Plötzlich allein

      Plötzlich allein

      Hallo, ich bin seid dem 01.12 Witwe. Mein Mann ist Freitag letzter Woche an einer plötzlichen Herzschwäche gestorben. Ohne Vorwarnung, einfach so. Er wurde nur 49 Jahre alt. Nun bin ich mit den beiden Jungs allein und weiß nicht wie es weitergehen soll. Der Kleine ist erst 11 Jahre alt und will nur eins: Normalität und einen Alltag.
      Liebe Kathy,
      ich schicke dir mei aufrichtiges Beileid zu deinem grossen Verlust. es ist so traurig dass du jetzt, wie die meisten hier, dieses traurige Schicksal mit uns teilen musst. Wir alle hier verstehen sehr gut was du jetzt durchmachst. Vielleicht liest du ein bisschen in den Beitrögen und findest dari etwas Trost und Stütze. Aus eigener Erfahrung weiss ich dass wenig hilft, allein die Zeit bringt etwas Erleichterung. Du brauchst jetzt viel Zeit und Geduld und Stärke, vor allem für deine Jungs. Versuche nur jeden einzelnen Tag zu überstehen. Mehr geht jetzt nicht. Ich wünsche dir viel Kraft.
      Liebe Grüsse
      Jenny
      Liebe Kathly, es tut mir so leid für Deine kleine Familie. Auch ich habe plötzlich und ohne Vorwarnung meinen Mann verloren. Aber er war älter (63) und die Kinder sind erwachsen. Deine Kinder brauchen Dich jetzt. Du bist ihr Fels in der Brandung. Du musst stark sein und Du wirst stark sein! ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft. Hier im Forum bist Du nicht allein und hier wirst Du verstanden in Deiner berechtigten Trauer.
      LG
      malsa
      Liebe Grüsse
      malsa
      :)
      Liebe Kathy!

      Es tut mir so leid für euch! Ein Trost ist zur Zeit kaum möglich..man versteht nicht was passiert ist.

      Ich wünsche dir viel Geduld... mit dir und deinen Jungs. Und liebe Menschen die euch unterstützen.... so wie ihr es benötigt!

      LG Sorina
      Alles verändert sich, mit dem der neben einem ist oder neben einem fehlt.
      In meiner Trauer wohnt die Liebe
      Liebe Kathy, auch mein Beileid zu deinem schlimmem Verlust ! Hier können wir alle verstehen wie es ist von jetzt auf gleich den liebsten Menschen zu verlieren. Oft ohne Vorwarnung und dann steht plötzlich das Leben still ... und alle anderen „machen einfach weiter“.
      auch ich kann dir nur sagen, gib dir und deinen Kindern Zeit, habt Geduld mit euch, und lebt grad jetzt nur von einem Tag zu anderen, denn weiter geht die Planung erst mal nicht- hört auf euch und eure Gefühle!
      Ich wünsche euch viel Kraft und ganz liebe Menschen in eurem Umfeld
      liebe Grüße
      Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J.W. v. Goethe
      Alles war selbstverständlich - nur das Ende nicht
      Liebe Kathy,
      Herzliches Beileid auch von mir.
      Auch ich habe meinen Mann(53) erst vor kurzem plötzlich und ohne irgendwelche Voranzeichen verloren.....
      Jeder sagt auch mir, es braucht Zeit....aber Fakt ist wir sind alleine und der geliebte Partner kommt nicht zurück. Jeder von uns muss da alleine durch....das einzigste was mir an manchen Tagen hilft, ist wenn mir jemand einfach nur zu hört....ohne die tollen Ratschläge mit "viel Kraft ....und so.Deshalb ist es auch hier gut....man kann sich seinen ganzen Kümmer einfach von der Seele schreiben.Also, ich hoffe es hilft dir auch, denn eigentlich ist alles sonst einfach nur unerträglich.....
      Lg
      Liebe Kathy,

      mein herzliches Beileid. Auch mein Mann ist Ende April mit 55 Jahren ganz plötzlich an Herzversagen mit anschließendem Hirntod verstorben. Ich weiss also, was du durchmachst. Ich kann dir so kurz danach nur raten, lebe von einer Stunde auf die andere. Von einem Tag auf den anderen. Mehr geht in dieser Zeit noch gar nicht. Und wenn du magst, schreib hier alles nieder, was dich belastet. Wir verstehen dich. Leider viel zu gut.

      Mir ist klar, dass es für dich keinen wirklichen Trost gibt, den ich dir hier schreiben könnte. Aber sei gewiss, du bist nicht alleine in deinem Kummer, und hier wirst du immer verstanden.

      LG
      Claudia
      Hallo Kathy,

      Auch von mir mein Beileid. Ich wünsche dir das du jeden einzelnen Tag gut überstehst. Zu deiner Frage...
      Ich glaube du bist total in Ordnung. Wir sind alle unterschiedliche Menschen. Es ist bestimmt ein Schutzmechanismus für deine Seele und das ist auch gut, dass du so funktionierst .Lass dir Zeit. Immer nur das machen mit dem du dich wohlfühlst und nichts von dir erwarten. Du brauchst deine Kraft jetzt für dich und deine Kinder. Ganz besonders für dich damit du überhaupt für sie da sein kannst. Die Trauer ist ein Prozess der sich verändert und du bist noch ganz am Anfang. Auch wenn es banal und wenig hilfreich klingt, wir müssen die Zeit arbeiten lassen.

