Der Schmerz ist nicht auszuhalten...

      @Petel...denke auch deine Kolleginnen wissen einfach nicht was sie sagen sollen, wahrscheinlich haben sie schon oft an dich gedacht und wollten sich melden, dann hat sie der Mut verlassen und die Zeit vergeht und es wird immer schwieriger den ersten Schritt zu machen...
      mach dich nicht verrückt, lass alles auf dich zu kommen und dein Chef hat bestimmt Verständnis, sonst würde er dich doch nicht besuchen...
      ich wünsche dir alles gute für das Gespräch mit ihm
      glg
      Judith

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „JHa69“ ()

      @Petel,
      Es sind Arbeitskollegen. Die sich sicher aus Verunsicherung und Scheu nicht bei dir gemeldet haben. Ich bin mir sicher das es keine böse Absicht von denen ist.
      Als ich 'danach' zur Arbeit gekommen bin, habe ich die Verunsicherung meiner Kollegen auch gemerkt. Das hat sich schnell gegeben, denn ich habe ganz offen über meine Trauer am Arbeitsplatz gesprochen. Bin manchmal auch in Tränen ausgebrochen. Es war okay. Ich glaube das gerade gute Kollegen Verständnis und Geduld aufbringen werden, damit du es zurück in die Arbeitswelt schaffen kannst. Das gilt auch für deinen Chef, wenn man bedenkt das er dich zu Hause besuchen kommt um alles weitere zu besprechen.
      Hört sich für mich nur Positiv an !!
      Wünsche dir ganz viel Zuversicht !!
      LG von Doro
      Als du gegangen bist, hast du die Farben mitgenommen.

      Petel schrieb:

      Ja das mach ich. Warum habe ich so viel Angst. Keiner meiner Arbeitskolleginnen haben sich
      ich dieser langen Zeit auch nur einmal bei mir gemeldet.
      Hatte immer gedacht wir haben auch ein klein wenig ein freundschaftliches Verhältnis.
      Ich weis gar nicht ich denen am ersten Tag sagen soll...


      Also eine Kondolenzkarte hätten sie dir schon zumindest schicken können, das finde ich schon ziemlich schwach, wenn sie das nicht getan haben. Dann wüsstest du nämlich jetzt auch, was du sagen kannst - dich einfach erst mal für die Karte bedanken ... Ehrlich, das würde mich auch frustrieren ...
      Vielleicht hast du ja Glück, und es steht wenigstens etwas auf deinem Schreibtisch, wenn du kommst .. Mein Gott, das ist doch wirklich das Mindeste, was man in einem Betrieb tun kann, wenn man vom Trauerfall eines Kollegen, einer Kollegin erfährt.

      Na ja, vielleicht gibt es auch einfach nur einen Händedruck und "Herzliches Beileid" und dann so tun, als wäre weiter nichts gewesen - schade, wenn das alles ist, aber kannst du dann eben auch nichts machen, wenn die Leute so drauf sind ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Marion68“ ()

