Esoterik / Was kommt nach dem Tod

      Esoterik / Was kommt nach dem Tod

      Guten Morgen,
      ich stelle mir schon lange die Frage: Was kommt nach dem Tod bzw. kommt überhaupt noch was!?
      Ich bin evangelisch und eigentlich glaube ich nur das was ich selber- sehe, höre, anfassen kann, Dinge die zu beweisen sind-
      alles andere , ist hoffen.
      Ea gibt die Seele und nach dem Tod muß die ja irgendwo hin!?
      Was denkt Ihr darüber?
      Warum haben manche eine "Erscheinung" oder etwas fällt runter, etc. und andere nicht? Glaube- Nicht Glaube? ICH WEIß ES NICHT!!!
      Gruß anzi ?(
      Guten Morgen anzi,
      für mich sind Körper, Geist und Seele eine jeweils voneinander abhängige Einheit. Ist eines von den Dreien krank, so werden auch die beiden anderen in Mitleidenschaft gezogen. Nicht umsonst heißt es: "In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist." Ich glaube nicht, dass es nach dem Tod ein Wiedersehen gibt. Das hat übrigens nichts mit der Frage zu tun, ob es ein omnipotentes Wesen gibt oder gegeben hat, welches dieses unermesslich große Universum, gemessen an dem unsere Erde wohl nur so groß wie ein Atom ist, erschaffen haben könnte. Das wissen wir alle nicht, diesbezüglich sind wir alle bis hin zum Papst Agnostiker.

      Gruß Uli
      Hallo Ihr beiden,

      entschuldigt, wenn ich mich hier einmische. Aber mir haben die Zeichen aus der geistigen Welt deutlich gesagt, dass unsere Liebsten weiterleben allerdinsg in einer anderen Dimension, nennen wir es einmal Jenseits.

      Dr. Michael Newton hat entsprechende Rückführungen seiner Klienten in frühere Leben gemacht, interessant ist sein Buch 'Journey of soul'. Gibt es auch auf youtube.

      Daraus ziehe ich den Schluss, dass unsere Seele nach dem Körpertod weiterlebt, aber es ist eben Ansichtssache.
      Und dass es hierzu unterschiedliche Meinungen gibt, zeigt dieser Artikel:
      ekd.de/umfrage-viele-glauben-an-leben-nach-dem-tod-72497.htm

      Ich denke, daraus sollte jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

      In der Trauer hilft es ein wenig dieser Glaube, kann natürlich das Fehlen unserer Liebsten Verstorbenen in der diesseitigen Welt nicht ganz kompensieren.

      Liebe Grüsse
      Matthias
      hallo Matthias,
      ich finde es gut das jeder seine eigene Meinung vertritt.
      Wollte nur andere Meinungen dazu hören bzw. lesen. Wie soll etwas runterfallen, das nicht runterfallen kann? Wieso geht das Licht oder der Fernseher an- keiner ist in dem Raum? ???
      Es gibt so vieles was wir nicht wissen, vielleicht auch nicht wissen sollen.
      Grüße anzi
      hallo anzi,

      ich bin ein sehr nüchterner Mensch, glaube auch nur das was ich sehe, höre, schmecke usw. Bis zum Tod meines Vaters. Als ich morgens träumte und mein Papa sich von mir verabschiedete. Seitdem denke ich "etwas" anders darüber. Ich glaube immer noch nicht das nach dem Tod "etwas" ist, aber irgendwas muss da sein, soviel denke ich jedenfalls. Das ich nach meinem Tod mal mit meinem Papa über grüne Wiesen laufe, nein, daran glaube ich nicht.
      Aber auch das muss jeder für sich selber entscheiden. Mir hat der Traum damals jedenfalls beim Trauern geholfen.

      LG
      Sabine
      Ich schreibe zwischenzeitlich sehr selten in diesem Forum, weil ich den
      Austausch nicht mehr benötige.

      Lese jedoch ab und an mit, denn ich kann mich noch sehr gut an die Zeit,
      meine Gefühle und Gedanken erinnern,
      allerdings sind zwischenzeitlich fast 10 Jahre vergangen.

      Ich habe gerade zu Beginn meiner Trauer unendlich viele Bücher
      über Nah-Tod-Erfahrungen, verschiedener Autoren, gelesen, die
      mir teilweise glaubwürdig erschienen................

      Wir alle wissen nicht, was uns nach dem Tod erwartet, werden es doch
      sehr wahrscheinlich irgendwann einmal erfahren...............

      Ich persönlich glaube ganz feste daran, dass sehr viel Liebe
      und Energie in der Atmosphäre zwischen Erde und Himmel
      unserer geliebten Verstorbenen verbleibt und dieser Gedanke war für mich
      persönlich immer unendlich positiv................

      Und wie Uli schrieb; wir sind wahrhaftig alle Hoffende und Unwissende...........

