Kaffeehaus

      Hmmm Erfahrung kann man nicht direkt sagen aber ich hab mich intensiv mit dem Thema beschäftigt ( müsen ! weil mein Therapeut mir damit in den Ohren liegt ). Es gibt schon genügend Reseveranstalter die sowas machen z.B. adamare Reisen.....was mir daran nicht gefällt ist folgendes : erstens finde ich die Reisen völlig überteuert. Hab mir als Beispiel mal die adamare Reise nach Madagaskar vorgenommen und mal geschaut was ich bezahlen würde wenn ich die als Einzelperson buchen würde und nicht als " Singelreise " und nicht bei einem Anbieter für Singelreisen. Ergebniss : ca. 1500 Euro weniger !
      Zweitens : na ja ich suche ja keinen Partner, ich möchte nur nicht alleine verreisen......nun kommt es auf die Mitreisenden an....sind die alle dabei weil Sie einen Partner suchen ? Falls ja wäre ich da falsch......ich hätte keine Lust auf aufgetakelte Frauen oder anhängliche Herren bei denen die Partnersuche im Mittelpunkt steht......das Problem daran : wenn Du erstmal da bist, kommst Du nicht mehr weg und musst das dann ertragen und das für so viel Kohle.......

      Klar gibt es auch z.B. auch noch Studiosus Reisen......hier genau das gleiche : in meinen Augen völlig überteuert und das Problem hier : ersten evt. viele Paare und dann die straffe Oranisation......wenn man sich die Reiseverläufe da so ansieht merkt man schnell das da so gut wie kein Freiraum für eigene Unternehmungen vorhanden ist....da heisst es um 8 frühstücken, um 9 am Bus zur Weiterfahrt, dann Tagesprogramm, abends um 19 Uhr Abendessen....muss man mögen......

      Es ist schon recht schwer gerade im Punkto reisen.......ich konnte mich bis jetzt nicht aufraffen für so eine Studienreise oder " Singlereise " .......ich glaube man müsste mal klein anfangen.....evtl. erstmal ne Städtereise so von Donnerstag bis Sonntag ( europäische Großstadt ) oder einfach mal Freitag-Samstag ne schöne Stadt in Deutschland erkunden.......dann erstmal schauen wie es einem dabei geht......evtl. wird man dann ja " mutiger "........
      Es liegt ja nicht daran das wir alle nicht in der Lage sind zu verreisen......es liegt eher daran wie es sich anfühlt......tagsüber ist man beschäftigt aber was passiert wenn man dann abends alleine im Zimmer hockt.....wie fühlt es sich an ? Kann/ möchte man das ertragen ? Oder ist es evtl. garnicht so schwer ?
      Ja, ja.....alles nicht so einfach........
      .... habe persönlich keinerlei Erfahrungen mit Trauerreisen.
      Im weiteren Bekanntenkreis habe ich jedoch gesehen, dass die meisten Reisen total überteuert sind. Hier tut sich eine Marktlücke auf, die von vielen Seiten gerne bedient und für die "schnelle" Mark (oder Euro) genutzt wird.
      Ob die Zusatzleistungen für den jeweils Trauernden von Nutzen sind würde ich persönlich bezweifeln.
      Hallo,

