Patientenvollmacht was ist wichtig oder nötig

      Patientenvollmacht was ist wichtig oder nötig

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      Hallo und einen schönen Nikolaus,

      ich habe ja schon länger vor eine Vorsorgevollmacht zu machen.
      Nun möchte ich aber bevor ich zu jemanden gehe, der sich auskennt, schon mal für mich die wichtigsten Dinge herausfinden.

      Nur was ist das wichtigste?
      ​Was gibt es zu beachten, ich habe schon verschiedene Mappen und Seiten im Internet durchforstet und es erschlägt mich.
      Ich weiß einfach nicht womit ich anfangen soll.
      ​Nun meine frage was wäre für euch das wichtigste, worauf würdet ihr achten.
      ​Evt. hilft mir das weiter.
      ​Die Formulierungen, da denke ich ,wird bei richtiger Beratung geachtet.
      Hoffe ich zumindest.

      Liebe Grüße
      Wir dachten wir hätten noch viel Zeit <3

      Es wird nicht besser, leichter zu ertragen und anders, wir ändern uns , werden vielleicht stärker, aber besser.
      Denn es war ja gut ,warum soll es ohne den geliebten Menschen besser werden.

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      Hallo Zenzi,

      ist schon eine Weile her dass ich sowas in der Hand hielt, aber im Grunde läuft dass über Ankreuzen. Da wird festgelegt wer für dich finanzielle , gesundheitliche und soziale Entscheidungen treffen darf wenn du selbst in den Dingen nicht mehr handlungsfähig bist. Würde zum Beispiel bedeuten dass wenn du dich selber nicht mehr betuen kannst und nicht mehr geschäftstüchtig bist dass dann der oder die Person die du in deiner Vollmacht einträgt darüber entscheiden könnte ob du in einer Einrichtung untergebracht wirst etc. pp., solche Art Entscheidungen würde dann eben ein Anderer für dich treffen. Je nachdem welche Punkte du in einer solchen Vollmacht einer dritten Person gibst. Aber irgendwie habe ich das Gefühl dass du das garnicht meinst sondern von einer Patientenverfügung sprichst, oder täusch ich mich?

      LG Steffen

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      Liebe Zenzi,

      ich war letztens beim Rechtsanwalt und er hatte solche Patientenverfügungen (solltest du diese meinen) in einem Infoständer liegen.
      Ich denke, ein Rechtsanwalt bzw. Notar oder dein Hausarzt kann dich da beraten.
      Ansonsten kenne ich es auch nur wie Steffen es schon beschrieben hat.
      Ich finde es gut das du so etwas machen willst, (ich werde es demnächst auch tun) denn wenn erst das Amtsgericht eine Betreuung übernimmt, dann hat man verloren.

      Liebe Grüße Heike
      Es ist kühl. Dein Lächeln strahlt nicht mehr.
      Was bleibt mir? Die Wärme deiner Liebe.
      Die Hoffnung auf dich. Später!

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      Hallo Ihr Lieben,

      ​Ja Heike du hast Recht ich meine eine Patientenverfügung.
      Das andere habe ich schon geregelt.
      Da sieht man wieder, das denken fällt schwer.
      werde mir einen Rechtanwalt raussuchen, denn meine Ärztin macht das zwischen Tür und Angel .
      ​Dafür ist es mir zu wichtig.

      Danke und einen angenehmen Abend
      Wir dachten wir hätten noch viel Zeit <3

      Es wird nicht besser, leichter zu ertragen und anders, wir ändern uns , werden vielleicht stärker, aber besser.
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      Liebe @Zenzi, wir haben im Dezember 2015 beim Notar eine Vorsorgevollmacht aufsetzen lassen - sie enthält Patientenverfügung, die alle bzw. viele Eventualitäten abdeckt, eine Vollmacht über eine mögliche Betreuung und eine Vollmacht über die finanziellen Dinge - nur leider kein Testament ... das erschien uns noch nicht notwendig ... welche Ironie :(
      due „Finanzvollmacht“ hat mir nach seinem Tod vieles leicht gemacht! Die anderen Vollmachten waren auf Gegenseitigkeit mit meinem großen Sohn als Vertreter. Wenn ich dann „dran“ bin, muss/kann/darf er entscheiden
      ich bin froh, dass wir diesen Schritt gegangen sind - das war nicht günstig, dafür aber rechtlich einwandfrei.
      Liebe Grüße
      Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J.W. v. Goethe
      Alles war selbstverständlich - nur das Ende nicht

