InaMarianne Schüler

  • Weiblich
  • aus Mecklenburg- Vorpommern
  • Mitglied seit 8. März 2020
Letzte Aktivität

  • Benutzer-Avatarbild

    InaMarianne -

    Es ist zum Verzweifeln! Am Tag auf der Arbeit ist alles soweit gut..aber wehe, ich komme nach Hause....heute habe ich noch mal viele Blümchen in Kästen und Schalen gepflanzt..für " unsere" Terrasse....obwohl ich dort nie länger als eine Zigarettenlänge aushalte..ja...Mist..ich wollte eigentlich aufhören zu rauchen..aber ich schaffe es nicht...ich sitze da und schaue in den Garten und sehe dich in jeder Ecke....wie gerne haben wir hier gesessen und über Gott und die Welt geredet, gelacht und geschmust....ich habe mich auf deinen Schoß gesetzt und wir haben gehofft, dass der Stuhl nicht zusammenbricht..ich habe so gern an deinem Hals geschnubbert..dein toller markanter Duft nach unserem Lieblingsparfüm....wir haben soviele Späße gemacht, als wären wir Teenies...alles vorbei...

  • Benutzer-Avatarbild

    InaMarianne -

    Heute ein halbes Jahr! Wo ist die Zeit geblieben? Mir ist, als wäre es gestern gewesen, als diese furchtbare Nachricht uns traf.Wie blind bin ich eigentlich gewesen, um zu glauben, dass wir es schaffen werden? Warum haben wir alles verdrängt? Ich kann es nicht begreifen...so ein glückliches Leben, voller Liebe, Vertrautheit..plötzlich vorbei...alles leer....ich vermisse dich jede Sekunde...frage mich noch immer, wie ich ohne dich leben soll....jeder Tag ein neuer Kampf.Wenn ich deine Bilder anschaue, bist du so lebendig neben mir, ich höre deine Stimme, aber sie ist weit weg...ich sehne mich nach deiner Nähe, einer Umarmung, einem lieben Wort....ich schlafe noch immer mit deinem Schal ein, der nach deinem Parfüm duftet...ja, ich sprüe ihn immer wieder damit ein...so bist du bei mir...ich habe ständig an dir geschnubbert, weil ich diesen Duft so liebte..du bist so weit weg von mir...ich kann es noch immer nicht begreifen...ich liebe dich mein Schatz...für immer und ewig....es ist alles furchtbar schwer....

    • Benutzer-Avatarbild

      InaMarianne -

      Vollkommender Quatsch...es sind 5 Monate heute....rechnen kann ich auch nicht mehr...

    • Benutzer-Avatarbild

      Renate1967 -

      5 Monate, Ina oder drei wie bei mir oder 10 , ich glaube nicht das es so schnell nicht mehr so stark weh tun wird. Es geht mir wie dir , er fehlt mir so schrecklich, und ich vermisse ihn jede Sekunde am Tag, und in der Nacht. Denkst du das es leichter werden wird? Ich glaub schon nicht mehr daran. Jeder Tag wird schwerer. Ich funktioniere einwandfrei. Mein Tagesablauf ist schon fasst wie vorher. Aber es kommt mir so falsch vor, den eigentlich möchte ich nur mein Leben davor wieder haben. Aber ja, das geht nicht. Glaubst du das wir villeicht irgendwann wieder so richtig glücklich sein werden? Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr. Mein Gott wie einsam ich bin. Sein Geruch, seine Liebe, seine Nähe fehlt mir so. Die Zeit , heißt es, bringt die erhoffte Ruhe. Ich weiß nicht, sie bringt immer mehr Sehnsucht.