      Und mir hilft es immer wieder hier vorbei zu schauen und zu lesen oder auch mal zu schreiben wenn ich ganz unten bin. Wir haben alle ähnliche Verluste / Schmerzen und daher wird man verstanden ohne groß erklären zu müssen.

      Ganz liebe Grüße
      Hallo Kathy,
      nachdem mein Mann völlig unerwartet verstorben war, habe ich wichenkang nicht weinen können. Ich fühlte mich wie erstarrt, innerlich und äusserlich auch. Ich denke es ist der Schock der einen die Realität noch nicht aufnehmen lässt. So schrecklich wie dieses Gefühl damals war hat es mir doch geholfen d
      all die Finge die es plötzlich zu regeln galt zu bewältigen. Eine Art Schutz.
      Die Wahrheit und das weinen können holt einen ein, und ich empfinde es heute nich als Erleichterung einfach mal richtig weinen zu können. Es nimmt diesen Druck weg.
      Wie alle schon geschrieben haben, auch wenn man das zu Beginn nicht höre will, es dauert, es wird besser, leichter, auch wenn der Schmerz nie ganz vergeht. So empfinde ich es jedenfalls.
      Alles Liebe für Dich und Deine Kinder
      Hallo,
      Ich war heute mit meiner Tochter unterwegs, weil sie mich ablenken und mal aus bringen wollte.Aber es war schrecklich, überall nur glückliche,fröhliche Menschen....Ich gönne es wirklich jeden glücklich zu sein aber ich halte es einfach nicht aus dies zu sehen.
      Es tut so furchtbar weh...
      Ich war heil froh wieder zu Hause zu sein , wo ich dann allerdings auch wieder einen meiner heul Anfälle hatte.
      Warum......warum nur hat er mich einfach so alleine gelassen......Wir hatten noch so viel vor....
      @Kathay23:

      Ich kann mir vorstellen, in welcher schwierigen Situation du dich jetzt befindest. Doch mache nicht den Fehler, den die meisten in deiner Lage machen, indem du dich zu sehr an deine Kinder klammerst. Versuche im Laufe der Zeit möglichst dein eigenes Leben zu Leben. Auch wenn das nicht leicht ist.
      Und das ist eine grosse Herausforderung und hat mit klammern nichts zu tun. Meine beiden Töchter sind schon junge Frauen, trotzdem mache ich mir noch Sorgen um sie, auch wie sie den frühen Verlust ihres Vaters verkraften den sie sehr lieb hatten. Wir haben uns sehr aneinandergeklammert in der ersten Zeit nach seinem plötzlichen Tod, das hat uns geholfen und auch jetzt halten wir fest zusammen.
      Du wirst es schaffen Kathy, auch wenn du jetzt noch nicht weisst wie, für die beiden schaffst du es.
      Ganz viel Kraft und Stärke
      Hallo Kathy, ich fühle mit dir. Mein Mann ist am 09.12.17 plötzlich verstorben. Kein Abschied. Ihm ging es am Abend nicht gut, hat sich als ich ins Bett ging auf die Couch gelegt um mich nicht zu stören. Dort fand ich ihn am nächsten morgen tot auf. Seit diesem Tag stecke ich in meinem Alptraum.
      Wir waren fast 13 Jahre zusammen, haben erst vor ein paar Wochen (am 03.10.17) auf den Seychellen ganz romantisch geheiratet. 9 Wochen und 4 Tage war ich Ehefrau, jetzt bin ich Witwe. Wir hatten keine Kinder. Vielleicht gut, aber vielleicht hätte ich mit Kindern noch einen Lebenssinn.
      Es tut soooo sehr weh. Ich weiß überhaupt nicht wohin mit meinem Schmerz.
      Mein Mann war ein sehr besonderer Mensch, wir hatten eine besondere Beziehung, wir haben viel gelacht, haben uns jeden Tag gezeigt wie glücklich wir sind uns gefunden zu haben, und wir sind viel verreist. Diese Erinnerungen an unsere schönen Urlaube zerreißen mir mein Herz. Wie soll ich jemals wieder glücklich werden.
      Hey Kathy,
      meine Anteilnahme an Deinem Verlust.
      Oh - wie gut kann ich Dich verstehen! Habe am 31.10.2017 meine Mutter verloren und bin seit dem nicht mehr der Mensch, der ich vorher war. Viele Deiner geschilderten Gefühle von Taubheit und Starre bis Trauer, Verlust, Weinkrämpfe... - alles kenne ich, weil ich es selbst durchgemacht habe oder immer noch durchmache.
      Niemals hätte ich gedacht, mich das alles so beeinflusst und mich beeinträchtigt im Denken und Handeln. Immer wieder versuche ich aus dem Loch herauszukommen (mit Meditation, Entspannungs-Atemübungen, Gesprächen in der Trauergruppe etc.); aber es gelingt noch lange nicht immer.
      Ja - nach außen ist es besser geworden, aber innen drin ist - glaube ich - noch sehr viel aufzuarbeiten.
      Kann mir gut vorstellen, dass Du Ablenkung durch Deine ja noch relativ jungen Kinder hast, aber gleichzeitig fehlt ein starker Partner an Deiner Seite.
      Versuche, ob Du Hilfe bekommen kannst, z.B. durch Hospizverein o.ä.; die sind sehr hilfreich.
    Liebeskummer Sorgen Forum