      ich hatte mit meinem Mann auch so wunderbare Urlaube. Im Moment könnte ich niemals dortin verreisen, wo ich mit meinem Mann war. Das verursacht mir schon Magenschmerzen, wenn ich nur daran denke. Ich bewundere und beneide Euch, dass Ihr dass machen könnt. Ich habe jetzt erstmal eine Ferienwohnung am Gardasse mit meiner Freundin gebucht, ist glaube ich sehr schön, direkt am See. Was mir sehr wichtig war, dass jeder auch ein eigenes Zimmer hat, dass ich mich zurückziehen kann, wenn es nötig ist, wenn ich einfach allein sein will. Ich glaube, dass könnt ihr verstehen. Trotz alledem bin ich nach wie vor auf der Suche für einen schönen Urlaub für mich am Meer, ich muss ja jetzt nichts überstürzen. Mit meiner Enkelin (12 Jahre) fahre ich ein paar Tage nach Rom, ich möchte ihr die wunderbare Stadt zeigen. Da freuen wir uns beide darauf, wobei meine Enkelin mich schon vorgewarnt hat: "Wir schauen aber nicht nur Kirchen an." Nein, werden wir nicht, nur ein bisschen. Es gibt da ja soviel zu sehen.
      LG Ulla
      Bevor ich mit meinem Liebsten zusammenkam, war ich ein paar Jahre Single. Ich bin in dieser Zeit mehrere Male mit Wikinger Reisen gereist (Andalusien, Kykladen Mallorca, Kroatien). Obwohl ich alles andere als ein Gruppenmensch bin, haben mir alle Reisen sehr, sehr gut gefallen! Die Gruppen waren immer sehr unterschiedlich - von mitteljung bis ins Seniorenalter, Frauen meist eindeutig in der Überzahl. Es war immer supernett. Meist gab es eine einzelne Nervensäge, aber die Gruppen waren insgesamt super. Ich denke das liegt daran, dass einen die gleichen Interessen verbinden. Die meisten Reisen waren Wanderreisen bzw. kombinierte Wander- und Kulturreisen. Die Organisation hat immer perfekt geklappt, die Unterkünfte waren super und das Kulturprogramm und die Wanderungen sehr interessant. Die Reisen waren damals schon kein Schnäppchen und sind es heute leider noch weniger, wie ich gerade gesehen habe. Davon abgesehen, kann ich diese Reisen aber voll und ganz empfehlen ... und das wie gesagt, obwohl ich überhaupt kein Freund von Gruppenreisen bin! LG Susanne
      Mein Mann und ich haben wunderbare Urlaube gemeinsam
      erlebt, die ich niemals missen möchte.

      Ich reiste jedoch auch sehr oft alleine, bevor ich verheiratet war.
      Wenn man ein wenig aufgeschlossen und kontaktfreudig ist,
      kann man mit sehr netten Menschen, egal ob mit Paaren oder
      Singles eine wunderschöne Zeit verbringen.
      Cluburlaube sind ebenfalls sehr empfehlenswert, denn man kann
      sich alleine beschäftigen und wenn man Gesellschaft
      bevorzugt, gibt es viele Alleinreisende, denen man
      sich ungezwungen anschließen kann.
      Ich habe letztes Jahr eine organisierte Rundreise mit einer Gruppe
      von ca. 25 Personen durch Südafrika vom Kruger Nationalpark
      bis zum Kap der guten Hoffnung gemacht. Es waren überwiegend Paare,
      jedoch waren die Gemeinschaft und die Gespräche
      während der Reise bereichernd und ganz einfach nur toll.
      Ich konnte seit langer, langer Zeit wieder so richtig herzhaft lachen.

      Total gestrafftes Programm, anstrengend, aber so positiv,
      dass ich immer wieder eine mit Guide organisierte
      Gruppen-Rundreise in solchen Ländern bevorzuge.
      Es bestand z.B. in wenigen Städten, in welchen man nicht nur
      eine Übernachtung hatte, die Möglichkeit, an Programmpunkten
      nicht teilzunehmen, wenn man nicht interessiert
      war und somit hatte ich auch ein wenig Freizeit, die
      ich so gestaltete, wie ich es liebe.
      Ein Nachmittag an der Waterfront in einem Cafe
      mit Cappuccino bei strahlendem Sonnenschein
      das Umfeld zu genießen und ein wenig zu shoppen...........
      Es war eine der schönsten Reisen, die ich erleben durfte.

      Dasselbe gilt für Städtereisen, die ich ebenfalls
      nur organisiert mit Guide mache, weil ich viel über
      die Stadt, die Historie, die Sehenswürdigkeiten
      und die Menschen erfahren möchte.

      Ich fliege jetzt im April für 2 Wochen in die Sonne.
      Baden, sonnen und Seele baumeln lassen.
      Dieses Reiseziel habe ich schon mehrmals mit meinem Mann
      zusammen besucht. Es werden wehmütige Gedanken dabei sein,
      Erinnerungen geweckt werden, aber diese sind so unendlich schön,
      dass ich mich wahnsinnig darauf freue..............

      Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte; es gibt unendlich viele
      Möglichkeiten. All dies ist eine Frage der persönlichen
      Interessen und natürlich auch der finanziellen Möglichkeiten.

      Es gibt kein Patentrezept, aber meist wird man mutiger,
      wenn man positiv eingestellt ist und man eine schöne
      Reise erlebt hat. Es ist anders, als die gemeinsam
      verbrachten Urlaube.......................

