Ein "Altes-Hasen-Tagebuch" mit der Möglichkeit, auch mal zu antworten

      Liebe Syli,
      auch ich denke seit ich deinen threat gelesen habe darüber nach wie ich mit der Trauer umgehe.
      einiges ähnelt sich mit deinem „Programm“. Wandern, laufen in der Natur, dass ist für mich immer einmguter Weg, aber dass weisst du ja. Mit dem autogenen Training oder anderen eher esoterischen Wegen mit dem Verlust 7nd dem neune Lebe;klar zu kommen habe ich es nicht so. Das Erinnerungstagebuch ist eine schöne Idee, zumal ich zunehmend Angst bekomme etwas von ihmm oder unserem gemeinsamen Leben zu vergessen. Vielleicht befasse ich mich mal damit, wenn es auch sicher sehr schmerzt.
      Sich an den gute;Dingen festhalten, sich erinnern an schöne Zeiten, darüber bewusst werden dass man eine grosse Liebe hatte, was ja auch nicht selbstverständlich ist.... ich versuche es aber ich schaffe es nicht immer un damit komme ich zu meinem Weg der Trauer. Sichihr immer mal hingeben und weinen und traurig sein, es reinigt von innen und meistens geht es mir danach besser. Ich glaube nitlerweile dass das nie vergehen wird, aber das muss es ja auch nicht, gehört eben jetzt zu meinem Leben.
      DDer Austausch hier mit euch um Forum hilft auch nach wie vor.
      Liebe Grüsse
      Jenny,
      Aus meinem Schneewanderurlaub in Bayern wurde übrigens nichts, die Witterungsbedingungen sind zu schlecht. Ok muss man mit Leben. Wandere ich eben weiter in heimischer Umgebung
      Ihr Lieben,
      sehr interressiert habe ich euche Beiträge gelesen....wie ich mit der Trauer umgehe...ich glaube die Trauer geht mit mir um...sie hat mich verändert ...und jetzt ist ein lieber Freund gestorben..und wieder kommt die Trauer und macht mich sprachlos...
      So viele Gedanken in meinem Kopf...warum müssen so liebe Menschen gehen? ..Ich weiß das mich das nicht weiterbringt...aber der Tod des Freundes hat mich tatsächlich wieder ein Stück zurückgeworfen..

      Meine Versuche das tägliche Leben zu bewältigen gelingen mir eigentlich ganz gut...die Arbeit hilft mir sehr mich nicht von der Trauer überwältigen zu lassen....auch geh ich gerne raus..spazieren..Rad fahren...eigentlich hilft es mir am meisten wenn ich mich bewege...etwas tue.
      Bücher lesen fällt mir zur zeit schwer...meine Gedanken schweifen immer wieder zurück...
      und ja..das Fehlen des liebsten Mannes ist immer noch das stärkste Gefühl.....die Sehnsucht nach vergangenem....ich weiß das es nie wieder kommen wird, so wie Jenny es beschreibt fühle ich auch.
      Dieses Forum hilft so sehr...zu lesen wie es euch geht...eure Wege die auch nicht immer gerade sind..das tut mir gut..und das ich hier all meine Gedanken aufschreiben kann.....auch das gibt Kraft und zuversicht und nimmt der Trauer die Schwere und die Sprachlosigkeit

      Die Musik nicht zu vergessen...sie hilft mir wirklich auch sehr...

      Jenny, das tut mir Leid mit deinem Urlaub. Im Fernsehen verfolge ich die Schneemassen...und bin froh hier im Norden bei Regen zu sitzen.

      viele Liebe Grüße
      Sorina
      Alles verändert sich, mit dem der neben einem ist oder neben einem fehlt.
      In meiner Trauer wohnt die Liebe
      Ihr Lieben,

      wochenlang habe ich und einige andere Leute daran gearbeitet, mein altes Laptop in Gang zu bringen, auf dem Foto-, Musik- und Filmdaten sowie wichtige Basics für Webseite, Hausprospekt u.v.m. gespeichert sind. Es sah bis zumSchluss schlecht aus, denn das Laptop hatte "seinen Geist aufgegeben". Erst als ich alle Hoffnung aufgegeben hatte, fand der Sohn "zufällig" doch noch eine Möglichkeit, sich Eingang auf die Festplatte zu verschaffen und siehe da: seit ein paar Tagen habe ich alle Daten auf meinem Rechner hier und kann alles einsehen.

