Ein "Altes-Hasen-Tagebuch" mit der Möglichkeit, auch mal zu antworten

      Das ist das Schöne hier: wir können uns alles schreiben und bekommen auch super-prima Antworten. Ich schätze, ich liebe dieses Forum!

      Und ich bin froh, dass ich dieses:


      Ein "Altes-Hasen-Tagebuch" mit der Möglichkeit, auch mal zu antworten gemacht habe! :)





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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Ja, das kann sehr gut sein. Denn so richtig durchatmen geht in der ersten Trauerzeit (und oft auch noch phasenweise Jahre danach) nicht immer. Atmen (durchatmen) gedeutet Leben. Fast hätte ich in der Trauer wieder angefangen zu rauchen, habe mich aber dann doch fürs Atmen (Durchatmen) entschieden.

      Diese Phasen der völligen Isoliertheit, fast Taubheit sind immer wieder aufgetreten. Und oft sind Tränen dann eine unglaublich starke Erleichterung.

      Aber alles hat seine Berechtigung. Die Gefühle brauchen auch Pausen.

      AL Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Fühle mich manchmal noch sehr mit diesem Forum verbunden. Eigentlich "brauche" ich es nicht mehr. Aber es ist eine Art "Heimat" für mich geworden, jedenfalls immer mal wieder ........

      Ja da war Trauer und da waren diese Trauerlöcher, ich fiel und fiel und wurde hier im Forum immer wieder aufgefangen. So oft denke ich daran zurück, weil es mir unendlich geholfen hat.

      Mein allerliebster Mensch ist jetzt schon über 3,5 Jahre lang nicht mehr hier bei mir - und doch fühle ich, spüre ich ihn, empfinde von Zeit zu Zeit sein absolutes Wohlwollen, ich erhalte Energie, seine Energie, die ich erkenne.

      Es ist mir egal, was andere Menschen darüber denken und fühlen. Es ist überhaupt nach dem Tod des Allerliebsten so vieles egal geworden, was solls?!

      Aber auf der anderen Seite ist auch vieles eben nicht mehr egal. Ich werde aktiver wieder und interessiere mich für andere Menschen, halt für die Leute um mich herum. Und es ist schön, so zu leben, nicht nur für sich allein zu leben, sondern auch die Anderen zu sehen und zu empfinden.

      Kurz gesagt und geschrieben: das Leben hat mich wieder <3 (Rückfälle in alte Trauermuster werde ich wohl jetzt aushalten, ohne gleich zu verzweifeln. )

      Al Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Frieda“ ()

      Liebe Syli,
      das hast Du sehr gut geschrieben und genau wie Dir geht es mir was das Tagebuch angeht. Ich schreibe an meinen geliebten Mann, ich versuche ihm von meinem Leben und wie sehr ich ihn vermisse zu erzählen. Das gelingt mir hier im Forum am Besten.
      Und auch wenn ich meistens nur still mitlese, bin ich dich auch nach 2 1/2 Jahren regelmässig hier und finde Trost in den Beiträgen und leide auch ein Stück weit mit denen mit die ganz am Anfang dieses schweren Weges stehen.
      Manchmal habe ich das Gefühl ich komme weiter, manchmal denke ich alles wieder auf Anfang. Die Feiertage waren dieses mal sehr schwer, Schwere noch als letztes Jahr. Warum das so ist kann sicher niemand sagen. Einzig das akzeptieren dieser Trauerlöcher hilft einem weiter zu machen.
      Die Aussenweilt hat mit dem Verlust schon lange abgeschlossen, alte Freunde erwähnen seinen Namen nicht mehr, ich finde dies sind die schlimmen Seiten und wenn mir das bewusst wird bin ich sehr traurig.
      Aber in mir und meinen Kindern ist er in der Nöhe und steht uns bei. Das gibt immer wieder Kraft und hilft mir durch die Zeit.
      Mal sehen was 2018 so kommt.
      Liebe Grüsse an die alten und die neuen Hasen. Wir sind nicht allein!
      Liebe Syli, so verrückt ist deine Idee gar nicht, so ähnliches hat es hier im Chat schon gegeben.
      Ein Thema gewählt, ein Termin festgesetzt und wer interessiert war war online und im Live Chat dabei.
      Entweder nur still lesen oder aktiv.

      Dann gab es die wunderbaren Musiksendungen vom Partnerradio, wo ich leider - ich hoffe mich verlesen zu haben - der Betrieb wohl einstellt wird.
      Eine Trauermusiksendung mit Chat.

      Ja es liegt immer daran, ob jemand da ist, der sich dafür einsetzt, die Zeit hat, sich nehmen kann, den Chat am laufen zu halten.
      Momentan scheint es keinen zu geben, aber wer weiß, was die Zeit bringt.
      Einer der sich einfach im Chat einloggt, einfach da sein, Interessierte empfangen, zuhören, austauschen.

