Trauer um meinen Vater / Sorge um meine Mutter

  • Oh ja, Trauer kostet Kraft, Nerven und der Körper reagiert.

    Manchmal habe ich für mikch gedacht das da alles ausgeschaltet wird in mir das gerade nicht notwendig scheint.

    Na ja wenn ich wenigstens hätte selbst entscheiden können was denn gerade wichtig ist - war aber nicht.

    Man ist irgendwie nicht mehr man selbst, man erkennt sich selbst vielfach nicht - man will doch und kann einfach nicht und dann entstehen Fehler.


    Wo soll die Kraft herkommen, ich weiß das vielfach auch heute nicht, sie ist einfach da, die Kraft so für den Tag, Schritt für Schritt zu gehen und so doch weiter ins vorne zu kommen als man selbst so glaubt.

    Na ja die Gedanken aber die machen einfach was sie so tun, sie denken weiter, höher, schneller oder eben auch langsamer, tiefer und verzweifelt.


    Schritt für Schritt also und Tag für Tag.

    Ich kann mir nicht vorstellen das es je besser wird, die wohl häfigste Frage die hier zu finden ist und die Antworten vielfach gleich und doch doch nicht für jeden glaubhaft.

    Wer glaubt in frischer Trauer das solch ein Schmerz weniger wird - er wird, es wandelt sich im tun im sich der Trauer zu stellen.

    Vor allem aber wohl im annehmen - annehmen was da geschehen ist - nie wieder so wie es war - anders, einfach anders.


    Oh ich pflichte Frieda bei, ich habe hier ihr Tun mitbekommen, ihr sich verweigern, nicht wollen, nicht können - dass sich dann gewandelt hat in reine Liebe und dem Wissen das man nie alles verliert, dass man seinen eignen Weg finden muss den man gehen kann - sie geht in Liebe, in dem Wissen es ist alles um sie - sie kann mitfliegen.


    Alles so frisch bei dir, da ist scheinen Welten aufeinander zu treffen, Welten von wissen weil erleben und Angst vor all dem Unbekannten.


    Beerdigung ja auch ein großes Thema und doch mag ich behaupten, es wird selten so schlimm wie man es sich vortellt, die Angst aber lähmt.

    Ich denke einige funktionieren an dem Tag nur - und fangen danach erst ans zu begreifen was da eigentlich passiert ist.

    Ich wünsche dir einen Tag in Liebe - Liebe und Dankbarkeit für all das was sein durfte.

    Nicht das es leicht wäre aber was ist schon leicht wenn einem so schwer m Herzen ist.


    Mit einer lieben Umärmelung,

    Funny,

  • Danke Funny


    Es ist einfach schon eine Woche her und immer noch unrealistisch. Es geht einfach nicht in meinen Kopf rein. Momentan weine ich auch nicht. Ich hab das Gefühl ich kann mich an unsere letzte Begegnung nicht mehr erinnern. Ich hab Angst dass das alles weggeht und nicht mehr wiederkommt. Die ganze Erinnerungen.

  • Liebe Sandrella, im Normalfall verisst man nicht, man verdrängt aber vieles.

    Warum, na ja das weiß ich nicht zu beantworten, bin ja kein Fachmann - erlebe es aber für mich selbst als Selbstschutz meines Körpers für meine Seele.

    Was auch ist eine Woche zu allem was man miteinder erlebt hat, was einen Verbindet.

    Das Vorbild, die erste Liebe, himmel ich könnte das alles gar nicht aufzählen.


    Je größer die Liebe, je größer die Trauer lese ich oft, dazu die Sorge um die Mutter - man will helfen und kann eigentlich nicht mehr als da sein und daweiß ich für mich, dass genau das das wichtigste ist - Menschen die da sind, einfach da ohne einen zu bedrängen, in Übervorsorge zu verfallen vielleicht und alles tun außer zu verstehen und mit einem stillen ICH WEIß und einer lieben Umarmung wenn es für beide passt.