      Danke euch für die lieben Worte.
      Mein Chef hat ja nicht wirklich was mit meinen Arbeitskollegen zu tun.
      Ich finde es nett , das er kommt. Er war auch zur Beerdigung dabei und auch
      noch 2 andere Chefs(davon habe ich Viele).
      Das liegt aber daran, das sie meinen Mann sehr gut kannten.
      Er hat vor vielen Jahren da gearbeitet. Und auch zum Schluß in seiner alten
      Firma war er oft bei uns um den Schlamm abzusaugen.
      Deshalb kennen ihn alle. Und er wurde sehr geschätzt.
      Nein es geht mir speziell um Arbeitskolleginnen , die mit mir auf einer
      Stufe stehen...
      An dem schlimmen Mittwoch, wo es meinem Mann so schlecht ging und die
      Sanis ihn nicht mit ins Krankenhaus genommen haben, habe ich immer
      wieder mit meiner Arbeitskollegin telefoniert und sie auf dem Laufenden
      gehalten. Das habe ich getan um mich zu rechtfertigen, das ich nicht zur
      Arbeit kommen kann.
      Ich war ja auch den ganzen Tag sehr ratlos , was ich machen soll.
      Das habe ich ihr alles gesagt.
      Ich habe den Verdacht, das sie mir übel nimmt, das ich die Sanis einfach ohne
      Untersuchung hab gehen lassen und sie mir die Schuld gibt.
      Vielleicht Spinne ich mir das auch nur zusammen...
      Ihr wist ja , der Wollknäuel ist immer noch in meinem Kopf.
      Aber ich werde morgen meinen Chef fragen, Vielleicht kennt er die
      Antwort.
      Liebe Petel,
      in unserer "Firma" sind fast alle Außen-/Geschäftskontakte über meinen Mann gelaufen - ich war so mehr im "Background" tätig, habe mich um die Finanzen/Steuern gekümmert.
      Es ist jetzt 16 Wochen her dass mein Mann starb und wenn ich jetzt einen Geschäftskontakt anrufen "muss" dann kriege ich oft eine gestammelte Entschuldigung die meist los geht mit "ich weiß gar nicht was ich sagen soll deshalb habe ich mich noch nicht bei dir gemeldet....."
      Das scheint ja wohl vielen Menschen so zu gehen. Sicher auch um die eigene Betroffenheit zu kaschieren.
      Insofern - ruhig, Brauner, ruhig - warte ab was Dir Dein Chef dazu morgen sagen kann.
      Auf keinen Fall glaube ich dass Deine Arbeitskollegin DIr die Schuld gibt an dem was passiert ist - da ist nur das doofe Wollknäuel dran schuld...
      Ich bin in Gedanken bei Dir. Chefs sind auch für das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter zuständig....