      Nun, es gab viele Fotos von ihm, von uns einzusehen, es war schön und es war nicht schön. All die Erinnerungen ... mir wurde so sehr bewusst, dass es Vergangenheit ist: es war einmal ... ich hatte damals ... wir machten zusammen ... ;( <3 ...

      Dann sitze ich hier, sitze heute hier, lebe heute, lebe jetzt, kann mich in der Vergangenheit nicht wirklich aufhalten, es geht nicht.

      Muss mich dem stellen, was jetzt ist. Eine furchtbar nüchterne Feststellung, die sich nicht durch Ausflüge in die Vergangenheit mindern lässt. Aber auch eine Feststellung, die mich stärker machen, mir Mut machen will, den Blick zu heben, aufzustehen und loszugehen. Irgendwann sehen sich Menschen Fotos von mir an ... bis dahin aber bin ich hier und gehe meinen Weg, gehe genau den Weg den ich gehen muss, den ich gehen will, denn das ist mein Weg.

      AL Frieda


      ......................................................

      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      Das freut mich für dich liebe Frieda...Erinnerungen sind doch wichig....ohne sie wären wir nicht die die wir sind :-)) und es kann doch durchaus auch ein Trost sein zurück zu Blicken...auf das was War...auch wenn es manchmal sehr weh tut.
      Wir werden alle unseren Weg gehen...mal kurvig, mal bergauf...dann wieder gerade und der Sonne entgegen...und wenn wir keinen Regen hätten auf unseren Wegen..würden wir ihn sehr vermissen.

      LG
      Sorina
      Alles verändert sich, mit dem der neben einem ist oder neben einem fehlt.
      In meiner Trauer wohnt die Liebe
      Ihr Lieben,
      gute Frage " wie gehe ich mit der Trauer um ".....hab jetzt ne Weile darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen öhm eigentlich gar nicht........zum größten Teil versuche ich meinen Alltag zu meistern und das gelingt mir recht gut......viel schwerer finde ich den Umgang mit der Zeit die man mit seinem liebsten Menschen verbracht hat und die nun leer und unausgefüllt ist........klar versuche ich mir in und für diese Zeit etwas vorzunehmen aber meist scheitert es daran das ich alleine keine Lust habe.......habe darüber schon etliche Diskussionen geführt denn noch habe ich meinen Job aber was wird wenn ich mal in Rente gehe ? Mein Therapeut sieht das genauso und hat mir empfohlen mir ein " Hobby " zu suchen oder in einen Verein einzutreten.........und dazu fällt mir halt nix ein.......Hobby öhm ja okay aber man kann ja nicht auf einen Knopf drücken und sagen DAS mache ich jetzt.......künstlerisch und so handarbeitstechnisch bin ich eher unbegabt und es interessiert mich auch nicht, wandern und spazieren gehen jo mal ganz schön aber zum Hobby würde es nie werden......Verein eher nicht denn ich bin nicht so der " Vereinsmeier "........ich liebe es im Frühling, Sommer und Herbst an Wochenenden über Wochenmäkte zu schlendern, ich gehe gerne in Museen, Austellungen, Konzerte, ins Kabarett ( die Wühlmäuse in Berlin sind Klasse ), ich bummle gerne mal über Straßenfeste, ich bin gerne im und auf dem Wasser und ich koche und backe leidenschaftlich gerne aber alleine macht das keinen Spaß und auch keinen Sinn.......
      Momentan habe ich recht große Probleme mit dem allein sein....das war schon mal besser......ich weiss auch nicht warum das gerade so ist......und immer wenn mir das allein sein Probleme macht ziehe ich mich in meinen Job zurück.......dann stehe ich um 4 Uhr 50 auf, fahre zur Arbeit, erledige das was nach der Arbeit ansteht also Physiotherapie o.ä , komme spät nach Hause, esse ne Kleinigkeit und gehe dann ins Bett......wenn ich keine Termine habe mache ich Überstunden und der Rest ist dann immer gleich ne Kleinigkeit essen und dann ins Bett......
      Mir fehlt einfach jemand mit dem ich etwas unternehmen kann und mit dem ich Gespräche führen kann tja und nicht zuletzt jemand an den ich mich mal anlehnen kann.....hmm wenn ich jetzt so darüber nachdenke fehlt mir in erster Linie jemand der einfach mal für mich da ist, der mir mal etwas abnimmt denn immer alles alleine stemmen ist schon anstrengend....klar schafft man es auch alleine aber manchmal fragt man sich schon wofür und für wen eigentlich.......