  • Benutzer-Avatarbild

    InaMarianne -

    Guten Abend zusammen, ich lese hier schon einige Zeit still mit und habe mich jetzt entschlossen, auch zu schreiben. Am 31.1.2020 habe ich meinen über alles geliebten Mann verloren. Obwohl wir schon eine längere Krankengeschichte hatten, habe ich damit überhaupt nicht gerechnet. Ich befinde mich in einem Alptraum. Ende November wurde bei einem Routinecheck der Halswirbelsäule eine Metastase festgestellt. Es erfolgte eine OP und dann die Suche nach dem Primärtumor. Anfang Dezember kam die Diagnose Nierenkarzinom. Es erfolgte die Entfernung der Niere und dann sollte eine Bestrahlung folgen.....Alles sah gut aus...am 27.01.20 wurde die Bestrahlung besprochen...am 30.01.20 kam er ins Hospiz und am 31.1.20 ist er in meinen und den Armen unserer Kinder eingeschlafen..mit 53 Jahren!!! Ich begreife das Alles nicht...Es ging so schnell...Und ich weiß nicht, wie ich weiter leben soll...Wir hatten so eine glückliche Zeit...38 Jahre!! Eine Ehe voller Liebe, Vertrautheit und Zärtlichkeit...zwei wundervolle Kinder und drei reizende Enkel...wir waren so glücklich...und jetzt bin ich allein...sitze hier in unserem Haus und weiß nicht, wie ich den Verlust ertragen soll. Ich habe wunderbare Freunde und Geschwister, die sich alle rühremd kümmern...aber mir fehlt Eines- mein Mann...jede Sekunde...alles was ich ansehe oder berühre- er ist dabei...der Traum vom zusammen alt werden ist geplatzt- wir hatten noch soviele Wünsche und Träume..ein Leben ohne ihn..unvorstellbar...immer wieder kommen diese Trauerwellen..ich heule und heule. ich werde auch wütend, dass er mich verlassen hat....aber viel schlimmer ist die Gewissheit, dass er nie mehr da sein wird...er war ein Mann, der mich getragen und gestützt hat, der immer nur wollte, dass ich glücklich bin...ich habe eine ganz große Liebe verloren...Entschuldigt, wenn ich etwas durcheinander schreibe..es muß einfach mal raus....Ich weiß, dass es Vielen so geht...aber vielleicht hilft mir der Austausch hier, einen Weg für mich zu finden, der alles etwas erträglicher macht...LG Ina

    • Benutzer-Avatarbild

      Ena -

      Liebe InaMarianne, zunächst mein tiefstes Mitgefühl - ich kann so gut nachfühlen, wie es Dir geht. Die Geschichte meines Mannes und mir ist ähnlich, man denkt, man hat den Krebs im Griff, es geht weiter, und plötzlich schlagen diese entarteten Zellen dermaßen zu, dass es kein Halten mehr gibt. Der ganze Kampf, die ganzen Behandlungen, die Schmerzen, das Hoffen und Bangen - auf einmal alles vorbei. Mein Mann war 52, als er starb. Wir waren "nur" 23 Jahre zusammen, aber ja, das war mein halbes Leben... Und so fühle ich mich jetzt auch im übertragenen Sinn - die Hälfte meines Lebens fehlt und kommt nie wieder. Das ist jetzt 2 Jahre her und ich kann es immer noch nicht fassen. Ich bin damals aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen, weil ich ihn in jedem Winkel gesehen und gespürt habe. Der Wohnungswechsel war ganz gut, zumindest habe ich keine "Geister" mehr gesehen. Wir hatten auch noch so viel vor. Wir waren so fit, begeisterte Motorradfahrer, und unser Rententraum war, ab auf die Bikes, nach Südamerika und die Panamerica abfahren. Genießen, was wir uns mit jahrzehntelanger Arbeit verdient haben. Nichts war's... Fühl Dich umarmt. Ganz liebe Grüße, Ena -

    • Benutzer-Avatarbild

      InaMarianne -

      Liebe Ena, danke für deine Zeilen. Genau wie du beschreibst, so fühle ich mich..mir fehlt eine Hälfte. Am Tag, wenn ich arbeiten gehe ist soweit alles ganz gut. Aber abends ist es kaum zum Aushalten. Wir haben immer so viel geredet, zusammen soviel gelacht, alles gemeinsam gemacht...am 1.Advent planten wir zusammen eine Schiffsreise und dann beginnt dieser Alptraum. Selbst am 21.1.20 redeten wir noch von unserer Reise und dann geht es so plötzlich bergab. Kein Arzt hat mich darauf vorbereitet, was passieren könnte..alle machten uns Mut...die letzten 3 Tage seines Lebens hab ich wie einen bösen Film in Erinnerung. Das Einzige wofür ich dankbar bin, ist das er noch ins Hospiz kam und wir bei ihm waren. Wir konnten auch zusammen bewusst keinen Abschied nehmen, weil er von jetzt auf gleich nicht mehr ansprechbar war. Und das belastet mich sehr. Ich weiß nichts von seinen Gedanken, ob er gemerkt hat, dass er es nicht schafft. Ich hoffe nur , dass er gefühlt hat, dass ich an seiner Seite war..bis zum Schluß.Aus dem Haus ausziehen, schaffe ich nicht. Wir haben es mit eigenen Händen aufgebaut. Aber ich werde renovieren, denn das wollten wir zusammen sowieso diesen Sommer. Es tröstet mich nur der Gedanke, dass er jetzt nicht mehr leiden muß....Ich schicke dir auch eine feste Umarmung...Liebe Grüße Ina

    • Benutzer-Avatarbild

      Funny -

      Ein trauriges aber liebes Willkommen hier bei uns - vielleicht solltest du deinen Text ins Forum schreiben, hier geht es sehr schnell unter. Mit einer lieben Umärmelung,

Liebeskummer Sorgen Forum