rosa09 Anfänger

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  • aus Karlsruhe
  • Mitglied seit 16. April 2018
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    Claudia1965 -

    Liebe Rosa mein herzlich empfundenes Beileid. Deine traurige Geschichte vom Tod deines Mannes hat mich sehr berührt. Mit sowas rechnet man nicht und dein Erlebnis ist sicher auch traumatisch für dich gewesen. Von einem Moment zum anderen ändert sich das Leben mit einem Schlag nichts ist mehr wie es war. Jeder hier im Forum kann fühlen was du fühlst. Allein bist du hier nicht. Du findest hier immer Menschen die dir mit Worten hilfreich zur Seite stehen. Gib deiner Trauer Zeit. Weine wenn du weinen musst und lass alle Gefühle zu die jetzt über dir zusammenbrechen. Es ist sehr wichtig dass du einen Menschen hast mit dem du viel reden kannst. Ich möchte dir den Rat geben dich um eine Trauerbegleitung zu kümmern. Schau mal im Internet nach es gibt auch Trauerpsychologen die spezialisiert sind auf Menschen die so einen Verlust wie du erlitten haben. Du sagst deine Tochter bemüht sich liebevoll um dich, dann lass es zu auch wenn sie ihr eigenes Leben hat, aber du bist ihre Mutter und sie will sich jetzt um dich kümmern so wie du es sonst für sie getan hast getan hast. Auch ich habe Erinnerungen die täglich stündlich minütlich in meinem Kopf sind die mich zum weinen bringen und mich verzweifeln lassen. Auch wir wollten gemeinsam alt werden und waren wie eins. Dein Spruch am Ende ist ja wahr aber sicherlich musst du erstmal den Verlust akzeptieren und dafür brauchst Du Hilfe. Lass dir helfen! Hier ist immer jemand der dir antwortet und schaue dass du für dich jemand findest der dir zuhört. Wünsche dir ganz viel Kraft und drücke dich aus der Ferne!

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    rosa09 -

    Ich bin neu hier und grüße alle. Mein Mann ist in der Nacht vom 13./14.3.18 auf Teneriffa in einer Klinik verstorben - ich war dabei und konnte es nicht fassen, als die Herzfrequenz auf dem Monitor ein Strich wurde. Eine halbe Stunde später kam schon das Beerdigungsinstitut und er wurde eingesargt. Ich kann es bis heute nicht fassen, daß er noch so warm und so lebend aussah, als man ihn in den Sarg legte. Ich fühle einen unsagbaren SChmerz und weine fast den ganzen Tag. Er fehlt mir unsagbar. Ich habe dann noch die Urne und die Urkunden abgewartet. Am 22.3. bin ich dann nach Hause geflogen in eine Wohnung, die ich mit ihm verlassen hatte und nun ohne ihn betreten mußte. Ich habe leider keine richtig gute Freundin. Meine Tochter hat ihr eigenes Leben ; obwohl sie sich liebevoll um mich bemüht, kann das meinen Schmerz und meine TRauer nicht mindern. Zwischenzeitlich habe ich x-Bücher über Trauerbewältigung, Leben nach dem Tod, Hypnose und Begegnung mit dem Verstorbenen etc. gekauft und gelesen - es stellt sich dann ein kurzer Trost ein, der nicht lange hält. Ich habe schon daran gedacht, ihm zu folgen - das Leben ist einfach nicht mehr auszu halten. Wir waren 30 Jahre in zweiter Ehe verheiratet - er war die Liebe meines Lebens und wir waren seit ca. 20 Jahren rund um die Uhr zusammen. Ich war ein Teil von ihm und er ein Teil von mir - ohne ihn ist die Zukunft leer. Ich habe einen schönen spruch gelesen: ich weine um all die Morgen, die es nicht mehr geben wird, aber ich bin dankbar für die gestern, die ich mit ihm leben durfte (sinngemäß).

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