Erst mein Vater verloren und dann plötzlich Frau + ungeborenes Kind

      Erst mein Vater verloren und dann plötzlich Frau + ungeborenes Kind

      Hallo ich bin neu, bei mir scheint es Gott nicht gut gemeint zu haben habe vor 3 Wochen meinen geliebten Vater verloren nach dem er 4 Jahre gegen sein Darmkrebs gekämpft hatte haben alle noch gehofft das er sein Enkelchen noch ihm Arm hätte halten können doch leider wollte es Gott nicht so nun war vor einer Woche die Beerdigung. Dann meiner Frau sie war schwanger ging es gestern morgen nicht so gut und wollte etwas schlafen leider ist sie nie mehr aufgewacht Ursache ist noch unklar ,ich kann einfach nicht mehr ich hab meine 3 liebsten Menschen verloren und das so kurz hintereinander ich weiß einfach nicht mehr weiter bin am verzweifeln .Ist doch alles scheiße. -

      Grüße
      Matze
      Hallo Matze,
      das ist ja furchtbar... und mit Sicherheit einfach gar nicht zu fassen, dass so etwas passiert.
      Hast du jemanden in deiner Nähe, mit dem du reden kannst? Der sich um dich kümmert?
      Vielleicht kannst du bei einer Seelsorgenummer oder ähnlichem anrufen und dir fachliche Hilfe holen?

      Ganz stille Grüße an dich und alles Liebe..
      Meri
      "Liebe macht Trauer erst möglich." - E. Klepgen
      Bin die ganze Zeit am heulen will gar nicht mehr raus ,bin so am Boden zerstört ich weiß echt nicht mehr weiter habe die Nacht gar nicht geschlafen, wie habt ihr so ein Verlust überstanden weiß echt nicht wie ich das überstehen soll meine Mutter ist auch schon seit Jahren Tod
      Hallo ,
      Meri, ja kann es immer noch nicht fassen Frage mich immer wie konnte das passieren meine Frau war Kerngesund und noch so jung sie war grade mal 22 und wir waren grade mal 1 Jahr verheiratet .ja Freunde aber keiner von denen kann das richtig nachvollziehen gibt es jemanden dem so etwas oder ähnliches widerfahren ist ?
      Grüße
      Matze
      Lieber Matze,

      das ist wirklich ein ganz harter Schlag, der dich da getroffen hat ... Dass du nun in einem so jungen Alter ganz allein dastehst und so viele Hoffnungen auf eine schöne gemeinsame Zukunft sich zerschlagen haben... Du hast mein volles Mitgefühl ... Ich weiß gar nicht, was ich dir raten soll ... Das Leben ist manchmal wirklich hart und wir alle haben keine Antwort darauf, warum es manche so besonders hart treffen muss.
      Ich hoffe, dass du wenigstens noch Schwiegereltern hast und ihr euch gegenseitig etwas unterstützen könnt ...
      Ich kann dir eigentlich nur raten, dir professionelle Hilfe zu suchen, denn allein kann man so etwas wohl kaum bewältigen ...
      Ich wünsche dir ganz viel Kraft, das irgendwie zu überstehen. Leicht wird das mit Sicherheit nicht, aber du kannst es schaffen und irgendwann sicher auch wieder glücklich werden, auch wenn das jetzt völlig unvorstellbar und vielleicht sogar zynisch für dich klingt, denn du hast ja dein ganzes Leben noch vor dir ... Die nächste Zeit wirst du ja erst mal die organisatorischen Dinge bewältigen müssen oder kümmern sich deine Schwiegereltern darum? Wenn du merkst, dass du es dann nicht mehr schaffst, würde ich mich an deiner Stelle direkt in eine psychosomatische Klinik einweisen lassen.
      Es wäre natürlich schön, wenn du dich mit Leuten ähnlichen Alters austauschen könntest, denen Ähnliches widerfahren ist, aber ich glaube, so einen Fall wie deinen hatten wir hier in letzter Zeit nicht.
      Trotzdem werden wir in diesem Forum versuchen, so gut es uns möglich ist, dir in diesen schweren Tagen beizustehen.

      Einen ganz lieben Gruß
      Lieber Matze,

      ich bin einfach nur fassungslos. Als ich deine Zeilen las, musste ich weinen. Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, wie ich dir im Augenblick helfen könnte. Es ist einfach zu heftig und grausam. Schreibe dir alles von der Seele. Hier hast du auf jeden Fall Menschen, die mitfühlen und mittrauern. Ich drücke dich ganz fest.

