theri53 Schüler

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  • aus Rhein-Sieg-Kreis
  • Mitglied seit 4. Januar 2018
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    Petel -

    Hallo, theri, ich kenne mich nicht so sehr aus wie du. Aber ich finde deinen Beitrag im Forum nicht, der mir per Mail von die zugestellt wurde. Deshalb möchte ich dir auf diesem Weg danken ich höffe das geht.Ich möchte die auch gerne antworten. Verate mir wie ich das machen Soll? Danke Petel

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      theri53 -

      Hey Petel, die Mail, die ich Dir geschickt hatte, ist nicht im Forum, da es eine persönliche Nachricht war. Du brauchst nur die "Antwortfunktion" zu nehmen. Hat ja offenbar bereits geklappt. Vielen Dank für Deine Nachricht. Aber das macht für mich keinen Sinn mehr, über die "Redephase" sind wir schon hinaus. Da er immer nur noch unverschämt mir gegenüber wird, vermeide ich das Reden weitestgehend. Deshalb habe ich ja soviel Respekt vor Dir und Deinem Mann, wie ihr das geregelt habt. Früher wäre das bei uns auch kein Problem gewesen, aber seit seinen OP`s hat er sich so verändert, dass ich nicht mehr klar komme und auch keine Kraft aufwenden möchte für unnütze Reden. Trotzdem DANKE !

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      Petel -

      Das ist wirklich seh Schade, meine Liebe.Du hast so viel Leid zu tragen und dann auch noch das. Ich wünsche die trotzdem sehr viel Kraft das durchzustehen.

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    Uli -

    Liebe Theri, du hast folgendes geschrieben: "Ich habe genau die gleiche Erfahrung gemacht, ........ Wenn man ein paar Leute hat, mit denen man "normal" reden kann, braucht man weder eine Psychotherapeutin, die einem u. U. auch nicht grossartig hilft (habe das selbst so erlebt). Gute Freunde, die einen verstehen, sind wirklich ein Glückstreffer und sollten von uns auf jeden Fall im Herzen bewahrt werden." - Da kann ich dir nur voll zustimmen! Ich war mal bei einem Psychologen, der mir jedoch nach heutiger Erkenntnis nicht viel gebracht hat. Diese Fachleute können einen nämlich nicht (ver)ändern, sonder einem lediglich Erkenntnisse über das eigene Ich vermitteln. Aber man bleibt immer der, der man schon immer war.

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    theri53 -

    MAMA ist gegangen ! Hey, ich habe bisher auch hier immer nur gelesen und geschrieben. Ich habe am 31.10.2017 meine Mutter verloren, die aufgrund meiner eigenen Behinderung im Seniorenheim lebte. Sie war 89 Jahre alt und hat ihr Leben gelebt, wie sie immer so schön sagte. Aber gerade in den letzten 1 1/2 Jahren, wo ich sie aus der Eifel, wo sie auch schon drei Jahre im dortigen Altersheim gelebt hatte, in meinen Wohnort geholt habe, hatten wir einen sehr engen Kontakt. Ich war mindestens jeden 2. Tag bei ihr und wir sind mit Rollstuhl im wunderschönen Park spazieren gefahren und haben gemeinsam Zeit verbracht. Zum Schluss hat sie dann kaum noch geredet und die Demenz wurde stärker. Im August 2017 ist sie dann kollabiert und war seitdem bettlägerig. Trotzdem ging es auf und ab mit ihrem Zustand, so dass ich mich auf keine Richtung einstellen konnte - sie hat 14 Tage nichts gegessen und getrunken und fing dann wieder an zu essen und zu trinken. Die letzten 4 Wochen bekam sie dann Morphium wegen der Schmerzen, weil sie eine Schluckstörung hatte und keine Tabletten mehr schlucken konnte. Sie wurde dann zunehmend kraftloser und schwacher und konnte nichts mehr alleine. Ich habe zwischendurch immer wieder Hoffnung geschöpft, weil sie schon in der Vorzeit öfter kollabiert und auch gestürzt war und sich immer wieder aufgerappelt hatte. Ich konnte letztendlich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sie nun bereit war zu gehen oder nicht - manchmal kämpfte sie noch. Sicherlich auch z.T., weil sie noch mit meinem Bruder im Unreinen war, der weder anrief noch in irgendeiner Form auf die Nachrichten reagierte. Er hat dann deutlich geäußert, dass er damit nichts zu tun haben möchte und ein Kontaktverbot ausgesprochen. Es gab vorher keinerlei Streit o.ä., so dass niemand diese Reaktion verstehen konnte. Das hat meiner Mutter sicherlich sehr weh getan und sie hat auf ihn vergeblich gewartet. Am Tag X waren mein Mann und ich dann etwa 1 Stunde bei der Mutter und haben ihre Hand gehalten und nach ca. 60 Min. ist sie dann in unserer Gegenwart verstorben. So lange ich noch viele Dinge zu erledigen hatte, war es erträglich und ich war einfach froh, dass sie nicht weiter leiden musste und ich bei ihrem letzten Atemzug dabei sein durfte. Nachdem dann die Beisetzung in der Eifel (ihr letzter Wunsch) vorüber und alle Dinge erledigt waren, kam erst mal die Zeit der Trauer und der Schlaflosigkeit, wo ich nächtelang wach liege und nachdenke. Zunächst kam die Zeit der Starre und Leere. Ich saß einfach nur rum - konnte weder weinen, noch denken, noch handeln. Hatte dann Hilfe durch den hiesigen Hospizverein, der mir auch schon die letzten 3 Wochen, während meine Mutter noch lebte, geholfen hatten. Ich bin mit mir selbst auch sehr ungeduldig und meine immer, ich müsste reibungslos und perfekt funktionieren. Das ist leider aber nicht so. Man fällt in ein tiefes Loch, welches man im Augenblick glaubt, nie wieder schließen zu können und nicht herauszukommen. Es kommt die Zeit der Verzweiflung, der Trauer, der Hilflosigkeit .... Alles hat sich geändert - der wichtigste Mensch im Leben, die Mutter, ist nicht mehr da! So schlimm hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Da ich schon viele Jahre in der Tierkommunikation tätig bin, also mit lebenden und verstorbenen Tieren kommunizieren kann, kann ich es natürlich auch mit meinen Angehörigen. Die Materie ist zwar weg, aber die Seelen bleiben und jeder kann ein Foto aufstellen und seinen Verstorbenen fragen, was er wohl in dieser oder jener Situation sagen würde oder wie es der Seele geht. Das ist natürlich eine Ansichtssache, hat sich bei mir aber sehr sehr oft bestätigt und wenn ich zwischendurch immer wieder Zweifel hatte, ob das was da bei mir ankommt, nicht Einbildung ist. Aus diesem Grunde hätte ich nie gedacht, dass es mir so schwer fallen würde zu akzeptieren, dass nun beide Elternteile nicht mehr im Leben weilen. Wie schon gesagt, ist sie in der Eifel beerdigt, so dass ich auch nicht mal so einfach zum Grab gehen kann. Hatte 2 dort lebende Verwandte gebeten, mir ein Foto vom Grab zu schicken. Ist aber leider bis heute nicht passiert. Ja - das komplette Leben hat sich verändert und es wird vermutlich noch lange dauern, bis ich es so annehmen kann.

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      Ennovia -

      Liebe Theri, ich bin neu hier im Forum, meine Mutter (88) war auch im Pflegeheim und ist kürzlich verstorben, dies hier zu teilen tut gut. LG Yvonne

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