Ich trauere um meine Lebensgefährtin seit über 28 Monaten

      Lieebe Mittrauernde,
      gerade da sitze ich am Feiertag wieder einsam und verlassen zu Hause und möchte Euch schreiben, wies mir so geht.
      Meine Gedanken auch nach nunmehr 28 Monaten und fast 2 Wochen sie sind immer bei meiner lieben Dorit und ich erinnere mich mit den Videos an die schönen Zeiten zurück. Ich höre Videos aus den zahlreichen Urlaubsreisen auf die Kanarischen Inseln (hauptsächlich Fuerteventuta) und da ist mein Lieblingsvideo, welches am Anreisetag ein Gespräch meiner lieben Dorit und mir zeigt und ihr Spruch über den Begrüssungssekt (da sind wir dann betrunken am Strand) oder das lustige Tanzvideo beim Faschinbgstanz 2003 mit ihrer Tante Anita oder das Video aus de m Prinzregententheater in München.
      So begebe ich mich, wenn ich allein zu Hause sitze, zurück in die Erinnerung an die schönen Zeiten mit meiner Dorit und da fällt mir ein Spruch über die Erinnerung ein, den ich von einer anderen Friedhofsbesucherin gehört habe:

      Zitat von Jean Paul: Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht getrieben werden können.

      Diese Erinnerung an die schöne Zeit mit meiner leieben Dorit das ist auch mein kleines Paradies.

      So meine Gedanken am Feiertag von heute.
      Liebe Grüsse an alle Trauernde
      Matthias
      Gedanken an einem traurigen Sonntag:

      Heute am 17.Oktober da habe ich etwas Zeit, bis ich zu meinem Vater ins Heim fahre. Die Nachmittage, bevor ich losfahre und meinen letzten im Leben verbliebenen Angehörigen in meiner Nähe aufsuche (wenn er auch schon sehr alt ist und im Heim lebt, so ist er für mich als Angehöriger noch da), diese Nachmittage sind immer besonders schwierig.

      Einerseits finde ich, etwas Ruhe zu finden, aber diese Eintönigkeit hier zu Hause bringt mich in Unruhe. Ich sehne mich nach der schönen Zeit mit meiner lieben Dorit zurück.

      So schön wie hier bei dem Urlaubstrip nach Fuerteventura / Kanarische Inseln wird mein Leben nicht mehr werden können. Es ist eines der Videos, die ich täglich am Grab meiner lieben Dorit abspiele und so etwas wie Anwesenheit verschaffe.



      Geistig lasse ich die schöne Zeit wieder aufleben, nachdem ich gerade wieder einen Anfall dieser einsamen Sinnlosigkeit hatte und mich an den PC gesetzt habe und die schönen Videos abspielen lasse und bald nach dem Besuch meines Vaters da treffe ich mich wuf dem Friedhof wieder mit meiner lieben Dorit und lasse sie am Grab per Video wieder aufleben.

      Das meine Gedanken wieder an einem traurigen Sonntag im partnerlosen Leben, das ich so verflucht finde.

      Liebe Grüsse
      Matthias
      Liebe Mittrauernde,

      meine Gedanken knapp 1 Woche nach Dorits 56.Geburtstag, der ohne sie auf Erden stattfinden musste, sie kreisen immer um das gleiche Thema:
      Warum bin ih allein und muss diese Leere aushalten. Ich habe meine Partnerin im Alter von erst 53 Jahren verloren und nun ist mein alter Vater mit 94 Jahren im Pflegeheim letzter übriggebliebener Angehöriger.

      Meine Gedanken sind geprägt von Angst um meine Zukunft, die in die totale Leere und Einsamkeit zeigt. Aus den Lautsprechern da höre ich vom PC Dorits Stimme von den vielen aufgezeichneten Videos, Dorit ist die einzigste Stimme, die noch höre, die noch zu mir spricht.

      Gleich geht es wieder los zu meinem vater ins Heim, jetzt ist es deutlich kälter geworden, acuh wenn die Sonne jetzt herauskommt. Mal sehen, vielleicht eine kleine Runde im Rollstuhl über dwn Hof am Pflegeheim. Gestern wollte ich weiter fahren, ein kalter Wind hat mein Treiben beendet, habe meinen Vazer wieder zurück ins Heim geschoben.

      Das sind meine Gedanken, ist mein Leben am 07.11.2021 und was wird noch alles kommen, an Corona denke ich dabei noch nicht einmal, es reicht so schon für eine schlimme Zukunft
      Matthias sehr traurig am 07.11.2021

      schwerwiegende Trauerbewältigung durch Partner Blitztod

      Liebe Funny,

      ja Du hast Recht. Ich sollte ein paar Fotos reinstellen. Dorit sie war eine so fröhliche Frau und ich will versuchen, sie anhand der Bilder etwas zu beschreiben.