      GlG Anne
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      Beitrag von „MS-Rolli“ ()

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      Lieber Matze, ein leises aber liebes Willkommen, auch wenn mir gerade die Worte fehlen.

      So hat jeder hier sein Schiksal, wie auch ich, und eines scheint manches mal schlimmer als das andere wobei der Schmerz der in einem steckt nie nach den Worten zu beurteilen ist, welche man zu lesen bekommt.
      Denke ich gerade daran, das ich auch jung war, Mann und Kind und voller guter Hoffnung und Wünsche für unser Leben.

      Dann schlug das Schiksal zu, einmal, zweimal, aber wir hatten uns, so schwer es auch war.
      Wir, ich vor allem stellte mich gegen alles, was das Leben uns so zumutete, verlohr den Glauben an das Gute aber nicht, kämpfte einfach stur weiter, bis

      Ja bis das Schiksal es wisen wollte, den Sohn forderte.
      Das sollte ein Schlussstrich sein, eigentlich die Krönung allem was einer noch wegstecken kann.
      Ich aber kämpfte einfach weiter, da war noch ein KInd, Menschen die ich liebte, die auf mich angewiesen waren, da kann man nicht liegen bleiben.

      Heute so habe ich aber, all die Erinnerungen, die Erlebnisse, all das Schöne zwischen den harten Zeiten.

      Ich habe keine Worte für das Gefühl gerade in mir, den Gedanken, das war doch erst der Anfang, natürlich die Frage, wo liegt der Sinn.
      Ich durfte wenn auch nicht mein Leben lang meinen Sohn wenigstens haben, ins Leben starten, das alles ist doch schon hart genug denke ich gerade.

      Nein ich habe keine Worte, was bitte soll da trösten.
      Unfassbar, im Alter meiner Tochter, sie fängt gerade an, das Leben überhaupt zu verstehen, zu genießen, erstes eigenes GEld, Träume Familienplanung, da bleiben mir die Worte im Hals stecken.

      Einfach in den Arm nehmen, die Worte ich weiß, nicht mal die hätte ich, einen Schnitt weiß ich, das ist selbst mir gerade eine Nummer zu hoch, macht mich hilflos und unsagbar traurig.

      Ich wünsche, ich weiß nicht was ich wünschen soll, alles was es gerade braucht, dass und viel mehr.
      Alle Hilfe die es gibt - um dich herum, in dir, aus dir, für dich.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Hallo nun ist es schon 2 Tage her und man weiß immer noch nicht woran meine Frau gestorben ist ,das macht mich auch kaputt nicht zu wissen was der Verursacher war das sie starb ,sie war doch kerngesund klar sie war schwanger und hatte mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen war aber auch nicht heftig ich weiß einfach nicht mehr weiter bin am heulen wir ein kleines Kind
      Lieber Matze,
      auch von mir mein Beileid...
      Ich weis gar nicht , ob das was du erlebt hast, mit so einem lapidaren Wort dem Gerecht
      wird.
      Das Leben ist doch so Sch...
      Es tut mir so leid und ich denke an dich.
      Heule ,wenn es dir danach ist und sei zornig , wenn es dir danach ist.
      Wir hier denken ganz fest an dich.
      Alle hier können diesen unendlich großen Schmerz nachvollziehen.
      Es ist so, so schlimm....
      Ich will dich nicht trösten, weil es dafür keinen Trost gibt.
      Sei dafür trotzdem gekuschelt
      Petel
      Lieber matze,
      Auch von mir mein Beileid.
      Das ist so unfassbar und schlimm, ich kann dazu nichts sagen. Es tut mir so unendlich leid.
      Ich wünsche dir viel Kraft.
      Ich habe keine Worte. Das Schicksal ist so grausam. Ich hoffe du bist nicht alleine und hast ganz viel Unterstützung
      LG Lena
      Lieber Matze,

