Schwerer trösten - weil mna weiß *denk*

      Schwerer trösten - weil mna weiß *denk*

      Ich muss das mal loswerden ihr Lieben, vieleicht auch wissen, ob es einigen ähnlich geht.

      Verstehe ich mich selbst nicht mehr, habe ich hier so viele Worte gefunden, das Gefühl gehabt, einigen Trost spenden zu dürfen.
      Sicher nicht allen und nicht immer und schon gar nicht auf Kommando.
      Nein, immer aus de mGefühl heraus, so wie ich die Worte hatte.

      Gesuchte Worte sind selten wertvoll *denk*

      Nun habe ich hier um mich herum auch Trauer und würde so gerne helfen, Trost spenden, einfach nur zeigen das ich weiß und kann einfach nicht.
      Es ist als gehe auch ich wie so viele andere aus dem Weg, gerade aber eben weil ich so vieles weiß, weil ich Angst habe zu überfordern weil ich eben anders bis - ehrlicher.
      Ich kann das alles gerade nicht einordnen, sicher sind das keine Fremde aber auch keine enge Bekannten aber man kennt sich untehält sich immer wenn man sich mal trifft/traf.

      Habe ich Angst mir selbst weh zu tun, weil es auch um ein Kind geht, mich überfordern könnte *denk*
      Oder gehe ich gar nicht aus dem Weg, nur weil ich mich darauf zu bewege - warte ich nur ab, bis eine Gelegenheit kommt, man sich über die Füße läuft quasi

      Ja so nach der eigenen Trauer muss man na ja ich jedenfalls nicht schlauer sein, alles besser machen, was man an anderen eventuell vermisst oder sich gewünscht hätte vieleicht.
      Eigentlich habe ich mir nicht mehr gewünscht, als das mir die MEnschen nicht direkt aus dem Wege gehen, quasi den Ganz im Laden wechseln oder auf der Straße einfach abbiegen und schneller werden.
      Ja das war schlimmer für mich als angesprochen zu werden.

      Ich habe so viel gelernt in meiner Trauer, wirklich weiter geholfen aber im Umgang mit anderen Trauern im Umfeld hat es aber wohl nicht *denk*
      Ich würde gerne einiges aber ich kann einfach nicht, ich fühle mich schlecht dabei, dass hatte ich so für mich nicht erwartet.

      Ja oder liegt es einfahch daran, dass ich anders mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe, nicht genua weiß wei es mit damit weiter geht, was es noch nach sich zieht, ziehen kann, ich einfach nah bei mir bin um mich selbst zu schützen, meine Kraft für mich nutzen muss *denkdenkdenk*
      Alles Gedanken gerade die mich beschäftigen gerade.

      Was ist denn bitte auch nach der Trauer, das fibt es in meinen Augen nicht, das kommt in meinen Gefühlen nicht vor, ich werde die Trauer um die Verluste, die Traurigkeit nie verlieren, sie wird nur nicht immer mit gleicher Kraft auf mich einwirken.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Funny,
      ich glaube das ist gerade eine Mischung aus allem was Du da schilderst......es geht um ein Kind, Angst vor Überforderung, Angst vor dem Deja vu, Angst vor Bildern im Kopf, Angst vor der Reaktion des Gegenübers und ja, der Selbstschutz........

      Man sagt ja Wissen ist Macht aber stimmt das immer ? Ja und nein......es kommt darauf an wie wir mit dem Wissen umgehen......wie wir also unsere Macht nutzen....und ich weiss, das gerade DU sie nutzen kannst.....das hast Du immer und immer wieder hier in diesem Forum bewiesen.....

      Es ist schwer sehr schwer aber nutze Deinen Bauch denn der wird Dich leiten, Dein Gefühl......da hilft alles denken nichts.....Reaktion bewirkt immer eine Gegenreaktion.....und die kann man sich nie ausmalen denn sie passiert einfach........und das auf Seiten des " Wissenden " und des " Unwissenden "......

      Aber mal ehrlich, was wissen wir denn eigentlich über Trauer ? Hmm ja, durch dieses Forum vermutlich mehr als andere.....aber stimmt das denn wirlich ? Trauer hat so viele unterschiedliche Gesichter.......und was haben wir gelernt ? Jeder trauert in seinem ihm ganz eigenen Tempo, es braucht Geduld, die erste Zeit nur von Tag zu Tag überstehen und auf sich selbst achten........aber das Resultat ist doch bei fast allen gleich....egal wie lange es dauert der " Würgegriff " der Trauer läßt nach und irgendwann kommt ein zaghaftes Lächeln zum Vorschein.......und trotzdem wird uns die Trauer ein Leben lang begleiten.........es liegt aber an uns wie viel Raum wir ihr geben.....

      Mein Rat : schütze Dich vor allem selbst....mach nichts was Dir widerstrebt oder vor dem Du Angst hast......ich würde eine Karte oder einen Brief schreiben um zu zeigen das Du Anteil nimmst und Du musst nicht zeigen das Du eine " Wissende " bist......und wenn Du den Trauernden begegnest schau Ihnen in die Augen denn sie sind der Spiegel der Seele und dann wirst Du wissen was Du zu tun oder sagen hast......Dein Gefühl und Dein Bauch werden Dich leiten......und eins weiss ich ganz sicher, wenn Du erstmal angefangen hast zu schreiben, dann wirst Du nicht nach Worten suchen müssen.....nicht Du liebe Funny.....und die Worte werden wertvoll sein......

      Mit eine lieben Umärmelung
      Mäusi
      Na da habe ich aber gerade auch sehr wertvolle Worte vor Augen, liebe Mäusi.
      Damit wieder einmal bewiesen wäre, wie gut man mich kennt, wenn man denn will oder muss *lächel*

      Ich finde mich in deinen Worten, weiß gerade etwas besser welche Macht da meine Angst eingenommen hat.
      Wissende, oh Mäusi das sind wir, in ganz besonderem Sinne und damit meine ich nicht nur uns zwei.

      Wenn man mit dem Herzen hier unterwegs ist, die Worte nicht nur überfliegt, sich damit auseinandersetzt, sie es schaffen mehr als nur gelesen zu werden, dann ergeben sie mehr als nur ein Wissen über einen Menschen der da verstorben ist, oder dem Menschen der da trauert.
      Manches mal steht zwischen den Zeilen mehr als der Schreiber selbst erahnen kann.
      Ich erlebe es immer wieder, dass meine Gefühle oder Vermutungen bestätigt werden, dass es Angst machen könnte.

      Das aber habe ich für mich wohl vergessen, mein Bauch, das wichtigste Gefühl das ich besitze sollte ich auch für mich nutzen, danke.

      Oh Mäusi ich glaube wir wissen selbst gar nicht, wie viel wir wissen - ach ja und wenn ich Wissender schreibe, eigentlich wissen wir nichts, nicht genug, lernen immer wieder neu, immer wieder dazu, so vielfältig wie die Menschen, die sich uns hier anverrauen.
      Nicht umsonst schreibe ich immer mal wieder -auf diesen Seiten steht mehr als meine Familie und Freunde vermuten.

      Und wenn ich darüber nachdenke, dann könnte ich das Wort Wissende tauschen gegen Fühlende.
      Wir wissen und fühlen, wir wissen was wir fühlen mussten *denk*
      Ok, der Moment wo ich mehr GEdanken als Worte habe *lächel*

      Eigentlich nutze ich das Wort Wissende als Begriff, wie alte Hasen - ja das drückt es wohl besser aus.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


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