Was wäre denn, wenn? der Verstorbene mit uns Hinterbliebenen kommuniziert?

      Was wäre denn, wenn? der Verstorbene mit uns Hinterbliebenen kommuniziert?

      Also, was wäre denn … wenn der Verstorbene mit uns kommunizieren würde?

      Mancher fragt sich, was ist nach dem Tod? Lebt die Seele danach weiter? Wenn „Ja“, warum gibt er mir kein Zeichen, … oder redet mit mir?

      Was wäre denn, wenn?

      wieviele Zeichen bräuchte man, bis man glaubt?

      Wer kennt nicht den Film mit diesem „Sam“? Er wurde in dem Film ermordet und bewegte sich noch in der Zwischenwelt, bis er seinen Fall gelöst hatte und er ins Licht ging. … Es gibt, meine ich, auch eine Serie, wo Verstorbene in der Zwischenwelt sind und hier auf der Erde noch Dinge klären, bevor sie in das Licht gehen. Immer gibt es da in diesen Filmen jemand, der den Verstorbenen sieht und Hinterbliebene, die ihn nicht sehen und letztlich vielleicht doch daran glauben, dass die Seele da noch herumgeistert und dann irgendwann ins Licht geht.

      Ich habe meine Nahetod-Erfahrung gemacht und habe daher mein Wissen. Aber mein Wissen ist hier erstmal gar nicht wichtig.

      Die Frage ist: Was wäre, wenn der Verstorbene mit uns kommunizieren könnte?

      Meine erste Antwort dazu wäre: Chaos auf Erden und kein Leben mit eigenst überlegten Entscheidungen. Kein Richten nach mir selbst, oder nach meinem Gewissen und Überlegungen, … sondern ein Richten nach dem, was mir ein anderer (Verstorbener) erzählt. Denn sein Wissen ist ja weiter und er kann sowohl in die Vergangenheit, wie auch in die Zukunft sehen. Wenn jeder sein Leben nach dem Rat eines längst Verstorbenen richten würde, würde der Hinterbliebene nicht mehr selbst im Leben agieren und statt dessen jede Entscheidung abwälzen auf den Verstorbenen. Es ist aber wichtig, dass die Lebenden ihre eigenen Entscheidungen im Leben treffen, … denn wir … jeder für sich, … ist eigenverantwortlich für sein Leben.

      …. Was meint ihr?
      ich mag deinen Beitrag und er ist ,so wie Du das erklärst, auch nachvollziehbar und richtig, aber für mich - für MEINE Situation nicht nicht hilfreich.
      Ich habe niemanden und es gibt nichts und niemanden der mich hier, auf Erden hält.
      Nur, mein Mann, er würde nicht wollen das ich mir was antue.
      Daher ist es für mich so wichtig ein Zeichen von Ihm zu bekommen.
      L.G anzi
      Hallo...

      ich denke schon, dass wir Zeichen bekommen, wenn wir dafür " offen " sind. Schon oft habe ich meine Lieben um mich " gespürt " oder Unterstützung von ihnen erhalten.
      Für nicht trauernde Menschen, liest sich das ungewöhnlich... man braucht diese Hilfe auch und ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Lieben auf uns achten und "um uns "sind. Vor allem wenn es erforderlich ist.

      Mein Nahtoderlebnis jährt sich in Kürze zum 2. Mal... seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem eigenen Tod.

      Liebe Grüsse Schutzengelchen
      Ich muss überlegen … mich fragen: wenn ich nun nicht meine Erfahrung gemacht hätte, … wie würde ich dann auf deine Frage antworten … Ich bin nun mal nicht ohne mein Wissen …

      Mein Wissen schränkt mich manchmal ein, weil ich nicht nachempfinden kann, wie es ist, wenn man nicht an ein weiter Existieren glaubt. Aber ich verstehe trotzdem durchaus das Leiden wegen dieser Unsicherheit, die andere haben.
      Ja, das kann dir helfen aber erst eine Frage:

      anzi, … dein Mann möchte nicht, dass du dir selbst etwas antust, …

      ganz sicher will er das nicht, … und dafür gibt es einen Grund.

      warum meinst du, will er, dass du dir nicht selber etwas antust. Du fühlst es in dir selbst, dass er das nicht will. Du spürst diese Mauer, wenn du daran denkst, dass du sofort zu ihm willst. Du spürst, dieses „Nein“ von ihm. Warum will er, dass du dein Leben vernünftig zu Ende lebst und es nicht frühzeitig selber beendest?

      Du musst nicht hier antworten, aber kannst dich ja vielleicht hinterfragen.