      Tja im Moment dreht sich mein Leben im Kreis......es läuft irgendwie aber eben nicht rund denn mir fehlt einfach die Zufriedenheit.........

      LG
      Mäusi
      Ja Mäusi, ich habe oft genickt als ich deine Worte gelesen habe. Denn leider geht es mir in vielem sehr öhnlich. Früher habe ich gesagt ich muss noch so oder so lange arbeiten, heute sage ich , ich darf noch 9 Jahre arbeiten, denn so angestrengt wie ich zwar oft vom Job bin, so strukturiert er wenigstens meine Zeit. Was wird danach? ZumL ich ift an unsere gemeinsamen Pläne für den Ruhestand denke aus denen jetzt nichts wird. Was tun? Keine Ahnung, am besten jedenfalls offen sein falls sich irgendetwas auftut was die Lücke etwas füllt. Ganz geht das sowieso nicht.
      Und Deinem Bericht nach hast Du ja auch viele Interessen und Berlin bietet Dir ja in diesen Bereichen auch Einiges.
      Ich glaube zurzeit sind wir alle ein wenig niedergeschlagen. Ich glaube es ist das neue Jahr, ir macht das immer ein bisschen Angst, keine Ahnung warum.
      LG

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      wie gehe ich mit meiner trauer um ?
      seit einiger zeit gar nicht mehr. irgendwann im laufe der 5 jahre habe ich mich entschieden meine trauer nicht mehr besiegen zu wollen. ich habe für mich erkannt, dass ich das nicht kann. sie ist ein teil meines lebens und wird es für immer sein. diese entscheidung hat mich und meine trauer ruhiger gemacht. ich gebe der trauer raum in meinem leben und meine trauer gibt mir raum um zu leben.
      irgendwann habe ich überlegt, was habe ich noch das mir wichtig ist ? meine kinder und meine eltern und meinen beruf. ich mache es wie mäusi ich arbeite bis zum umfallen, da muss ich nicht ständig nachdenken, das wiederum ermöglicht mir meiner familie ein schönes leben zu ermöglichen.
      ich habe begonnen zu kochen. fast jeden sonntag koche ich für alle ein 4 gänge menü. sonntag für mich gerettet und alle freut es.
      ich habe vor 3 jahren eine alte hündin aus dem tierheim adoptiert. sie ist jetzt 17 jahre alt. mein partner ist plötzlich und unerwartet gegangen. ich konnte nichts für ihn tun weil er alleine war. ich weiss, dass ich keine schuld habe aber ich kann das nicht überwinden. wir konnten uns nicht verabschieden. meine alte hündin werde ich jeden tag ihres lebens von ganzem herzen lieben, alles für sie tun und wenn der moment gekommen ist werde ich sie in meinen armen halten damit sie keine angst haben muss. sie wird nicht alleine sein.
      so lebe ich mit meiner trauer und meine trauer mit mir.
      lg, kleinewüstenblume

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      Liebe kleinewüstenblume,
      wie weise und schön deine Worte klingen. Und sie sind auch sehr hilfreich Du hast einen guten Weg gefunden mit deiner Trauer zu leben, und ich denke auf ähnlichem Weg bin ich auch. Vielleicht noch nicht in letzter Konsequenz aber auch ich habe ihr Platz gemacht und lass sie bei mir bleiben. Ich beschrieb es hier ja schon mal, sie ist jetzt meine Mitbewohnerin.
      Allen die unterwegs sind wünsche ich dafür ein gutes Gelingen.
      Jenny