      Hier ein Photo von Dorit und ihrer Liebe zu den Papageien--hier auf Fuerteventura im Loro Parque von Jandia mit dem Papagei auf der Schulter, ich hab noch mehr sehr schöne Photos von Dorit und mir auch am Meer und Dorit beim Schwimmen.

      Ja ich lebe tatsächlich in der Erinnerung an meine liebe Dorit, denn meine jetzige Zeit sie ist leider so trostlos,dass ich gedanklich immer in der schönen Vergangenheit immerhin 24 Jahre mit meiner lieben Dorit verharre.

      Hier Dorit mit dem Papagei auf der Schulter

      Liebe Grüsse an Alle
      Matthias
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      • Dorit_papagei.jpg

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      Ein schönes Foto lieber Matthias, mir gefällt ihr Lächeln - es erinnert mich an eine gnaz liebe Frau hier in meiner Nähe.
      So schaue ich auf das Foto und lächel quasi deiner Dorit zu.

      Deine Worte machen mich immer wieder traurig, ich kann dir nichts raten, du scheinst in der ZEit hinter dir festzusitzen und du scheinst auch nciht bereit, diese verlassen zu wollen.
      Ich kann mir nicht helfen aber ich denke einfach du verharrst schon viel zu lange da und bist überhaupt nur noch fähig alles zu tun um das Gefühl zu haben deine Dorit wäre hier um dich.

      Das ist sie auch, in meiner Welt zu denken und zu fühlen ist sie das ganz bestimmt, ebenso fühle ich meine Lieben um mich herum, in mir drin und natürlich unterhalte ich mich auch mit ihnen und in irgnedeiner Weise bekomme ich auch Antworten - na ja immerhin sind Gedanken in mir die sich anfühlen als seine es Antworten.
      NEin ich bin nicht durchgeknallt aber ich kann das Gefühl auch nicht erklähren.
      Natürlich reden sie nicht mit mir wie es vorher war, es fühlt sich halt so an.
      Wer weiß vieleicht dneke ich auch nur weil ich es mir so wünsche, mir es nicht anders vorstellen kann aber manchmal da frage ich um Rat um etwas und dann ist da einfach eine Antwort in mir und ich sende einen Dank Richtung HImmel.
      AM Ende ist es ja egal ob und wie solange es sich für mich gut anfühlt.

      So wie du es machst könnte ich es gar nicht mal, ich habe zum Glück keine Videos an denen ich mich festklammern könnte.
      Sas alles ist in mir, ich hole die Bilder in mir hoch, so wie ich sie in Erinnerung habe.
      Vieles ist so klar wie eben erst geschehen und ich bin froh darum das ich dasd so kann.
      Mein Onkle hat einiges Videos und im Urlaub habe ich mir Sücke daraus angesehen und nein, dass war nicht meines, damit komme ich auch nach all den Jahren noch nicht klar.
      Es ist zu real und ich glaube ich könnte mcih darin verlieren, den Bezug zum Heute verlieren.
      Natürlich ist es schön für einen Moment, bis es in die Traurigkeit wechselt - das Wissen um alles mich zurück zieht - das war alles einmal, dass wird nie wieder sein.
      Ich muss im Leben hier klar kommen, nicht im Gestern verschwinden.

      Du sagst es ist das Einzige was du erträgst, dass macht mich traurig lieber Matthias.
      Allein das Wissen dass du mit anderen Trauernden auf dem Friedhof redest freut mich da wieder.

      All meine Gednaken dazu wären auch zu kompliziert und ich lasse es lieber, ich bin sicher dass sie dich nicht erreichen würden.
      Ich wünsche dir mehr Doritim Herzen und die Erinnerung lebhaft in dir und deinen Gedanken die du zu Bildern werden lässt - vor allem aber möglichst ohne überall mit Videos.

      Ich könnte mir vorstellen, dass Du dir damit selbst im Weg stehst und deine Trauer blokkst - irgendetwas in dir vorspielt sie sei ja noch da - die Videos, die Bilder.
      Verstehe mich nicht falsch, ich verstehe dich nur zu gut und wünschte dich doch mehr im Leben hier als ind er Vergangenheit.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Funny,

      nein eines muss ich Dir sagen:

      Wir Trauernde werden sicher mit unseren Ritualen alle ein wenig für durchgeknallt gehalten, was nicht der Fall ist.

