, ständig Gedanken hervorrufen die ich sonst nicht hätte.
      Ist es ein Stück Nostalgie nur in Neuwagenform umgesetzt.

      Nein ich brauche keine Antworten darauf, für mich weiß ich, es würde mir gefallen, genau so, wie ich immer wieder gerne ans Meer fahre, zu unserem Platz, ich zurück gehe, Erinnerungen, die müssen sein, ob sie schmerzen oder nicht, was wären wir ohne Erinnerungen, ohne immer wieder zurück.
      Es muss wohl nur ein gesundes zurück sein, eines mit dem Wissen es war, es kann nie wieder sein aber es war so wunderbar.

      Wisst ihr, ich habe mir so viel versagt, so einiges vor der Angst es würde mir weh tun, alleine das was wir zusammen, egal ob Sohn oder Mama oder alle zusammen.
      Was es mir gebracht hat, ich habe verzichtet auf einiges das ich genossen habe mit ihnen, genießen kann auch ohen sie, in dem Wissen sie sind bei mir, in mir.
      Ich muss nicht alles neu nur weil ich damit leichter, ich daf das schwere fühlen, dann irgendwann spüren, wie es immer leichter wird, weil ich mich in all dem finde und entwickel.

      Blick nach vorn, ja, sonst stolpere ich, Blick nach hinten aber auch, damit ich nicht überrollt werde.
      Immer wieder aber der Rundumblick in Stille, im Stillstand.
      Die Welt dreht sich, egal was ich tu, was ich lasse.
      Das Leben geht weiter, egal ob ich schnelle genug mitkomme oder nicht.
      Ich kann der Welt nicht meine Zeit, mein Tempo aufzwingen aber ich kann mir meine nehmen.
      Und sicher zwingt mir das Leben, die Gesellschaft manchaml etwas auf, nicht schön aber dennoch, egal wie doof sich das liest, auch das habe ich gebraucht um den Anschluss nie ganz zu verlieren.
      Um mich über mich selbst hinweg, die Kraft wie immer auch mobilisieren, am Leben teilnehmen müssen um es nicht auch für mich zu verlieren.
      Lebendig begraben sein, in meinem Leben, meinen vier Wänden, all dem wovor ich mich abgweschottet habe.
      Ja auch das hatte ich, als es nötig war, solange es nötig war, immer mal wieder, meine Geschichte eben, die mir keine Ruhe ließ zm abschließen, ich habe ja meinen Sohn zwei mal verloren, Jahre dazwischen, bangen, hoffen, nicht finden, dann war ich in einer lebbaren Welt angekommen, dann haben sie ihn doch gefudnen, alles von vorn, alles anderes alles neu.
      Zum Glück aber am Nede nie lange genug um zu vergessen wie mein Leben leben geht.

      All das und einges mehr, das war die Mischung die mir half bis heute zu kommen, leicht ist es deswegen nie gewesen, nie geworden, erwarte ich nicht mal das es irgendwann leicht werden könnte.
      Das Leben ist Leben eben, nicht wirklich planbar, unberechnbar in dem was es gedenkt einem zu zumuten.

      Der Fehler in meinem Denken eben, ich gehe wovon aus, ich bedenke nicht, ich schließe aus.
      Unbekümmert, es ist nicht falsches, um so schwerer aber wenn dann eintritt was man nie mit einbezogen hat, worüber eben keiner redet, alle aber wissen.
      Gestorben wird immer, das wissen alle, was es auslöst in einem, leider wissen das nur eben die, die es erleben mussten, einmal, zweimal, öfter.
      Die anderen interessiert es aber nicht, solange eben nicht, bis es sie trifft.
      Unwerwartet, plötzlich, unfassbar, abzusehen und doch nicht damit rechenn auch das gibt es ja.
      Dummer Vergelich aber auch Weihnachten kommt immer wieder so unerwartet, plötzlich ost es der 24 und die Geschnek fehlen noch.

      Bei mir steht der Tod mitlerweile immer mit dabei, in allem was ich tu, es kann jeden treffen, und er wird zuschalgen, wieder, irgnedwann, unerwartet.
      Heute weiß ich das, ich verdränge es ebenso wenig wie ich in Panik oder Angst deswegen verfalle.

