Was hat euren Partner ausgemacht / Erinnerungen

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      Beitrag von „doro69“ ()

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      Doro,
      da hast du ein schönes Thema eröffnet und wirklich ganz toll deinen Liebsten beschrieben.
      Ich habe mir auch öfter an den einsamen Abenden die Frage gestellt was ich an der Liebe zu meiner Frau ganz besonders fand. Mir ist erst nach ihrem Tod aufgefallen sie hat mich bedingungslos so akzeptiert und geliebt wie ich bin und hat nie versucht irgendwas an mir zu ändern. Für diese bedingungslose Liebe werde ich sie für den Rest meines Lebens im Herzen behalten. Natürlich ist dies nur ein Punkt unter vielen warum wir uns geliebt haben aber manche Dinge erkennt man erst wenn es zu spät ist.
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      Beitrag von „doro69“ ()

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      Mein Schatz war mein Fels in der Brandung. Er war der Stärkere, der der immer zuversichtlich und optimistisch blieb egal was kam. Ich habe mir nie Sorgen gemacht das es nicht weiter geht.
      Genau dieses Gefühl der Sicherheit ist es was ich am meisten vermisse. Ich komme jetzt nach fast 3 Jahren mit all den Herausforderungen denen ich mich nach seinem Tod stellen musste, gut zurecht. Aber trotzdem würde ich alles dafür geben mich mal wieder fallen zu lassen in seine Arme, diese Geborgenheit.
      Es war ein wunderbarer Mensch, ein liebender Vater. Wir vermissen ihn sehr.
      Schwierige Frage , denn es waren bei ihr viele kleine Dinge die sie mir unersetzlich macht. Rücken freihalten, zuhören, ihr Blick auf die Dinge und das Abwägen von eventuellen Konsequenzen aus einer Entscheidung, ihre Skepsis und ihre entwaffnende Offenheit, die manchmal auch weh tat , mich aber immer wieder erdete. Ich merke dass immernoch, obwohl ich auch mittlerweile alles im Griff habe, dass sie mir in vielen Dingen fehlt. Als Freund, als Geliebte , als Ehefrau und am meisten vermisse ich den Willkommenskuß nach Feierabend und das Gespräch über den Tag, was gut lief , was schief lief und wie man sich so bei allem fühlt.
      schönes Thema...ich schließe mich dem sehr gerne an.
      Mein lieber Jason war ein ganz lieber Mensch und Liebhaber.
      es verging kein Tag an dem er mir nicht gesagt hat wie sehr er mich liebt.
      Er hat sich so gefreut, wenn ich von Arbeit kam und wir uns alles erzählen konnten.
      Ich habe ihm immer die Haare geschnitten. Ich rieche den Geruch der Haare noch.
      Er hatte immer Angst, das ich ihm ins Ohr schneide. Da habe ich mir auch immer einen
      Spaß daraus gemacht . Und wir haben viel gelacht.
      ich bin immer eher ins Bett gegangen als er. Er hat mich dann zugedeckt und
      mich so lange gekusselt bis ich wach wurde.
      Manchmal hat meine Schlafmaske Luft gezogen, dann hat er sie mir gerichtet.
      Er hat sich so sehr um mich gesorgt, das es mir gut geht.
      Er war ein super positiver Mensch. Hat nie etwas negativ gesehen.
      Hat allen Menschen geholfen. Er hat es nicht verdient so schnell von mir weg zu gehen.
      Wir hatten uns doch so lieb.
      es ist ein Teil von mir geworden in den vielen Jahren. Und nun bin ich nur
      noch die Hälfte.
      Kaum im Worte zu fassen, wie sehr ich ihn liebe und das wird niemals aufhören,
      niemals....
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      Beitrag von „doro69“ ()