      Ich habe nur diese Videos meiner liebhen Dorit, denn sie erinnern an die schöne Zeit mit ihr. Auf meinem youtube-Channel findet Du sie alle wieder:

      youtube.com/watch?v=hXLRVPr6Qm…UQrLlQhj8CUf-_RMwc-M7_N5M

      Ich hole mir sie auf diese Weise in meine Welt zurück und bin auch nicht durchgekanllt. Jetzt warte ich auf den Bereitschaftsarzt. Ich habe seit gestren einen ganz plötzlich auftretenden Schmerz im rechten Beckenbereich und hab Angst, ich muss deswegen jetzt mich dem Bereitschaftsarzt vorstellen, der hat mir Paracethamol verordnet.
      Muss damit morgen zur Hausärztin gehen, da ist etwas im LWS-Bereich.

      Aber was soll ich mich beklagen, mein Vater der ist im Heim und meine Dorit sie ist nun heute 29 Monate unter der Erde. Da halte ich diesen blöden Schmerz im LWS-Bereich gern aus.

      Ich werde heut vormittag gar nicht zum Friedhof fahren können, wenn ich nicht diesen blöden Schmerz hätte und deswegen den Arzt rufen musste. Eine Spritze hätte er mir ruhig geben können. Aber naja jetzt muss ich warten, bis das Paracethamol hilft.

      Ja wenn ich meine Trauer in mir spüre, da ist sie real. Ich trauere sehr um meine liebe Dorit. Wenn ich sie durch diese Videos nicht sie mir wieder in meine Welt zurückbringen lasse, dann bin ich kaum handlungsfähig. Ich glaube nicht, dass ich meine Trauer blockiere, die ist ganz real da und äusser sich sehr oft in Tränen.
      Eben war er wieder da der Schmerz im LWS-Bereich und ich frag mich wirklich, wozu ich den Arzt gerufen habe. Die sind immer ganz fix fertig.

      So jetzt fahre ich doch raus zum Friedhof.

      Deine Erwartung mit Spannung erwartend

      Liebe Grüsse
      Matthias

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      • Dorit_Mch_011.jpg

        (156,69 kB, 12 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      da hast du wohl recht lieber Matthias, viele erleben Trauernde mit dem was sie sagen, wie sie haldeln, einfach in ihrem auf einmal nicht mehr so sein wie sie einen kennen als durchgeknallt.
      Ich habe so eingies erlebt und versuche stets herrauszufinden warum man so eingies macht was andere nicht verstehen udn zu schnell verurteilen.
      Leicht ist das nicht, so ist ja jeder wieder anders und schlimm eigentlich auch wenn es anders wäre.

      Ebenso ist es auch für Trauernde manchmal schwer die Denkweise von NIchttrauernden nachzuvollziehen.
      Egal von welcher Seite man es betrachtet, man muss wohl offen sein für alles - egal wie weit ab von Normal auch immer, es hat ja alles seinen Grund.
      Selbst Unvorstellbares hat ja seine Berechtigung in einem Zustand der einem völlig aus dem Leben reißst.
      Bis an den Rand von Wahn - na ja und traurig wenn es denn darüber hinaus geht, ich denke es ist gar nicht so selten wie man es so meint.
      Bis ins tieifste Innere zerissen zu werden, unvorstellbares Erleben, Nichtverstehen - himmel ich kann nicht mal in Worte fassen was ich da gerade zu denke.

      Wenn ich zurück denke an meinen schlimmsten Zustand, den kann man nicht erklähren, so etwas muss man erleben und es zu verstehen, da reicht gar keine Vorstellung - so etwas passiert einfach nicht, nicht mir, nicht so, nicht jetzt oder überhaupt.
      Und doch ist es geschehen und glaube mir, es gab für mich keine wirkliche Hilfe, es gab keine Experten die auf so etwas geschult waren - mir mussten die üblichen Floskeln reichen und den Menschen um mich herum blieb nichta anderes überig als zu schauen und abzuwarten.

      Dreht sie durch, was tut sie als nächstes - nicht aus den Augen lassen war für mich vorgesehen - ich glaube sie haben mir alles zugetraut - na ja außer das was ich tat, Außen Normal innen abgeschottet und alles mit einer Maske versehen.

      Ach ja - nein ich halte dich nicht für verrückt oder durchgenallt, deswegen ja meine Fragen und Gedanken zu deinem Tun.
      Allein um dich besser zu verstehen - würde ich es anders sehen dann würde ich mein Zeit nicht mit Worten an dich verschweden.
      Ich sehe dich mehr gefangen da in deinem Bereich deinen Handlungen.
      Ich frage mich ob das Leben um dich herum dich überhaupt noch erreicht.

      Ob du das überhaupt zulassen würdest.

      Ich wünsche dir das es dir weiter hilft sie zu dir zu holen, ich habe nur die Vermutung das dein Inneres die Trauer so umgeht, es nicht auseinader halten kann - war und ist und wird nie wieder sein können.
      Ich denke ich muss es in andere Worte fassen, die ich aber gerade nicht finde.

