Glaube nach Trauerfall

      Glaube nach Trauerfall

      Mich würde mal interessieren wie es bei euch mit Glauben aussieht?
      Ob es nun die klassische Kirche ist oder eine höhere Macht. Vielleicht Himmel und Hölle?
      Wurde durch die Trauer euer Glaube verändert oder habt ihr dadurch etwas gefunden woran ihr glaubt?
      Oder glaubt ihr generell eher an nichts?

      Gerade prägende Ereignisse wie beispielsweise ein Todesfall können ja da durchaus Einfluss nehmen.
      Hmmm na ja ich bin zwar aus der Kirche ausgetreten aber ich schätze ich " glaube " an Gott.....ist ja auch schwer nicht daran zu glauben......Religionsunterricht in der Schule, Gottesdienste etc.......die Trauer hat da bei mir nichts verändert.
      Ich hoffe jetzt eher.....hoffe das es nach dem Tod doch noch was gibt und falls ja hoffe ich das es meinen Lieben dann da jetzt gut geht und in erster Linie hoffe ich tatsächlich das wir uns da, wo auch immer, wieder sehen........
      Hölle ? Hab ich nicht so auf dem Schirm denn ich kann mir nicht vorstellen das nach dem Tod " sortiert " wird so nach dem Motto Du warst gut Du gehst da lang und Du warst schlecht Du gehst da lang......
      Wenn ich jetzt so darüber nachdenke hmmm ja dann merke ich auch das ich Gott in Frage stelle......oder warum tut er nichts gegen den Irren aus Nordkorea z.B. Ich bin da wohl eher auf dem Weg zu sagen es gibt keinen Gott........Fakt ist Jesus hat gelebt das ist wissenschaftlich belegt aber das er Gottes Sohn war nun ja..... den sich um Jesus rankenden Mythos haben wohl eher Menschen und Ihre Fantasie erschaffen......
      Ich glaube an das Universum denn das ist da aber was sich darin oder dahinter tut versucht der Mensch zwar zu erklären und zu ergründen aber ob es eines Tages gelingt ist fraglich.......es gibt da sicherlich Dinge zwischen Himmel und Erde.......

      LG
      Mäusi
      Ich habe auch keinen Glauben. Ich habe zwar manchmal das Gefühl, dass mein Mann in der Nähe ist und mir auch Ratschläge gibt, wie ich handeln soll, aber einen Glauben an Gott besitze ich nicht. Warum lässt er dann so viele Menschen leiden, so viele Kinder sterben, so viel Unheil auf der Welt zu?
      Ich hoffe jedenfalls auch, dass ich meinen Mann und meine Großeltern und die Oma meines Mannes nach meinem Tod wiedertreffe. Das sind mir die liebsten Menschen gewesen, zu denen ich die engste Verbindung hatte und auch heute noch habe. Kein Tag vergeht, ohne mit ihnen in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen zu leben.
      Manchmal hat mein Mann gesagt, vielleicht bin ich blind geworden, weil Gott wollte, dass ich dieses Unheil auf Erden nicht sehe, obwohl er auch nicht gläubig war. Aber was ist dann mit denen, die noch viel schlimmer leiden müssen? Warum lässt er das zu, wenn es ihn wirklich geben sollte.
      Da wird wohl nie jemand eine Antwort darauf finden.
      MlG Berit.
      "Wusste" schon von Anfang an ganz genau, dass es mehr gibt, als wir sehen und hören u.s.w. können. Ich weiss auch nicht, woher dieses tiefe "Wissen" kommt, aber es war einfach da und es gehört zu mir. Bin mir auch sicher, dass der Tod gleichzeitig eine Geburt ist, dass es weitergeht, dass die Seele einfach nur ihre materielle Hülle verlässt und eingeht in eine andere Welt.

      Das Wort "Gott" ist nur ein Wort, ziemlich abgedroschen, stark missbraucht.

      Ich halte es da lieber mit Albert Einstein.: alles ist Energie, Materie ist Energie, Schwingung ... z.B. hat Holz relativ verdichtete Energie und eine niedrige Schwingung, Licht dagegen hat eine sehr hohe Schwingung. In vielen Religionen ist Gott als Licht dargestellt (in der Bibel auch), also als sehr hohe Schwingung. Für mich ist Liebe (meine nicht die sexuelle Liebe, sondern die tiefe Herzensliebe) das Höchste von allem, für mich ist Gott Liebe, das Absolute, die höchste Schwingung.

