MEIN VATER DER IST TOT !!

      Was haltet ihr davon, Zeichen aus der geistigen Welt:
      .....
      gestern Abend als ich nach dem zweiten Friedhofsgang zu Hause ankam, da waren 2 Bilder von Dorit vertauscht. Das, welches immer in der Kunstpflanze gesteckt war, lag jetzt unten und das was immer unten lag, war jetzt in der Kunstpflanze gesteckt.
      Hast Du, lieber Vater das getan quasi als erstes Zeichen oder war es Dorit !

      Ihr seid da, lebendig in der geistigen Welt ! Und trotzdem fehlt ihr mir sosehr in meiner Welt, aus der ihr verschwunden seid als menschlich spürbarer Körper !
      ......
      Solche deutlichen Zeichen die kann man gar nicht ignorieren. Trotzdem ist der Trauerschmerz da, weil die Verstorbenen in unserer Welt für immer fehlen, für ewig weg sind.
      Aber offenbar können Sie Zeichen geben, Dinge verschieben.

      LG
      Matthias
      Lieber Vater,

      nun habe ich auch Deinem Freund aus Deiner Geburtsstadt einen langen Brief geschrieben über all die Ereignisse im Heim aus den letzten 1,5 Jahren mit einer Vielzahl von Photos, welche ich von Dir im Rollstuhl gemacht habe.

      Er hat das Paket heute gekommen und es sich gerade angesehen. Ich habe mit ihm telefoniert und er hat sich sehr darüber gefreut.

      Nun bist Du, lieber Vater, schon wieder über einen Monat in der geistigen Welt und ich werte das Verschieben der Bilder auf meinem TV-und Esstisch als klares Zeichen von Dir !

      Ich bin auch sehr froh darüber, dass Du nun so viele zahlreiche Kerzen auf Deiner Gedenkseite erhälst.

      Vielen Dank auch bei Sunny für seine Kerze auf der Gedenkseite für meinen Vater !

      Liebe Grüsse
      von einem immer noch sehr traurigen Matthias

      Gedenkkerzen zum Totensonntag

      Lieber Matthias,

      Ich wünsche dir Trost und viel Kraft und möchte gerne symbolische Lichter für deine lieben Verstorbenen am heutigen Totensonntag anzünden. Sie werden unvergessen bleiben!


      Mit einem mitfühlenden Gruss
      Lola
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      Gedenkkerze zum Totensonntag für meinen Vater

      Lieber Vater,

      Du lebst nun im Himmel und ich muss nun weiter zittern wegen den Folgen des Erbes und allem Drumherum.

      Aber trotzdem will ich Dir zum Totensonntag diese Gedenkkerze entzünden. Am Grab habe ich etwas aufgeräumt, es stehen nur noch die Gestecke von mir, Petra, Frank und eine Topfschale von Deinen Kollegen.

      Diese Kerze zum Totensonntag für Dich, mein lieber Vater !!
      :kerze4:

      von Deinem Sohn Matthias

      Gedenkkerze zum 1.Advent für meinen Vater über den Regenbogen

      Lieber Vater,
      auch für Dich heute eine ganz besondere Kerze zum Advent !

      Ich habe meiner Dorit ebenfalls eine Kerze zum Advent angezündet.

      Für mich war es heute wieder ein Tag voller Tränen der Einsamkeit, wo ihr doch alle (vor allem jetzt auch noch Du, meine Mutter und meine liebe Dorit und natürlich auch Dorits Mutter) nicht mehr körperlich bei mir seid !

      So will ich Euch besonders auch heute am 1.Advent in lieber Erinnerung behalten und diese Kerze sie möge ewig für Euch leuchten
      zum 1.Advent.
      Bitte seid mir nicht böse, wenn bei all der Trauer bei mir ohne Euch gar keine richtige Adventsstimmung aufkommen will.

      Mit Tränen in den Augen vermisse ich Euch so sehr !!

      Besondere Grüsse in die geistige Welt zu Euch !!

      Zu Dir, lieber Vater :kerze4:

      Matthias

      nachträglicher Gruss zum 2.Avent

      Lieber Vater

      heute entzünde ich noch nachträglich zum 2 Advent eine Kerze nur für Dich !!
      Ich sehe Dich, Du noch lebst. Ich träume den ganzen Morgen vor mich hin, dass ich doch rechtzeitig im Pflegeheim angerufen habe und Du noch gerettet werden konntest.

      Ich kann die grausame Realität Deines Todes nicht akzeptieren.
      In meiner Phantasie da lebst Du immer noch !