      Schön aber das Du weiter hier schreibst, nachfragst - alles ist gut das sich nicht gnaz so wiederholt wie gestern.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Funny,
      am meisten Angst machen mir die steigenden Corona-Zahlen. Ich bin zwar 2G, habe aber eben eine Absage für meine Booster-Impfung vom Hausarzt wegen Überlastung bekommen.
      Manchmal da wünsche ich mir, wie die Verstorbenen Alles hinter mir zu haben. Ist die Trauer eigentlich nicht schlimm genug (keine sozialen Kontakte), da machen die Corona-Kontaktbeschränkungen alles noch viel schlimmer. Da denke ich noch gar nicht an Weihnachten, wollte da eigentlich mal wieder Essen gehen, aber es wird wohl wieder aufs Allein-zu-Hause-Essenmachen wie letztes Jahr hinauslaufen.

      Ich habe wieder viel Papier herumliegen, was dringend erledigt werden muss, finde kaum noch die Kraft, etwas zu tun. Ich raffe mich auf, solange ich noch zum Friedhof darf. Vor einem Jahr da war ich genau um diese Zeit in der Corona-Quarantäne, da war ich zu Hause isoliert und durfte übehaupt nicht mehr raus. Das war schlimm. Ich weiss nicht, seitdem haben meine Kräfte nachgelassen. Ich weiss manchmal, wenn der Friedhofsbesuch nicht wäre und der Besuch bei meinem Vater im Heim, für was sich mein Leben überhaupt noch lohnt.

      Ob mich jemand für durchgeknallt hält oder nicht, es interessiert mich praktisch gar nicht mehr. Ich war 2x auf der Psychosomatischen Tagesklinik für 7 Wochen und habe dort jede Woche 1 h Gespräch mit Behandlerin geführt und sie hat mir immer wieder erzählt, dass ich auf fremde Menschen zugehen muss, um wieder Anschluss zu finden und ich habe jedesmal damit antworten muss, dass ich es nur auf den Friedhof schaffe, nicht einmal in der Tagesklinik Anschluss zu anderen Patienten beschafft habe.

      Nun muss ich wieder los und treffe vielleicht auf dem Friedhof ein älteres Ehepaar bei der Grabpflege.

      Ich wünsche uns beiden sowie allen hier im Forum Ruhe und Trost in der Trauer und würde mich über Deine Antwort sehr freuen
      Matthias
      Ach lieber Matthias, es ist spät und ich kann mal wieder nicht in den Schlaf finden, schaue nebenher einen Film indem es um das Thema Sterbehilfe in der Schweiz geht.
      Ich frage mich gerade ob es schwierigereres gibt als in vollem Bewustsein etwas zu trinken in dem Wissen, dass es dann nach zwei Minuten vorbei sein wird.
      Kein Leben mehr Tod.
      Weg, wie die Lieben um die wir trauern.

      Man spricht es manchmal sehr leicht aus, dieses nicht merh wollen, nicht mehr können, einfach hinterher, hinterher hinter den Lieben.
      Ende der Grausamkeiten des Allein sein.
      Ende der Ängste, auch der körperlichen Schmerzen, die manchmal nicht mal nachzuweisen sind.
      Ende des Trottes in den man sich begeben hat, Trott der einem Halt gibt, an dem man sich festhalten kann, der einen auf den Füßen hält.

      Man muss auf die Menschen zugehen, ja sicher ist das richtig aber wer will einen ertragen so in der Trauer gefangen.
      Du gehst immerhin, zum Vater, zum Friedhof und du sprichst mit ihnen, dass ist schon mehr als andere überhaupt haben.
      Korona dazu macht alles noch schwieriger, komplizierter und verstärkt all das was da schon ohne Korona in einem wütet.

      Wir müssen damit zu leben lernen, und zwar alle - es ist keiner ausgenommen und keiner weiß wie das alles mal endet.
      Ein kleiner Trost manchmal für mich - sie müssen das alles nicht ertragen, sie müssen damit nicht mehr klarkommen, es bleibt ihenn so einges erspart.

      Ich wüsste nicht wie meine Mama das hätte in ihren Ängsten schaffen sollen, wenn nicht mal einer hätte ins Krankenhaus häte kommen können.
      Es lauert um den Ecken dieses Scheiß Virus und ja das Fest naht - es wird für viele wieder ein einsames Fest werden - Grausam.
      So viele die es zu verdrängen suchen und doch holt es einen ein, es wird kommen und auslösen.
      Und nach Weihanchten ist vor Silvester.
      Voll sind sie die Seiten hier von den Ängsten vor diesen Festen - allein sein weil keiner mehr da ist, allein sein weil man andere schützen will oder muss, das mag jeder für sich selbst entscheiden.

