Ich trauere um meine Lebensgefährtin seit über 28 Monaten

  • Trauertag 13.Mai 2024

    vor 25Jahren am 13.Mai 1999:

    * meine Mutter war im Klinikum an der Dialyse aufgrudn ihres schweren Diabetes verstorben

    * noch am 04.Mai war sie zu Hause mit einem Unterzuckerungsschock zu Hause kollabiert und wurde mit dem Notarztwagen ins Klinikum gebracht

    * am 13.Mai nachmittags dann der schlimme Anruf auf meinem Handy (es war Himmelfahrtstag und Dorit und ich waren gerade dabei, einen weiten Weg zu einem Ausfluslokal zu unternehmen)

    * am Handy war das Klinikum und überbrachte mir die Nachricht, meine Mutter sei soeben an der Herz-Lungenmaschine vseretorben


    genau auf den Tag 20 Jahre später am 13.Mai 2019:

    * frühmorgens etwa 8:15 war ich im Begriff, Dorit zum Auto zu bringen, um wegen ihrer Erkältung zum Hausarzt zu fahren

    * da kollabiert Dorit beim Gehen an meiner Hand und fällt zu Boden mit einem Herzstillstand

    * ich bücke mich nach ihr und drehe sie auf den Rücken und muss in ihr totes Gesciht blicken

    * Dorit wird mit RTW ins Klinikum gebracht und dort nach erst 90 min wieder reanimiert, zulkange für ein Gehirn

    * Dorit wird an der Herz-Lungenmaschine in ein künsliches Koma versetzt

    * 1 Woche hoffe und bete ich, Dorit möge wieder zu Bewusstsein kommen, was leider nicht mehr geschah


    Heute am 13.Mai 2024 war ich schon an der Unglücksstelle und habe ein Foto gemacht, welches ich hier poste und auch die ERinnerungstafel an den 5.Jahrestag von Dorits herzstillstand.

    Heute nachmittag werde ich noch zum 25.Todestag meiner Mutter einen grossen Blumenstrauss erst mit ins Klinikum in den Andachtsraum mitnehmen und dann am Grab in die

    Schnittblumenvase stellen.


    Matthias am 13.Mai 2024

  • Heute am 14.Mai 2024 da habe ich gemäss meiner empfangenen SMS deb WErks-Reset am router durchführen müssen uind hat nach anfänglichen Schwierigkeiten geklappt:

    Internet und Telefonie funktionieren wieder nach der Netzwerkumstellung.

    Auch meine Biotonne ist nun gekommen und es treten schon die esretn Schwierigkeiten auf..ich kann maine Kaffeefiltertüten nicht mehr im Plastikbeutel entsorgen, muss jetzt grosse Papiersäcke kaufen. Mal sehen, wie alles wird.


    Aber meine Gedanken sind ganz woanders. Ich muss immer ncoh an die Ereignisse vor 5 Jahren denken.

    Dorit lag im künstlichen Koma an der Herz-Lungenmaschine und ich hatte die unbändige Hoffnung, dass Dorit überleben werde, was leider nicht geschah.

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    der 14.Mai 2019:

    * ich fahre wieder ins Klinikum, bin 9:30 Uhr dort, muss vor der ITS warten, weil die Visite noch läuft

    * ich frage eine junge Ärztin, sie sagt: Über Nacht an der Herz-Lungenmaschine sind die Werte leicht besser

    geworden

    * ob sie denn Chancen hat, durchzukommen, die junge Ärztin ist sehr auf Zack, holt Schwestern heran, die

    Spritzen wechseln, sie sagt, dass sie es glaubt

    * ein leichter Hurra-Schrei

    * Dorit wird vielleicht doch überleben

    Ich fahre an ihre Arbeitsstelle und verkünde es. Aber die sind so abgebrüht, fragen mich zuerst, ob ich die

    Wohnung nach Dorits Tod übernehmen würde. Ich weiss es nicht, aber zu dem Zeitpunkt habe ich meinen

    Auftraggeber schon informiert, bin mental überhaupt nicht in der Lage, zu arbeiten, werde wohl die Miete gar

    nicht aufbringen können.

    ....

    Zur Besuchszeit auf ITS kommt erst mal kein Arzt, ich gehe zu Dorit, liegt auf Zimmer 2 unverändert im Koma,

    Atemschlauch im Mund und an die Herzlungenmaschine angeschlossen, bekleidet nur mit einem Stations-

    Nachthemd und die Füsse gucken heraus.

    Ich lege die Decke etwas über die Füsse, Dorit sie hatte doch eine Erkältung, deswegen wollte ich sie zum Arzt

    bringen. Die Hände und Füsse sind leblos kalt, ich kitzle sie an den Füssen. Wenn ich das früher gemacht habe,

    da ist sie wie wild gesprungen. Jetzt rührt sie sich nicht mehr.

    Ich bleibe über 1 Stunde dort, da hupt es an den Geräten, niemand kommt. Die Schwestern sitzen gemütlich im

    Schwesternzimmer.

    Wann werden denn die Spritzen gewechselt, sage ich ungehalten. Sie hätten das schon gehört und würden sich

    drum kümmern......bloss wann frage ich.

    Eine Schwester bemüht sich hin und wechselt die Spritzen. Was ist das für ein Zirkus, hat man sie abgeschrieben

    und behandelt sie deshalb so.

    Ich beschwere mich bei einem Arzt, er werde sich darum kümmern, verspricht er.

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    Damals vor 5 Jahren die Situation mit Dorit war sehr ernst, aber ich hoffe immer nich, dass sie es schaffen wird.


    Matthias 5 Jahre danach

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