      Liebe Grüße
      Franzi
      - Aufgeben ist keine Option -
      Danke Franzi,
      ich warte ab und werde berichten.
      Habe mir fest vorgenommen das auch anzusprechen.
      ich fange an ab 1.6. pro Tag 2 Std. zu arbeiten. Wiedereingliedung ...
      Meine Therapeutin findet das zu früh, deswegen geht es etwas vorsichtig voran.
      Ich denke die 2 Std. werde ich überstehen.
      Petel, probier es aus, wenn es nicht geht dann warte noch mit der Wiedereingliederung, aber dann hast du es versucht.
      Ich persönlich finde das sehr gut - entspricht aber auch meinem Naturell, anpacken und probieren... du wirst sehen es wird Dir gut tun. Und keine Angst vor den Kollegen, die haben eher Angst vor Dir weil sie vermutlich nicht wissen wie sie Dir begegnen sollen und deshalb unsicher sind.
      Du schaffst das.
      Ich drück Dich.
      :knuddeln:
      Franzi
      - Aufgeben ist keine Option -
      Hallo Petel,
      meine Kollegen haben mir auch nichts nach Hause geschickt, haben aber ein kleines Körbchen für mich gehabt, als ich meinen ersten Tag hatte. Mit einer Karte, eine Kerze, ein Buch und etwas Süßes. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Eine sehr junge Kollegin hat zum Beispiel gar nichts gesagt, kam dann aber einige Tage später zu mir und war ganz ehrlich zu mir. Sie sagte, sie sei so unsicher, weil sie noch nie in so einer Situation war und sie wisse nicht, was sie sagen soll, sie würde mich aber gern umarmen. Das fand ich so toll von ihr, weil es einfach ehrlich war.
      Mit deinen Kollegen wird es sicher ähnlich sein, wie jemand schon schrieb. Wenn der erste Moment verpasst ist, wird es schwierig, noch den Bogen zu bekommen. Alternativ könntest du dich sonst vielleicht bei deiner liebsten Kollegin melden und fragen, wie es bei der Arbeit so läuft? Dann könntest du ja mal die Fühler ausstrecken, wenn es dich so sehr beschäftigt.
      Ich finde es toll, dass du eine Wiedereingliederung machst, die deine Therapeutin auch begleitet. Dann kannst du dich ja mit ihr auch immer über deine Sorgen austauschen.
      Alles Liebe!
      Meri
      "Liebe macht Trauer erst möglich." - E. Klepgen
      Hallo Ihr Lieben,
      danke für die Lieben Worte.
      Ja ihr habt recht, die Kolleginnen wissen nicht was sie mir sagen sollen.
      Hatte gestern darüber ein Gespräch mit meinem Chef.
      Der hat mir das bestätigt.
      Nicht desto trotz wird der 1. Tag sicher sehr hart werden.
      Aber da muß ich durch.
      Irgendwann muß es doch wieder einmal vorwärts statt rückwärts gehen.
      Das ewige Grübeln zu Hause und das viele Denken, was mich auch nicht weiter
      bringt ist auch nicht so schön.
      Hallo Petel.
      Das finde ich die richtige Einstellung. Respekt. So kann man neu beginnen. Und Du wirst sehen, es geht Dir dann auch bald wieder etwas besser. Ich wünsche Dir Kraft. Lass Dir Zeit. Einen Schritt vor den Anderen.
      Lg Franky
      Danke Franky
      und wenn ich euch sage, eine Arbeitskollegin hat sich heute sogar schon
      gemeldet und hat mir geschrieben, das sie sich sehr freut, wenn ich wieder
      da bin.
      Das hat mich sehr gefreut.
      Habe heute auch versucht wieder etwas auszumisten...
      Aber ich weine und weine , es geht nur sehr langsam voran.
      Es sticht mir immer so in das Herz. Ich kann einfach nicht verstehen, das
      alles vorbei ist und ich alleine zurück bleibe.
      ich glaube das Gehirn ist nicht dazu gemacht, das zu verstehen und zu
      begreifen.
      Es geht einfach nicht...
      hallo Petel,
      Du musst auch nicht zu ungeduldig mit Dir selber sein, es ist ja wirklich noch nicht viel Zeit vergangen.
      Ich finde es schon verdammt mutig von Dir wieder arbeiten zu wollen.
      Wie Franky schon sagt, einen Schritt nach dem anderen, ich drücke Dir feste die Daumen.
      Und von der Kollegin finde ich es sehr nett sich gemeldet zu haben. Viele wissen wirklich nicht wie sie mit
      Trauernden umgehen sollen und denken immer sie können sich auch noch "morgen" melden. Irgendwann ist
      dann eine Zeit vergangen und dann trauen sie sich nicht mehr. Nicht jeder meint es böse.

      LG
      Sabine
      Liebe petel,
      ich finde es schön das sich deine Kollegin gemeldet hat.
      Ich kann dir nur sagen wie es bei mir war.
      Der erste Tag war schrecklich. Erst mit dem Chef gesprochen und dann sind noch soviele zu mir gekommen. Gearbeitet habe ich nix. Der zweite Tag war ruhiger. Aber immer noch schlimm. Aber dann ging es aufwärts und heute ist es bei mir so, das ich keinen Feierabend will und kein Wochenende. Den auf der Arbeit ist alles wie immer. Manchmal noch die Blicke von anderen die nicht zu mir gekommen sind , weil sie aber auch nicht wissen wie sie reagieren sollen. Oder die Gespräche das sie in Urlaub fahren, dass tut weh. Aber ich kann es ihnen ja nicht verbieten.

