Ich trauere um meinen Schatz...

      Ich trauere um meinen Schatz...

      Er ist am 02.01.2018 plötzlich und unerwartet gestorben. Er fehlt mir so sehr. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Er war die Liebe meines Lebens, mein Seelenverwandter. Jetzt ist er weg, für immer.
      Was soll ich nur tun?
      Mit jedem Menschen stirbt eine Welt. <3
      ~ Gerhart Hauptmann ~
      Liebe Holly, dich erinnern, ich weiß nicht wie lange es her ist als du hier zum ersten mal geschrieben hattest.
      Du wirst es nicht vergleichen können aber erinnern, an alles an dem du auch da verzeifeln wolltest.

      Ein erneuter Verlust, leider wie immer der erste Verlust, meißtens nicht der letzte im Leben ist.

      Wieder, sicher kann man das trauern nicht lernen, wenn das eine weiß, dann ich.
      Ich gehe zwar anders mit meinen Verlusten um aber es haut mich nicht weniger um, doch etwas anders.
      Ich käme nie auf die Idee zu schreiben, du weißt ja wie es geht, weil nichts gleich ist, wie die Beziehungen die wir pflegen nie gleich sind.

      Und doch, du bist hier, hast es einmal geschafft, du schaffst es wieder, ich kann/will mir das gar nicht anders vorstellen.

      Ich wünsche dir also alles, was es dazu braucht, alles erneut zu finden - die Kraft, den Glauben an dich.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Dankeschön...
      Ich weiß, dass ich nicht aufgeben darf...
      Damals war das "anders", da hat er mich aufgefangen...
      Jetzt ist mein Leben weg... einfach so...
      Wir hatten noch so viel vor...
      Nie wieder werde ich ihn hören, sehen, in den Arm nehmen können...
      Ich weiß nicht, wie da ein Leben möglich sein soll...
      Mit jedem Menschen stirbt eine Welt. <3
      ~ Gerhart Hauptmann ~
      Genau so, wie es dein Partner gesehen hat, liebe Holly als er dich auffing.
      Sicher anders, und um so trauriger ohne ihn aber Leben.

      Liest sich anmaßend ich weiß das wohl, aber ich weiß es anders nicht auszdrücken.
      Er aht daran geglaubt, das du es schaffst, nun wird er genau so davon ausgehen, so wie du davon ausgehen würdest das er es schafft zu leben, wenn es anders herum gewesen wäre.
      Das Leben ist kostbar, auch wenn wir das nicht immer sehen, wollen, können, manches mal ist es Kampf aber es ist nie vergebens.

      Dein Leben ist noch da, ohne ihn - aber mit ihm im Herzen.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Ich muss das für ihn hinbekommen...
      Er hätte nicht gewollt, dass ich aufgebe, das weiß ich...
      Ich weiß nur noch nicht, wie...
      Momentan überlebe ich Tag für Tag...irgendwie...
      Mit jedem Menschen stirbt eine Welt. <3
      ~ Gerhart Hauptmann ~
      Danke... *redrück*
      Wenn ich wenigstens schlafen könnte... Dann tut's nicht so weh... Bis zum aufwachen...
      Aber nicht schlafen können wechselt mit Sekundenschlaf oder maximal ner Stunde am Stück mit Albträumen...
      Mit jedem Menschen stirbt eine Welt. <3
      ~ Gerhart Hauptmann ~
      Auch das wird sich wieder einpendeln, braucht alles seine Zeit, so aufgewühlt in den Schlaf zu finden, na ja bei mir würde ich dabei von völliger Erschöpfung sprechen.
      Kenne ich sehr wohl, in so ein Komaschlaf zu fallen, danach nicht mal ausgeruht aufzuwachen und das Gefühl zu haben eben erst eingeschlafen zu sein.

      Las ich in einem Buch, bei Schlafproblemen einfach annehmen, etwas tun, sinnvoll oder nicht als sich völlig verkrampft stundenlang zu sorgen, zu ärgern, nicht in den Schlaf zu finden.
      Sicher ist sich beschäftigen auch mal eben leicht geschrieben, wie und womit, na ja viele hier wissen ja, je schlechter es mir geht, je mehr blinken auch die Ecken bei mir Zuhause.
      Doof, ja irgendwie schon aber mir hilfts, das ist das einzige was zählt.
      Na ja und telefonieren, aber so bei Nacht, da mag ich auch nicht mal die stören, bei denen ich weiß das ich das könnte.

      Alles nicht so leicht, die Zeit aber spielt für uns -- wenn nicht, dann weitere Hilfen hinzuziehen.

      Und die Albträume, ich habe sie für mich angenommen, es ist für mich Zeichen, das es arbeitet in mir, nicht nur das Schöne, nur was verarbeitet wird, kann irgendwann als erledigt abgelegt werden - auch wenn mir die schönen Träume wesentlich lieber sind.
      Ich habe mir schöne Filme angesehen, alles was nicht aufwühlt, auch Kinderfilme die ich geliebt habe, mit nur schöne Erinnerungen aufrufen, konnte ich das vielfach in meinen Träumen erkennnen.
      Und ja ich weiß, wo die Not und die Angst stark sind, stärker da hilft wieder mal nur - durch da, annehmen wenn eben geht nicht dagegen ankämpfen.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



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