      Und es wird weh tun, ich werde wieder stolpern, was immer ich auch werde, ich habe vor, mein Leben zu leben, wann immer es geht, so gut es geht, so gut ich eben kann - ich habe nur das eine, wie all meine Lieben hier auch und ich kann es verlieren.
      Villeicht gehe ich heute ins Bett, war es das letzte mal, das ich hier schrieb, ich weiß es nicht und das ist auch gut so.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Meine liebe Funny,

      der Mauszeiger stand schon auf dem "Gefällt mir" und doch reicht es gefühlt gerade nicht aus - nunja, ob meine zweieinhalb Worte besser sind lassen wir mal dahingestellt ;o)

      Ich lesen dein Erlebtes und die Gedanken, Erinnerungen und Gefühle die es ausgelöst und geformt hat und sie lesen sich für mich so wunderbar ... fühlen sich so besonders an (finde kein anderes Wort was beschreibt was es bei mir, mit mir macht).
      Es liegt soviel darin - ja, Deins und dennoch finde ich auch aus und für "meine Welt" etwas darin.

      Danke ... liebe Funny .... :bear: :knuddeln:

      Mit einem lieben Gruß
      Dascha
      Wenn Tränen eine Treppe und
      Erinnerungen einen Weg bauen könnten,
      würde ich zu Fuß bis in den Himmel gehen
      und Dich zurückbringen
      Liebe Dascha,
      deine Worte sind gut in mir angekommen, du die meien Geschichte ja kennt, so lange mit mir mit gewandert bist auf meinem Weg.
      Ja besondere Worte, deine, meine, in Gedankne verbunden *drück*

      Lieben Dank dafür,
      Steffi
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Ein aufregender tag, so anstrengend aber wie so oft.
      So schön, muss nicht immer auch leicht sein.

      Ich war auf dem automarkt, ich stand vor meinem Wagen, dem Wagen schlecht hin, der schicke weiße.
      Neben dem den meine Lieben bevorzugten.
      Alles war gut, der Verkäufer tat sein bestes, mir entgegen, er hatte die Situation schnell erfasst.

      Und doch, irgendetwas, von wo immer es kam, es war da, ich kenne es gut, es soll nicht sein auch wenn es könnte.
      Lange Verhandlungen, dann die Probefahrt in dem anderen Wagen, einfach so, wenn der Himmel was nicht will, will er nicht, da mache ich nichts.
      Ich hatte ja Zeit, alles war ja offen.

      Steffi in einem fremden Wagen, ich fahre nie einen anderen Wagen als meinen, schon immer.

      Ich steig ein ließ mir die wichtigsten Funktionen zeigen, Automnatik, jess Baby, Angst.
      Dann aber oh Wunder, ich fahre einfach vom Hof, steuere in den Verkehr, ruhig und sicher.
      Landstraße, dann durch den Stadtverkehr.
      Immer mal wieder will ich schalten, suche die Kupplung und erinnere mich daran, nein! - schalten war, vorbei, gewöhn dich daran.

      Zurück auf dem Autohof, ein Blick auf den weißen Wagen, ein kliener Abschied, ich bin mir sicher, warum, wodurch ausgelöst, egal.
      Ich steige aus dem Wagen, meinem Wagen, rein in die Verhandlung.

      Nun geht alles seinen Weg, alles in die Wege geleitet, ich muss nur warten, Donnerstag um 14 Uhr, werde ich ihn abholen.

      Wenn schon neu, wenn schon anders dann mal weiter, die neue Brille ageholt, Gleitsicht.
      Ich schaue durch die Glasfront nach draußen, es ist als schaue ich in eine andere Welt.
      Die Schilderschrift, ich kann sie lesen ohen mich anzustrengen, ohne zu rätseln, so weit weg und doch glaskar.
      Ich schuae mich im Laden um, nehme die Brille ab, setze sie wieder auf, die Farben, sie werden mit dem Blick durch die Brille intensiver, ich kann das alles einfahc nicht fassen.

      Nicht das meine Werte so schlecht gewesen wären, ich unbedingt und ohne Brille nicht mehr leben könnte aber dennoch ist es schon so das die Brille einiges vereinfacht, schöner macht, weniger anstrengend.

      Heute habe ich dann aber frei, werde alles in Ruhe machen, keine Verpflichtung, die mich treiben würde.
      Lasse ich mal langsam weiter kommen.

      Die Sonne scheint, und wie sie scheint, nichts passt zusammen, bald Weihanchten, in direkter Sonne gerade 40 Grad ich bin erstaunt, es ist einfach so.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Aufregende Tage die mich dann ins Heute schubsen.
      Heute die dritte Kerze brennt schon, selbst die Sonne brennt, ich muss lächeln, ich sitze im Nachhemd auf der Terasse und es ist mir als würde es Frühling.

      Alles sehr verwirrend, wirr dazu passend meine Frisur.