      Heute habe ich 2 Termine beim Orthopäden (da werde ich die Fussprobleme ansprechen) und bei der Podologin, die Du auch noch vom Pflegeheim kennst.
      Es sind schlimme Zeiten jetzt für mich angebrochen, wo Du als letzter übriggebliebener Angehöriger aus meinem Leben irdisch verschwunden bist.
      Ich habe gestern mit Deinem ExKollegen gesprochen am Telefon und er hat mir ein Photo geschickt, ein weiteres hab ich dem Nachbarn gegeben, er wollte es haben.
      Jetzt sitze ich wieder hier und bin so lustlos vor Kummer und Traurigkeit.

      Ach konntest Du denn nicht die Schwester mit dem Notrufknopf rufen, als Du von dieser Welt gehen wolltest. Vielleicht hätte man Dich noch retten können.
      Ich entzünde für Dich diese Kerze:
      :kerze2: :kerze2:

      Dein lieber und trauriger Matthias
      Ach lieber Matthias, je länger ich dir hier folge je trauriger macht mich dein Leid.
      Acu ich war erst mal am Meer - am Platz wo ich mit meinem Sohn viele glückliche Stunden verbracht habe.
      Ich stehe dann mit meinen Füßen im Wasser, egal wie kalt es auch sein mal und fühle mich ihm ganz nah.
      Neben meiner natürlich noch endlosen Traurigkeit des Vermissens, all der Gedanken was wir noch erleben wollten finde ich so etwas wie inneren Frieden - das Wissen es geht ihm gut dort wo er jetze ist da irgendwo hinterm Regenbogen.

      Ich weiß noch immer icht warum, die Frage wird nie enden aber ich habe es doch etwas wie akzeptiert, es bleibt ja nichts anderes - manches mal tröste ich mich mit dem Gedanklen was ihm wohl alles erspart geblieben ist.
      Nein kein warer Trost azu war er zu jung.
      Für meine anderen Lieben aber da hinterm Regenbogen empfinde ich schon länger einen unendlichen Dank für alles was sie nicht mehr erleben mussten, wovon sie befreit wurden.
      Keine Nebenwirkungen ihres Alters und ihrer Erkrankungen.

      Ich weiß sie wünschen mir alles was ich hier auf Erden und in meiner Trauer brauche und ich denke zu wissen, wenn er mit dir reden könnte dann würde er dir danken für all deinen Fürsorge, deine Tränen und deinen Kummer.
      Sicher aber würde er dich auch bitten ihn ziehen zu lassen, seinen Weg frei zu gehen und es dir ebenso empfehlen.
      Sicher in Traurigkeit noch aber dennoch auch mit Hoffnung deinen Weg zu gehen damit du finden kannst was das Leben dir noch schenken will.
      Das Leben nimmt aber es gibt doch auch - denke zurück an all die liebevollen Momente - die Zeiten wo du glücklich warst.

      Leider hat man keinen Garantie, dass es immer so ist, man weiß nie wann das Schiksal zuschlägt und das tut es viel zu oft aber so ist das Leben - ein Leben bis zum Tod.
      So habe auch ich erkennen müssen wir sterben alle uns niemand weiß wann und was er zwischendrin erlebt.

      Vielleicht geht es dir wie mir - nach dem Tod deiner Liebsten hast du gedacht es kann dir nichts schlimmeres passieren aber dann auch dein Vater und alles wurde schlimmer.
      Ebenso konnte ich mir nicht vorstellen je wieder lachen und leben zu können - für mich war das falsch - ich kann und ich bin dankbar dafür.
      Dankbar für so vieles das ich vor Jahren vielleicht nicht mal gehen habe.

      Man muss loslassen so schwer es auch fällt denn nur dann kann man bekommen vor allem den inneren Frieden.
      Das wünsche ich dir so sehr - loslassen.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Funny,
      vielen Dank für Deine herzerwärmenden Worte und den Versuch, mir einen Weg zu zeigen.

      Sie sind fort auf Erden. Ja Du hast Deinen Sohn verloren, das ist sicher auch schlimm gewesen. Ich hatte immer nach dem Tod meiner Dorit ganz sehr getrauert und mich einsam gefühlt, dabei hatte ich doich noch meinen Vater. Er war zwar alt und pflegebedütftig und konnte mich in meiner Trauer um Dorit eben nicht riochtig trösten. Aber er war da, noch als Mensch und das habe ich gar nicht richtig wertgeschätzzt, zu sehr war ich befangen in meiner Trauer um meine Dorit.