    Na ja und Trauer lässt sich nicht in Tränen messen, oder wann sie fließen müssten - bei dem einen fließen sie unentwegt bei dem anderen gar nicht - bei dem einen direkt, bei einem anderen erst später.


    Mit einer lieben Umärmelung,

    Funny.

  • Liebe Sandra,


    zuerst meine herzliche Anteilnahme am Tod deines Vaters.


    Du sagst, er ging nach längerer Krankheitsgeschichte und am Ende war es überraschend. Das kenne ich. Meine beiden Eltern sind so gegangen, meine Mutter vor viereinhalb Jahren, nach jahrelanger Demenzerkrankung, mein Vater im Juli nach vier Schlaganfällen. Ich war sechs Jahre lang Pflegender Angehöriger in meinem Elternhaus und es war mir natürlich von Anfang an bewußt, daß ich jederzeit mit dem Ableben meiner Eltern rechnen mußte. Das war aber auch meine Bestimmung, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht in mein Elternhaus zurückgekehrt.


    Wenn es dann passiert, trifft es einen trotzdem unvorbereitet. Denn ich für meinen Teil war ja zurückgekommen, damit meine Eltern einen möglichst angenehmen und sorgenfreien letzten Lebensabschnitt leben können und damit sie nicht in ein Pflegeheim müssen. Das habe ich alles am Ende erreicht, aber meine Eltern sind gestorben, das fühlt sich trotzdem wie eine Niederlage, wie ein Scheitern an. Aber es ist nicht so. Ich habe insbesondere bei meinem Vater, der trotz seines sehr angeschlagenen Gesundheitszustands bis zu seinem letzten Tag geistig voll da war und alles verstanden hat, nie das Thema Tod angesprochen, weil ich die letzte Zeit mit meinem Vater so schön wie möglich gestalten wollte und das mit ihm getan habe, was ihm immer Freude gemacht hat.


    Und dann war es irgendwann so weit, daß es zu Ende war, obwohl es schon zweimal zuvor hätte zu Ende sein können und wir das Glück hatten, daß wir jeweils eine weitere Zeit geschenkt bekommen haben. Es war völlig klar, irgendwann ist es vorbei. Aber wenn es dann wirklich vorbei ist, ist es trotzdem schrecklich! Man kämpft dagegen, aber irgendwann hat man verloren, wie ein Hochspringer, der über immer höhere Latten springt aber am Ende doch scheitern muß, weil weder die Kraft, über Hürden zu springen noch die Länge des Lebens unendlich ist. Es ist ein schreckliches Gefühl am Ende, ich weiß das, aber es ist ein Geschehen, daß wir Menschen nicht beeinflussen können.


    Ich hoffe, Du findest ein wenig Trost, wenn Du das Grab deines Vaters besuchst und vllt. pflegst, denn es ist etwas, das wir Hinterbliebenen noch für unsere Lieben tun können und sollten. Und vllt. glaubst Du auch an ein Wiedersehen irgendwann irgendwo und schöpfst irgendwann wieder Hoffnung für dein Leben und deine Aufgabe hier in unserer Welt.


    Alles Liebe und Gute

    Ralf

    • Official Post

    Liebe Sandra,


    glaube zu wissen, was du meinst.


    Ich hielt es damals, als mein Geliebter starb, fast nicht mehr aus, dass an seinem Begräbnis ein "Griechenland-Tag" war, also blauer Himmel und warme Sonne von früh bis spät. Hier auf dem Hof spielte ein Freund von ihm auf der Gitarre alte Songs und es war alles so unsagbar schön .......


    Ich tröstete mich damit, dass es ihm wohl gefallen hätte.


    ALFrieda

  • Liebe Sandrella.


    ich kann Deine Empfindungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Du befindest Dich in einem Schockzustand, für Dich steht die Welt still. Ich kann mir gut vorstellen das Du die Welt draußen, wie durch einen Schleier siehst. Für Dich ist alles unwirklich und Realitätsfern.

    Dieser Schockzustand ist aber ganz normal, und er wird sich nach und nach lösen.