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      ja Mäusi ich denk in vielen genau wie du, bin ja auch ganz allein. und ich finde es wird mir immer schwerer
      damit um zu gehen. war heute grad bei meinem therapeuten wie gut das er mich versteht. obwohl ich die
      trauer akzeptiere ist das allein sein sehr schwer. mal bin ich gut drauf mache und tue und dann wieder hab ich null bock. und seit ende November wo ich meine kränklichkeiten mit einmal alle drei gesagt bekommen habe ging es bei mir wieder bergab. ich trinke nichts, ich rauche nichts (1.1.) waren es 12 jahre. nun hab ich auch zucker nichts naschen keine kleine Belohnung mehr. was hab ich überhaupt noch das finde ich alles sinnlos. außerdem hat mir der hohe Blutdruck ich hatte im September 225/115 schon ganz schön angst gemacht. das wiederum hat mich depremiert ich dreh mich eigentlch im kreis.
      und mir fehlt wie dir Mäusi jemand an den ich mich wenden kann wenn ich mal hilfe brauche oder einfach nur mal reden kann. ich hab ja schon einiges probiert seniorentreff überhaupt nicht mein ding, kleine Urlaubsfahrt eine bustagesreise alles nichts für mich. mir fehlt auch zufriedenheit ielleicht kommt sie mal irgendwann.
      LG monalisa

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      Hallo liebe monalisa,
      wenn ich das so lese habe ich großes Mitgefühl mit Dir. Aber eigentlich hast du fast mein Leben beschrieben. Ich bin ebenfalls allein, habe keine Angehörigen und die Arbeitswelt liegt hinter mir.
      ich habe auch einiges an Unternehmungen versucht. Am Ende des Tages kommt man heim in eine leere Wohnung und empfindet die Einsamkeit um so mehr, umso brutaler.
      Es bleibt bei oberflächlichen kurzen Kontakten, der tiefe Kontakt fehlt. Jemand der DA ist. Jemand der bei Problemen sagt: Komm, das packen wir schon
      Man wurschtelt sich durch Leben weil man keine andere Chance hat, aber mit Spaß und Zufriedenheit hat das nichts zu tun.
      Ich weiß nicht ob das jetzt so der richtige Betrag in diesen Forum ist. Man ist ja heute gezwungen alles positiv zu sehen. Aber so siehts halt aus und vielleicht hilft es jemand der ähnlich fühlt sich selbst nicht als "gestört" zu empfinden. So , habe ich den Eindruck, werde ich ab und zu von den Normalos gesehen.
      Liebe monalisa mir gehts wie Dir. Ich hoffe die Zufriedenheit und der Frieden kommt irgendwann. Ich grüsse Dich.
      Alles Gute Bartnelke

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      hallo liebe Bartnelke,
      möchte mich für deine antwort und dein mitgefühl bedanken. da haben wir ja fast ein gleiches schicksal
      wir sitzen alle im selben boot. ja man wurschtelt sich durchs leben in der hoffnung das es eines tages
      erträglicher ist das leben. ich kenn auch solche oberflächlichkeiten die bringen einem nichts der tiefere
      kontakt fehlt, der ist aber schwer zu finden. man sollte hier im forum alles schreiben können was einem
      auf dem herzen liegt und sich von niemanden dran hindern lassen. einigen fällt es schwer mit trauernden
      um zu gehen sie wissen nicht was sie schreiben sollen. manch einer hat erst verständnis wenn ihm gleiches wiederfährt, das ist traurig aber normal in unserer zum teil kalten welt.