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      Graziano war meine Heimat, mein sicherer Hafen. Acht wunderbare Jahre.
      Unsere gemeinsame Zeit war so herrlich entspannt und voller Fröhlichkeit. Er hat mich so angenommen wie ich bin, mit allen Macken. Sein Spruch war immer: Mach dich doch nicht verrückt...
      Er war ein sehr gepflegter, gutaussehender Mann, sportlich und voller Elan.
      Er hatte warme braune Augen und wunderschöne dunkle Haare mit ein ganz bisschen grau. Er liebte die Natur und hatte ein grosses Herz für Tiere. und er liebte mich!
      Er wollte noch seine Haare spenden für Kinder, die durch eine Chemotherapie ihre Haare verloren haben. Leider haben wir seinen Zopf beim Einzug ins Hospiz um 6 cm zuviel gekürzt.
      Für ihn war es wichtig, dass es mir gut geht. Er wäre so gerne nochmal nach Hause gefahren um noch ein paar Dinge aufzuräumen, die für mich zu schwer sind. Nun muss ich wieder weinen...
      Seine letzten Tage war er so mutig und tapfer, völlig ohne Angst.Mich allein zurückzulassen war sein grösstes Problem.
      Dankbar dafür, dass ich ihn kennenlernen und lieben durfte, küsse ich in Erinnerung seine weichen Lippen..
      meine einzige große liebe....

      er war der wichtigste mensch in meinem leben....
      seine stärke und seine trotzdem feinfühlige sensible art haben ihn ausgemacht... ich liebe meinen mann
      mir fehlen die guten gespräche, die körperliche liebe, seine einfühlsame art, eben alles ....
      es vergeht noch immer kein tag, ohne dass ich an ihn denke....

      ich würde die 33 jahre nochmal ganz genauso machen und keine einzige sekunde missen wollen
      Rainer meine Liebe, mein Leben...
      immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, so, als wärst du nie gegangen...
      ich wünsche Dir Frieden, ohne Kampf , ohne Schmerz, unendlich geborgen für immer. Sei dort, wo Du bist, verbunden mit mir. Sei wachsam und sei da in dem Moment, wenn zu meiner Zeit, das Band unserer Liebe mich hinführt zu Dir.
      Zum Gedenken an neine liebe Frau schreibe ich jetzt hier (und ihr nach oben) einpaar Zeilen.
      Ursprünglich wollten wir gar nichts voneinander. Ich war ein halber Hering mit 30 und Sie war kräftig mit 24. Aber irgendetwas, was wir nie erklären konnten, hat uns von Tag zu Tag und von Woche zu Woche mehr zusammengeschweist. Erst nach fast 3 Monaten wussten wir, dass wir ein Leben lang zusammen gehören. (Leider kam es dann anders).

      Mit meiner Frau konnte man nicht streiten. Sie hatte einen unbeschreiblichen, treuen Blick der einem sagte: Bitte, Schatz ..... . Und so waren alle Zwistigkeiten sofort weg. Nein ..... unglaublich wenn ich zurück denke .... wir hatten NIE Streit in den 32 Jahren. Meinungsverschiedenheiten, ja. Aber nie Streit. Wenn meine Frau an einen ihr absolut fremden Ort unter Leuten ging, meinte man nach einer halben Stunde, sie würde die Leute schon 20 Jahre kennen. Sie konnte mit Leuten reden, war gut angesehen und konnte so herzhaft (immer mit einem kleinen quieker beim Luftholen) lachen. Das hörte sich so lustig an, dass alle automatisch mitlachen mussten. Und dann konnte sie auch nicht mehr aufhören. Mein Gott, wie ich sie damit geärgert hatte. Und sie hat alles weggelacht.

      Sie hatte so fürchterlich 'dicht am Wasser' gebaut. Die kleinste Kleinigkeit, die ich ihr mitgebracht hatte, hat sie sich gefreut bis ihr die Tränen kamen und es auf einen Platz gestellt. Das hat mir immer so viel Freude gemacht.

      Sie war unwahrscheinlich feinfühlig. Die kleinste Veränderung in meiner Stimme in meinem Blick - egal, sie hat es gemerkt. Nichts konnte ich vor ihr verbergen.

      Sie war unwarscheinlich verschmust. Ob vor dem Fernseher oder beim zu Bett gehen. Kuscheln musste sein. Ich habe Sie immer Bärchen genannt, wenn sie kuscheln wollte.

      A propos Kosenamen: das war mein Hobby immer wieder neue Kosenamen für Sie erfunden. Sie hat sie sich aufgeschrieben und eine Liste in der Schlafzimmerkommode gehabt. Lustig.

      Sie hatte eine Sammelleidenschaft: Ü-Eier und Koch- / Backrezepte. Ich weiss nicht wieviel kg Rezepte wir besitzen. Ich glaube 12 Plastktüten voll mit Ü-Eier. Noch in der gelben Hülle mit Zettelchen drin. Seit - ich weiss es nicht mehr wie lange - sie sammelte. Irrsinn.