      Deshalb wünsche ich Euch eine schöne Reise bzw.
      erholsame Tage mit positiven Erlebnissen, ganz egal
      welches Reiseziel Ihr anstrebt.
      Lasst Euch die Zeit, die Ihr benötigt, um dies zu planen
      und durchzuführen

      In diesem Sinne wünsche ich allen ein angenehmes Wochenende
      bei diesem vorausgesagten "Shit-Winterwetter", aber der Frühling
      kommt...............

      Ganz liebe Grüße Regine
      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt die Erinnerung wie ein kostbares Geschenk in sich.
      Spatzerl, ich liebe Dich unendlich und vergesse Dich nie.
      Guten Abend ihr Lieben!
      Bin durch Zufall ins Cafe gekommen und freue mich,dass ihr schon da seid!
      Zu Wanderungen kann ich mich gar nicht aufraffen obwohl mir das gut tun würde
      Die ersten Wochen nach Mamas Tod hab ich abgenommen und nun sehe ich bald aus wie ein Otter:)
      Esse viel Süsskram ,kann mich nicht aufraffen kochen ,lohnt nicht für mich alleine!
      Den Appetit hat es mir ja nie so richtig verschlagen, muss ich sagen ... Habe nur abgenommen, weil ich auf einmal so viel in der Gegend herumrennen musste (Behördengänge etc.) Und gekocht habe ich eigentlich auch fast immer ... Natürlich fand ich es nicht so witzig, mein Essen dann neben dem leeren Sessel meiner Mutter einzunehmen ... War am Anfang sehr schwer ... Und besonders an den Feiertagen ist das immer noch schwer ... Wenn ich umziehe, werde ich mich von diesem Sessel trennen ... Das fällt mir einerseits nicht leicht, weil der Sessel und meine Mutter zuletzt irgendwie miteinander verwachsen waren, so dass es mir beinahe scheint, ich würde mit dem Sessel auch meine Mutter zurücklassen, aber es muss nun einmal sein, um einen Neuanfang zu haben und nicht dauerhaft zu sehr auf die Vergangenheit fixiert zu sein. Ich sage mir dann auch, das Leben meiner Mutter ist viel mehr gewesen als diese letzten Jahre, in denen sie an diesen Sessel gefesselt war, und ich möchte mich an sie auch wieder in anderer Form erinnern, als sie noch nicht pflegebedürftig war, sondern Reisen mit mir gemacht hat usw.
      @Marion
      @Syli
      @Rolli
      Der Sessel...
      Die Zeit verzerrt...
      Brot in kleine Stücke schneiden...
      kenne ich alles und wieder überrollt mich die Sehnsucht ,die kaum auzuhalten ist!
      Morgens ist es besonders schlimm...Mama braucht nichts mehr...keinen Sessel ,kein Brot....nichts.

      Das Leben ist grausam und von Gott so gewollt...versteh ich nicht!!!!!
      Grüsse
      Olga
      Guten Morgen,
      ein kurzer Gruß und ein schneller Kaffee...ich muss gleich los zur Arbeit.... :( keine Lust, aber dort sind wenigstens ein paar Menschen...
      Ich hoffe ihr hattet eine gute Nacht, ich selbst habe wieder sehr wenig geschlafen, trotz Bachblüten und pflanzlicher Beruhigungstabletten....Ich kann einfach nicht abschalten...
      Auch mich schmerzt, dass meine Mama nun nichts mehr braucht...vieles was sie gerne gegessen hat bringe ich z. Z. nicht runter...
      kochen macht keinen Sinn mehr, für wen....alleine essen?
      ich muss los....
      Ich wünsche euch einen guten Tag, ein kleines Lächeln, dass die Erinnerungen in liebevolle Gedanken wechseln.
      So sollten die Gedanken an die Mutter nicht auf einen Sessel reduziert werden, der deswegen mitgenommen werden muss, egal wohin man der Weg führt, die Mama sitzt fest im Herzen.

      Sollte man aber dennoch liebgewordene Rituale nicht verbannen, auch wenn sie manchmal ein Tränchen hervorrufen, es war ja nicht alles schlecht, wenn auch manchmal/ immer wieder mühsam und traurig.
      Da ist das eigene Leben, das noch gelebt werden will, muss, egal wie schwer, und mühsam, es wurde uns geschenkt, manchmal aber muss selbst ich daran erinnert werden und gebe es ebenso gerne weiter.