      Gib dem Leben eine Chance, wer weiß was hinter der nächstes Ecke wartet, wann deine Seele sich erholt hat, sich in dir etwas ändert.

      Leicht ist anders, und es geht vieleicht auch über deine VOrstellungskarft hinaus lieber Matthias - so habe ich auch gedacht und das lange her, hat weitere Verluste gegeben in der Zeit - nebenher aber auch viele schöne Momente, die ich nicht mehr missen wollen würde, die ich mir aber aber habe so nicht vorstellen können das es sie geben würde.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Neu

      Liebe Funny,

      gerade eben erst bin ich dazu gekommen, Deine Zeilen zu lesen.

      Das mit der Sterbehilfe habe ich mir auch schon überlegt. Das gibt es auch in Deutschland. Wenn da nicht mein Vater wäre, der mich noch braucht, hätte ich es wohl schon getan. Trotzdem habe ich Angst, dass ich vielleicht die falsche Dosis von dem Zeug schlicke und es nicht richtig wirkt und mir nur Schmerzen ohen Ende bereitet.

      Einfach einschlafen möchte ich gern und nicht wieder erwachen.
      Dufte heute nicht ins Heim, weil die im Heim nicht testen heute und in der Stadt ich es nicht geschafft habe, mit dem Testen dranzukommen. Da hab ich heute etwas Papierkram erledigt, der sehr wichtig war.
      Im Hintergrund am PC da wo ich gerade ein Fax wegen der elektrischen Schiebehilfe meines Vaters Rollstuhl an die Krankenkasse geschickt habe, da laufen wie immer die Videos und ich höre Dorits Stimme und es ist fast so, als wär sie um mich herum. Vielleicht ist sie es ja auch wirklich in der geistigen Welt.
      Habe heute bei der Hausärztin eine Bekannte vom Trauercafe getroffen und rein zufällig erfahren, dass am Donnerstag das Trauercafe auf unbestimmte Zeit wieder wegen dem Sch.. Corona ausfällt.
      Die Isolation von uns Trauernden ist so schon schlimm genug und Corona macht auch die wenigen Kontaktmöglichkeiten, die wir Trauernden untereinander noch hätten, auch noch zunichte.
      Da möchte man am liebsten die Tropfen schlucken, dass es vorbei ist.
      Wie gesagt, solange ich Dorits Stimme noch hören kann, da ist noch etwas von ihr da. So wie jetzt ich wieder zum Friedhof fahre und dort nach meinen Kerzen schaue. Ich will hoffen, dass sie mir in der Dunkelheit die Anwesenheit der Verstorbenen auf den Gräbern zeigen.

      Meinen Vater werde ich morgen wieder treffen, da wird im heim getestet und ich hab mich schon angemeldet.

      So nun werde ich mich anziehen und trotz der Dunkelheit hinausfahren zum Friedhof.
      Das noch als kleiner Nachtrag zum gestrigen Totensonntag, an dem ich auch auf der Grabstelle von Dorits Mutter eine Kerze entzündet habe.

      Tschüss für heute in Erwartung Deiner mit Spannung erwarteten Antwort
      Matthias

      Neu

      Ach je lieber Matthias was soll ich schreiben, dass deine Spannung rechtfertigt.
      Na ich ich lese davon dass Du Schriftkram erledigst, das liest sich auf jeden Fall schon mal positiv wenn auch der Rest eigentlich nur traurig ist.
      Ich stelle mir gerade noch einmal vor, Videos meiner Lieben im Hinterfrund laufen zu lassen.
      Nein nicht meines muss ich erneut feststellen, es würde mich von der Realität fernhalten, ich mag das Gefühl, dass Wissen für mich - sie sind da, ich fühle sie in der Stille wenn ich allein bin, in den Unterhaltungen die eigentlich sehr einseitig ablaufen und doch ist es wie eine Gespräch - wenn ich die Antworten in mir finde, ihre stumme Stimme die etwas bestätigen.
      Wenn ich ins Grübeln über etwas verfalle, dann ist mir vielfach das ich sie in mir sehe, die Köpfe schütteln und lachen.

      Es hat sich bei mir ins Innere verlegt, in Erinnerungen, in Bildern.
      Da Draußen da fühle ich sie manchmal in einem Luftzug, im rascheln der Zweige.

      Im Moment kommt jeden Morgen ein Bienchen zu mir auf die Terasse, sobald ich sie betrete ist sie da - ich begrüße sie und lächel.
      Na was willst du mir heute erzählen frage ich - na haben sie dich geschickt weil sie nicht können.
      Wahnsinn werden einige denken, ab zum Arzt aber nein, ich bin völlig noemal, ich habe viel Fantasie, die hatte ich immer schon, kretativ und na ja vieleicht habe ich auch vergessen meinem Alter gemäß mit zu altern - da in mir drinnen.