      Ich finde es lustig, meine Lieben sind es gewöhnt alles ist gut, nichts ist wirklich immer so schlimm, wie es sich liest, manchmal ok, aber im großen und ganzen, ich glaube viele kennen das selbst auch, sicher in veränderter Form.

      So ganz, bin ich ja niicht wieder die geworden, die ich war, würde ich auch nicht wollen, eingige die mich länger kennen kennen, gelesen haben, vieleicht wissen die warum.

      Wie immer aber, einiges ändert sich ja nie, zu viel, zu schnell, ich versuche mit zu kommen, leicht ist das aber nicht wirklich.
      Das Leben es geht weiter, huch, es rennt ja regelrecht, schneller als ich, mutiger als ich, ich flupper so mit da durch.

      Ich öffne die Garage, kein grünes Auto - ein kleines *schnief*
      Da steht er der neue, der schöne, der nun meine.
      Meiner, ja, ich habe ihn ja ausgesucht, bin ihn Probe gefahren, habe mich entschieden, ein muss, mein grüner hat seine Pflicht erfüllt, gönne ich ihm, Afrika, ich bin nicht sicher aber irgendwo wird er seinen Weg hin finden, Elefanten sehen, Giraffen.
      Hey nun kommt, was ich dir nicht bieten kann so sagte ich ihm zum Abschied, strich über das Dach, die Motorhaube und ja in mir eine Traurigkeit die vielen für ein Stück Blech unangemessen erscheinnen wird.

      Nun gewöhne ich mich, an anders, breiter, länger, sicherer, was sont noch, ich werde es raus finden.
      Ich habe keine andere Wahl, und ja es ist a auch richtig, und doch, wo eine EInheit war, ein WIR, ein anderes Sciherheitsgefühl eben, muss es hier erst entstehen.

      Im Wohnzimmer, eine neue Sofaecke, lange schon nötig, na ja so nach fast dreißig Jahren, kann schon sein.

      So einges verändert sich gerde mit mir, ich bewege mich, alle bewegen sich mit, sind anders da, nicht nur nachsehen wie es mir geht, jede angedeutete Idee wird versucht in die Tat umgesetzt zu werden.
      Mal eben, alles mal eben, alles kein Problem.
      Und ich, ich sitze hier, am Abend wenn es ruhig wird, kann nicth wirklich realisieren was da so passiert.
      Stehe in der Wohnzimmertür, schauen, ja da steht ein neues Sofa.

      Heute soll abgemessen werden, eine Küchenbank soll es geben, wie lange wünsche ich mir die schon, huch, nun auch noch die, Ralfi will sie selbst bauen, passend roten Stoff besorgen.
      Warum gerade jetzt, habe ich wirklich so vieles still stehen lassen in den Jahren, ihnen stumm mitgeteilt, ja gerne aber muss nicht, darf nicht, nicht wirklich.

      Noch lasse ich sie, ein *dummguck* hier eines da, lass mal kommen, das wird so einfach aber nicht gehen, ich weiß nicht, ein Gefühl, immer mal wieder.
      Immehrin, ich genieße wie sie sich freuen, machen, tun, ich freue mich einfach mit.

      Mir fehlen einge Gewohnheiten, das einfach hier sein, das Spiel immer mal zwischendrin, am Abend, das mich ablenken konnte, in eine andere Welt verschwinden, alles gut alles passt, mithalten, Erfolge einfahren.
      Es läuft nebenher, manchmal bin ich froh, wenn ich es schaffe, mich einzuloggen, meine Nachbarn dort besucht bekomme.

      Ich bin im Leben, vorsichtig und doch zu schnell, mitziehen lassend, es ist gut aber dennoch wie das Wetter.
      Die Sonne, zu warm, es passt nicht in dieses Zeit und doch ist es einfach.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Heute bin ich grottentief traurig,
      nicht das es damit genug sei, zurück, geworfen, nicht im Griff zu haben wie ich dachte.
      Ich habe mich hinreißen lassen, zu Worten die es nicht nötig haben sollten hier so verwendet zu werden.

      Es weihanchtet, da geht der Deibel uff Stelzen, wie ich das hasse, ich habe es mir zu leicht gemacht, zu leicht gedacht, sicher die Tage werden weniger, um so mehr sollten aber deswegen die Träume nicht werden, all die Gedanken an meine Lieben die da hinter dem Regenbogen, nichts passt eben, wie das Wetter.
      Egal da auch, das die Fsisur sitzt, was interessiert mich das, wenn es im Kopf nicht stimmt, im Gefühl nicht.