      Ja, ich bin gläubig, aber ohne Bücher, ohne Religquien, ohne Rituale und mein Gebetshaus bin ich selbst.

      Der Tod, der mir schon mehrere sehr wunderbare Menschen "genommen" hat, hat daran in keiner Weise etwas verändert.

      Alles (ist) Liebe
      Frieda


      ......................................................

      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Ja ich glaube auch , nicht an die Kirche das ist für mich eine Firma in der vieles in Argen liegt.
      ​Aber ich glaube das wir uns wiedersehen und ich hoffe das es doch einen Unterschied macht, wie wir unser Leben gelebt haben.

      ​Auch denke ich das vieles vorbestimmt ist (was es nicht besser macht) ,ich glaube einfach schon immer daran das es mehr gibt.
      ​Kann es schlecht erklären und zweifel halt auch manchmal, wenn ich das ganze Elend mitbekomme.
      ​Mit meinen Mann hatte ich oft dieses Thema, er hat mich manchmal belächelt, aber wir waren uns einig das wir unseren Schicksal nicht entgehen können.
      Und das wir uns wiedersehen, wo auch immer.
      ​Als ich das Buch " Mieses Karma " gelesen habe brachte mich das auch zum Nachdenken.
      Wiedergeburt darüber habe ich bis dahin nicht nachgedacht, aber warum nicht.
      Ich glaube vieles ist möglich und mein Glaube hat viele Facetten.
      Wir dachten wir hätten noch viel Zeit <3

      Es wird nicht besser, leichter zu ertragen und anders, wir ändern uns , werden vielleicht stärker, aber besser.
      Denn es war ja gut ,warum soll es ohne den geliebten Menschen besser werden.
      Nach dem Tod meines Mannes hat sich vieles verändert, den Tod meiner Freunde konnte ich noch irgendwie verarbeiten, aber als mein Mann dann auch noch starb...
      Ich bin ganz ehrlich ich habe leider meinen Glauben verloren, ja das ist leider so, ich bedauere es, vielleicht kommt er wieder, ich weiss es nicht.
      Und dennoch glaube ich ganz fest an ein Wiedersehen mit den Menschen die ich verloren habe, eigentlich ein Widerspruch, aber so fühle ich es im Moment.
      Es ist kühl. Dein Lächeln strahlt nicht mehr.
      Was bleibt mir? Die Wärme deiner Liebe.
      Die Hoffnung auf dich. Später!
      Ich bin nicht im"traditionellen" Sinn gläubig ... wir waren immer in der Kirche, weil die Kinder im kirchlichen Kindergarten waren, konfirmiert werden wollten ... und weil es irgendwie einfach so war. Natürlich habe auch ich Phasen in meinem Leben gehabt, in denen ich mal gebetet habe - in denen ich nach Gott gerufen habe, weil ich mir Hilfe erhoffte. Aber der Glaube gehörte nicht in mein "tägliches Leben".
      Nach dem Tod von meinem Mann habe ich jeden Glauben verloren - als mir bewusst geworden ist, das ich nicht mal in der schlimmsten Zeit Zugang zur Kirche gefunden habe, war für mich der logische Schritt aus der Kirche auszutreten - warum soll ich etwas finanzieren, zu dem ich keinen Zugang habe? Die herrschenden Vorgaben und Praktiken der Kirche sind eh nicht meine. Und meine finanziellen Mittel sind auch eher eingeschränkt seit dem ich alleine bin!
      Ich glaube jetzt an mich und mein Leben - und vielleicht auch daran, dass ich irgendwann irgendwo meinen Mann wiedersehen kann ... Das reicht mir!
      Liebe Grüße
      Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J.W. v. Goethe
      Alles war selbstverständlich - nur das Ende nicht
      Vor einigen Monaten starb ein 18-jähriges Mädchen aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern, nachdem sie noch nicht einmal ein Jahr vorher die Diagnose Krebs mitgeteilt bekommen hatte. An meinem Nichtglauben hat das nichts geändert, im Gegenteil. Die Frage einiger, wieso Gott so etwas zugelassen hatte, hat sich mir nämlich nie gestellt, sie hat mich vielmehr noch wütender gemacht. Diese Frage auf religiösem Gebiet bringt uns m. E. nicht weiter. Vielmehr frage ich mich, wieso auch heute noch junge Menschen dem Krebs zum Opfer fallen, obwohl wir mittlerweile das 21. Jahrhundert schreiben und der Mensch bereits 1969 das erste Mal den Mond betreten hat. Die Antwort auf diese Frage kann doch nur im medizinisch-naturwissenschaftlichen Gebiet liegen, wie machtlos nämlich die Krebsforschung in vielen Fällen immer noch ist.
      Tja.... das leidige Thema Krebs.
      Ich denke ja dass einige Krankheiten heutzutage nicht mehr (oder zumindest wesentlich seltener) sein müssten.
      Hier kann man nur spekulieren.... Hat da vielleicht die Pharamindustrie ihre Hände im Spiel (immerhin verdienen die ja nicht wenig an Chemo´s usw.)?
      Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen (Neues Testament, 1.Korinther 13-14)

