Schlaflos-was hilft euch?

    Schlaflos-was hilft euch?

    Hallo ihr Alle hier ,

    ich kann einfach nicht schlafen. Das geht jetzt schon 4 Tage in Reihe so,und ich weiss nicht ,wie ich zu meinem doch so benötigten Schlaf finde. Ich wälze mich hin und her und je später die Nacht desto schlechter die Laune. Ich weiss nicht mehr weiter. Will keine Schlaftabletten nehmen. Baldrian hilft nicht mehr. Wer weiss Rat?
    Wie geht ihr damit um???
    Hat jemand gute Erfahrungen mit irgendwas,was hilfreich sein könnte gemacht?
    Nächtliche Grüsse
    Edi
    liebe Edi,
    zu Beginn meiner Trauer habe ich abends immer einen Tee getrunken, ger hiess „ gute Nacht“ oder gute Ruhe von Yogi Tees.
    Und ich habe abends ein bisschen Yoga gemacht, nicht viel nur zum entspannen. Hat geholfen.
    Ansonsten glaube ich ist das wohl auch ein Teil der Trauer der überstanden werden muss. Schlaftabletten würde ich auf keine Fall nehmen, machen alle irgendwie abhöngig.
    Alles Gute für Dich
    Jenny
    Liebe Edi, leider ist das relativ „normal“ - trotzdem natürlich nicht minder anstrengend und belastend! Ich habe in diesen Phasen mit Schüsslersalzen „experimentiert“ um um die Schlaftabletten herumzukommen. Inzwischen „entspanne“ ich mit der Nr 7 von Schüssler ganz gut - auch immer mal tagsüber zur Entspannung. Vielleicht magst du dazu mal im Internet lesen. 10 Tabl in heißem Wasser auflösen und das dann möglichst heiß trinken. Zur Zeit ist das auch, gerade mal wieder, abends am Bett mein letztes Getränk ...
    Alles Gute und liebe Grüße
    Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J.W. v. Goethe
    Alles war selbstverständlich - nur das Ende nicht
    Ich habe damals direkt Hilfsmittel von meinem Hausarzt erbeten, sie auch die erste Zeit genommen und dann wieder ausgeschlichen. Muss jeder selbst wissen, wie er mit der Verantwortung sich selbst gegenüber umgeht. Für mich war es in Ordnung, weil es eine absolute Ausnahmesituation war.

    Alles Liebe Frieda


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    "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
    dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
    ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

    Albert Einstein
    liebe Edi
    ​mein tip jeden abend vor dem zu bett gehen einen Teelöffel flüssigen Baldrian nehmen. das mache ich schon ein paar jahre seit ich den kummer mit meinem mann seine Krankheit hatte. jetzt wo er nicht mehr bei mir ist nehme ich es weiter und kann nachts schlafen.
    ​hilft nicht immer gleich man muss schon etwas warten 2-3 Wochen und dann regelmäßig nehmen.....
    lg.- monalisa
    Da sie bereits schrieb dass Baldrian bei ihr nicht mehr hilft wird der Tipp mit dem Löffel nun leider nichts bringen.
    Da wäre es ratsamer sich richtig auszupowern... Hausarbeit, lange Spaziergänge.... sowas eben. Klingt vielleicht etwas sehr simpel. Aber wenn man dann körperlich viel geleistet hat ist man kaputt und kann vielleicht etwas besser einschlafen.
    Aber den ultimativen Geheimtipp gibt es leider nicht. Und wie da weiter oben schön geschrieben steht: es ist eine Ausnahmesituation. Wenn es wirklich nicht anders gehen sollte ruhig mal vom Arzt was verschreiben lassen. Besser als wenn man sonst noch am Ende zusammenklappt.

    Edit:
    Also das war jetzt wirklich nicht böse sondern nur ein Hinweis (im Grundpost stand nunmal das mit dem Baldrian).
    Aber Danke fürs Dislike trotzdem. Hab jetzt blockiert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Snoopo“ ()

    Liebe Edi,

    versuche es doch mal mit Neurexan. Es gibt dieses Mittel in der Apotheke rezeptfrei - und wichtig - es macht nicht abhängig. Ich habe nach dem Tod meines Partners mit der Apothekerin darüber gesprochen und sie meinte, dass dieses Mittel sehr gut wäre. Mir hat es auf jeden Fall geholfen und hilft mir auch jetzt noch.