    Setze Dich bitte nicht unter Druck, gebe Dir selbst die Zeit die Du benötigst um alles zu akzeptieren.


    Trauerarbeit ist Schwerstarbeit liebe Sandrella, es geht nur Schritt für Schritt , aber Du wirst sehen, dass Deine Schritte in gewissen Abständen sicherer und größer werden...

    Habe Geduld mit Dir selbst, und gehe nur soweit, wie Du gerade kannst.


    LG

    Anka

  • Ich habe unfassbare Angst vor Montag

    Ich weiß nicht ob ich meiner Mutter eine Stütze sein kann

    Ich werde wahrscheinlich erst am Montag begreifen dass er nie wieder kommen wird

    Es geht nicht in meinen Kopf rein dass mein Vater in einer Urne vor mir stehen wird, ein Bild von ihm daneben. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf rein

  • Deine Angst kann ich voll und ganz verstehen, wie soll man all das wissen was man eigentlich gerne wissen vielleicht sogar planen würde.

    Natürlich möchtest du für deine Mama eine Stütze sein, ich könnte mir vorstellen sie hat ebensolche Gedanken wie du und würde dir gerne beistehen und hat einfach die Kraft nicht dazu.

    Das alles aber kann keiner wirklich wissen - auch nicht planen - wer hat shcon mal gepalnt seine Gefühle und Reaktionen zu planen.


    N aja ich habe das wirklich schon versucht und nicht einmal, wollte alles unter Kontrolle haben na ja so dachte ich - wenn ich Wissen habe und genau weiß was zu tun ist wenn dann aber ...


    Nix wars geworden, nicht einmal - heute lächel ich über mich selbst und weiß mehr denn je das Gefühle einfach kommen, da sind und vielfach nicht mal so wie man erwartet.

    Hatte ich schon geschrieben das die Angst vor etwas vielfacha schlimmer ist als es dann wirklich kommt.

    Einige sind voll wach und dabei, nehmen Abschied, scheinen genau zu wissen was sie tun - alle sim Griff eben.

    Andere sind anwesend aber mit den Gedanken und Gefühlen weit weg, sie erfassen erst später was da wirklich passiert ist und was das alles nun bedeutet.


    Warte ab schreibt sich so leicht, ist es natürlich nicht, aber ein Versuch vieleicht deine Gedanken einmal zu drehen vielleicht zu lächeln über das was du liest oder einfach ärgern weil die Worte dich nicht erreichen können.

    Alles ist möglich und doch schreibe ich um zu zeigen du bist da wo auch immer nicht allein und dene Ängste und Gedanken hallen nicht ins Leere.


    Mit einer lieben Umärmelung,

    Funny.

  • Liebe Sandrella,


    Funny hat recht, indem sie dir sinngemäß geschrieben hat, dass die Angst vor dem bevorstehenden Ereignis größer ist als hinterher das Ereignis selbst.

    Ich möchte diese Aussage mit folgendem Sprichwort ergänzen, das du sicherlich kennst: "Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird."

    Vielleicht hilft es dir ein wenig.

    Für den kommenden Montag drücke ich dir beide Daumen.


    Liebe Grüße


    Uli

    • Official Post

    Liebe Sandra,


    habe überlegt, was ich dir jetzt schreiben kann, ob es dir jetzt überhaupt helfen wird, weil jede Situation anders ist.


    Für mich war die Beerdigung meines Allerliebsten wie im Traum an mir vorbei gegangen und die Trauerfeier danach eigentlich auch. Am Abend waren alle offiziellen Trauergäste weg und ich saß mit einigen Verwandten und lieben Freunden noch einmal an einem Feuer draußen. Es war ....... ich muss deine Worte nehmen : UNWIRKLICH ! Absolut unwirklich!


    Aber ich hatte das Gefühl, mich in einer Art Coco (Umhüllung) zu befinden. Es war schon ein Schutz da.


    Und den wünsche ich dir, denn wenn alles zu hart und zu intensiv wird, ist es nicht gut. Das muss nicht sein.