      Nichts im Leben ist ausgeschlossen auch die guten Sachen nicht.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Syli,

      genauso habe ich auch gefühlt und tue es in gewisser Weise noch.

      Ab einem bestimmten Punkt kam es mir vor, als sei ich wieder in eine Art Pubertät geraten. Ja wirklich, ich musste mich auch irgendwie neu (er-)finden. Und das war (im Nachhinein betrachtet) nicht nur traurig, sondern auch aufregend, weil ich mich selbst oft völlig neu kennen lernte. Ich habe auf meine (bisherigen) Ängste gepfiffen und einfach gemacht,egal ob das Betreiben unseres Holzvergasungs-Kraftwerkes für Haus und Hof, das Bedienen der Kettensäge, bin seit 30 Jahren wieder Auto gefahren u.s.w. u.s.w.

      Mein Leben hat sich ziemlich verändert, ich bin viel selbständiger und entscheidungsfreudiger geworden.

      Tja, verrückt, aber ich kann dem Alleinleben auch was Gutes abgewinnen ... mittlerweile .... :girl_sigh:

      AL Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Liebe Syli, liebe Frieda! Ich habe gestern meiner "Bibliothek" an Trauerliteratur ein weiteres Buch hinzugefügt ... Die Autorin hat mit Mitte 30 ihren Mann verloren (darf ich den Buchtitel hier nennen???). Sie beschreibt anhand eines 5-Stufen-Plans, wie man nach dem persönlichen Supergau, wieder ins Leben zurückfindet ... ein Plan, wie schön ... ach, könnte es doch so einfach sein ... Ihr Ansatz ist, dass man sich "entscheiden" muss, wieder ein glückliches Leben führen zu wollen. Dass man akzeptieren muss, dass man sein früheres Leben nicht zurückbekommt und wir uns das Leben komplett neu erfinden müssen. Und dass dieses Neu-Erfinden keine Strafe, sondern ein Geschenk sei. Und dass uns bei alldem unser Gehirn behilflich sein kann (scheint also etwas in die neurobiologische Richtung zu gehen). Tja ... Ich bin leider noch weit davon entfernt, mir vorstellen zu können, dass es mir irgenwann wieder besser gehen kann. Aber ganz, ganz tief in mir drin, habe ich beim Lesen kurz den Hauch einer Idee davon verspürt, dass da etwas dran sein könnte. Sich "entscheiden", wieder ein glückliches Leben führen zu wollen. Vielleicht ist das der erste Schritt ... aber so ein verdammt schwieriger ...
      Ich sehe das Neuerfinden weder als Strafe noch als Geschenk. Ich sehe es als einzige Chance wieder ein lebenswertes Leben zu führen. Ich lebe auch vieles wie früher. So wie es war bevor mein Mann gestorben ist aber ich lebe auch vieles anders. Bin gezwungen es anders zu leben. Ich lebe auch in einer neuen Wohnung aber nicht aus praktischen Erwägungen sondern weil ich mir schlicht und einfach mein "altes Leben" nicht mehr leisten könnte. Ich habe zusätzlich zum Verlust meines Mannes auch noch den Verlust meiner bisherigen Existenz hinnehmen müssen. Und trotz allem versuche ich mein Leben positiv zu sehen. Ja.......ich will glücklich sein und meistens bin ich es auch.

      LG
      allesanders

      Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben; aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet. Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen, sie haben in unserer Seele eine neue Gestalt angenommen, nachdem zarten Gesetz der Seelenwanderung das im Reich der Liebe herrscht.

      Honoré de Balzac


      Ihr Lieben!
      Ich sehe gerade im Fernsehen einen schönen Film aus den Dolomiten,und bin sofort sehr traurig geworden,nie wird es wieder einen Urlaub mit meinem Mann in diese Gegend geben.Wir sind so oft im Urlaub gewesen und nun bin ich allein.Es ist so traurig wenn man daran denkt,und allein verreisen ist auch nicht toll.Aber ich habe mich schon meiner Rentnertruppe angeschlossen und werde mit ihnen hin und wieder mal eine Busreise machen.Die Leutchen kenne ich auch und da macht es sicherlich auch mehr Spass, und eine Abwechslung im traurigen Alltag ist es auch.Aber das Foto meines Mannes kommt natürlich immer in die Tasche.

