meinen Mann, der so plötzlich von uns ging

      meinen Mann, der so plötzlich von uns ging

      am 25. Mai, abends, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause - Motorradunfall auf der Autobahn, noch an der Unfallstelle tot.

      Es ist so unsäglich schwierig den Alltag weiterhin zu meistern - ich fühle mich noch immer im Schock, und doch ist so vieles zu erledigen, und auch die Arbeit geht normal weiter... Irgendwie muss ich mich mitteilen, aber die Familie leidet ja auch, und die Freunde...
      Liebe Sobotta,

      du trauerst um deinen Mann, der so plötzlich nicht mehr da sein kann. Wie sehr es mich daran erinnert, dass mein geliebter Mann auch im Monat Mai so plötzlich nicht mehr da war (Hirnschlag), aber das ist jetzt über 3 Jahre her.

      Bitte fühle dich in diesem Forum herzlich willkommen. Es ist gut, einfach schreiben zu können und nach einiger Zeit die Erfahrung zu machen, dass dein Geschriebenes gelesen und verstanden wird.

      Alles Liebe Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Liebe Sobotta,
      ich kann dich so gut verstehen, von einer zur anderen Stunde seinen Mann zu verlieren ohne das man sich wirklich verabschieden kann ist grausam. Ich denke jeder Todesfall eines geliebten ist immer schwer zu verstehen, wenn man es überhaupt verstehen kann.
      Mir hat man gesagt irgend einen Zweck wird es schon haben warum mein Mann uns verlassen hat und man soll endlich wieder am leben teilhaben. Ich kann nur sagen es ist verdammt leicht gesagt, Ich sehe keinen Sinn darin. Ich lebe aber eigentlich nicht wirklich, denn man geht arbeiten danach zum Friedhof spricht mit seinem Mann dann nach Hause und man schaut fern ohne wirklich fern zu sehen.Es wird nie besser, man kann nur besser damit umgehen. Ich wünsche Dir viel Kraft.
      Vielen Dank für deine lieben Worte. Es ist gut, sich mitteilen zu können mit Menschen, die einen verstehen. Ich habe manchmal den Eindruck, meine Freundinnen haben irgendwie Angst, mit mir zu reden, vielleicht wissen sie nicht, was sie sagen oder tun sollen. Auch wenn sein Tod einen Zweck hat oder haben sollte, es ist alles so belanglos... Viel Kraft auch für dich.
      Die meisten Menschen wissen nicht was sie sagen sollen, denen tut es natürlich auch allen leid, aber Sie können es nicht äußern weil Sie nicht in dieser Situation sind. Und nach einer Weile meinen Sie es ist jetzt genug mit trauern man muss sich doch daran gewöhnt haben.
      Aber dies ist nicht so, man hofft immer noch aus diesem blöden Traum aufzuwachen und der Partner wäre noch da.....Ja irgendwie in einem ist er auch noch da aber eben nicht wirklich.....man kann nicht über belangloses sprechen nicht kurz im Arm genommen werden.....usw. leider ich vermisse ihn soo schrecklich
      Liebe Sobitta,

      mein Beileid !
      Wie unerwartet kann ein Mensch sterben...furchtbar. nur verständlich, dass Du nicht mehr so gut zurecht kommst. Die Gefühle und der ganze Körperspielen Achterbahn.
      Meine Freundinnen konnten mir auch nicht wirklich helfen. Sie meinten es alle gut....und eine Zeit lang habe ich sie auch voll gequatscht. ...selbst meine Mutter. ..die Witwe...will nicht mehr ihren Mann und schon gar nicht über den Tod sprechen. Kein Alltagsthema. Am Ende des Tages muss man alleine einen Weg finden. ...und das wirst Du auch. Nicht jetzt. ..nicht nach so kurzer Zeit. ...aber Du wirst leben...weiter leben...und ich wünsche auch Dir, dass Du irgendwann zur Ruhe kommst . Ich glaube, es hilft nur die Zeit. ..Alles Gute Dir !
      LG, Britta
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