      Ich wünsche dir viel kraft und das es ein wenig so ist wie bei mir. Ich fühle mich dort im Moment am besten.
      Hallo Petel,
      du wirst sehen wenn du die ersten Tage bei der Arbeit hinter dir hast fühlst du dich erleichtert wieder einen Schritt in Richtung Leben gemacht zu haben. Ich kann so gut verstehen wie schwer es für dich ist, dieser Anfang. Mir ging es ja genau so und ich habe nach 6 Wochen auch erst Mal mit reduzierter Arbeitszeit begonnen. Aber du wirst sehen wenn dein Leben wieder etwas Struktur hat gibt es immer ein paar Stunden in der die Trauer etwas im Hintergrund bleibt. Wünsche dir einen guten Anfang.
      Roland
      Hallo Petel
      Ich kann meinen Vorschreibern nur in jeder Hinsicht Recht geben. Ich war 3 Wochen zuhause. Eine grausame Zeit. Die Erinnerungen .... die Trauer ... die Einsamkeit ... der Verlust. Bin abends heulend eingeschlafen und mit ersten Tränen wieder aufgewacht. Täglich geweint. Ich hatte Angst wieder arbeiten zu gehen und die Befürchtung das alles nie ein Ende nimmt. Ich habe mich überwunden und es versucht.
      Die ersten Tage waren schlimm. Jeder fragte wie es meiner Frau geht. Ich musste die letzten Wochen erzählen, weil die Kollegen nur wussten das ich krank war. Ich habe dann nur gesagt, dass meine Frau gestorben ist, dass ich bei ihr war und sie in meinen Armen eingeschlafen ist. Fertig. Nach dem 3. Tag wurde es dann ruhiger. Ich musste mich auf das Fahren konzentrieren und dann war auch schon wieder Wochenende. Dann habe ich meine Frau besucht und alles ging wieder los. Die 2. Woche ging schon etwas besser. Und so ging es Schritt für Schritt immer besser. Ich habe mich verändert. Bin ruhiger, besonnener und in mich gekehrter. Jetzt nach 8 Wochen behandeln mich alle Leute wieder normal. Keiner fragt mehr, nur wie es mir geht. Ich sage dann nur: Muss ja irgendwie.
      Die Trauerdepression bleibt. Jeder Tag geht irgendwie rum und ich kann Dir von mir sagen: überall ist es leichter als zuhause.
      Mein Sohn hat jetzt schon das Meiste aus meinem Blickfeld genommen. Ich muss ihre Sachen noch aus dem Pflegeheim holen. Keine Chance. Alleine die Vorstellung macht mich verrückt.
      Jetzt habe ich vor 14 Tagen ihr Grab eingefasst und bepflanzt. Es fiel mir sehr viel Leichter als gedacht.

      Petel: Du musst Dir Zeit geben. Du musst lernen, dass nichts mehr so ist und auch nie mehr wird wie es war. Es wird anders und Du musst das für Dich persönlich zulassen, akzeptieren und einen Weg finden, wie Du dein Leben neu gestalten kannst . Aber Du musst es wollen und Dich durchbeissen. Aber Du wirst sehen, dass Du von dem Strom des Alltages mitgerissen wirst. Langsam anfangen. Keine Pläne für den nächsten Tag oder das Wochenende machen, denn Du weist nicht wie Du dich morgen fühlst. Es wird Tage geben da geht es schwerer. Auch das musst Du zulassen. Die Trauer bleibt, nur die Abstände werden länger. Aus Stunden werden Tage und aus Tagen Wochen. Aber sei Dir bewusst, dass es auch schlechte Tage gibt. Ich sage dann immer: heute gehts mir nicht so gut. Dann ziehe ich mich zurück und weine auch wieder. Aber es wird immer etwas besser gehen. Du musst es nur wollen.
      Und wenn es zu schlimm am Abend wird: geh raus, geh spazieren oder was Essen. Aber für ein paar Stunden raus, nicht hocken und die Tränen aussitzen. Das hilft.
      Aber jeder Tag kostet Kraft und Willen. So war es und ist es noch bei mir.
      Viel viel Kraft und Glück lg Franky
      Hallo Franky,
      Deine Worte machen mir Mut. Gestern waren es 3 Monate und heute geht es mir besonders schlimm. Heule nur und hoffe, dass es irgendwann mal etwas leichter wird. Dass mich der Strom des Alltags mitreisst. Das Leben ist jetzt schon anders geworden. Es hat sich ein neuer Alltag eingeschlichen bei meinem Sohn und mir. Vielleicht ist das ein kleiner Hoffnungsschimmer....
      Lg
      Nicole
      Das ist schön, wenn Dir die Worte Mut machen. Das ist das Ziel dieses Forums. Ich kann nur von mir erzählen. Die Trauer durchlebt jeder anders und für sich persönlich. Es gibt keine Standards, an die man sich halten kann. Aber eines haben wir alle gemeinsam: Wir sind Gewohnheitsmenschen. Wir passen uns einer neuen Situation an und gewöhnen uns daran. Nur das braucht seine Zeit. Das hat uns die Natur so mit gegeben, sonst würde die Menschheit aussterben, und wir Menschen wären heute nicht da, wo wir sind.
      Wahrscheinlich würden wir noch immer mit der Keule durchs Gebüsch ziehen und in Höhlen leben.
      Aber der Weg zu einem neuen, anderen, zweiten Leben ist sehr schwer. Und?? Möglicherweise findet der Eine oder Andere sogar etwas Positives für sich in einem neuen Anfang.
      Ich werde jedenfalls für mich und um mich kämpfen. Ich will, dass mein Leben weiter geht ... mit meiner Frau in meinem Herzen. Vergessen möchte ich sie nicht, ihr folgen aber sobald auch noch nicht.

