Meine Frau, den für mich wundervollsten Menschen, verloren!

      Meine Frau, den für mich wundervollsten Menschen, verloren!

      Hallo zusammen!
      Heute sind es bereits 48 Tage und Nächte ohne meine Frau. Von der Diagnose bis zu Ihrem Tod waren es genau 5 Monate. Ich war bei Ihr, jeden Tag, ob im Krankenhaus, zu Hause oder auf der Palliativstation. Ich wollte das, weil niemand wusste, wieviel Zeit uns bleibt! Dies war anstrengend, aber jeder Tag mit Ihr, war ein Geschenk. Sie hat nie gejammert, sondern bei allem positiv weiter geschaut. Eher hat sie mich getröstet und aufgebaut, weil es mir nicht immer möglich war.
      Ich vermisse sie so sehr, dass es weh tut! Die Gespräche, die Berührungen, die Gerüche und die Nähe fehlen. Diese vergangene Zeit läuft immer wieder wie ein Film in mir ab und ich schaffe es nicht diese Bilder aus dem Kopf zu bekommen. Trotz aller Freunde, die sich nun immer weniger melden, trotz ärztlicher Unterstützung wie Psychotherapie und Trauerbewältigung, muss ich es schaffen, ohne daran zu zerbrechen. Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage, wo die Erinnerungen mich so emotional treffen, dass ich weine oder mir die Stimme versagt! Nun ist am Samstag ihr Geburtstag, den ich mit einigen Freunden, bei gutem Essen und Getränken, wie zu Ihren Lebzeiten begehen werden. Ich hoffe, daß es nicht zu schmerzhaft wird, sondern wir in Erinnerungen schwelgen und über meine Gudrun weinen, lachen und uns freuen, sie in unserer Mitte gehabt zu haben.
      Liebe Grüße vom Rhein, Klaus
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