Glaube nach Trauerfall

      Das ist mir jetzt zu pauschal. Um solche Aussagen zu treffen, müsste man es zumindest mal ausprobiert haben, aber von vorneherein diese Haltung zu haben, finde ich offen gesagt auch etwas engstirnig. Bei mir gibt es zum Beispiel keine Infos aus der Zeitung. Aber vielleicht liest das Medium ja hier im Forum mit und kann sich dann manches zusammenreimen ... ;)

      Nun ja, vielleicht werde ich irgendwann mal hier berichten, ob das Medium mich überzeugt hat oder nicht.
      Wobei Mäusi da trotzdem schon Recht hat.
      Man denke da nur mal an so was wie damals dieses Astro TV. Kein Wunder das Oliver Kalkofe die so gerne in der Mattscheibe veräppelt hat. Da gibt es halt sehr viele Schaumschläger die eine Nische gefunden haben um sich an den Problemen und Sorgen anderer zu bereichern.
      Ebenfalls kann ich Mäusi nur Zustimmen das derjenige dann ja plötzlich von Geistern geradezu überrollt werden würde. Dies wurde ja sehr lustig von Whoopi Goldberg in "Ghost - Nachricht von Sam" dargestellt. Anfangs war sie auch nur so eine Gaunerin. Und dann plötzlich waren da viele Verstorbene die mit den noch lebenden Angehörigen reden wollten. Ich denke das man da nach kurzer Zeit ein Fall für die Klapsmühle wäre. Denn wenn man rund um die Uhr Stimmen hört muss einen so etwas ja irgendwann verrückt machen.
      Zumal es ja auch sein könnte dass die gewünschte Person vielleicht schon weiter gezogen ist.
      Selbst wenn es also Menschen geben sollte die vielleicht tatsächlich irgendwie mit den Toten in Kontakt treten können ist die Wahrscheinlichkeit an so jemanden zu kommen verschwindend gering.
      Die Mehrheit versucht eher an Trauer und Verzweiflung ihren Profit zu machen..... leider.
      Ja, Astro-TV kannst du natürlich vergessen, das merkt eigentlich jeder Depp, dass das unseriös ist. Aber es gab ja auch schon bei Phoenix oder sogar im WDR (!) (siehe youtube) interessante Berichte über sehr prominente Medien, wo die Medien tatsächlich Dinge wussten, die sie normalerweise überhaupt nicht wissen konnten. Die Frage ist dann eben, ob die Kunden des Mediums vom Fernsehsender ausgewählt wurden oder ob das Medium selbst seine vermeintliche Kundschaft für die Fernsehsendung gleich mitgebracht hat und vorher alles abgesprochen wurde. Diese Frage hätte ich auch mal gern geklärt, konnte aber leider keine Kontaktdaten des verantwortlichen Redakteurs finden.

      Und von Geistern überrollt werden die Medien wohl nicht, brauchen ja erst mal Infos wie Sterbedatum etc. und auch die Anwesenheit des Hinterbliebenen und nicht zuletzt dessen Geld ;-), um Kontakt aufnehmen zu können ...
      Letztendlich muss jeder für sich entscheiden ob er so etwas nutzt.
      Aber es ist eigentlich nur der Griff nach einem Strohhalm.
      Und selbst wenn es absolut plausibel erscheint was man erfährt.... eine Garantie ob es eine Nachricht aus dem Jenseits war oder nur Taschenspielerei wird man leider nicht bekommen.
      Vielleicht reicht einem ja auch die Illusion das es so ist.
      Funktioniert ja für viele auch mit dem allgemeinen Glauben. Es gibt ja immerhin auch keinen wirklichen Beweis für Gott aber der Glaube an ihn hilft ja trotzdem vielen Menschen.
      Manchmal wirken auch Placebos wenn man nur stark genug glaubt das sie Wirksam sind.
      Und vielleicht reicht manchem dieser Glaube.
      Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die unglaublich für uns Menschen sind, weil wir sie mit unseren eingeschränkten Sinnen (zu 99 %) nicht wahrnehmen.

      Jeder, der einen geliebten Menschen gehen lassen musste, sehnt sich danach, etwas von ihm zu erfahren, sei es in Träumen oder einfach, "mit dem Verstorbenen zu sprechen", zu wissen, wie es ihm geht ........

      Diese Sehnsucht wird sicher, wie alles andere auch, vermarktet und vermünzt.