      Nun ben schnell den Frühling hier hineinlassen, dem es in diesem Jahr auch schwerer fällt den Weg zu finden.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Liebe Judith!
      Wenn ich das richtig verstehe,lebst (wenn man es leben nennen kann)du jetzt auch alleine!?
      Hast du mit Mama in der gleuchen Wohnung gewohnt,so wie ich das habe?
      Dann ist es besonders schlimm!
      Jedes mal ,wenn ich einkaufen war und zurück kam,hörte ich sie rufen:"Bist du da?"
      Nun höre ich nichts mehr,wenn ich die Tür aufschließe....es ist totenstill!Trotzdem renne ich an die Türe und sage:"Mama ich bin wieder da"!
      Musste
      Ich weiss ,dass ist schon krankhaft und ich brauche wohl Hilfe von aussen!
      Mama und ich waren praktisch 65 Jahre zusammen!
      Wir haben natürlich auch gestritten und ich war als Jugendliche sehr anstrengend für sie,da sie mich alleine grossgezogen hat ,in einer schweren Zeit!
      Sie hat schwer gearbeitet um mir alles bieten zu können!
      Ich habe nichts vermisst,sie gab mir all ihre Liebe!
      Danke fürs lesen!
      Olga!

      Olga schrieb:

      Liebe Judith!
      Jedes mal ,wenn ich einkaufen war und zurück kam,hörte ich sie rufen:"Bist du da?"
      Nun höre ich nichts mehr,wenn ich die Tür aufschließe....es ist totenstill!Trotzdem renne ich an die Türe und sage:"Mama ich bin wieder da"!
      Ich weiss ,dass ist schon krankhaft und ich brauche wohl Hilfe von aussen!
      Olga!


      Liebe Olga,

      mein Gott, kommt mir das bekannt vor!!! Aber mach dir keine Sorgen. Genau so ging es mir auch in den ersten Wochen nach dem Tod meiner Mama! Immer wenn ich vom Einkaufen nach Hause kam, rief ich ins Wohnzimmer rein, wo sie früher in ihrem Sessel saß: "Oma, bin wieder da!"
      (Oma hab ich sie in höherem Alter scherzhaft genannt, obwohl sie nie Oma wurde, ein wenig auch in Bezug auf unsere Katze ...)
      Und ich habe stundenlang mit ihr geredet und geredet und viel dabei geweint. Habe mich auch gefragt, ob das eigentlich noch normal ist, ob ich nicht einen an der Waffel habe und ob es irgendwann mal wieder anders wird.
      MIttlerweile rede ich zwar auch noch mit ihr, aber es hat sich wieder auf ein normales Maß eingependelt. Sage eben morgens immer "Guten Morgen, liebe Oma" zu ihrem Foto auf meinem Schreibtisch und erzähle ihr mal dies oder jenes.
      Also ich würde mal sagen, krankhaft ist da gar nichts, sondern das ist alles Teil des normalen Trauerprozesses. Wenn man so lange mit jemandem Tag für Tag zusammen war, kann man sich eben nicht vom einen Tag auf den anderen auf die neue Situation umstellen - das dauert schon eine ganze Weile ...

      LG
      Falls das denn doch einer für krank halten sollte, geselle ich mich gerne dazu.
      Habe den letzten Schlafanzug meines Sohnes ins Gesicht gedrückt, wieder und wieder, den dann in einem Beutel verwahrt damit sein Duft länger hält.
      Den Beutel habe genau so lange behalten bis ich ihn nicht mehr brauchte, das kam von ganz allein.

      Seine letzte Hose, sein ganzer Stolz, hängt heute noch in meinem Schrank, dazu ein TShirt, das meine Tochter lange immer wieder noch als Nachthemd getragen hat, hatte es ihr gegeben als das Vermissen soooo groß war - hätte ich auch wohl, wenn es denn gepasst hätte.
      Irgendwann bekam ich das Shirt dann aber zurück,
      Wegwerfen wollte sie es dann doch nicht, könnte ich ja tragen ,sollte ich denn mal auf Diät kommen *lächel*

      So habe ich schon viele Geschichten gelesen, da hat man aus Kleidungstücken, Kissen oder ganze Patschworkdecken genäht.
      Eine tolle Idee finde ich noch immer.
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht wie es andere gerne hätten.