      Ohne Hoffnung wäre das Leben nicht zu ertragen
      und es wird immer wieder Dinge geben, die wir nicht wissen.
      Und das ist auch gut so, denn ich persönlich möchte nicht immer
      alles wissen, denn dann wäre die Hoffnung überflüssig.......
      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt die Erinnerung wie ein kostbares Geschenk in sich.
      Spatzerl, ich liebe Dich unendlich und vergesse Dich nie.
      @agadir:
      Auch ich benötige den Austausch hier im Forum nicht mehr. Dennoch schreibe ich hier hin und wieder noch, um eventuell helfen, raten bzw. unterstützen zu können, ohne dabei allerdings mit meiner persönlichen Einstellung zu den Dingen hinter´m Berg zu halten.
      Hallo Uli,

      es war keine Kritik meinerseits, bitte nicht missverstehen,
      denn ich glaube sehr wohl, dass es für die Mitglieder,
      die gerade erst einen geliebten Menschen
      verloren haben, außerordentlich wertvoll ist, die Erfahrungen der
      schon länger Trauernden zu lesen.

      Ein Austausch ist immer hilfreich und ich persönlich empfinde es als sehr wichtig,
      dass man seine persönliche Einstellung und Erfahrung auch mitteilt.

      Jeder geht seinen eigenen Weg, der eine schneller und der andere etwas langsamer.
      Der eine geradeaus, der andere mit Umwegen, denn jeder Weg führt zum Ziel.
      Es gibt leider keine reale "Bedienungsanleitung" für Trauern.

      Ich kann mich immer wieder an den folgenden Spruch, welchen ich erstmals
      in diesem Forum las, erinnern;
      "Köpfchen hoch, Krönchen richten und weiter gehen........."
      Letztendlich entspricht das der Realität.

      Und was ich auch immer noch als wundervoll empfinde; ich habe nach
      der doch nun schon langen Zeit immer noch telefonischen Kontakt zu einem Mitglied
      aus diesem Forum. Auch das ist bereichernd.

      Liebe Grüße Regine
      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt die Erinnerung wie ein kostbares Geschenk in sich.
      Spatzerl, ich liebe Dich unendlich und vergesse Dich nie.
      Hallo anzi,
      es ist doch einerlei, welcher christlichen Konfession man angehört. Es kommt auf die innerliche Bereitschaft an, an ein Leben nach dem Tod zu glauben sowie des Weiteren auch an den wiederauferstandenen Christus.
      Dies jedoch muss jede/r mit sich selbst ausmachen.

      Liebe Grüße Uli
      Ja liebe GiHe,

      mir geht es wie Dir,
      auch ich glaube an ein Weiterleben nach dem Tod und bin trotzdem sehr traurig, dass meine Partnerin nicht mehr in dieser Welt ist.

      Ich habe nach dem Tod meiner Parnerin viel Bücher gelesen, von den Nahtoderfahrungen.
      Und als dann plötzlich wie von selbst das Deckenlicht anging, da musste ich glauben, dass meine liebe Dorit noch da ist.

      Evtl. hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht ?

      Liebe Grüsse
      Matthias
      Anzi … nein einer Glaubensgemeinschaft gehöre ich nicht an. Unserem Vater oben, … der, der unser aller Vater ist, … dem ist es egal, welcher Religion du angehörst. Das was zählt, ist deine Liebe, die du für dich selbst aufbringst, für deinen Nächsten aufbringst … Es ist unserem Vater wichtig, dass du dich bemühst gut zu handeln, … was nicht heißt, dass er von einem Perfektion erwartet. Er weiß, wir sind immer Lernende.
      Lieber Matthias,

      Dorit weiß nun sehr viel mehr von all dem, was ihr beide zusammen durchgemacht habt und sie hat eine entspannte Einstellung dazu, weil sie Hintergründe und Beweggründe erkennt und versteht. Ich hatte das Glück viel mit meinem Mann durchsprechen zu können, als er noch lebte. Ich weiß also, was er von dem einem und anderem hält. Ich weiß, dass er sich wünscht, dass ich ihn nicht vermisse, aber da gibt es keinen Schalter, den man einfach umlegen kann. Ich kann mir vorstellen, dass deine Dorit sich nicht für dich wünscht, dass du sie schmerzlich vermisst. Sie würde sich wohl wünschen, dass du dein Leben genießt. Deine Dorit geht dir nicht verloren, wenn du Freude empfindest und schöne Dinge unternimmst. Habe also nicht dass Gefühl, du dürftest dein Leben nicht genießen, nur, weil sie hier unten nicht mehr mitleben kann. Sie hatte ihren Plan hier unten und hat diesen erfüllt. Deine Aufgabe ist es, hier auch Freude zu empfinden, … das ist sehr schwer, weil du sie vermisst. Aber hinterfrage dein Gefühl. Verzichte nicht auf schöne Erlebnisse, nur, weil du sie nicht mit ihr zusammen machen kannst. Du kannst schöne Erlebnisse haben und diese mit Dorit später, wenn ihr euch in unser aller Zuhause wiederseht, gemeinsam erzählen und dadurch auch miteinander noch mal erleben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GiHe“ ()

      Ich muss hier auf Erden, wie lange noch, weis keine/r, zurecht kommen. Bislang ist mir das nach meiner Einschätzung nur halbwegs gelungen. Das habe ich wohl von meinen Eltern geerbt, die auch nicht besonders lebenstüchtig gewesen sind. Mittlerweile habe ich mir eine Lebensphilosophie zurecht gelegt, die mir Antworten auf einige Fragen gegeben hat. Ob es eine weitere andere Existenz nach dem Tode gibt, weis ich wie wir alle nicht, halte es aber für fragwürdig. Im Übrigen ist diese Frage für mich nur von sekundärer Bedeutung.
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