Hallo ihr lieben,
Ich schreibe hier weil ich gerne was los werden möchte.
Ich habe manchmal das Gefühl, wenn ich das hier so lese, viele sehen die Trauer als eine Art Wettkampf an.
Und zwar in zwei Richtungen. Manchmal denke ich, ihn bestimmten Themen dass Leute sich gegenseitig übertreffen wollten, wem es schlechter geht, aber auch anders rum habe ich das Gefühl, das einige denken sie müssen beweisen, dass sie schneller wieder aus der Trauer raus gefunden haben oder ins leben zurück gefunden haben. Das kann leicht verunsichern. Ich selbst wurde auch schon dafür verurteilt, dass ich noch trauere, ohne dass der andere gewusst hat, was alles dahinter steckt. Ein Satz den ich auch schon oft gehört und gelesen habe ist: "du bist schon viel weiter als ich."
Ich möchte niemanden damit angreifen, sondern einfach klar machen, das jeder andere Voraussetzungen und eine andere Resilenz hat. Jeder geht unterschiedlich mit Gefühlen um und hat eine andere Lebensgeschichte.
Ich denke wenigstens bei der Trauer sollte man den Leitungsgedanken, den unsere Gesellschaft so sehr prägt mal vergessen und einfach das fühlen, was man nun mal fühlt. Lg Franzi
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