      Jetzt da ist auch mein Vater tot und ich begreife erst jetzt richtig, wie wertvoll er doch als Mensch für mich war. Das alles macht meine Situation eben so schlimm.
      Gerade lese ich diesen Artikel:

      deutschlandfunk.de/tolle-idee-…erung-verspricht-100.html

      und begreife, dass ich es hätte versuchen müssen, auch meinen Vater einfrieren zu lassen, wieviele Menschen es schon gemacht haben. Und nun ist er nur noch Asche, zu schnell musste damals alles gehen, er war tot und die nächsten Schritte mussten schnell erfolgen. Ich hatte Angst vor den hohen Kosten, deswegen habe ich es nicht in Erwägung gezogen mit der Kryokonservierung. Vielleicht hätte man meinen Vater in Zukunft wieder zum Leben erwecken können. Genauso natürlich auch meine Dorit.

      Jetzt sitze ich hier und muss hinnehmen, dass die Verstorbenen weg sind von dieser Welt. Und das fällt mir so scvhwer, dass ich es nicht akzeptieren kann.

      Trotzdem vielen Dank für Deine Worte.

      Liebe Grüsse
      Matthias sehr traurig
      Lieber Matthias,

      du weisst nichts, du weisst nicht, ob so eine Einfrierung klappt, der Zeitpunkt ist schwer zu finden, denn er müsste ja lebendig eingefroren werden und vor allem weisst du nicht, ob dein Vater das überhaupt gewollt hätte.

      Will es gar nicht weiter ausführen.

      Ich empfinde deine Gedanken als Horror, kanns nicht anders sagen. Deine eigene Trauer lässt dich solche Gedanken haben. Denke doch lieber an die Verstorbenen und nicht immer nur an deine Trauer und bedauere dich nicht endlos selbst.

      Dazu wünsche ich dir viel Kraft.

      AL Frieda


      ......................................................

      "Wir können der Tatsache nicht ausweichen,
      dass jede einzelne Handlung, die wir tun,
      ihre Auswirkung auf das Ganze hat."

      Albert Einstein
      so, nun muss ich auch mal einen kommentar hier lassen.

      du schreibst an funny, ja du hast deinen sohn verloren, das ist sicher auch schlimm gewesen....

      das ist das schlimmste, sein eigenes kind zu grabe zu tragen... ich denke mir schon lange, du hast die realität komplett aus den augen verloren.... wie kannst du einer mutter diesen satz schreiben.... daran erkenne ich, wie wenig empathie du für andere hast, anders kann ich es mir nicht erklären.


      deine trauer um deine geliebten menschen kann ich verstehen, diese trauer hat jeder einzelne von uns, aber das ausmaß deiner verzweiflung ist - nach dem artikel von dir - behandlungsbedürftig....

      ich hoffe für dich, dass du endlich hilfe von wo auch immer, bekommst.

      heike
      Rainer meine Liebe, mein Leben...
      immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, so, als wärst du nie gegangen...
      ich wünsche Dir Frieden, ohne Kampf , ohne Schmerz, unendlich geborgen für immer. Sei dort, wo Du bist, verbunden mit mir. Sei wachsam und sei da in dem Moment, wenn zu meiner Zeit, das Band unserer Liebe mich hinführt zu Dir.
      auf was für abstruse Gedanken Du kommst Matthias. Gönn Deinem Vater doch seine Ruhe endlich, meiner Meinung ist es purer Egoismus von Dir Dich so zu äussern. Und ich wette es hätte Deinem Vater nicht gefallen sich einfrieren zu lassen. Auch nach dem "auftauen" wäre er noch genauso alt gewesen.
      Ich mag da gar nicht dran denken.
      Loslassen bedeutet auch dem Anderen seine Ruhe zu gönnen und zu lassen.

      lenk Dich doch mal ab, schliesse Dich einer Wandergruppe zu, geh angeln, was auch immer. Du versauerst in Deiner Trauer, bist für nichts Anderes offen und pflegst sie regelrecht. Es wird sich nichts ändern, auch wenn Du den ganzen Tag auf dem Friedhof verbringen würdest.

      sorry, ich wollte sowas nie schreiben, habe es für mich behalten, aber bei diesen Gedanken geht es nicht mehr. Auch wenn Du schon viele Therapien hinter Dir hast, versuch es noch einmal.

      und Trauer mit Trauer vergleichen kann man nicht. Sorry, aber ein Kind zu verlieren ist noch eine ganz andere Nummer als einen 90jährigen Vater der sehr krank war.