      Davon abgesehen gibt es interessante Hinweise (keine "Beweise") darauf, dass es ein Leben nach dem irdischen Tod gibt.

      Ich persönlich habe nach wie vor Kontakt zu meinem verstorbenen Menschen (und zu anderen verstorbenen Menschen). Es gibt in diesem Forum mehrere Leute, die ähnliche Erfahrungen machen, die das aber nicht publik machen. Wohlweislich.

      Wenn du also ganz tief in deinem Inneren weiter in Kontakt mit dem verstorbenen Menschen bleiben möchtest oder diesen wieder gerne hättest, so ist dies möglich. Auch ohne irgendeine äussere Hilfe.


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Die Thematik Leben nach dem Tod kann man jedenfalls durchaus gut Vergleichen mit dem Wissen über das Universum. Da ist ja jeden bekannt dass es Endlos ist. Und schon ist der menschliche Verstand überfordert. Denn wie darf man sich Endlos vorstellen? Immerhin hat ja normalerweise alles irgendwie einen festen Platz.... der Stuhl steht in einem Raum welcher in einem Haus ist, dieses steht in einer Straße die sich in einer Stadt befindet usw.
      Alles hat also einen Platz und in der Regel einen Anfang und ein Ende.... die Wände des Raums oder der Stadtrand. Aber Endlos? Wenn man da länger drüber nachdenkt könnte man schnell Kopfweh bekommen.
      Und so ist es auch mit dem Leben nach dem Tod. Auch ein interessantes Thema und man könnte sicherlich Seitenweise etwas schreiben. Aber auch hier wird man wohl letztendlich keine endgültige Aussage finden.
      Konkrete Antwort darauf bekommt man letztendlich sozusagen als Abschiedsgeschenk wenn man selbst den letzten Atemhauch ausgestoßen hat. Dann sehen wir ob es Dinge wie Wiedergeburt, einen Himmel oder andere Dinge gibt. Was dann genau kommt.... nun da müssen wir uns überraschen lassen.
      Sicher ist nur das uns irgendwann der Tod ereilt.
      Und wer weiß.... vielleicht sehen wir ja dann unsere Liebsten wieder. Ist zumindest eine schöne Vorstellung wie ich finde.
      Der Tod bzw. der (in der Regel) vorausgehende Sterbeprozess ist in meinen Augen "nur" das Ergebnis einer Ursache, welche den Sterbeprozess einleitet und schließlich zum Tode führt. Ich selbst glaube nicht an ein Wiedersehen nach dem Tod, sondern denke da wie Berthold Brecht in einem seiner Gedichte: "Es gibt kein Wiedersehn, es gibt kein Morgen mehr....."
      Tja.... wie gesagt.... irgendwann sind wir da schlauer (also halt nach dem eigenen Tod).
      Bis dahin bleiben viele Spekulationen.
      Wobei das Thema Reinkarnation ja sogar irgendwie erheiternd ist.
      Wenn man bedenkt wie viele Menschen angeblich mal Kleopatra oder so waren.....
      Aber nie war jemand Stallausmister bei Ramses.
      Werden nur hochrangige Menschen neu geboren? Und wenn wieso waren sie vorher eine geschichtlich bedeutende Person und kommen als Lise Müller, Putzfrau bei Karstadt in Gummersbach oder so zurück.
      Man darf es zumindest merkwürdig finden ;)
      So ist es, was wir haben, ist das Leben, und ich denke so für mich, der Tod ist uns Lebenden nicht ohne Grund bis zum letzten Atemzug verschlossen.
      Ich mag auch nie bezweifelt haben, das es gewisse Menschen gibt, die sensibel sind, mental anders ausgestattet als die Mehrheit der Menschen.

      Ich habe viel erlebt, viel gelesen, war auch lange auf der Suche, heute sage ich, muss jeder tun, was ihm sein Herz, sein Glaub sagt.
      Muss man seine Wünsche befriedigen, auch ein Wagnis eingehen, entgegen vieler Einwände, sogar Beweisen.
      Ich lguab fast, das eine Enttäuschung besser sein kann, als der Gedanke etwas nicht getan zu haben, was ein so sehr Wunsch ist.
      Den Strohalm ergreifen, der sich einem bietet.

      Selbst ich leen in meinem Glauben, gegen mein Wissen, vor allem aus Christlicher Sicht heraus.
      Ich weiß um so viel mehr als mir gut, ich verdränge.
      Ich brauche den Gedanken an die Blumenwiese, an das Wiedersehen, an den Gedankne meinen Sohn hinterm Regenbogen zu wissen.