      LG Franky
      danke allen für die lieben Worte,
      ja ich denke auch , das wenn der Tag wieder Struktur bekommt es etwas besser wird.
      Aber das Schlimmste ist eben, das ich so alleine bin.
      Manchmal bin ich sehr gerne alleine und lasse meine Gedanken einfach steifen.
      Und ihr glaubt nicht was einem da alles durch den Kopf geht.
      Völlig Unstrukturiert und wirr. Es geht von der Vergangenheit bis zur Zukunft einfach alles.
      Aber am Schlimmsten ist eben immer wieder die Frage, warum konnte ich ihm
      nicht helfen. Er hat mir so leid getan, er hatte solche Schmerzen..
      Ich habe versagt und das werde ich mein ganzes Leben nicht mehr los.
      Wenn ich gewußt hätte, das das das letzte Mal war, das wir miteinander
      sprechen können...
      Das ist so furchtbar. Es tut so weh.
      Ich wünsche mir so sehr doch nur noch einmal mit ihm sprechen zu können.
      Aber das wird wohl nie in Erfüllung gehen.
      Ich weis auch das man an diesem großen Schmerz kaputt gehen kann.
      Aber ich kann es nicht abstellen.

      Neu

      Petel, mir geht es genauso. Nur noch einmal mit ihm sprechen. Was hätte er mir noch gesagt, wenn wir wüssten es würde passieren.
      Aber einfach so zu gehen, das tut weh und irgendetwas sagt mir , dass er auch traurig ist dort wo er jetzt ist. Denn er war noch nicht bereit zu gehen und er hätte mich und die Kinder nie alleine gelassen warum musste es passieren. Einfach so ohne Vorwarnung.

      Neu

      Ja, liebe Lena,
      das glaube ich auch das er traurig ist. Wir wollten doch noch einige schöne Jahre
      verbringen. Kein Anzeichen und nichts...und es war plötzlich vorbei.
      Es ist so furchtbar schrecklich, das geht niemals aus meinem Kopf und so lange
      ich lebe werde ich daran denken und mir Vorwürfe machen. Das geht niemals vorbei.
      Das können alles Therapeuten der Welt auf mich einreden mit allen möglichen
      Argumenten .Das geht nie vorbei, niemals!!!
      Nach dem schlimmen Mittwoch kamen noch 13 Tage künstl. Koma.
      Ich habe so gehofft , das alles wieder gut wird.
      Aber er hat so starke Mittel bekommen, das er ganz tief geschlafen hat.
      Viele , viele Medikamente..
      und die künstl. Beatmung...
      es war schrecklich am Anfang hat er so gezittert beim Atmen, das tat mir so weh.
      Es sah aus, als ob er keine Luft bekommen hat.
      Das tat mir alles so wahnsinnig leid.
      Die Ärzte meinten zwar, er hat keine Schmerzen, aber ich habe da immer
      meine Zweifel, ob die alles wissen.
    Liebeskummer Sorgen Forum