      Liebe Grüße Christine
      Heute endlich die großen Schubladen vom alten Küchentisch durchgeschaut (es waren "seine" Schubladen). Diese beiden Schubladen waren bis heute tabu für mich. Habe mir ein Herz gefasst und vieles daraus an andere Plätze verteilt oder auch weggeschmissen. Unendlich traurig, unendlich sehnsuchtsvoll, ich wusste es! Hatte schon einen Grund, dass ich so lange damit gewartet habe. Es war natürlich allerlei Schreibzeug von ihm darin, Papierkram, sehr private Notizen, kleines Handwerkszeug und so so viele Erinnerungen kamen aus seinem Geschreibsel hervor gequollen, so als hätten sie nur darauf gewartet, entdeckt zu werden.

      Ich habe einen großen Briefumschlag mit einigen seiner Notizen aufgehoben. Es tat und tut so unendlich weh, dass ich ihn nicht mehr in meine Arme nehmen kann. ;( <3


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Liebe Frieda,

      gerade dachte ich, ich müsste endlich in diesem Tagebuch etwas schreiben, denn heute hätte ich einen guten Grund. Weil es etwas gibt das ich gerne irgendwo lassen muss. An einem Ort wie diesem, wo einfach nur jemand da ist. Denn ich habe mich zwar hier verabschiedet, aber ich hatte dir ja schon mal gesagt, dass ich deine Idee mit diesem Tagebuch sehr schön finde, und vielleicht - wenn überhaupt - hier noch etwas schreiben würde.
      Ja, und heute ist so ein Tag, in dem ich in einem Tagebuch festhalten möchte, dass gelegentlich die Trauer doch mal wieder bei mir hereinschaut. Es hat halt jede Regel ihre Ausnahmen.
      Die heutige Ausnahme ist Annas Geburtstag.
      Er haut mich nicht um, aber es ist ein Tag an dem ich mich hin und hergerissen fühle zwischen der Wehmut des Vermissens und dem Glück, dass dieser liebe Mensch geboren wurde und so lange an meiner Seite war.
      Ich habe Anna heute einen sehr schönen Blumenstrauß geschenkt, der nun auf unserem großen Flur mit den vielen von ihr gemalten Bildern steht. Ich denke, dort gehört er hin, nicht an den Waldsee, an dem ihre Asche schon längst im Kreislauf der Natur aufgegangen ist, denn hier in ihren Bildern ist sie lebendig, und hier hätte sie den Strauß auch vermutlich selbst hingestellt, damit alle etwas davon haben.

      Und nun finde ich hier etwas von dir, liebe Frieda, das mich auch ohne Annas Geburtstag dazu gebracht hätte hier zu schreiben:

      Ich glaube du hast, wieder einmal, etwas Wichtiges und Richtiges getan.
      Ich weiß, dass diese Schublade eben nicht nur eine Schublade mit irgendwelchen Sachen ist und es sehr weh tut, sie nun selbst in Besitz zu nehmen, dort eine neue Ordnung herzustellen, so als würdest du deinem Liebsten jetzt diesen Platz nehmen.
      Aber das tust du natürlich überhaupt nicht, denn - die Erfahrung haben die meisten hier vermutlich inzwischen gemacht - gerade in den Momenten, in denen das Vermissen am größten ist, spüren wir die Liebe zu ihnen, und sind so unseren Liebsten viel näher als sonst.

      Ich wünsche dir eine wunderschönen Tag :knuddeln:
      Rolf
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      And if you don't know where you're going
      Any road will take you there
      auch ich hab gestern die linke hälfte der schrankwand was seine war gesichtet und
      ​hab vieles weg geworfen. nur ein paar teile hab ich in die rattantruhe die ich für ihn
      gekauft habe getan. es waren viele erinnerungen die wieder hoch kamen und mich traurig
      gemacht haben. hab schon lange gewartet das zu tun und werde mir nun wieder zeit lassen
      ​bis es besser geht. man macht einiges nicht um nicht immer in traurigen erinnerungen zu verfallen.....

      lg.-monalisa
      Ja ihr Lieben,

      Rolf und Syli haben es sehr schön beschrieben:

      " ... aber es ist ein Tag an dem ich mich hin und hergerissen fühle zwischen der Wehmut des Vermissens und dem Glück, dass dieser liebe Mensch geboren wurde und so lange an meiner Seite war ... "
      und
      " ... An diese wunderbaren Zeiten möchte ich mich nicht nur in Liebe und einer strahlenden Vergangenheit erinnern, sondern zu bestimmten Zeiten auch in Wehmut und Bedauern ... "

      Auch für mich war es heute nicht nur extrem traurig, sondern auch "irgendwie schön", seine Schrift zu lesen, seine Wortwendungen und seinen versteckten Witz wieder zu erkennen.

      Und es ist schön, dass es "in unserem Nest" noch einige "Federn" von ihm gibt, die geblieben sind ... (hat mal eine sehr liebe Trauernde hier im Forum geschrieben).