      Wenn du zu der Antwort kommst: Er hat mich geliebt ( und liebt mich immer noch ) und will, dass ich lebe und auch das Leben bestehe, …

      abgesehen davon, dass du das Leben eigentlich genießen sollst ( echt manchmal sehr schwer ), und abgesehen davon, dass jeder eine bestimmte Aufgabe hat, die jeder zu erfüllen hat, … hast du eine eigene Aufgabe für dein Leben von oben mitbekommen.

      du hast eine Aufgabe hier … und du bist mit ihr noch nicht fertig …

      diese Antwort bekam ich auf der anderen Seite zu hören, als ich fragte, ob ich nicht bleiben könnte. Ich war noch nicht fertig … und was das bedeutet, konnte ich erst mit der Zeit verstehen. Ich war noch nicht fertig und bin es auch jetzt noch nicht. Und welche Aufgabe du noch hier hast, - weißt du jetzt nicht. Deine Aufgabe erfüllen, könnte zum Beispiel anderen Menschen das Leben retten, … oder anderen Trost spenden, … oder andere im Leben weiter bringen … deine Aufgabe ist etwas wunderbares - für dich und für die Menschen, die daran teilhaben dürfen. Und dein Mann, - er wird dir zusehen und stolz auf seine Frau sein, weil sie es packt und durchhält und so tapfer das Leben bestreitet. Und er, … er weiß jetzt schon, dass du ihm niemals verloren gehst und er dir auch niemals verloren geht, - denn ihr bleibt erhalten, als Seelen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GiHe“ ()

      ich muss jetzt auch mal was loswerden, ich hoffe Ihr seid nicht böse. Ich bin ein Mensch der in dieser Richtung an so gar nichts glaubt. Ich hab es mir nicht ausgesucht und mir auch schon viele Gedanken darüber gemacht, aber mich tröstet sowas überhaupt nicht. Ich habe schon als Kind nur das geglaubt was ich selber gesehen oder gehört habe. Manchmal wünschte ich mir das es ein Leben nach dem Tod gibt (was ich natürlich nicht weiss), aber überzeugen konnte mich bislang niemand. Ich wünschte mir es wäre möglich. Ganz krass gesagt denke ich das sich so mancher dadurch einen "leichteren" Tod wünscht.
      Wisst Ihr wie ich das meine?

      tut mir leid, aber hier darf ja jeder seine Meinung sagen und jedem das seine.

      LG
      Sabine
      Liebe Mimi,

      das ist doch eine gar nicht so ungewöhnliche Einstellung… und es ist auch eine absolut verständlich und selbstverständliche Meinung.

      Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, daran zu glauben, dass es ein nach dem Tod gibt. Denn wäre es notwendig, dann hätte unser aller Vater da oben auch allen dieses Wissen mitgegeben und jeder könnte sich daran erinnern.

      Jemand, der nicht an ein Weitergehen nach dem Tod glaubt, der ist voll und ganz auf das hier unten, … auf sein Leben konzentriert. Und das ist doch auch richtig und gut so.
      Hallo ihr diskutierenden,

      das einzige was ich beitragen kann ist das ganz besondere Zeichen, welches ich erhalten habe: Das plötzlich eingeschaltete Deckenlicht im Raum.
      Und deshalb glaube ich, dass die Verstorbenen in einer anderen Welt weiterleben.

      Aber wir können leider auf direktem Weg nicht mit ihnen selbst kommunizieren, bräuchten dafür ein Medium.
      Hier im diesseits müssen wir unser Leben ohne unsere lieben Verstorbenen ausrichten und in tiefer Trauer fällt das besonders schwer.

      Liebe Grüsse
      Matthias
      Ich kann zu diesem Thema nichts beitragen. Nur so viel: In einer warmen Juni-Nacht, gegen 0:30 Uhr, war ich mit meinem Hund auf dem Friedhof und nahm auf einer Bank Platz. Das einzige, das ich damals wahrnehmen konnte, waren die Grablichter und die intensiven Rufe diverser Vögel, insbesondere der Eulen und Käuze. Fast wie in einem Dschungel! Einige Hundert Meter entfernt klappte plötzlich der Deckel einer großen Kunststofftonne zu. Da jedoch mein Hund nicht reagierte, habe auch ich nicht auf dieses Geräusch reagiert. - Ein Jahr später war ich übrigens wieder zur selben Zeit auf dem Friedhof. Das war insofern enttäuschend, weil zwar dieses Mal wieder die romantisch wirkenden Grablichter zu sehen waren, aber ansonsten war es totenstill. Auch keine sonderbaren Zeichen. Alles schlief. (Nur ich nicht.)
      Uli … :D klappender Mülldeckel? Was wollte uns die Geisterwelt damit wohl sagen?

      eine Freundin von mir stieg abends aus dem Bus und gerade auf den Bürgersteig getreten, schwebte ihr wie ein Windhauch das liebe Gesicht ihres Großvaters entgegen. … Er war zu dem Zeitpunkt verstorben.

      eine Bekannte saß am Sterbebett ihres Lebensgefährten, … just in dem Augenblick, wo er verstarb, stand auf seinem Phone : „Time out“

      eine Bekannte lag als Jugendliche im Bett neben der sterbenden Großmutter. Die Bekannte sah ein Licht auf das Bett zukommen und zwei Lichter sah sie gehen.

      ein Freund verstarb und machte sein Nahetod-Erlebnis. Er hatte die Wahl, zurück ins Leben oder bleiben auf der anderen Seite

      all dies wurde mir von nahen Bekannten erzählt, die dies erlebt haben und keiner von ihnen ist ein Aufschneider oder Lügner, oder jemand, der darüber gern spricht. Im Gegenteil sie mögen darüber nicht gern reden, weil sie Angst haben, man glaube ihnen nicht. Mir erzählten sie es, weil ich Ähnliches erlebte.
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