    ALFrieda

  • Liebe Sandra,


    auch ich möchte mich Funny weitgehend anschließen, ich könnte mir vorstellen, daß deine Angst hauptsächlich die Angst vor etwas Neuem, etwas Unbekanntem, etwas Großem ist. Schreibt man das so? Egal.


    Darf ich dich einladen zu einem etwas anderen Blick auf das Bevorstehende? Ich weiß, bei Beerdigungen und Friedhöfen scheiden sich die Geister. Ich habe schon mehrere Beerdigungen hinter mir, mehrere Onkel, Tanten und meine beiden Eltern. Die Beerdigung meines Vaters habe ich im Juli allein organisieren müssen, weil einfach sonst niemand mehr da war. Bei mir hat sich einfach über die Jahre eine etwas andere Wahrnehmung dieser Zeremonie entwickelt.


    Für mich war ein Friedhof schon von jeher ein schöner Ort. Mich hat damals ein Freund zum Geocaching gebracht und da kommt man des Öfteren auf Friedhöfe, ohne daß das etwas mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen zu tun hat. Ich liebe die Ruhe und den Frieden dort, der sich schon aus dem Namen ergibt. Ich bin damals auch einfach so dort herumgegangen und habe versucht, mir spielerisch vorzustellen, welche Lebensgeschichten sich wohl hinter den Namen und Daten auf den Grabsteinen verbergen mögen.


    Wenn man den letzten Gang mit Freunden, Onkeln oder Tanten geht, fühlt man sich eher als Gast, man sitzt bei der Trauerfeier weiter hinten in der Kapelle, steht am Grab in der Warteschlange und man spricht den engsten Angehörigen des Verstorbenen sein Beileid aus. Damals habe ich das überwiegend als eine Verpflichtung, die man dem Verstorbenen und den Hinterbliebenen schuldig ist, empfunden.


    Bei den eigenen Eltern ist das eine Nummer größer. Man hat das ganze vielleicht selbst organisiert oder zumindest mit organisiert und sitzt plötzlich vorn, man geht zuerst zum Grab und man bekommt das Beileid der Trauergäste ausgesprochen. Das fühlt sich ganz anders an, aber das soll es ja auch. Ich habe die Beerdigung meiner Eltern nicht als Belastung empfunden, sondern als schöne Zeremonie, die den Zusammenhalt der Menschen demonstriert, die meine Eltern gekannt haben und ihnen nahe standen. "Der letzte Gang", den sollte ein Verstorbener möglichst nicht allein mit den Bestattern gehen müssen, sondern die nächsten Weggefährten sollten ihm "das letzte Geleit" bieten und ihm dadurch ihre Dankbarkeit ausdrücken für alles, was er zu Lebzeiten für sie gewesen ist und getan hat.


    Den schlimmsten Gang nach dem Tod meines Vaters hatte ich vor der Beerdigung schon hinter mir. Es war frühmorgens um 6 Uhr der Weg aus seinem Krankenzimmer in der Klinik, nach meinem Dank den Schwestern im Schwesternzimmer, weil ich die letzte Nacht meines Vaters mit ihm zusammen sein durfte, der Weg durch das Treppenhaus nach unten, raus auf die Straße, zurück zu meinem Auto auf dem Parkplatz. Alles mit der Gewißheit nach sechs Jahren als pflegender Angehöriger, drei Jahre davon für meinen Vater: Das war es dann, endgültig!


    Ich habe das alles beschrieben, um dich vorab ein wenig damit vertraut zu machen, was am Montag auf dich wartet. Darf ich darum werben, soweit Du dazu in der Lage bist, die Beerdigung zusammen mit deiner Mutter als "letztes Geleit" für deinen Vater zu empfinden? Es ist nicht deine Aufgabe, deine Mutter zu stützen. Ihr seid eine Familie, ihr wißt schon selbst, wie ihr euch gegenseitig helfen könnt. Das ist nicht das Problem.