      alles gute auch für dich monalisa

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      Da geht es mir ja wie den meisten hier, bin ja nun auch allein und da fehlt einem ein Gesprächspartner auf Augenhöhe, man muss eben alles mit sich selbst ausmachen , auch das Gefühl der Trauer, und wie Bartnelke schon schrieb will man dass ja auch gar nicht in der Öffentlichkeit haben , ist aber ein gesellschaftliches Problem den in der Regel spricht man ja erst über den Tod wenn es einen betrifft im eigenen Umfeld. Viel zu defensiv geht man damit um und ich merke es auch wie mir Gegenüber das Thema "Tod" gekonnt umschifft wird, vielleicht um mich nicht zu verletzen oder aber weil man darüber eben nicht spricht. Nun, ähnlich wie Monalisa wurschtel ich eben weiter, weil, es geht ja weiter. Bin sehr strukturiert und das Gefühl der Trauer? Wie gehe ich damit um................ ich versuche es in Bahnen zu lenken, vielleicht auch manchmal zu ignorieren. Konnte bis heute noch nicht richtig heulen, ein paar Tränen ja, aber nicht heulen. Und vielleicht wird das Leben ja wirklich irgendwann mal besser, geändert hat es sich ja schon. Ich wünsche allen hier das Beste

      LG Steffen
      Ich lass mir meine schlechte Laune von niemanden verderben

      Neu

      Das Problem der Isolation in unserer Gesellschaft ist ein großes, nicht nur wenn ein Mensch gestorben ist (dann natürlich besonders), sondern generell.

      Es gibt immer mehr Single-Haushalte und Familien gibt es meist nur noch zeitweise, bis ein Partnerwechsel "ins Haus steht" oder die Kinder erwachsen geworden sind und oft weit wegziehen. Es ist schon traurig, wenn einem Menschen nur noch die Arbeitsstelle als Lebens(in)halt bleibt.

      Hier im Dorf gab es bis vor einigen Jahren eine 4-Generationen-Familie, die sich auf 3 beieinander stehende Häuser verteilte. Der Urgroßvater starb dann und nun sind die Großeltern schon Mitte 70, die Enkel fast erwachsen. Es ist wirklich schön, das von aussen mitzuerleben. Alle haben ihren Platz in diesem Familiengefüge. Wo gibt es das heute noch? Die alten Menschen vereinsamen heute leider sehr oft oder kommen in "Heime" und die alten oder übrig gebliebenen Tiere auch.

      So müssen wir eben neue Wege gehen, um unter der Einsamkeit nicht zu leiden. Nur - wie kann das gehen?
      Gar nicht so einfach. Einerseits kann versucht werden, andere Menschen zu treffen, indem man sich z.B. am Wochenende zu bestimmten Treffen (Wanderungen, Museumsbesuche, Städteführungen, Sport- oder Hundevereine, kulturelle Treffen, christliche Treffen ... um nur einige zu nennen) aufrafft, andererseits könnte ich mich mit mir selbst versuchen anzufreunden und aus der Not eine Tugend machen, indem ich die Zeit nutze, um ungestört irgendwelche Sachen zu machen (lesen, malen, ein Musikinstrument erlernen, eben meine eigene Kreativität freisetzen).

      Wenn das alles (noch) nicht geht, dann geht es eben nicht. Dann nehme ich das so hin. Dann kommt erstmal mein Notplan zum Zuge (wie Mäusi schon mal hier beschrieben hatte), indem ich mir z.B. eine Tasche mit den nötigsten Sachen packe und bereitstelle, falls ich plötzlich ins Krankenhaus muss, einen Zettel mitführe, auf dem steht, welche Medikamente ich nehme, einen Zweitschlüssel für mein Haus/Wohnung bei einer Person meines Vertrauens deponiere und so weiter in diese Richtung.

      Die verschiedenen Foren hier im Netz sind nicht schlecht, um sich nicht total einsam und verlassen zu fühlen. Ich bin sehr froh, dass es für mich diese Möglichkeiten gibt.

      Ich wünsche allen einsamen und verlassenen Menschen, dass sie wieder Vertrauen schöpfen können, Vertrauen in sich selbst, aber auch Vertrauen in den einen oder anderen Mitmenschen, dass es wieder mehr Miteinander gibt und weniger Isolation. Jeder von uns ist da gefragt.

      AL Frieda


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      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein

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