      Der Gang zum Friedhof, ja wenn es mich zieht, dann bin ich da zu finden.
      Mich verbindet aber eher nicht viel mit dem Platz.
      Das was da liegt kann mir keinen Frieden geben, aber sie werden dann wohl dort sein - nur aber weil ich dann da bin.
      Sie sind eben überall wo ich bin, ich kann sie nicht verlieren.
      Es ist einfach nur anders, komplett anders als ich es mir hätte je vorstellen können.

      Verrückt oder nicht, soll jeder für sich entscheiden, für mich kann ich es ir einfach nicht anders vorstellen.
      Damit wäre ich beim Punkt Tropfen schlucken- kommt für mich nicht in Frage, ich weiß nicht wie das alles funktioniert.
      Gibt es diese grüne Wiese diesen wunderschönen Baum wo ich sie alle wieder treffen darf, wenn denn meine ZEit gekommen ist.
      Wer aber darf die Zeit bestimmen - ich denke jedenfalls nicht ich.
      Welchen Weg gehen wir ist es immer der Selbe, egal ob selbstgewählt oder einfach geschehen.

      Zu viele Fragen, auf die ich keine Antworten habe.
      Zu viele Fragen auf die nur ich für mich eine Antwort habe - allerdings ohne etwas für andere beweisen zu können.

      Weißt du lieber Matthias, ich gebe gerne von mir weiter wenn ich über mich erzähle, mein Leben und meinen Empfindungen - das kann man dann für sich nehmen oder lassen je nachdem wie es in seine Situation oder seinem Glauben passt.
      Wissenschaftler würden das vielleicht belächeln, nein sie würden es sicher belächeln aber in bestimmten Situationen in denen nie ein Wissenschaftler war, wie will der nachempfinden - verstehen kann mich nur wer selbiges oder ziemlich ähnliches erlebt hat.
      Der auch da festsitzt wohin ihn eine Gesellschaft getrieben hat die ausgrenzt vor allem was fürs tägliche Leben und dem Kommerz hinderlich scheint.
      Traurigkeit passt nicht ins Bild das könnte ansteckend sein und einigen ihre gute Laune verderben.

      Was wollte ich eigentlich sagen - hm - momentan sind alle so mit Korona beschäftigt - sie suchen die Wahrheit und merken nicht einmal um wie viel schlimmer alles ist.
      Was werden sie finden wenn sie den Virus ganz gut im Griff haben?

      Physich und Phychisch überstrapazierte Menschen - die alten und Kranken die vereinsamt sind - Kinder die vor Schuldgefühlen nicht mehr wirklich fähig sind Beziehungen oder Nähe zuzulassen.
      Gestern sagte jemand zu mir - jetzt sterben sie noch an Korona, morgen an einem Leben dem sie nicht gewachsen sind - etwas überzogen dachte ich mir so aber etwas wahres wird schon dran sein.

      Ich mag mir nicht darüber nachdenken wer da nicht alles einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen will - aber es sind wohl ebensoviel ich hoffe aber doch noch weitaus mehr Kämpfer darunter, die an ein danach glauben, auch ein nach der Trauer obwohl es das nie geben wird, für mich jedenfalls nicht, ich lebe damit und das ist auch gut so.
      So wie ich meinen Lieben das Leben gönnen würde, viel zu früh gegangen, so werde ich um meines kämpfen.

      Ja lieber Matthias ich für mich weiß es genau - sie erwarten von mir mein Leben zu leben und nicht nur abzusitzen und sie begleiten mich dabei - nur anders eben, einfach anders.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Antwort auf Funnys Nachricht

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      Liebe Funny,

      ich habe Deine Zeilen gelesen und auch ich will glauben, dass die Verstorbenen noich um uns herum sind und in einer anderen Dimension weiterleben, uns sogar in irgendeiner Form wahrnehmen können.
      Wenn ich am Friedhof am Grab stehe, dann stehe ich vor den Verstorbenen in ihrem jetzigen körperliochen Zustand, es ist für mich so ein Gefühl von Anwesnheit.
      Real im Leben kann ich sie nicht spüren, mit meinen physischen Sinnen nicht wahrnehmen. Also suche ich mir als Ersatz ihrer Anwesenheit die Grabstätte. Ich weiss ja, dass sie dort nicht mehr lebensfähig sind, aber das Grab es symbolisiert mir die Verstorbenen und manchmal da treffe ich auch Bekannte. Meine ganzen Bekannten, die ich zur Zeit habe, das seid ihr im Forum und die anderen bekannten Gesichter auf dem Friedhof. Natürlich treffe ich nicht immer Bekannte dort. Meistens gehe ich hin, grüsse jemand, den ich schon mal geshen habe, ein Gespräch richtig kommt nur mit wenigen zustande, solche, mit denen ich bei der Grabpflege mal ins Gespräch gekommen bin.
      Aber ich brauche die Geräuschkulisse meiner lieben Dorit, auch auf dem Friedhof.
      Am Grab von Dorit stehen und trotz der jetzt hereingebrochenen Kälte vom Tablet die Videos mit Dorits Stimme spielen udn aus der gemeinsamen Geschichte vorlesen, das schafft mir etwas Ruhe und spendet Trost.