      Sabine
      Nun starre ich hier in das Kästchen und versuche Worte zu finden, ich habe gerade einfach keine.
      Ich kann mich auch nicht jeder Realität verweigern und das Thema einfrieren von Verstorbenen ist da gerade eine NUmmer zu hoch für mich, da kann und will ich mich nicht mit befassen, wo würde das hinführen.

      Ich glaube an ein Leben nach den Tod wo und wie auch immer aber es wird für Niemanden, niemals einen Weg zurück geben zu den Menschen die er geliebt hat.

      Harte Worte die dich da gerade treffen lieber Matthias sie sind hart aber wahr.
      Egal welche Therapien dich nicht erreicht haben, du solltest nach einer neuen suchen bevor du dich in deiner Trauer völlig verlierst.

      Mit einer lieben Umärmelung,
      Funny.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Hallo

      ich weiss, dass ich mit solchen Gedanken nicht auf Zustimmung stossen würde, aber die kommen einem nun einmal, wenn man allein vor sich hinleben muss.

      Sabine schrieb:


      und Trauer mit Trauer vergleichen kann man nicht. Sorry, aber ein Kind zu verlieren ist noch eine ganz andere Nummer als einen 90jährigen Vater der sehr krank war.

      Sabine


      Da antworte ich:
      Wenn es ein kind von vielen ist und noch andere Angehörige da sind, dann ist es aus meiner Sicht schlimmer, einen alten Vater zu verlieren, wenn er der noch einzig Übriggeblieben ist.

      Wenn man nur einstecken muss, dann muss man auch austeilen können.
      Und ich werde gleich wieder zum Friedhof gehen, dort zieht es mich hin.

      Matthias
      Hallo Matthias,
      vielleicht hast du da falsche Erwartungen. Der Therapeut nimmt dir nicht deinen Schmerz und bringt dir die Verstorbenen nicht zurück. Er zeigt dir einen Weg, ist der Stock, auf den du dich stützen kannst. Gehen mußt du allein ! Und auch wenn man Kinder hat, noch lebende Angehörige, die haben ihr eigenes Leben. Die Verantwortung für mich habe ich und kein anderer ! Ich glaube, jeder der hier schreibt hat zu kämpfen, sucht seinen Weg, verirrt sich da auch mal. Mir ist es sehr schwer gefallen, mich zu öffnen, neue Menschen in mein Leben zu lassen. Habe ich doch letztendlich nur den einen erwartet, wenn ich die Tür geöffnet habe. Trotzdem ist sie jetzt immer wenigstens angelehnt, daß jeder rein kann, der möchte. Nicht immer paßt es mir. Aber im Nachhinein merke ich, daß es gut für mich war. Ich setze sie auch nicht mit meiner Trauer unter Druck (dafür habe ich dieses Forum, meine Brieffreundin und die Zwiesprache mit meinem Mann). Sie kommen und fragen nicht, wie mir es geht, sie erzählen von ihren Sorgen und ich höre zu. Inzwischen glaube ich, daß sie gerne kommen und nicht nur aus Mitleid. Sie sind auch da, wenn ich mal Hilfe brauche, aber darum bitte ich nur in Ausnahmefällen. Der Mensch braucht den Menschen und das müssen nicht unbedingt Angehörige sein. Ich sage mir, wer nehmen will muß auch geben. Mir geht es besser, wenn ich merke, daß ich anderen helfen konnte. Das nimmt mir nicht meine Trauer, nicht meinen Schmerz, aber es ist der Anfang eines Weges .
      L.G.Emmi
      Matthias, als ich Deine Zeilen über den Tod eines Kindes gelesen habe war ich einfach nur fassungslos.
      Es spielt ganz und gar keine Rolle, wieviel Kinder eine Mutter hat. Wenn eines davon stirbt, zerbricht das Herz einer Mutter auf ewig.
      Selbst wenn noch andere Kinder in der Familie sind, können die Kinder das verstorbende Kind nicht ersetzen.

      Kannst Du überhaupt nachempfinden, wie es einer Mutter geht die ihr Kind verliert?

      Dein Vater wurde 90 Jahre, er hat sein Leben gelebt. Aber wenn ein Kind stirbt, ist ihm die Zukunft und alles schöne, was das Leben zu bieten hat genommen worden.

      Bevor Du hier etwas postest denk bitte nach, um nicht andere trauernde zu verletzten.
      Ich habe Dich anfangs in Deiner Trauer um Deinen Vater verstanden, aber jetzt hört bei mir das "verstehen" auf. Wer sich hier so ohne jegliche Empathie anderen gegenüber äußert, ist hier meiner Meinung nach fehl am Platz.

      Anka
      Jens, Du wirst immer in meinem Herzen bleiben!

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