      Ich glaube an die Liebe in all ihren Facetten: die Liebe zum Partner, zum Kind, zu den Freunden und auch zu anderen Menschen die einem viel bedeuten können. Ich hatte das Thema Glauben für mich in meinem "Tagebuch" vor langer Zeit mal notiert und dann habe ich meinen Mädchen folgendes geschrieben:

      Die Liebe bleibt und sie ist auch der Glaube und kann auch die Hoffnung sein. Die Hoffnung die mir momentan manchmal fehlt, der Glaube aber dass dich die Liebe auch stärken kann. Die Liebe zu euch hat mich bis zum heutigen Tag gebracht, ohne dieses tiefe Gefühl hätte ich sie nicht geschafft,die Zeit nach eurem viel zu frühem Tod .Liebe kann schön sein , kann dir die Seele wärmen und dich von innen her leuchten lassen. Und doch bereitet die Liebe auch Schmerzen, sie tut unendlich weh und die Liebe prüft mich jeden Tag , jede Stunde ob ich es weiterhin schaffen kann, den Weg ohne euch weiterzugehen. Einen Weg der mich immer mehr ins Unbekannte führt, dahin wo ich nicht hin will. Ich muss ihn aber trotzdem gehen, woher dieses „muss“ kommt weiß ich nicht , irgendwas treibt mich weiter, ist es der Wind der Zeit oder ist es doch die Liebe die mich dahin schiebt oder auch nur schwemmt.

      Für mich war dieses Gefühl vor dem Tod die Kraft die ich meiner Familie gab und nach ihrem Tod gibt sie mir eben die Kraft weiterzumachen. Ich glaube eben dass irgendwas in uns selber ist was unsere Quelle ist aus der wir Mut und Zuversicht schöpfen, ich habe aber auch überhaupt kein Problem damit wenn einer sich diese Kraft bei einer Religion holt.

      LG Steffen
      Auf jerden Fall ist das ein schweres Thema, wer wann wo zusändig auch Gott wie ich finde.
      Was und warum ich gluabe spielt da nicht mal eine Rolle.
      Ich habe vor einiger ZEit dieses Thema woanders schon gehabt, es sit wohl ein Thema das ne an aktuallität verliert.

      Ich sagte nicht viel, zu vielseitig die Ansichten, zu groß die Wut genua so groß fand ich die VErzweifelung.
      Die wahrhaft Gläubigenaber, die verhielten sich ruhiger, lächelten, wussten für sich, in sich gestärkt wieso auch immer.

      Ich weiß es einfach nicht, ist denn der Glaube so groß, das man ihn wirklich verlieren kann, wie kann man dann zweifeln an das an das man glaubt.
      Wenn ich mirdie Welt anschaue, es stimmt nicht mehr wirklich viel, da sehe ich so einges, das von Menschen gemacht ist.
      Vielfach zum eingenem Vorteil, mißachtend was es für den Rest der Welt bedeutet.

      Leider beobachte ich das auch um mich herum, da wollen die meißten selbstbestimmt leben, tun und machen.
      Wie viel Galube da in den MEnschen ist, ob schon verloren, da steht mir kein Urteil zu.
      Das Gejammer aber, die Rufe nach Hilfe, wenn denn etwas schief läuft, Wie könnt ihr nur, wie kann Gott das zulassen.

      Lässt Gott das zu oder nimmt alles nur den Gang der irgendwann unter den Menschen seinen Anfang nahm.

      Krebs gab es wohl schon lange, obwohl es den Namen noch nicht mal kannte.
      Heute aber ist der Begriff in aller Munde.
      In aller Mude wohl auch wodurch er ausgelöst werden kann, was ihn begünstigt.

      Sind nicht auch wir manches mal die, die nichts dagegen tun, die sich wehren gegen so einiges wo sie gekonnt hätten.
      Das ist keine anschuldigung nur mein Gedanke, eine Frage die ich mir selsbt oftmal stelle und das in allen Bereichen meines Lebens.