      Ja ... so war sie. Sie hat sich immer mit Situationen schnell arangieren können. Sie hatte die unbändige Kraft, Dinge zu akzeptieren, die sie nicht Ändern konnte. Das hatte ihr in dem Krankheitsverlauf und dann auch zum Ende hin sehr geholfen. Sie war bis zum 22.Dez. immer voller Mut und Tatendrang. Doch dann hat sie komplett runtergefahren ..... ich will nicht darauf eingehen hier.

      Ich könnte noch Seiten über sie schreiben.
      Kurzum: sie war ein Ausnahmemensch, den es so kein 2. Mal gibt. Das weiss ich. Ich liebe sie immernoch und vermisse sie ungemein. Aber ich will mein Leben neu ordnen. Schwer. Sehr schwer ohne sie. Mir fehlt der Kapitän in meinem Leben. Ich treibe wie ein Geisterschiff herum. Aber ich will die Maschinen wieder anschmeissen und das Ding auf Kurs bringen.
      Lg Franky
      Mein Mann gab mir über Jahrzehnte das Gefühl wirklich geliebt zu werden.Er zeigte es mir auch im Alltag mit vielen kleinen liebevollen und fürsorglichen Gesten.Mit seinem wundervollen Humor nahm er mir oft den Wind aus den Segeln, wenn mein Temperament mal mit mir durchging.Zuverlässig, hilfsbereit und tolerant, nie nachtragend, so war er. Stand auch nachts auf, als die Kinder klein waren und als sie groß waren war er genauso für sie da, sagte nie nein. Auf meine gelegentliche Frage, ob er mit mir da und da hinkomme, erwiederte er stets.....mit dir bis ans Ende der Welt und das meinte er auch so.Mein Schatz war nicht nur mein geliebter Ehemann, er war auch mein bester Freund, Vertrauter, Beschützer, Seelenverwandter und Lebensinhalt. Es war ein großes Glück, daß wir uns gefunden hatten. Um so schmerzlicher ist es, die riesen Lücke zu ertragen, die er hinterläßt.
      Hallo Ihr Lieben,

      ich kann mich Heike und Emmi einfach nur anschließen. Mein Mann war meine große Liebe, er war mein Ehemann, Geliebter, Kind und Freund. Er hatte auch für alles einen Rat und Verständnis, er war der Fels in der Brandung.

      Er fehlt mir sehr, es wird nie mehr so sein wie es war, ist auch normal. Den Menschen wo man liebt, der fehlt immer.
      Was hat meinen Mann ausgemacht?
      Das kann ich gar nicht mal so genau sagen,
      aber ich kann sagen was mir fehlt.
      Mir fehlt diese unendliche Vertrautheit und das unendliche Vertrauen.
      LG
      allesanders

      Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben; aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet. Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen, sie haben in unserer Seele eine neue Gestalt angenommen, nachdem zarten Gesetz der Seelenwanderung das im Reich der Liebe herrscht.

      Honoré de Balzac


      Er war mein Seelenverwandter und Freund, er war männlich und trotzdem empfindsam, ein moderner Mann der Haushalt und Kochen genauso beherrschte wie handwerkliche Dinge, er hat nie halbe Sachen gemacht, aus tiefster Seele geliebt und mir das wirklich jeden einzelnen Tag gesagt und gezeigt.
      Ich vermisse ihn so sehr und bin gleichzeitig unendlich dankbar und glücklich, dass wir uns kennengelernt und verliebt haben.
      Ich hatte ja schon weiter oben geschrieben.
      Nun, da die Krankheit meiner Mutter weiter fortschreitet fällt mir auf was noch fehlt.
      Mir fehlen seine unheimlich tröstenden Umarmungen. Seine Hände waren voller Zärtlichkeit und seine Umarmungen haben mich beschützt und getröstet. Ich wusste ich war nicht alleine.
      Bis heute kann ich diese Umarmungen (nach-) fühlen.
      LG
      allesanders

      Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben; aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet. Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen, sie haben in unserer Seele eine neue Gestalt angenommen, nachdem zarten Gesetz der Seelenwanderung das im Reich der Liebe herrscht.

      Honoré de Balzac


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