Kaffeehaus

      Vorletzten Freitag war ich nach der Arbeit etwas kaputt da hab ich mich dann etwas hingelegt.
      War gerade so am wegdösen da klingelt es an der Tür.
      Hab mich hingequält.... und wofür???
      Zwei Frauen standen da mit Faltzetteln von Wegen Bibel und Blabla.... Zeugen Jehova halt.
      Also ich hab ja nix dagegen wenn jemand an was auch immer glaubt. Kann ja jeder halten wie es ihm gefällt.
      Aber kann man irgendwas machen damit man zuhause davor sicher ist? Mich stört so etwas enorm. Ebenso wie Vertreter die einem ungefragt irgendwas andrehen wollen.
      Ich hab mir schon überlegt mir da mal so ein kleines Schild zu basteln von wegen "Bitte keine....."
      Ob das etwas bringt?
      Hat da jemand Erfahrung? Stelle auch frischen Kaffee hin.
      Vor Jahren standen die Zeugen Jehovas auch mal vor unserer Tür. Ich war im Büro, meine Frau öffnete. Nachdem die beiden Männer von den Zeugen Jehovas ihr Anliegen vorgetragen hatten, erklärte meine Frau ihnen, dass sie mit ihrem Glauben auch nicht hausieren gehen würde und schloss wieder die Tür.
      @Snoopo also ich hatte in meinem vorletzten leben (ist schon länger her) mal so einen aufkleber an der tür, ich weiß nicht mehr genau was draufstand, aber so ungefähr, das zeitungen, versicherungen, vertreter aller art und auch glaubensbekehrer nicht willkommen sind. das hat ganz gut gewirkt und wenn es doch mal einer versucht hat, half ein fingerzeig auf das schild und die tür war zu.
      Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten

      Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich jederzeit sehen können
      So Ihr Lieben,
      bevor ich schlafen gehe, möchte ich hier allgemein kundtun, dass ich morgen, also Sonntag,
      wieder an einer langen Wanderung teilnehmen werde. :yeah:
      Das bedeutet für mich frische Luft, Bewegung, nette Leute (kenne ich eigentlich gar nicht, da offene Wandergruppe), gute Gespräche, Natur pur und meist auch Kultur.

      Jedenfalls geht es mir nach solch einer Wanderung erfahrungsgemäß sehr gut. Meine Gedanken werden frei und der sonntägliche Nachmittagskaffee schmeckt umso besser, weil hoch verdient. Mal schauen, ob die angepeilten 20 km von mir auch wirklich gelaufen werden oder Weichei, wie ich manchmal bin, nach bereits 12 km die erste Ausstiegsmöglichkeit nutze.

      Liebe Grüße
      Syli
      Liebe Syli,
      ich bin auch eine „ Wanderin“. Schon mei Mann und ich sind zusammen sehr viel und oft gewandert, noch kurz vor seinem plötzlichen Tod verbrachten wir herrliche Tage auf dem Rheinsteig. Das Wandern und Laufen in der Natur tut mir auch immer sehr gut und so oft ich kann gehe ich los. Müsste ich nicht arbeiten wäre ich glaube ich stöndig mit Rucksack unterwegs. Bin seit gestern aus Oberstdorf zurück wo ich jeden Tag laufen war, war sehr schln, auch mit viel Schnee.
      Ich werde mal schauen ob es hier bei mir auch so offene Laufgruppen gibt von denen du erzählst, das wöre etwas für mich, obwohl ich auch gerne alleine gehe. Aber langsam habe ich auch wieder Lust neue Menschen kenne zu lernen und mich nett zu unterhalten.
      Also wünsche ich dir heute schönes Wetter und uns allen einen ruhigen Sonntag.
      Liebe Grüsse Jenny
      Liebe Jenny,
      ich wandere erst, seit ich trauere. Gerade in dieser Situation habe ich wohl instinktiv das Richtige gemacht.
      Das Wandern hat mir bei der Trauerarbeit sehr geholfen. Diese langen Strecken durch die Natur mit netten und aufgeschlossenen Mitläufern, vorbei an Seen und Kulturstätten, die frische Luft und Bewegung haben mir Ablenkung und eine gewisse Ausgeglichenheit verschafft. Mittlerweile ist mir diese Art von Bewegung zum Bedürfnis geworden.
      Dieser Sonntag war perfekt. Das Wetter war schön (mild und kein Wind). Durch die mir eigentlich unbekannten Mitläufer mit ihrer offenen und freundlichen Art war die Wanderung sehr kurzweilig.
      Und ich bin nicht zwischendurch ausgestiegen, sondern habe bis zum Ende durchgehalten. :yeah: Die Strecke war auch nicht sehr lang, nur 16 km.
      Jetzt habe ich mir aber wirklich einen Kaffee verdient und bin wie immer auf der Suche nach Kuchen oder Kekse :winki:
      AL Syli