      Gott, so weiß ich für mich, versprach das Leben nach dem Tod, den Himmel auf Erden, ob er das einlöst, werde ich erst wissen, wenn es denn bei mir soweit ist.
      Er gab ab an seine Sohn, der das neue Testament über das alte stellte.

      Nein ich kann so nicht leben, ist mir in der heutigen Welt nicht möglich, nicht in meinem Umfeld, wenn mir der Gedanke auch gefiele.
      Ich befinde mich im Kampf der Gewalten, ich kämpfe mich so da durch, mal besser , mal schlechter.
      Boah ioch glaubte an so viel, auch an die MEnschen an sich, verloren aber habe ich alles, mehr als den Glauben den mich die Kirche lehrte.
      Gewonnen habe ich den Galuben an mich.
      Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde, dessen ich mir vielfach selbst nicht bewusst bin.

      Wisst ihr, das einzige was ich für mich weiß, da hat Gott nicht mal Platz in unserer Welt, er passt in keine Statistik, keine Kalkulationsrechenung,
      Allein wenn sich Ärzte wieder an ihren Eid erinnern würden, müsste einges besser werden, nicht mal das die Sterberate sinkt aber das es menschlicher zuginge.

      Und sollte der Krebs oirgendwann besiegbar sein, dann wird es etwas anderes sein, etwas neues das wohl Menschengemacht sein könnte.

      Gestorben wurde immer, nur können wir das immer schwerer akzeptieren, annehmen - weil wenn man schon bis zum Mond fliegen kann, warum ist man dann in der MEdizin so hilflos.

      Ich erinnere mich an einen lieben Menschen, der immer sagte leigt alles am Geld, den Kleinen stehen da keine Wunder zu, die behalten die Reichen für sich.

      Nun kann ich wohl mal wieder schwer am Thema vorbei sein, nur so meine Gedanken die ausgelöst wurden bei lesen hier.




      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Damit mich hier keiner falsch versteht: Wer den Glauben bzw. die Religion braucht, um die durch den Verlust eines geliebten Menschen entstandene Trauer zu bewältigen, dem möge dies unbenommen bleiben. Schließlich beinhaltet der christliche Glaube unter anderem die Hoffnung, den Tod zu bewältigen, den Tod nicht als irgendetwas Endgültiges zu sehen. Balsam für unsere Seele. Die vielen Sprüche in den täglichen Traueranzeigen der Zeitungen machen dies nur all zu deutlich. So sicher der Tod auch kommt, so ungerecht ist er in manchen Einzelfällen. Viele Menschen holt der Tod erst nach einigen Lebensjahrzehnten, darüber hinaus Menschen, die viel Jahre Raubbau mit ihrer Gesundheit betrieben haben durch erhöhten Alkohol und/oder Nikotingenuss. Doch leider sterben auch viele junge Menschen heute immer noch an Leukämie bzw. an Krebs, weil der Krebs sich ihrer Körper aus Gründen, die wir (noch) nicht kennen, habhaft gemacht hat. Es konnten sich leider Metastasen bilden, die jede Hoffnung auf Heilung ausgeblasen haben wie der Luftzug die Flamme einer Kerze. Wie wollen wir es rechtfertigen, für diese Ungerechtigkeit, für diese Unerbittlichkeit der Natur (einen) Gott verantwortlich zu machen?

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      Ich weiß nicht, ob ich noch an Gott glauben kann. Mein Mann, den ich über alles geliebt habe, starb auf dem Jakobsweg in Spanien. Und vor einer Woche starb der Mann meiner Zwillingsschester plötzlich. Ws macht das für einen Sinn? Ich habe nur noch Angst um meine Eltern, die das alles mterleben mussten und finde keine Ruhe mehr,r

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      @'IrisG:

      Noch gestern kam ich auf dem Friedhof mit einer Frau ins Gespräch. 2009 war ihr Mann gestorben und im Januar 2016 ihre 46-jährige Tochter. Den Tod ihres Mannes habe sie ja noch einigermaßen verkraften können, aber wenn ein Kind stirbt, das sei noch schlimmer! Während des Gesprächs schaute sie zum Himmel und fragte, warum Gott es zugelassen hat, dass ihr ihre Tochter genommen wurde. Daraufhin sagte ich zu ihr, sie solle am besten keinen Gott dafür verantwortlich machen, sondern vielmehr die Natur bzw. die Gene eines jeden einzelnen. Auch die Natur sei eben nicht gerecht.
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