      Um wie viel ärmer wäre mein Leben, wenn ich meinen mir eigenen Glauben nicht hätte, ich fühle mich meinem Sohn so nah und ehrlich, ich glaube daran, das mein Sohn mich erreichen kann, wenn er denn will, es ihm möglich ist , ich denn dafür bereit bin.
      In meinen Träumen, in ganz ruhigen Momenten, gewissen Momenten.

      Die einen mögen das EInbildung nennen, Dummheit, jau Funny wieder, die ist sowiso anders, der ist nicht mehr zu helfen.

      Aber sie sind nicht ich, kennen mich nicht gut genug, haben keinen Anteil an meinem Erleben.
      Ich muss mir sicher sein, egal was andere denken.
      Was ich mir deswegen abgewöhnt habe, mich nach anderen Ansichten zu richten, wenn ich mir denn sicher bin.

      Nicht umsnst kann man hier lesen, höre auf dein Herz, dann wirst du das richtige tun.
      Das HErz muss befriedigt sein, um seinen eigene Frieden zu finden, schließen zu können.

      Und wer viele Menschen fragt, bekommt viele ANtworten, die alle jede einzelne ihre Berechtigung hat.
      Manche Dinge muss man im stillen für sich entscheiden und tun oder lassen.

      Wer keine andere Meinung akzeptieren mag, wer sich nicht auch in einen Streit begeben mag, in eine Diskussion, der sollte nicht fragen.
      Ich muss lächeln, werde ich öfter mal etwas banales gefragt, ist man mit meiner Meinung aber nicht zufrieden, man wollte nicht meine Meinung, man wollte eine/meine Bestätigung.

      Erst gestern saß hier ein lieber Mensch, zeigte mir einige Bilder von einem Kleid zu einer Hochzeit.
      Entgegen aller Meinungen anderer, gefiel mir das nicht gewählte Kleid - es passte aus meinem Blick besser zu der Haar und Hautfarbe.
      Das sagte ich auch genau so, und wusste das es ihr lieber gewsen wäre auch mir gefiele das andere Kleid besser.

      Och Mensch sagte ich dann, du weißt doch das ich einen anderen Geschmack habe, ihr seid jung, auf meine Meinung würde ich gar keine Rücksicht nehmen.
      Zieh sie noch mal an die Kleider, in dem du dich dann am wohlsten fühlst, das solltest du nehmen.

      Ich kenne sie schon so lange,kenn ihre ewigen Zweifel und ihre Art und ja es wäre leichter gewesen, ihr zuzusprechen, meine Meinung offener gestalten, umzuschwenken.
      Das aber wäre nicht ich, ich mag auch für mich, wahre Meinungen, egal wie wie unbequem oder enttäuschend sie auch sind.

      Und es ging nur um die Farbe eines Kleides, die Enttäuschung aber und die Unsicherheit, ihre Traurigkeit und ihr eigener Zweifel war spürbar - sie hatte einfach eine andere Antwort von mir erwartet.
      Am Ende wird sie sich entscheiden müssen, mit ihrer Entscheidung glücklich sein, alles andere vergessen und einen wunderbaren Abend haben.

      So wünsche ich es auch hier, da wird eine Entscheidung getroffen werden, dafür oder dagegen, möge es egal wie es ausgeht eine wertvolle Erfahrung bringen, mit der man umgehen kann.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Sorry aber auch wenn ich jetzt als " Spielverderber " gelte : hier verweise ich mal auf die Forenregeln......habe deshalb das Video und den Link dieses sog. Mediums löschen müssen denn es ist nicht erlaubt hier im Forum so etwas zu verbreiten.....schickt es Euch bitte per PN wenn Ihr wollt aber bitte nicht hier im öffentlichen Bereich.....
      Über das Thema Jenseitsforschung oder das Leben nach dem Tod oder über Kontakt mit Verstorbenen gibt es im WWW genug Foren und Seiten und ist eben dehalb hier im Forum nicht erwünscht.

      LG
      Mäusi
      Mäusi,
      ich entdecke in deinem ersten Beitrag zum Thema Medium sehr viel Ignoranz.
      Warst du schon einmal da?