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      Danke Kerstin, ich wußte nämlich auch nicht wohin ich damit gehen muß, ein Rechtsanwalt/Notar erscheint mir das Beste zu sein.
      Bei mir wirds schwierig, da ich keine Kinder habe, die Eltern sind schon alt und zu meinem Bruder habe ich selten Kontakt, deswegen habe ich die ganze Sache soweit hinausgezögert.
      Vor ein paar Wochen fand ich das Testament meines Mannes, leider zu spät.
      Er hatte es im Aktenordner Hauskauf in einen Umschlag gesteckt und zwischen zwei Dokumente gelegt, datiert 1992, der einzige Ordner in dem ich nicht gesucht habe.
      Ich wußte auch gar nichts mehr davon, weiß aber auch nicht ob er es mir jemals gesagt hat.
      Dumm gelaufen, daß hätte mir soviel Ärger, Laufereien und Kosten erspart, deswegen möchte ich es jetzt besser machen.

      Liebe Grüße Heike
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      Hallo ,
      ​ja so wie du Heike sehe ich das auch , ich möchte einfach das es meine Tochter einfacher hat.

      Wenn im Vorfeld vieles geregelt ist dann wird es für sie leichter.
      ​Die Kosten muss ich dann in Erfahrung bringen , erst mal muss ich jemand finden der mir Vertrauensvoll und kompetent wirkt .

      Ein Testament , ich habe nichts zu vererben, aber ich möchte einfach aufschreiben wie ich mir meine Beerdigung wünsche.
      Einen Brief werde ich hinzulegen.
      ​Denn ich weiß wie viele Fragen man sich im nachhinein stellt, ob ich alle beantworten kann, das denke ich nicht.
      ​Aber ein paar bestimmt.
      ​Noch heute denke ich viel darüber nach , was mein Mann darüber gedacht hat und das wir über viele Dinge einfach nicht gesprochen haben.
      ​Evt. weil wir es für selbstverständlich erachtet haben, oder den anderen nicht wehtun wollten.
      ​Heute denke ich wir haben so oft und intensiv miteinander geredet und doch ist vieles nicht gesagt und besprochen worden.
      ​Das belastet mich immer wieder aufs neue.

      ​@Heike ich hoffe mit dem zu spät gefundenen Testament hat sich nichts für dich geändert.
      Liebe Grüsse
      Wir dachten wir hätten noch viel Zeit <3

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      Liebe Zenzi,

      nein GsD hat sich nichts für mich geändert, es hätte aber auch anders ausgehen können, nämlich in dem sich die Verwandten meines Mannes quer gestellt hätten und
      ihren Erbanteil verlangt hätten, daß hätte alles verändert, ich hätte mein Zuhause und einen großen Teil unseres ersparten Geldes verloren, daß ich brauche um das Haus instand zu halten. Im Nachhinein haben mir seine Geschwister gesagt, sie hätten mir ihre Erbanteile "geschenkt", daß hat mich sehr schwer getroffen und belastet mich heute noch.
      Auch wir haben oft und intensiv miteinander geredet, aber wenn das Thema Tod oder Beerdigung mir dem ganzen Drumherum aufkam, blockte mein Mann ab, davon wollte er nichts wissen.
      Ein Testament habe ich schon hinterlegt, wir haben ja alle gesehen wie schnell es gehen kann.
      Ich finde es sehr verantwortungsvoll von dir, daß du deiner Tochter alles mitteilst wie du es dir wünscht, dann braucht sie sich später keine Gedanken zu machen ob sie wohl alles in deinem Sinne geregelt hat.
      Berichte doch mal wenn du alles geregelt hast, auch die Kosten würden mich interessieren.
      Liebe Grüße Heike
      Es ist kühl. Dein Lächeln strahlt nicht mehr.
      Was bleibt mir? Die Wärme deiner Liebe.
      Die Hoffnung auf dich. Später!

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      @Heike werde ich machen, wird aber erst im nächsten Jahr , wie sich das anhört, sein.
      Wir dachten wir hätten noch viel Zeit <3

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