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Syli“ ()

      Guten Morgen!
      Erst mal frischer Kaffee für alle.

      Soooo..... alle Friederike ohne größere Schäden überstanden? Sowohl daheim als auch auf dem Friedhof?
      Bei mir hat der Sturm auf dem Grab eine kleine Schale zerschossen. Ist jetzt aber nicht wirklich dramatisch.
      Ich war ohnehin erstaunt das es auf dem Friedhof sehr wenig Bäume getroffen hat. Bei dem Wald in dem der Friedhof liegt sieht es schon ganz anders aus. Alleine schon bei der Zufahrtsstraße sieht man rechts und links einige Fichten liegen, häufig entwurzelt. Und wenn man da auf die reguläre Straße kommt ist es noch heftiger (da diese genau am Rand des Waldes liegt).
      Konnte am Donnerstag nach der Arbeit auch nicht normal nachhause fahren. Ein Teil der Straße führt genau durch den Wald und da sind fast im Sekundentakt Bäume umgestürzt. Da haben die dann die Straße gesperrt und mussten abwarten bis der Sturm nachlässt (da es vorher für die Feuerwehr und die Räumtrupps schon fast Lebensgefährlich war).
      Jetzt ist alles vorbei und wie ich gesehen habe hat der Wald da jetzt eine richtige Schneise. Nunja.... Platz für neue Bäume. Das ist halt Natur.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snoopo“ ()

      Danke für den Kaffee Snoopo.

      Also ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, auf dem Rückflug von einer Geschäftsreise in heftige Turbulenzen bei der Landung zu kommen. Genauso wie man es in verschiedenen Videos sehen kann.
      Ich dachte noch bei mir, so schafft der Pilot das nie mit einer weichen Landung. Da startete er auch die Maschine nochmal durch und wir flogen noch eine "Ehrenrunde".
      Der nächste Versuch war zwar auch nicht vertrauenerweckend, aber nun hatte der Pilot schon etwas "Erfahrung" mit den heftigen Winden und es klappte ganz gut, aber hart mit der Landung.
      Tja, was soll ich sagen. Nachdem die Fluggäste bereits ihre Taschen hervorgezerrt hatten und den Gang bevölkerten, kam die Durchsage, wir müssten alle im Flugzeug ausharren, weil das Bodenpersonal aufgrund Sturm und Blitz (kein Gewitter gesehen) aus Sicherheitsgründen nicht arbeitet.
      OK. Sicherheit geht vor. Und ich bin froh, unbeschadet nach Hause gekommen zu sein.
      Einschränkungen gab es hinsichtlich Verkehr bei uns auch nicht (außer Deutsche Bahn) .
      Das soll wohl woanders schlimmer gewesen sein.

      Und bei meiner sonntäglichen Wanderung durch den Wald stammen die Schäden wohl eher vom Sturm davor (aus Oktober).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Syli“ ()

      Hallo!
      Auch wir waren von Sturmschäden verschont geblieben.Aber der letzte im Oktober war ganz krass.Da hatten wir 26 Stunden keinen Strom und mein Mann schwer krank,hatte ihn warm eingepackt das es ihm nicht zu kalt werden sollte.Denn es ging keine Heizung und wir konnten auch nichts kochen,nur Kerzenschein und Kofferradio.Wir kamen uns vor wie im Krieg.Aber am Donnerstag hatten wir Glück mit der "Friedericke "

      LG Christine
    Liebeskummer Sorgen Forum