      Ich gebe dir recht, dass die Gefahr besteht das viel Schindluder damit betrieben wird. Aber man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.
      Es gab von meinem Mann keine TrauerAnzeige in der Zeitung und keinen Interneteintrag. Den Termin habe ich gemacht ohne meinen Namen zu nennen, sie bekam 0 Informationen. Da auch ich meine Zweifel hatte, aber nachdem sie mir gesagt hat wie und wo und warum mein Mann den Freitod gewählt hat war ich doch überzeugt. Ein seriöses Medium will NIEMALS Informationen haben.
      Aber egal, jeder hat seine Meinung.
      Ich hab nur für mich festgestellt, wenn ich an ein Weiterleben glaube geht's mir besser, lass ich den Verstand der an allem zweifelt zu Wort kommen, geht's mir schlecht und die Trauer verschlingt mich wie ein gefräßiges Monster.
      Letztendlich geht ja jeder seinen eigenen Weg durch die Trauer, aber mir hat der Perspektivwechsel sehr geholfen.
      In diesen Sinne
      LG Ashara
      @Ashara:

      Dass es dir bei Anwendung des Verstandes angeblich schlechter geht, kann ich durchaus nachvollziehen. Das Leben ist nämlich ein ewiger Kampf zwischen Verstand und Gefühl. So ist denn die Trauer zweifellos ein Element des Gefühls. Ich selbst betrachte das Thema Tod auch vom Verstand her, d. h., auch wissenschaftlich oder philosophisch. Doch das möchte ich hier nicht näher erläutern. - Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft!
      Ich habe früher auch eher weniger an ein Weiterleben nach dem Tod geglaubt bzw. mir das auch einfach nicht vorstellen können (kann ich immer noch nicht ...), muss aber sagen, dass ich es nach dieser einschneidenden Verlusterfahrung schon sehr schwierig finde, nicht daran zu glauben.

      Letztendlich macht ja auch das eigene Leben relativ wenig Sinn, wenn mit dem Tod ohnehin alles aus ist. Dann könnte man es ja im Prinzip auch gleich heute beenden bzw. immer dann, wenn es überwiegend mit Schwierigkeiten, Krankheit, Einsamkeit etc. verbunden ist. Leider gibt es ja nun auch Situationen im Leben, die relativ auswegslos sind (chronische Krankheit, schwere Behinderung, Langzeitarbeitslosigkeit, Verwitwung im höheren Alter ohne Aussicht auf einen neuen Partner), wo man auch nicht sagen kann, wart mal ab, alles wird wieder besser, du kannst noch mal ein neues Leben anfangen, deinen Freundeskreis erweitern, dir ein Haustier anschaffen und schicke Reisen machen oder so ähnlich.

      Wenn man in einer solchen hochgradig unerfreulichen Situation steckt und nachher ohnehin bloß eine Ewigkeit der Nichtexistenz auf uns wartet, warum und wofür sollen wir dann in solchen Situationen eigentlich noch mal 10, 20 oder 30 Jahre weiterkämpfen ...?

      Meinem Empfinden nach kann man das nur, wenn man in seinem Denken doch eine Dimension des Göttlichen zulässt, an irgendetwas Höheres glaubt und das eigene Leben nicht als bloßes Zufallsprodukt, sondern als eine Aufgabe in einem umfassenderen Sinnzusammenhang betrachtet.
      für manch einen ist der glaube an ein weiterleben an ein wiedersehen
      das was ihm hilft die trauer zu verarbeiten und nicht daran zu verzweifeln.
      ​das sollte man ihm auch nicht mit gegenargumenten nehmen. ich zum beispiel
      ​rede jeden tag mit meinem schatz und das hilft mir sehr. obwohl einige sagen er
      ist doch garnicht mehr da, man sollte unbeirrt das machen was einem gut tut.
      Leben und leben lassen......................

      Somit soll Jedermann an die Dinge glauben, die ihm gut tun
      und weiterhelfen.

      Solange man seinen Mitmenschen nicht schadet,
      ist "Glaube" eine ganz persönliche Angelegenheit.

      Ich glaube jedoch ganz feste daran, dass zwischen
      Himmel und Erde Dinge geschehen, die ich weder mit meinem
      Verstand ermessen noch erklären kann.

      Ich bin auch felsenfest davon überzeugt,
      dass es Menschen gibt, die Energien haben und
      freisetzen können, die Millionen von anderen Menschen
      nicht haben. Ganz egal in welcher Form..............