    Liebe Grüße, Anne
    Liebe Edi,
    das mit dem Schlaf ist echt ein Problem und kann am Ende ein ganz großes Problem werden.......erstmal würde ich alles andere als Schlaftabletten ausprobieren......Baldrian, Beruhigungstees, auspowern, lesen bis einem die Augen tränen etc.....alles ist erstmal besser als Schlaftabletten ich spreche da aus Erfahrung denn auch heute nach vier Jahren leide ich unter diesem Problem........es hat sich leider manifestiert aber ich hab mich immer geweigert die Schlafmittel meiner mich damals behandelnden Ärztin zu nehmen....die kam gleich mit so hefrigen Teilen wie Zopiclon ( macht in kürzester Zeit hochgradig abhängig ) um die Ecke......ich hab mir dann überlegt das ich zur Trauer am Ende nicht auch noch nen Entzug brauche......
    Es gibt erstmal andere Möglichkeiten um den Druck zu nehmen.....mein Therapeut hat mit z.B. geraten den Wecker so hinzustellen das man die Uhrzeit nicht sehen kann....kennt bestimmt jeder man guckt auf die Uhr und rechnet : noch 6 Stunden bis ich aufstehen muss, noch 3,5 Stunden bis ich aufstehen muss etc.....mir hilft das tatsächlich etwas......dann den Fernseher aus dem Schlafzimmer nehmen.....lieber ein Hörbuch anstellen....ganz leise so das man angestrengt zuhören muss, möglichst wenig Lichteinfall ins Schlafzimmer lassen, versuchen immer um die gleiche Zeit ins Bett zu gehen und das am besten mit einem Ritual verbinden ( das kann alles sein was einem gut tut z.B. 30 Minuten Badewanne mit Lieblingsmusik etc )......

    Wenn denn tatsächlich nichts mehr hilft kann natürlich der Weg zum Arzt richtig sein.......bevor man zusammenklappt kann man dann als letztes Mittel auch mal ein vom Arzt verschriebenes Mittel nehmen......ich würde aber darauf achten das der dann nicht gleich zu so Hammerteilen greift denn viele Ärzte neigen leider dazu.....

    Hier trifft wieder mal der Spruch zu: Versuch macht klug..............alles was auch nur vorübergehend hilft ist erstmal richtig solange es nicht der Gesundheit schadet oder größere Schäden anrichtet......

    LG
    Mäusi
    Oh Ihr lieben hier,
    vielen herzlichen Dank für eure schnellen Antworten und Empfehlungen.Einiges kenne ich ja bereits aus früheren Zeiten ( Wechseljahresbeschwerden), aber habe es total ausgeblendet. Gibt es das?!
    Schüssler habe ich sogar hier im Hause, und werde es heute Abend gleich mal nehmen.
    Auspowern hilft mir auch bedingt, genau wie Entspannungsbäder und lesen bis zum umfallen. Hörbücher und Vorträgen zuhören scheint auch etwas für mich zu sein. Das klappt manchmal sogar recht gut.
    Nun, ich habe jetzt von euch viele Anregungen bekommen und werde sie ausprobieren.
    Habe auch schon öfters gelesen, dass die Schlaflosigkeit Teil der Trauer ist, und manchmal kann ich das auch gut annehmen. Es gibt aber auch immer wieder Nächte, wo ich schier daran verzweifle und dann am nächsten Tag nichts mit mir anzufangen weiss und dann meinen Tag nicht geregelt bekomme.
    Aber ich werde weiter ausprobieren und das Ein oder Andere wird dann hoffentlich mal fruchten.
    Ich wünsche allen gute und erholsame Nächte,
    Alles Gute,
    Edi
    Leider ist für mich die Schlaflosigkeit bzw zu leichter und zu kurzer schlaf auch nach 20 Monaten noch oft ein Thema ... hoffe, das gibt sich irgendwann
    liebe Grüße
    Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J.W. v. Goethe
    Alles war selbstverständlich - nur das Ende nicht

    Neu

    Ich habe und hatte kaum Probleme mit Schlaflosigkeit. Seit mein Mann gestorben ist schlafe ich wie ein Stein, wie selber tot.
    Ich träume auch so gut wie gar nicht. Ich denke, dass ich das an einer Hand abzählen kann was ich seit dem geträumt habe. Bevor mein Mann gestorben ist habe ich oft schlecht oder gar nicht geschlafen. Das lag wohl an den Wechseljahren. Geträumt habe ich allerdings fast immer wenn ich denn geschlafen habe.
    Für mich sind Rituale wichtig. Immer der gleiche Ablauf bevor ich ins Bett gehe und dann noch ein bisschen lesen im Bett. Dann klappt es mit dem Einschlafen ganz gut und falls ich Nachts doch Mal Wachwerden versuche ich wenn möglich liegenzubleiben und weiterzuschlafen um den Körper erst garnicht daran zu gewöhnen Nachts aktiv zu werden.
    Vielleicht helfen dir solche Rituale ja auch.
    LG
    allesanders
    ”Komm Schicksal setz dich zu mir.
    Lass uns über mein Leben plaudern.
    Ich hätte da so einige Ideen.“
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