    Es wird schon gut gehen am Montag, hab keine Angst!


    Liebe Grüße

    Ralf

  • Liebe Sandra,


    ich bin´s noch einmal.


    Selbstverständlich können gehörte Worte oder wie hier gelesene Worte des Trostes den Druck einer gerade geborenen Trauer nicht nehmen. Das ist ganz normal. Ich kann dir heute für Morgen nur nochmals ganz viel Kraft wünschen. Mehr kann ich dir leider nicht bieten. Alles andere wird der Gang der Zeit ergeben.


    Liebe Grüße


    Uli

  • Ja liebe Sandrella den Druck kann dir keiner nehmen, der muss sich von allein lösen - wie immer in deiner Zeit und deinem Können.

    Manchmal aber helfen Worte einfach dabei sich selbst anders oder neu zu ordnen.

    Auch ich werde morgen in Gedanken bei dir sein - natürlich hilft das auch nicht so wie ich es mir wünschen würde aber der Gedanke das da irgenwo in der Welt Menschen sind die in Gedanken dabei sind - vielleicht ein winzig kleiner tröstender Gedanke.


    Mit einer lieben Umärmelung,

    Funny.

  • Die Vorstellung dass er da draußen alleine in der Kälte unter der Erde liegt ist gerade unerträglich für mich

    Obwohl ich weiß dass es "nur" seine Asche ist


    Dann denke ich darüber nach was ich zu dem Zeitpunkt gemacht habe als er verbrannt wurde

  • Ich bin mit meiner Tante vorgelaufen um zu schauen ob der Bestatter schon da ist

    Je näher ich kam desto mehr haben meine Hände gekribbelt Und das Blut in meinen Ohren hat gerauscht

    Es wundert mich dass ich mich daran noch erinnern kann

    Alles andere lief neben mir her

    Auf dem Weg zurück zu meiner Mutter ,die am Auto gewartet hat , flog ein Schmetterling an mir vorbei

  • Das liest sich doch erst einmal gut liebe Sandrella, dann der Schmetterling der doch auch als Symbol der Auferstehung gilt empfinde ich als schönes Zeichen.

    Ich wünsche dir heute einen ruhigen Tag.


    Mit einer lieben Umärmelung,

    Funny.

    • Official Post

    Liebe Sandra,


    für mich persönlich liegt mein geliebter Mann nicht in seinem Grab (und schläft - oder was auch immer so gesagt wird).


    Habe in seiner Todesstunde genau gespürt, dass sein Körper bereits kalt wurde, aber er war noch da. Das war so intensiv und auch für den Sohn klar wahrnehmbar.


    Ich gehöre keiner Religion an, aber das, was erfahrbar ist, das ist dann für mich so: ich bin mir sicher, dass der Tod nicht das Ende ist.


    Sein Grab aber ist für mich (und auch für Verwandte und Freunde) ein Ehrenplatz, eine Gedenkstätte, etwas Heiliges. Und es ist schön, dass es diesen Platz gibt. <3

  • Liebe Sandra,


    ich habe mich auch von der Vorstellung verabschiedet, meine Eltern lägen da jetzt in ihrem Urnengrab, da liegt ja nur die Asche ihrer irdischen Körper. Aber ich besuche diesen Ort gerne, denn ich glaube, sie können das dann in irgendeiner Weise sehen und erleben.


    Ich bin Christ und bete für die Seele meines Vaters, der sich zu Lebzeiten als nicht gläubig geäußert hat. Ich bin aber überzeugt, daß Gott meine Gebete erhören wird, denn Gott weiß, daß mein Vater zeitlebens immer ein herzensguter Mensch gewesen ist. Ich bin auch überzeugt, daß meine Eltern jetzt bei unserem himmlischen Vater sind und ich ihnen nachfolgen werde, wenn die Zeit gekommen ist und ich meine Aufgabe auf dieser Erde erledigt habe.


    Wenn man diesen Glauben hat, dann muß man eigentlich vor nichts mehr Angst haben.

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