      In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen,
      erholsamen Sonntag mit angenehmen Temperaturen und
      "Sonnenschein", den ich liebe :thumbsup:

      Ganz liebe Grüße Regine
      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt die Erinnerung wie ein kostbares Geschenk in sich.
      Spatzerl, ich liebe Dich unendlich und vergesse Dich nie.
      Liebe Agadir, da gebe ich Dir voll und ganz Recht.

      agadir schrieb:

      Ich glaube jedoch ganz feste daran, dass zwischen
      Himmel und Erde Dinge geschehen, die ich weder mit meinem
      Verstand ermessen noch erklären kann.

      Ich bin auch felsenfest davon überzeugt,
      dass es Menschen gibt, die Energien haben und
      freisetzen können, die Millionen von anderen Menschen
      nicht haben. Ganz egal in welcher Form..............


      Arbeite selbst seit vielen Jahren in der Tierkommunikation (mit lebenden und verstorbenen Tieren) und habe auf diesem Wege schon viel bewegen können, so dass entlaufene Tiere wiedergefunden wurden etc.; möchte mich hier jetzt nicht weiter dazu auslassen, aber alles wurde bestätigt, auch wenn ich selbst manches Mal Zweifel hatte.

      Ich denke auch, dass jeder das für sich selbst entscheiden muss. Meine Mutter war sehr gläubig und ihr hat der Glaube auch vor ihrem Tod sehr viel gegeben und ihr geholfen.
      Ich für meine Person bin nun eher kein Kirch-Gänger, obwohl so erzogen. Die Einstellung anderer Menschen zu diesem Thema achte ich aber, wie auch immer sie sein mag.
      Da kann ich Agadir nur zustimmen, dass immer wieder zwischen Himmel und Erde Dinge geschehen, die man nicht mit dem Verstand erfassen kann.
      Ob man nun an Reinkarnation oder ein Wiedersehen nach dem Tode glaubt .... - so lange man damit niemandem schadet ist es doch okay und man kann es nur indiv. entscheiden.
      Ich wurde christlich erzogen, mit Sonntagsschule und Gute Nacht Gebet etc. Im Laufe der Jahre geriet das immer mehr in Vergessenheit, wenngleich ich immer mal wieder still für mich Zwiesprache hielt. Mein Mann glaubte nicht und trat auch aus der Kirche aus.
      Heute, nach seinem Tod habe ich wieder angefangen mich intensiver damit zu beschäftigen. Ich denke es gibt keine Hölle, so wie es immer gesagt wird. Jeder Mensch bekommt auf Erden, zu Lebzeiten seine Strafe, seine persönliche Hölle. Darum gibt es auch soviel Leid auf der Welt. Gleichzeitig sind es Prüfungen und Lektionen die man lernen soll. Und, ich persönlich, sehe keine Strafe darin, wenn jemand früh gegen muß, sondern eher ein Privileg, heimgehen zu dürfen ohne lange und schwere Prüfungen durchstehen zu müssen. Desweiteren gefällt mir auch die Vorstellung, daß ein Teil von uns so lange wiedergeboren wird, bis der Prozess der geistigen Reife abgeschlossen ist und der Teil des aktuell gelebten Lebens ins Paradies geht.
      Hallo Zahbri, ja - genauso sehe ich das auch.
      Die Hölle ist von Menschen erfunden; ich lese da oft irgendwelche Drohungen in alten Inschriften auf Wegkreuzen etc.; scheinen Gottes Diener auf Erden für zuständig gewesen zu sein, den Menschen mit Gottes fürchterlicher Rache zu drohen.

      Ich stimme Dir voll darin zu und denke auch, dass man sich das so vorstellen sollte, dass die wahre Hölle das Schicksal auf Erden bedeutet. Auch mit den Prüfungen gebe ich Dir recht.

      Auch ich stelle mir das so vor, wie Du es gechrieben hast. Habe mittlerweile auch viele verschiedene Meinungen gehört und Bücher gelesen.
      Mir gefällt diese Vorstellung auch am besten - und wer kann schon behaupten, dass er weiß, wie es einmal sein
      wird ?
      Was wird einmal sein?

      Niemand weiss es.

      Was wird sein, wenn ich gestorben bin?

      Niemand weiss es.

      Gibt es eine Hölle und gibt es einen Himmel?

      Habe Himmel und Hölle in mir selbst erfahren und weiss es mittlerweile, dass es eine Entscheidung geben kann. In jedem Moment kann Himmel sein - kann Hölle sein. Es liegt an mir .......


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein

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