      Licht und Liebe, sind stärker als Tod und Schatten



      Ich denke für krank oder sonst wie Crazy halten es nur Menschen die nicht wissen wie sich ein Verlust durch den unwiderruflichen Tod anfühlt...
      schon als man Vater vor fast 13 Jahren starb, hab ich wochenlang seine zuletzt getragenen Sachen unter dem Kopfkissen gehabt....irgendwann war es dann ok, dass es weggepackt werden konnte (aufgehoben in einer Kiste)...
      Genauso liegt seit nun fast 11 Wochen der zuletzt von meiner Mama getragene Pulli unter meinem Kissen...ihren Schlafanzug aus dem Krankenhaus in dem sie auch gestorben ist bewahre ich in einem geschlossenen Beutel auf....am Wochenende war die Sehnsucht so groß, dass ich ihn kurz öffnen musste...
      ich denke wir brauchen das einfach in dieser schweren Zeit....
      verdammt jetzt heule ich schon wieder....
      vielleicht kennt ihr die Seite mapapu.de, dort kann man aus Kleidungstücken Erinnerungspuppen fertigen lassen...
      All die Dinge, welche mir "GUT TUN", die sind normal :thumbsup:
      Es ist mein Leben
      :!:

      Solange ich Niemanden damit verletze oder schädige, sind mir
      die Meinungen und Ratschläge von anderen Personen so etwas
      von egal.
      Leben und leben lassen.......................

      In diesem Sinne nähern wir uns einem Wochenende
      mit angesagtem Frühlingswetter in Deutschland
      und für mich meinem heiß ersehnten Urlaub mit Sonne,
      30 Grad, Meer, Strand und Palmen
      :D

      Ganz liebe Grüße Regine

      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt die Erinnerung wie ein kostbares Geschenk in sich.
      Spatzerl, ich liebe Dich unendlich und vergesse Dich nie.
      Liebe Judith :)
      und alle die mich noch verstehn können danke ich von Herzen !
      Es beruhigt mich ,dass es wohl "normal"ist!
      Ich dachte oft darüber nach ,ob ein Ortswechsel helfen würde,aber fühle mich zu alt um neu anzufangen!
      Werde wohl für den Rest meines Lebens in der Wohnung bleiben und wenn es mir besser geht ,ehrenamtlich im Tierheim arbeiten!
      Tierhaltung ist im Haus leider verboten!

      Ich bin sehr froh,dass ich hier im Forum verstanden werde und hoffe,wenn ich einigermaßen stabil bin,dann anderen Betroffenen helfen kann!
      Aber das kann wohl nich dauern,es sind ja erst 5,5 Monate seit meine heile Welt zusammengebrochen ist!
      Ich drück dich mal,liebe Judith und alle die mich so liebevoll unterstützen!
      Olga!
      @Heiko
      Auch dir lieben Dank für die Unterstützung!
      Es gibt mir das Gefühl in meiner Not nicht alleine zu sein und meine Trauer nicht pathologisch!
      Das mit dem T-Shirt ist ja auch völlig nachvollziehbar und man sollte wirklich das machen ,was einem im Moment hilft!
      Viel Kraft wünsch ich dir!
      Olga!
      Also da ticke ich persönlich etwas anders - das Nachthemd, in dem meine Mutter gestorben ist, habe ich zusammen mit ihrem Gebiss sofort entsorgt. Das hätte ich nicht mehr haben wollen. Auch die Bettwäsche, die sie zuletzt im Pflegebett hatte, musste weg. Alles, was in Verbindung mit ihrem Sterben und Tod stand, wollte ich nicht mehr haben.

      Bloß die Strickjacke und die T-Shirts, die sie in den letzten Jahren immer getragen hatte, waren mir kurz nach ihrem Tod ungemein wichtig. Hab tagelang sehr mit mir gerungen, ob ich diese Strickjacke dem Bestatter zum Anziehen für den Sarg mitgeben soll, und hab es dann nicht über mich gebracht, weil ich diese Jacke unbedingt für mich behalten wollte.

      Mittlerweile ist das alles nicht mehr so wichtig für mich. Habe zwar die Jacke und die T-Shirts noch und werde sie wohl auch behalten, könnte mich heute aber wohl auch davon trennen. Meine Mutter ist jetzt irgendwo anders - weder in der Jacke noch in den T-Shirts, weder im Sessel noch in der Urne im Grab ... Da muss ich mich an diesen Sachen nicht mehr so festklammern, weil ich meine Mutter in mir und um mich herum spüre ... Weil ich das Gefühl habe, dass sie mein weiteres Leben irgendwie von einer höheren Warte aus begleitet. Deshalb sind die Dinge, die mit ihrem körperlichen Dasein in Verbindung standen, etwas, was ich loslassen kann ...
    Liebeskummer Sorgen Forum