      Manchmal bedauere ich es ja, ich allein, so mit mir, immer wieder als Einzelkämpfer unterwegs.
      Weil ich nicht der Mehrheit hinterher laufen mag, keine Zustimmung benötige um mir für mich sicher zu sein, hören manchmal sicher ein schönes Gefühl.

      Aber ich mag mir das erhalten, keiner Partei zustimmen zu müssen, weil ich keiner Partei angehöre.
      Keinem Glauben blind nachlaufen, weil ich längst meinen eigenen habe und der fest und sicher in mir verankert.
      Ich jeden Menschen für mich sehe als einzelnen, keinen verurteilen, nicht immer aber gutheißen müssen, was er gerade tut.

      Ich brauche nicht die Starken an meiner Seite, weil ich nicht stark genug bin, um mit ihnen mit zu halten.
      Mein Platz ist vor den Schwachen, daneben, dahinter, weil ich nie vergessen habe wie das ist, schwach, hilflos, arm, ohne viel Hoffnung.
      Ich lebe, immer noch, trotz allem, wegen allem und vor allem weil es immer einen Menschen gab, der da war, einfach da, mich nahm wie ich war.
      Da brauchte es keinen unbedingt starken Menschen dazu, ein offenes Ohr, zu hören manchmal nur, wie schlecht es anderen geht um die Kraft zu entwickeln die es für mich gerade brauchte, die Kraft die es brauchte um einem zu helfen dem es schlechter ging als mir.

      Wie gut es mir gerade.
      Nicht wirklich gut.
      Ich vermisse meinen Sohn, meine Mama, meinen besten Freund Peter.
      Der Dezember mein Monat, die Advendszeit, meine Zeit, nicht mehr seit ich ihnen dadurch half, Mama, Peter erst im letzen Jahr, ich half ihnen die letzten Wochen durchs Leben, hielt die Hand im sterben.

      Nebenher versuchte ich mir zu erhalten, was diese Zeit doch für mich eigentlich bedeutet.
      Natürlich hat das nicht ganz geklappt und es hallt nach, hallt erneut, läuft ab wie ein Film in meinen Träumen.
      In mir steigt die Angst was könnte dieses Jahr noch geschehen, was ist mit Silvester.
      Werde ich erneut in einer anderen Stadt sitzen, da sein, helfend beim Übergang vom Leben ins Licht.
      Zusehen den Qualen, weil Ärzte ja helfen wollen, verlängernd, verpflichtend zum Leben das längst keines mehr ist.
      Wo nehme ich die Hoffnung her, das Fest, es möge mir gelingen, den Sinn der Weihnacht unter unseren Baum zu bekommen.
      Wo her bitte nehme ich die Kraft, heute, jetzt gerade in diesem Moment scheint sie mir zu fehlen.

      Anzunehmen, das einer mehr in der Familie sein wird, zum Fest überhaupt auch danach.
      Mich zu freuen das sein darf, was meinem Sohn verwehrt blieb.
      Zu mögen, neben dem Schmerz der da hämmert bei jedem Blick auf diesen Jungen.

      Was bitte gibt mir überhaupt das Recht zu jammern, ich muss mich nur umsehen, so vielen geht es schlechter als mir.
      So viele die keine Jahre hatten, hinein zu finden in ein Leben mit der Trauer.
      Ich hatte immer genug von allem, egal wie wenig es auch war, es muss reichlich genug gewesen sein, sonst wäre ich nicht.

      Auch wenn ich gerade ziemlich langsam unterwegs bin, immerhin doch noch schnell genug, als das es ein Stillstand wäre.
      Kommt Zeit, kommt Rat, kommt das was es braucht.

      Alles wird gut, auch wenn ich gerade nicht weiß, für wen und wann aber mit etwas Glück dann auch für mich, für dich, für die, die ich mag.

      Mein Kopf dröhnt, ich habe Angst vor den Träumen aber mehr noch wohl auf das was ich da ausgelöst haben mag.
      Die Geister die ich rief.