      In einem muss ich Dir vollkommen Recht geben, die Trauer sie wird nie aufhören. Aber wenn ich Dorits Stimme nicht höre, da fühle ich mich erst richtig einsam.

      Heute da darf ich meinen Vater wieder besuchen, eine Waffel kaufen das schaffe ich nicht, weilo ich schon kurz nach 14 Uhr zum Test muss, ansonsten darf ich nicht rein ins Heim, das ict jetzt Vorschrift. und das Cafe' wo es die Waffel zu kaufen gibt, es öffnet erst 14 Uhr und da wird es zu knapp mit dem Testen, die Waffel muss erst fertig werden.

      Es ist eben der Glaube an das Weiterleben der Seelen der Verstorbenen, aber man wird ja von den meisten Menschen ohen Trauer für irre gahalten, wenn man von einem Weiterleben nach dem Tod spricht. Selbst auf dem Friedhof da gibt es die meisten Menschen, die leider nicht dran glauben.

      So schaffe ich mir eben meine kleine Welt mit den Videos und da ist die Stimme meiner lieben Dorit ganz real da. So jetzt muss ich mich beeilen, weil ich noch Wasser in die Giesskanne füllen muss, das Wasser auf dem Friedhof ist jetzt abgestellt.

      Im Anhang siehst Du Dorit auf einer unserer vielen Reisen, hier im Loro Parque Fuerteventura mit dem Papagei auf der Schulter. Heute träume ich zurück in dieses schöne Zeit, die ich auf Erden nicht mehr haben kann.

      Liebe Grüsse erst einmal für jetzt von mir
      Matthias
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      Weißt du lieber Matthias, egal wie ungewöhnlich einiges was wir tun für andere auch sein mag, sie sind nicht wir, ich nicht du und wenn es dir hilft dann ist das in erster Linie doch erst mal richtig.
      Ab wann irgendetwas nicht mehr als ungewöhnlich oder gar normal eingestuft werden kann da kann ich zwar Gedanken ahben aber ohne zu urteilen, da bin ich nicht geschult.
      Sicher aber weise ich manchmal auf etwas hin, teile meine Gedanken anstatt sie nur zu denken.
      Die Entscheidungen aber trifft ein jeder am Ende selsbt und so sollte das auch sein.

      Hier sind sie voll die Seiten von Ungewöhnlichkeiten die immerhin vielen geholfen haben.

      Hauptsache nicht aufgeben, irgendwie durch die Tage - mit oder ohne Waffel, am NEde zählt euer Beisammensein - ich tut gut und ist duch nichts zu ersetzen.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



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      Liebe Funny,

      immer wieder freue ich mich, wenn Du mir schreibst und Deine Gedanken ich kann sie alle mitfühlen.
      Das Leben es ist für mcih genauso kalt und freudlos wie diese Jahreszeit.

      Ich darf wieder wie letztes Jahr gar nicht an Weihnachten denken.

      Das Festr der Freude solle es sein, aber wo ist meine Freude. Der Mensch, der diese Freude im Leben mir gespendet hat, ist an meiner eigenen Hand gehend gestorben und ich kann damit auch selbst keine Freude mehr im Leben finden.

      Es liegt soviel Arbeit an, früher habe ich sie selbst gemacht. Jetzt war gerade ein Gärteneribetrieb da wegen dem Baumschnitt auf meinem Grundstück,den kenne ich auch vom Friedhof, der hat dort auch die Hecken gestutzt und da habe ich ihn mir gleich an Land gezogen. So hilft mir der Friedhofsbesuich ausch privat etwas.

      Auch Dir eine liebe Umarmung und vielen Dank für Deine Zeilen
      Matthias mit einem Bild seiner lieben Dorit beim Schwimmen im Westbad bei einem Urlaubsbesuch
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      das freut mich doch gerade zu lesen lieber Matthias, ich denke einige hätten sich nicht getraut den Gärtner auf dem Friedhof einfach anzusprechen, fragen ob er auch deinen Hecken gutes tun würde.