      Ich glaube, es wird solange ich hier lebe immer etwas Traurigkeit in mir sein, weil er nicht mehr hier ist. So ist es dann eben.

      Aber ich will nicht in diese "Starre" verfallen, die den Trauernden manchmal anhaftet, möchte nicht das Leben ohne ihn als sinnlos empfinden. Ich will leben. Soll nicht Jesus einmal gesagt haben: "... lasst die Toten ihre Toten begraben ..."?! Ganz schön herausfordernd! Oft denke ich über diesen kleinen Satz nach. Mein Liebster ist tot für diese Welt, das ja. Und ich möchte nicht tot sein, obwohl ich noch hier lebe.

      Sonderbare Gedanken heute am Abend ....


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      Albert Einstein
      Nein, es ist nicht vorbei.

      (wie gut, dass es dieses Tagebuch gibt)

      Ich weiss noch nicht einmal, ob es wirklich eine Frage von Trauer oder Verlust ist, dass es in letzter Zeit so viele Tage gibt, an denen mich diese alltägliche Ziellosigkeit oder der ziellose Alltag so niedermachen.

      Ist es Zufall oder hat es damit zu tun, dass der Geburtstag und der Todestag meines liebsten Menschen so nah beieinander liegen und ich mich gerade genau dazwischen befinde?
      Keine Ahnung, aber auch wenn ich äußerlich funktioniere, knirscht es innerlich.
      Es fällt mir unendlich schwer ein Leben zu leben, das nicht mehr von dem Gefühl getragen wird, dass es irgendwo hin geht.
      Ich könnte auch sagen, dass das Leben kein Projekt mehr ist, sondern nur noch ein Zustand.
      Einer, In dem ich ausharren muss, bis er entweder endet, oder der, bestenfalls durch Umstände, die nicht in meiner Hand liegen, verändert wird.

      Ich könnte natürlich/vielleicht auch versuchen einfach aufzuhören darüber nachzudenken.
      Mich damit abfinden. Dass das Leben kein großartiges Projekt ist, sondern nur ein Leben, das gelebt werden muss, will, oder was auch immer.

      Solange mir das nicht gelingt - und ich glaube nicht, dass ich mir überhaupt wünsche es möge mir gelingen - wird es so sein wie gerade jetzt.

      Soll ich das jetzt irgendwie relativieren oder in einen größeren Zusammenhamg stellen, in dem es darum geht, dass es ja alle möglichen auch trauerunabhängigen Gründe geben kann, dass es mir so geht wie es mir gerade geht?
      Ich denke nicht.
      Es ist wie es ist, und es macht keinen Unterschied zu wissen warum es so ist.
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      And if you don't know where you're going
      Any road will take you there

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „stiller“ ()

      Lieber Rolf,

      doch, es macht einen Unterschied. Denn dann kommt das Prinzip Hoffnung ins Spiel und die Welt schaut etwas anders aus. Sicher musst du dann auch noch durch das alles durch, aber ein Licht am Horizont lässt dich weiter gehen, du gehst jeden scheinbar sinnlosen Schritt weiter, eben weil du in dir diese Hoffnung trägst, dieses winzige Licht.

      Genau das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

      AL Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Ja, liebe Frieda, du hast ja recht.

      Es ist wie beim Freihandzeichnen - ich müsste es eigentlich wissen - wie etwas aussieht hängt vom Standpunkt und vom Betrachtungswinkel ab.

      Also richte ich mein Augenmerk mal auf die Lichtpunkte am Horizont des Bildes, das ich betrachte, erinnere mich daran, dass langes Warten auch lange Vorfreude sein kann, und freue mich über die schönen Begebenheiten eines Tages, über einen kleinen Menschen, der um mich herumwuselt - oder überraschende Anrufe. ^^

      Alles Liebe
      Rolf
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      And if you don't know where you're going
      Any road will take you there
      Hallo ihr Lieben
      Ich war viele Monate nicht aktiv hier. Das Tagebuch finde ich eine schöne Idee.
      Mir geht es auch gerade wie Euch. Phasen der Traurigkeit kommen immer wieder mal vor. In der letzten Woche jedoch sehr extrem. Ein Wechselbad der Gefühle von glücklich einen sehr liebenswerten Mann seit einigen Tagen an meiner Seite zu haben bis hin zu stundenlangen Tränen, weil gerade dieser Mensch die Vergangenheit sehr aufwühlt. Dieses Wechselbad der Gefühle überfordert mich gerade sehr.
      @stiller das Augenmerk auf die Lichtpunkte am Horizont richten gefällt mir.

      Wünschen euch einen schönen Tag mit glücklichen Momenten
      Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede!
    Liebeskummer Sorgen Forum