      ​mein ganz tief empfundenes Beileid. Dieser Verlust ist so unfassbar, nicht begreifbar. Ich weiß genau wie Du dich fühlst. Man weiß nicht ein noch aus, fühlt sich getrieben, wie ein gehetztes Tier. Jeder Strohhalm wird gegriffen, in der Hoffnung, dass es besser wird. Diese Ohnmacht ist unbeschreiblich. Weine, schreie, klage an.....mir hilft hemmungsloses Weinen, weinen bis zur Erschöpfung. Anders kann ich es auch nicht aushalten. Es werden Momente kommen, in denen ist es "aushaltbarer", einfach auch weil das Leben ja so brutal weitergeht, als wäre nichts gewesen. Man muss weiterleben, funktioniert aber eben einfach nur. Es ist ein so beschwerlicher Weg. Wir wurden sehr gut im Umfeld aufgefangen. Ganz liebe Freunde stehen uns wann immer wir es brauch zur Seite. Das hilft ungemein, obgleich man den Schmerz alleine tragen muss. Den Schmerz und die Tränen kann Niemand abnehmen. Bei uns ist jetzt 8 Wochen her, ich musste mir sofort professionelle Hilfe holen, anders würde ich es nicht aushalten. Und mir hilft darüber zu reden sehr.
      ​sei herzlich umarmt
      Guten Abend nun wird das jetzt die 5 Nacht ohne meine Liebe Frau und ohne Schlaf schaffe es einfach nicht in dem Bett zu schlafen in dem meine Frau starb kann aber auch Nicht auf dem Sofa schlafen ich mag auch einfach nicht schlafen, und meineFreunde verstehen mich nicht wirklich bin komplett neben der Spur bin auch kurz davor mit einfach die Kante zu geben aber denke dann immer an sie, weiß einfach nicht mehr weiter
      Ich konnte in den Nächten vor dem Tod meiner Mutter nur noch mit Schlafmittel schlafen. Nachher hab ich dann auch schlecht geschlafen, aber brauchte zumindest kein Schlafmittel mehr.

      Lass dir doch vom Arzt etwas verschreiben, Matze, damit du mal etwas zur Ruhe kommst und wenigstens eine Nacht mal schlafen kannst - du wirst ja sonst noch verrückt. Das ist wirklich ein totaler psychischer Ausnahmezustand, den du da durchmachst, ich glaube kaum, dass du das ohne ein Medikament bewältigen kannst. Und das ist doch sicher die bessere Alternative als sich sinnlos zu betrinken.
      Ja , lieber Matze,
      ich denke der Arzt wird dir etwas geben. So habe ich auch die Nächte überstanden.
      Auch jetzt kann ich ohne Schlafmittel und Mittel zum Ruhig stellen sein.
      Aber deswegen geht es einem zwar nicht super oder besser, aber ich kann schlafen.
      Die Nächte sind immer am Schlimmsten.
      Guten Morgen, Matze,

      und, warst du schon beim Arzt?

      Weil du schriebst, dass du in dem Bett nicht schlafen kannst, in dem deine Frau gestorben ist - das verstehe ich sehr gut. Kannst du dir nicht kurzfristig ein neues besorgen? Am besten wäre es wahrscheinlich, du würdest dich möglichst schnell von dem Bett trennen.
      Zudem könntest du ja auch deine Freunde mal fragen, ob du nicht mal ein paar Nächte bei ihnen schlafen kannst.

      Lieben Gruß
      Hallo Matze,

      als der Sohn meiner Tante starb, konnte sie es auch kaum aushalten in der Wohnung, weshalb sie ziemlich zügig umgezogen ist. Alles in der Wohnung hat sie immer nur wieder an ihren Sohn erinnert, so dass sie das Gefühl hatte, alles würde sie überrollen, erdrücken.
      Bei meiner Kollegin war es so, dass sie sich gar nicht trennen konnte, die ersten Nächte in dem Bett des Verstorbenen schlief und es ihr auch sehr schwer viel, dann das erste Mal wieder das Bett neu zu beziehen, weil es sie irgendwie getröstet hat, dieses Bett, diese Verbindung, die sie dadurch spürte.
      Jeder nimmt es anders wahr, was für den einen ein schwacher Trost, ist für den anderen einfach zu viel.
      Höre gut auf dich, achte auf dich. Ich würde neben dem Arztbesuch zwecks eines Schlafmittels / Medikaments auch unbedingt nach ärztlicher Hilfe fragen, vielleicht hinsichtlich einer Therapie.
      Alles Liebe,
      Meri
      "Liebe macht Trauer erst möglich." - E. Klepgen
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