      Ich sitze gerade hier mit einem dicken flauschi Pullover und einer Weste, weil es doch ganz schön kühlig wird- deine Dorit da mal eben im Badeanzug lässt mir eine extra kalten Schauer über den Rücken laufen.
      Ein schöner Gedanke aber vielleicht - mich geradewegdenken, Sommer, Sonne, Sandstrand - warme 28 Grad und mit den Füßen im Meer stehen.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



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      Liebe Funny,

      gerade da scanne ioch meine Hörtestunterlagen ab, ob es nun reicht für meinen Schwerbeschädigtenausweis, seit knapp 2 Jahre geht der Zirkus: Einreichung, Ablehnung, Widerspruch, Ablehnung vom Amt.
      Meine psychische Erkrankung seit dem Tod meiner lieben Dorit ist das Einzigste, was man mir bescheinigt hat, reciht aber nur für 40% Grad der Behinderung.

      Ich bin wieder früh aufgewacht, habe wirres Zeug geträumt. Ich habe bis August diesen Jahres seit Doritsb Tod 24mal von ihr geträumt und sie immer als real und gesund wahrgenommen. Leider war der letzte Traum schon vom Wissen um ihren Tod.

      Das Trauerzentrum da hab ich für nächste Woche einen Termin zum Eínzelgespräch gemacht, ich hatte schon viele Einzelgespräche mit dme Herren. Er ist sehr gut zuhörend und kann einen in der Trauer sogar für einen Moment darüber hinweg trösten. Aber er sagt auch selbst: Die Toten kann er nicht wiederbeleben, in dieser Hinsicht kann auch er nicht helfen. Und das ist eben so grausam, aber jetzt wo ich am PC sitze und die Unterlagen scanne, da lasse ich Dorits Stimme im Hintergrund laufen.
      Nachher da fahre ich raus zum Friedhof und nehme jetzt meine mit Wasser befüllte Giesskanne mit und kümmere mich um die grabpflege und lasse dort Dorit per Video über die Grabstelle halten zu mir sprechen. So haben wir beide unsere Rituale, mit dem Tod unserer Liebsten umzugehen. Fertig werden wir damit nicht mehr.

      Mich hat mit meiner lieben Dorit ein 24 Jahre währendes Lebensglück verbunden und ich kann diese durch ihren Tod verursache Einsamkeit einfach nicht ertragen.

      Ich habe einige Massnahmen angefangen von Tagesklinik über Traumatherapeutin bis hin zu Trauergesprächen wahrgenommen und habe wirklich alles versucht. Feststellen musste ich, dass mir in meiner Trauer niemand helfen konnte. Einzig und allein das Zurückholen in meine Welt auf dem Friedhof und beim Abspielen der Videos hilft mir solange ich es tue.

      Liebe Grüsse von Matthias

      Neu

      Schön das du nicht locker lässt lieber Matthias, egal was, hauptsache man tut irgendetwas das in seinem tun auch immer mal wieder die Gedanken auf etwas anderes lenkt.
      Kurz die Seele ruhen lassen, Luft holen, eine Winzigkeit Normalität.
      Ämter, ja eine Welt für sich, die nimmt weder Rücksicht noch Einfühlungsvermögen, dass sie nur ihren Vorgaben nachgeht, und sie deswegen vielfach vor lauter Vorgaben gegen ihre eigentlich Aufgabe handeln.

      Obwohl deine Rituale ja nun die neue Normalität zu sein scheint, du deinen Frieden darin findest, wenn auch wieder nur kurz und begleitet von Traurgkeit.
      Nein keiner bringt uns die Lieben zurück, keiner nimmt und den Schmerz und Niemand kann ihn wirklich lindern.
      Es bleibt die Hoffnun der Zeit, die kann verwandeln aber muss es auch zulassen können.
      Ich denke wir merken es auch nicht wirklich, da ist auf einmal ein Lächeln, ein Lachen.
      Da befindet man sich auf einmal in einer Situation in der man dann aufschreckt und sich fragt - wie kann ich nur genießen, wo es doch die LIeben nicht mehr können,.

      Ja manchmal lieber Matthias da verhindern wir all das, wollen wir auch gar nicht.
      Manchmal sind wir so eingeigelt, dass wir uns nichts anders mehr vorstellen können, sich vieleicht uach Angst davor in uns ausgebreitet hat.

      Bei dir mag ichauch gar nicht wirklich von wollen und versuchen anfangen, ich denke wirklich du bist so tief in deinem Tun angekommen um nur da klar zu kommen wo du gerade bist.
      Wie gesagt die Zeit, ich hoffe da auf die Zeit, auf die Begegnung mit einem Menschen die dich da gaaaaanz langsam hinausziehen könnte.
      Dich mit dem da sein und Gesprächen ablenken kann, ein anders gutes Gefühl hervorrufen ohne das du es sofort mitbekommst.

      Ich wünsche dir eine gute Zeit auf dem Friedhof und schicke mal liebe Grüße an deine Dorit mit.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



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