Hallo ihr Lieben,
Ich bin ganz neu dabei. Ich habe meinen Vater 2015 im Januar durch einen Herzinfarkt verloren, und dieses Jahr im Januar , am 31 meine Mutter. Also genau 10 Jahre Unterschied.
Ich bin 28, und unglaublich traurig. Ich ha r niemanden mehr, keine Eltern.
Meine Mutter wurde im Oktober 2024 operiert , wurde bei dieser OP am darm verletzt. Daraufhin kam es zu einem Darmverschluss, darauf hin aspiriert und dann Sepsis.
Ich besuchte sie nach der OP, da ging es ihr schon sehr schlecht, ihr wurde vom Arzt in meinem Beisein der Sauerstoff abgedreht mit den Worten sie hätte zuhause auch keinen Sauerstoff.
Am nächsten Tag ging es ihr noch viel schlechter und sie wurde auf eine Überwachungsstation gebracht. Ich bekam von ihr noch eine Sprachnotiz in drr sie sagte, es ginge ihr so schlecht die Pflege glaubt ihr nicht.
Ein Tag später wurde ich angerufen und mkr wurde gesagt dass es extrem schlecht um sie aussieht. Sie war klinisch Tod, wurde wiederbelebt und hatte eine NotOp von 7 Stunden.
Sie wurde ins Koma gelegt. Sie war an einer Ecmo ( Herz-Lungenmaschine) Dialyse und weiteren Infusionen gelegt. Wir wussten alle nicht wie es weiter geht. Sie hatte ein komplettes Multiorganversagen .
Ein Schock für uns alle.
Tagelang passierte nichts, uns wurde gesagt sie wird es nicht überleben. Ich habe gekämpft , mit ihr gebetet, geredet obwohl sie im Koma war. Immer wieder hatte sie infektionswerte, hohe entzündungswerte. Aber sie hatte es immerwiedrr gepackt.
Sie war 6 Wochen an der Ecmo, nach mehreren Versuchen konnte sie Ohne. Ihre Sedierung wurde runter gefahren , sie wurde wacher. Ich habe ihr immer versprochen, dass ich da bin wenn sie ihre Augen öffnet. Der Tag kam, sie konnte nicht sprechen, da sie an einer künstlichen Beatmung durch ihren Luftröhrenschnitt angeschlossen war.
Sie stabilisiert sich, ich betete mit ihr, ich war jeden Tag bei ihr.
Dann wurde sie verlegt in ein anderes KH, zum entwöhnen der künstlichen Beatmung.
Dann ging es ihr wieder schlechter, uch redete jeden Tag mit den Ärzten, und dokumentierte seit Tag 1 alles. Führte ein Buch.
Und sagte den Ärzten wie die Medikame te im anderen Kh waren, und sie änderten es. Es wurde besser , sie wurde wacher, ich beklebte ihr komplettes Zimmer mit Bildern von uns. Sprach ihr jeden Tag Mut zu, küsste und umarmte sie. Ich dachte sie schafft es.
Sie war am sprechventil, konnte ohne Künstliche Beatmung, sie machte Fortschritte.
Dann wurde es rasant schlechter , wieder Infekte, keime , entzündungswerte hoch.
Kein Antibiotika greifte, sie hatte wieder eine sepsis. Eine Oberärztin suchte das Gespräch mit uns, wo es hieß dass sie sterben wird, Fieber von 40,7, niedriger Blutdruck, und herzfrequenz von 140.
Wir mussten uns Gedanken machen, ich wollte dass sie es nochmal probieren. Weil ich ein Mensch der Hoffnung war.
Am nächsten Morgen um 6 Uhr wurden wir angerufen dass wir kommen müssen. Dass sie stirbt.
Ich war da, ich weinte nicht, ich küsste ihre Wangen und die Stirn, und sagte wie stolz ich auf sie bin. Die Beste Mutter war, die wir hätten haben können. Ich sah die Angst in ihren Augen, ich sagte ihr sie muss keine Angst haben. Und küsste ihre Tränen weg. Dann hörte das Herz auf zu schlagen. Ich brach zusammen..
Wir kämpften seit Oktober, und ich war so davon überzeugt , dass sie es schafft. Sie hatte doch schon so viel geschafft, sie war nichtmal 60. Jeden Tag hat sie mir einen Kussmund gezeigt.
Ich ertrage das nicht, ich ertrage es nicht dass sie gestorben ist. Sie Bilder in meinem Kopf , es tut so weh . Es tut so weh. Ich weiss nicht wie ich überleben soll, ohne Eltern, ohne Mama.
Ich weiss nicht wie es weiter gehen soll, mein Schmerz ist so unerträglich.
Meine Freunde versuchen für mich da zu sein, aber keiner kann es nachempfinden. Ich wünsche es niemandem, aber keiner versteht es.
Es ist so unrealistisch, niemand hat damit gerechnet, dass sie wegen einer OP einem Behandlungsfehler sterben wird.
Jeden Tag habe ich gekämpft, mit den Ärzten gesprochen, mir alle Berichte eingeholt. Auch diskutiert.
Ich war jeden Tag über 4 Monate bei ihr,nach der Arbeit. Habe mit ihr geredet, mut zugesprochen, ob im Koma oder so. Habe Lieder abgespielt, ihr vorgesungen.
Sie gepflegt und eingecremt.
Habe ihr komplettes Zimmer mit Bildern und Sachen dekoriert.
Immer stärke gezeigt .
Die Frau die immer an mich geglaubt hat, die stärkste Frau, sie ich kenne musste sterben.
Die Arme Frau, es tut so weh.
![]()