      Hätte ich still sein sollen, zusehen *liebguck* nur nicht auffallen - tja so bin ich groß geworden, ein leichtes für mich aber dann könnte ich morgen alles, mir nur nicht im Spiegel in die Augen sehen.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Da lächele ich doch mal freundlich,
      alles hat seinen Sinn, jawoll hat es da wohl.
      Wer nicht hören will, der fühlt eben.
      Wer nicht schnell genug ist, muss mit langsamer zurecht kommen.
      Nun kann ich das hier nicht mal einfach eintippen, ich mag ja auch nicht.
      Wäre ich etwas schneller gewesen, hätte ich mal nicht doch noch eingestellt, muss ja bestraft werden, na aber warum dann nicht nur ich *denk*

      Immer ment druff,ist doch noch Platz nach oben hin, so mehrere Meter.
      Dann mal weiter damit, darin, mein Sohn, das Gefühl, warum habe ich denn nicht, es wäre so leicht gewesen.
      Hast du ihn gesehen den anderen, den der so viel Angst vor mir hatte, mir nicht in die Augen sehen konnte.
      Och je hättest du gelacht, Angst vor deiner Mama, ich lache auch ein wenig aber wenn ich ehrlich bin, ich hab emich schon sehr verändert.
      Ob mir das gefällt, ich weiß nicht.

      Immerhin mir gefällt er, ob das was wird, ob das hält, so viele offenen Fragen, nur nicht gewöhnen, auf einmal wäre er weg und dann.
      Andersherum, lass sie doch gehen, ob ich wen mag oder nicht, kommt das wirklich darauf an.
      Am Ende wähle ich mein allein so wiso selbst, so wie es war, das mag ich auch nicht ändern.

      Je weniger mich mögen, je weniger würde ich dann stehen lassen.
      Keiner würde trauern müssen, sind schon genug dafür das es keiner werden sollte.
      Ich bin schon viel zu oft, zu nah dran, dabei werde ich immer viel zu weit weg sein.

      Ich hätte im Bett bleiben sollen, der Gedanke war gut, mein eigener auch noch, ich sollte öfter auf mich hören.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      So da werde ich mich doch mal wieder in die Trauer zurück werfen, von hier ins Tagebuch zurück wandern und so tun, als hätte es so vieles in den letzten Wochen einfach nicht gegeben.

      Das gönne ich mir, das kann ich, darin bin ich gut, wegschieben, verdrängen, alles nur halb so schlimm.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Da fühle ich gerade mal nicht.
      Nichts wirkiches, keine Wut, keine Trauer, ein völliges in sich geschlossenes Nicht.

      In mir, um mich herum, ach jo es stürzt ein, ich lasse einfach, lass doch,was soll das denn.
      Ich bleibe ich, das ist wichtig, nur wird der Preis langsam etqwas hoch.
      Einfach mal Nichts.
      Immerhin, ich lächel noch, immer noch,immer wieder, das nimmt mir da mal keiner, isso!

      Ich plane einige Kaffee Besuche, ich mag mal Menschen sehen, nicht nur lesen, ich mag wissen, wem kann ich trauen, wem nicht.
      Ich will Menschen vor meine Mauer stellen, weil ich weiß, mein Gefühl stimmt.
      Ich will nicht einfach immer mal wieder, gegen mein Gefühl, doch Möglichkleiten bieten, zu nah an an mich ran treten lassen, mir dann irgendwie weh tun.
      Ich wieder und wieder in den Kampf ziehe um etwas zu retten das nie gerettet werden wollte vielelicht *denk*

      Ich bin anders, ich will anders bleiben.

      Ich will nicht noch mehr verlieren, weder einen Menschen, noch meien Würde, noch alles was mir am Herzen liegt.
      Ich will lieben dürfen, über die Familienbande hinaus, weil einiges oder einige eben liebenswert sind.

      Ich will, ich habe es mir verdient, hart und schmerzhaft dafür bezahlt.
      Ich darf anders sein!
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      oh ja, du darfst (es) sein.

      Und entgegen der Gefühle, die uns manchmal beherrschen, so von wegen: ich bin enttäuscht, habe kein Vertrauen mehr ... , da ist immer das Gefühl, welches deines ist und bleibt, das was unumstößlich, unhassbar, unantastbar ist.

      Und ja, du darfst lieben.

      Lieben über die Familienbande hinaus ..., weil die tiefste Liebe deine ureigene Natur ist.

      AL Frieda

      Ps: ähhm, darf ich hier überhaupt kommentieren? :pleasantry:


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      oh jesses, jetzt kommst du mir damit ... 8o

      Ich bin Rechtsnwalts- und Notar-Gehilfin (hauptberuflich) und nehme das ganze Zeugs nicht mehr so recht ernst. ^^


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      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Klare Antwort auf klare Frage *denk*

      Awas Frieda, ich bin etwas da, wo ich nicht hin wollte, ich suche gerade den Weg zurück.
      Ich hab Not Fehler zu machen, vor allem falsche Fehler.
      und am besten beginnt man das mit Fehlern machen :)
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Steffi,

      mein Allerliebster sagte in so einem Moment immer ganz stark und auch ganz liebevoll: "a geh komm" ... ^^


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